Adalo erregte meine Aufmerksamkeit mit einer kühnen Behauptung: native Mobile Apps erstellen und im Apple App Store sowie bei Google Play veröffentlichen, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Die meisten Plattformen zwingen dich, dich zwischen web-zuerst-Funktionalität oder mobil-zuerst-Design zu entscheiden. Adalo verspricht beides aus einer einzigen Codebasis.
Spoiler: Adalo hat mich mit seiner Geschwindigkeit beeindruckt, aber auch mit seinen Einschränkungen überrascht.
Was ist Adalo?
Adalo ist ein No-Code-App-Builder, mit dem du mobile und Webanwendungen über eine visuelle Drag-&-Drop-Oberfläche erstellen kannst.
Während Plattformen wie Bubble auf web-zuerst-Anwendungen und Glide auf tabellenkalkulationsbasierte Apps spezialisiert sind, positioniert sich Adalo als mobil-zuerst-Lösung mit automatischem responsiven Design.
Was Adalo einzigartig macht, ist der template-first-Ansatz kombiniert mit einem visuellen Datenbank-Builder. Anstatt von Grund auf neu zu beginnen, kannst du:
- Vorlagen (E-Commerce, soziale Medien, Inventarverwaltung, Chat-Apps) auswählen
- Das Design über eine Oberfläche anpassen, die sich anfühlt wie Figma oder Canva
- Bildschirme mit Logikflüssen verbinden, um genau zu sehen, wie Nutzer durch deine App navigieren
- Deine Daten über eine tabellenkalkulationsartige Oberfläche verwalten
Der Haken? Du baust in einem geschlossenen Ökosystem. Es gibt keine Möglichkeit, deinen Code zu exportieren oder zu einer anderen Plattform zu migrieren. Wenn du es auf Adalo baust, lebt es auf Adalo.
Für wen ist es geeignet?
Adalo eignet sich am besten für Startup-Gründer, die Ideen schnell validieren wollen. Wenn du ein Marktplatz-Konzept testest, eine Community-App erstellst oder eine Service-Buchungsplattform launchst, kannst du in Tagen statt Monaten einen funktionierenden Prototyp haben.
Kleinunternehmer, die ihre Abläufe optimieren wollen, schätzen Adalos Fähigkeit, interne Tools ohne technischen Aufwand zu erstellen. Du kannst zum Beispiel:
- Mitarbeiterplanungs-Apps mit Schichtverwaltung
- Inventar-Tracking-Systeme, die sich mit deinen bestehenden Daten verbinden
- Kundenportale, in denen Kunden Service-Anfragen stellen
- Einfache CRM-Tools zur Nachverfolgung von Leads und Follow-ups
Die visuelle Datenbank erspart dir das Jonglieren mit SQL-Abfragen oder das Einstellen von Beratern für dein Backend.
Freelancer und Agenturen können funktionale Apps für Kunden schneller ausliefern als mit herkömmlicher Entwicklung.
Adalo ist nicht ideal für Entwickler, die komplexe, skalierbare SaaS-Produkte bauen oder vollen Codebesitz benötigen.
Adalo Vor- und Nachteile
- Vorgefertigte Datenbank spart Stunden an Backend-Einrichtung
- Vorlagen enthalten funktionierende Logik und Datenverknüpfungen
- Flüssige Staging-Vorschau spiegelt die finale App exakt wider
- Kein Kreditkarte erforderlich für kostenlosen Account
- Tabellenkalkulationsartige Datenansicht fühlt sich sofort vertraut an
- Kategorien, Produkte und Nutzer funktionieren sofort Out-of-the-Box
- Registrierungs- und Login-Authentifizierung automatisch integriert
- Einkaufswagen- und Checkout-Logik in Vorlagen enthalten
- Mobil-zuerst-Design sieht auf Smartphones sehr professionell aus
- Übergänge zwischen Bildschirmen fühlen sich nativ und schnell an
- Haupt- und Sekundärfarben werden global angewendet
- Gruppierung von Ebenen erschwert einfache Bearbeitungen
- Versionskontrolle hinter kostenpflichtiger Testversion versteckt
- Externe Datenquellen erfordern Upgrade auf Abo
- Desktop-Ansicht wirkt wie eine gestreckte Mobile-App
- Kein Code-Export oder Migration zu GitHub möglich
Starte mit Adalos kostenlosem Plan und prüfe, ob deine Idee ein Volltreffer ist – im wahrsten Sinne des Wortes. Du kannst jederzeit upgraden, sobald du bewiesen hast, dass es funktioniert.
Adalo-Funktionen
- Drag-&-Drop-Benutzeroberfläche zum visuellen Erstellen von Apps
- Vorlagen mit integrierter Datenbank-Logik
- Eingebaute Benutzer-Authentifizierung und Registrierungs-Flows
- Tabellenkalkulationsartige Datenbankverwaltung mit mehreren Collections
- Responsives Design für Mobilgeräte, Tablets und Desktop
- Staging-Vorschau für Echtzeit-Tests
- Individuelles Branding mit Farben und Schriften
- Direktes Publishing ins Web und in App-Stores
Meine Praxiserfahrung mit Adalo
Ich habe Zeit damit verbracht, Adalo zu testen, um zu sehen, ob es tatsächlich eine funktionale Webanwendung erstellen kann. Ich habe die gesamte Sitzung aufgezeichnet, vom ersten Klick zur Anmeldung bis zur finalen Live-Vorschau. Hier ist der genaue Ablauf, wie es lief.
1. Erste Schritte: Anmeldung und erste Eindrücke
Ich begann auf Adalo.com. Die Startseite wirkt sehr clean und modern mit einer Überschrift „Your App. Any Device. Infinite Scale.“
Darunter befindet sich ein Eingabefeld „Enter your email“ und ein Button „Start Building“. Ich gab meine E-Mail-Adresse ein und klickte auf den Button.

