
- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
- KI-gestützte Leistungsoptimierung und Turbo Hosting mit bis zu 20-mal höheren Geschwindigkeiten
- Interner Support verfügbar 24/7/365 per Telefon, Live-Chat und Ticketsystem

- 30-Tage-Rückerstattungsrichtlinie
- Kostenlose Domain, kostenloses SSL, kostenloses CDN
- Kundensupport rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, per Telefon, Chat, Wissensdatenbank und Blog
Webhosting-Vergleich: Schnellübersicht
Nach umfangreichen Tests – von den Preisen bis zur Performance – hat sich Hosting.com als klare Spitze herausgestellt.
Was mich wirklich überzeugt hat, war die Kontrolle, die es bietet: Von der Wahl des Serverstandorts über flexible Einrichtungsmöglichkeiten, leistungsstarkes VPS-Management bis zu großzügigen Ressourcenlimits bei jedem Tarif.
Bluehost punktet mit automatischen Backups und höherer Sicherheit, jedoch bietet Hosting.com insgesamt mehr Wert, Freiheit und Anpassungsmöglichkeiten für Anfänger sowie erfahrene Nutzer.
1. Preise und Tarifvergleich
Die extrem niedrigen Einführungspreise von Hosting.com machen es für Bluehost schwer, mitzuhalten