Das führte mich zu einer dedizierten Anmeldeseite. Rechts sah ich eine Grafik „One Million Apps & Counting…“, die die Plattform etabliert erscheinen ließ. Links musste ich ausfüllen:
- E-Mail-Adresse (vorab eingefügt vom vorherigen Bildschirm)
- Passwort (mit rot/grün-Checks für Großbuchstaben, Zahlen und Symbole)
- Vollständiger Name

Nach Klick auf „Let’s Do This!“ wurde ich aufgefordert, meine E-Mail zu bestätigen. Ich musste die Seite verlassen, mein Postfach öffnen und auf den Bestätigungslink warten.
Nach Klick auf „Confirm email“ öffnete sich ein neuer Tab mit einer „Link confirmation“-Seite.
Eingeloggt startete Adalo eine Onboarding-Umfrage. Es wurde gefragt, was ich erreichen möchte. Ich wählte „I want to build an app myself.”

Dann kam „Which of these describes you best?“ Ich wählte „I have an idea, and I’m browsing different tools.“

Als letzte Frage ging es darum, wo Nutzer auf die App zugreifen sollen. Ich entschied mich für „Mobile, Tablet, & Desktop“ statt „Mobile Only“, um das Design auf verschiedenen Geräten zu sehen.

Mein Eindruck von der Anmeldung:
Positiv fand ich, dass keine Kreditkarte verlangt wurde, was mir erlaubte, ungezwungen zu erkunden.
2. Vorlage auswählen und Projekt benennen
Nach der Umfrage kam ich zu einer Auswahl von Vorlagen: „Blank Desktop First“, „Blank Mobile First“, „Classes“, „Chat“, „Shopping“ und „Social Media.“

Ich scrollte etwas und wählte die Vorlage Inventarverwaltung.

Ein Setup-Assistent fragte nach dem Branding:
- App-Name: Ich kopierte „Service Request Portal“ aus meinem Prompt-Archiv und fügte es ein.
- Primärfarbe: Standard war ein Türkisgrün (#00A898).
- Sekundärfarbe: Standard war ein Gelb-Orange (#FFCD00).

Ich beließ es bei den Standardfarben, um das Default-Theme zu testen. Nach Klick auf „Create“ erschien kurz eine Ladeleiste, dann landete ich in der Builder-Umgebung.
Mein Gedanke dazu:
Die Vorlagenauswahl war groß, aber ich vermisste ein „AI-Prompt“-Feld, in das ich meine Projektbeschreibung hätte einfügen können. Im Vergleich zu anderen „KI-gestützten“ Buildern fühlte sich das hier sehr manuell und template-zentriert an.
3. Erste Eindrücke der Builder-Oberfläche
Die Oberfläche wirkt aufgeräumt, aber sehr vollgepackt. Rechts öffnete sich das „Resource Center“ mit einer Checkliste:
- Erstelle deine App und Datenbank
- Verbinde zur Datenbank
- Mach etwas Cooles mit deinen Daten
- Zeige Daten dynamisch an
- Vorschau deiner App

Links ist die Seitenleiste mit den Icons: „Plus“ für Komponenten, „Branding“-Palette, „Screens“-Gerät, „Database“-Symbol, „Settings“-Zahnrad, „Analytics“-Diagramm und „Version History“-Uhr.
In der Mitte siehst du eine Canvas mit etwa zehn mobilen Bildschirmen (Sign Up, Login, Home, Kategorie, Produktdetail usw.), verbunden durch blaue Linien, die die Navigation darstellen.

Mein Eindruck von der Oberfläche:
Es fühlt sich an wie ein professionelles Designtool à la Figma oder Canva, nur für Apps. Die „Spinnennetz“-Logik der Verbindungen kann aber schnell verwirrend werden. Und bei jeder Mausbewegung poppt ein Tutorial-Bubble auf, das nach einiger Zeit nervt.
4. Design-Anpassung und der Gruppierungsfrust
Ich wollte das Aussehen ändern und klickte auf dem „Home“-Screen auf das Banner „SALE“.
Ein gelber Tooltip wies mich darauf hin, dass sich die Liste in einer Gruppe befindet und ich doppelklicken müsse, um sie auszuwählen.

Das Auswählen durch die Ebenen war überraschend fummelig. Erst nach mehreren Klicks öffnete sich die Eigenschaftenleiste, und ich konnte „SALE“ in „WINTER SALE“ ändern. Zudem ließ sich die Bildquelle (Upload oder URL) und das Layout anpassen.

Unter dem „Branding“-Tab fand ich globale Einstellungen:
- Farben (Primär, Sekundär, Hintergrund, Text)
- Schriften (verschiedene Google Fonts für Überschriften und Fließtext)
- Abrundungen (Steuerung der Kurven von Buttons und Karten)

Frustmoment: Die Gruppierungslogik macht einfache Textänderungen zur Geduldsprobe. Sie hält das Design zwar organisiert, verkompliziert aber schnelle Anpassungen.
5. Daten- und Backend-Setup
Im „Database Collections“-Tab sah ich, dass die Inventar-Vorlage bereits vollständig eingerichtet war mit fünf Collections:
- Users: (1 Datensatz – das war ich)
- Categories: (4 Datensätze)
- Order Items: (5 Datensätze)
- Orders: (2 Datensätze)
- Products: (15 Datensätze)

Im „Products“-Collection öffnete sich eine tabellenkalkulationsartige Ansicht mit Dummy-Daten (Produktnamen, Preise, Bilder).

Mit „Add Property“ erschienen Datentypen:
- Text
- Number
- Boolean (True/False)
- Date & Time
- Image
- File
Ein Bereich „External Collections“ für Airtable oder externe APIs war da, doch bei Klick auf „Connect to External Data Sources“ erschien die Aufforderung: „Start Free Trial“. Die mächtigsten Datenfeatures liegen also hinter einer Paywall.
Mein Eindruck vom Backend:
Das ist Adalos stärkster Punkt. Die Datenbank existiert bereits und ist mit den Screens verknüpft – das spart enorm viel Zeit und ist sehr logisch aufgebaut. Alles auf einen Blick in einer Liste, ohne Umwege.
6. Versionskontrolle und Limits
Ich fand keine „Credits“ wie bei manchen KI-Buildern, aber entdeckte im „Version History“-Tab die Option: „Save your Design Versions… START FREE TRIAL.“

Auf dem Gratis-Plan kann ich also nicht einmal einen Zwischenstand sichern. Auch „Custom Domains“ und „Entfernen von Adalo-Branding“ erfordern dasselbe Upgrade.
Mein Eindruck:
Versionskontrolle hinter einer Testversion zu verstecken wirkt geizig. Wenn ich eine echte App baue, möchte ich Sicherungspunkte festlegen können. Der Gratis-Plan fühlt sich eher wie eine Demo an.
7. Veröffentlichung und Test der App
Ich wollte sehen, ob die App funktioniert, und klickte oben rechts auf „View App“. Zur Auswahl standen „Staging Preview“ oder „Published App“.

Ich wählte die Staging-Vorschau.
Ein neuer Tab öffnete eine interaktive Live-Version. Ich musste mich dort erneut registrieren, um die internen Bildschirme zu sehen.

Mit Testnamen und Test-E-Mail konnte ich:
- Kategorien wie „Apparel“, „Beauty“, „Home“ und „Tech“ sehen
- Ein Produkt auswählen (z. B. „2 T-Shirt Pack“)
- Detailansicht mit Preis $19 aufrufen
- Produkte in den Warenkorb legen und Kontoeinstellungen einsehen
Die Übergänge waren flüssig, die App reagierte schnell und es gab keine Fehler.
Mein Eindruck zur Veröffentlichung:
Die Staging-Vorschau ist großartig. Eine voll funktionsfähige App von Registrierung bis Checkout – alles lief einwandfrei. Allerdings blieb es eher ein „Little Shop“ statt „Service Request Portal“, weil die Vorlage sich nicht automatisch an den Namen anpasste.
8. Responsives Design und Code-Eigentum
Zurück im Builder testete ich die responsiven Ansichten über die Icons oben:
- Desktop-Ansicht: Die App erscheint als zentriertes Mobil-Layout auf einem breiten Monitor.
- Tablet-Ansicht: Eine etwas breitere Mobile-Ansicht.
- Mobile-Ansicht: Standard und am besten gestaltet.

Das responsive Design funktioniert automatisch, ohne Media Queries oder manuelle Breakpoints. Adalo sorgt dafür, dass deine App auf allen Geräten gut aussieht.
Ich suchte vergeblich nach einem Button zum Exportieren meines Codes oder zur GitHub-Integration. Adalo ist eine geschlossene Plattform: Was du dort baust, bleibt dort. Bei einem Anbieterwechsel müsstest du komplett neu anfangen.
Mein Eindruck zum responsiven Design:
Adalo ist eindeutig ein „mobil-zuerst“-Tool. Auf Desktop wirkt es immer noch wie eine mobil gestreckte App. Und ohne Code-Export mietest du deine App bei Adalo – ein Risiko, falls sich das Preismodell ändert oder der Anbieter ausfällt.
Endgültiges Urteil
Adalo ist ein mächtiges Tool, um datengetriebene Mobile Apps ohne Programmierung zu erstellen, aber es ist nicht die „KI-Magie“, die mancherorts versprochen wird. Es setzt stark auf Vorlagen und manuelle Designarbeit. Wer Geduld für Gruppierungsebenen hat, kann beeindruckende Apps bauen, aber es braucht mehr als nur einen simplen Prompt.
Adalo Preismodell & Pläne
Adalo bietet fünf Preisklassen, die von Solo-Gründern bis zu Enterprise-Teams skalieren. Alle Pläne beinhalten unbegrenzte App-Aktionen – im Gegensatz zu einigen Wettbewerbern zahlst du hier nicht pro Nutzerinteraktion. Hier die Übersicht:
| Funktion | Budibase | Retool |
|---|---|---|
| Benutzerfreundlichkeit | Mittel. Nutzt einen strukturierten blockbasierten Builder, der die Layout-Logik für dich übernimmt. | Technisch. Die Drag-&-Drop-Oberfläche bietet mehr Freiheit, erfordert aber mehr JavaScript-Kenntnisse. |
| Am besten geeignet für | IT-Teams & Betrieb, die schnelle und sichere Tools für viele nicht-technische Nutzer benötigen. | Engineering-Teams, die komplexe, geschäftskritische Dashboards für Power-User erstellen. |
| Mobile Apps | Automatisch responsiv. Apps passen sich automatisch an mobile Bildschirme an, ohne zusätzlichen Aufwand. | Native. Verfügt über ein separates Produkt („Retool Mobile“), um echte native iOS/Android-Apps zu erstellen. |
| Backend & Daten | Verbindet sich mit externen DBs und enthält eine eingebaute interne Datenbank mit KI-Generierung. | Verbindet sich mit externen DBs und umfasst „Retool Database“ (PostgreSQL). |
| Design-Flexibilität | Strukturiert. Komponenten fügen sich in ein Raster ein. Schwer das Design zu „zerbrechen“, aber weniger kreative Freiheit. | Flexibel. Du kannst Komponenten pixelgenau überall auf der Oberfläche platzieren. |
| Preismodell | Skalierbar. Open Source ist kostenlos. Cloud-Version ist kostengünstig für Nutzer (2 $/Monat). | Pro Nutzer. Kostenlos für bis zu 5 Nutzer, danach teuer (10–50 $/Nutzer/Monat). |
Hinweis: Monatliche Abrechnung ist zu 20% höheren Kosten verfügbar
Zusatzoptionen (alle Pläne)
- Zusätzliche veröffentlichte Apps: 25 $/Monat pro App
- Zusätzliche App-Editoren: 15 $/Monat pro Editor
- Überziehungsgebühren für App-Aktionen: Automatische Abrechnung bei Limitüberschreitung (5–20 $ je nach Tarif)
Zahlungsdetails
Adalo akzeptiert alle gängigen Kreditkarten. Bei jährlicher Abrechnung sparst du 20% im Vergleich zur monatlichen. Wenn du die Limits für App-Aktionen überschreitest, werden Überziehungsgebühren automatisch berechnet. Du erhältst vorher eine Warn-E-Mail, bevor dies passiert.
In ihrer Dokumentation werden keine Rückerstattungen erwähnt, daher solltest du mit dem kostenlosen Plan beginnen, um zu testen, bevor du dich festlegst.
Adalo-Alternative: Bubble
Adalo glänzt beim schnellen Erstellen mobil-fokussierter Apps, aber wenn dein Projekt komplexe Webanwendungen mit ausgefeilten Workflows und tiefer Anpassbarkeit erfordert, ist Bubble die beste Alternative.
Adalo vs. Bubble: Schneller Vergleich
| Funktion | Adalo | Bubble |
|---|---|---|
| Benutzerfreundlichkeit | Sehr einfach. Saubere Oberfläche, Live-Vorschau während des Aufbaus. | Stärkere Lernkurve. Komplexere Oberfläche, die Excel + Canva ähnelt. |
| Am besten geeignet für |
|
|
| Mobile Apps |
|
|
| Backend & Daten |
|
|
| Design-Flexibilität | Template-basiert mit begrenzten Anpassungsmöglichkeiten. Gruppierungsebenen erschweren einfache Änderungen. Saubere, polierte Ergebnisse, aber weniger Kontrolle. | Umfangreiche Anpassung. Kontrolle über jedes Element, jeden Workflow und jede Interaktion. |
| Performance | Apps laden schnell. Infrastruktur Ende 2025 aufgerüstet (3–4x schneller). Funktioniert gut bei moderatem Traffic, kann bei hoher Last aber Probleme bekommen. | Kann bei komplexen Workflows und hohem Traffic langsamer werden. Erfordert Optimierung im großen Maßstab. Datenbankabfragen verbrauchen Workload Units (WUs). |
| Preismodell | Unbegrenzte App-Aktionen in allen Tarifen. Planbare Kosten. | Nutzungsbasierte Preisgestaltung mit WU-Verbrauch. Unvorhersehbare Kosten möglich. |
Endgültiges Urteil zu Adalo
Nach dem Erstellen einer vollständigen App von Grund auf hier die Wahrheit: Adalo glänzt bei mobil-zentrierten Apps, wenn du bereit bist, innerhalb seiner Template-Struktur zu arbeiten.
Die größten Vorteile? Die vorgefertigte Datenbank ersparte mir Stunden an Backend-Setup, und die Veröffentlichung in App-Stores erfolgt direkt aus der Plattform ab 36 $/Monat. Die Staging-Vorschau funktionierte einwandfrei. Alles von der Registrierung bis zum Warenkorb lief bugfrei und schnell.
Die Frustrationen? Das Gruppierungssystem macht einfache Textbearbeitungen unnötig kompliziert, und trotz „No-Code“-Marketing fehlt ein KI-Prompt-Eingabefeld. Versionskontrolle ist kostenpflichtig, und du kannst deinen Code nicht exportieren. Du mietest deine App bei Adalo auf unbestimmte Zeit.
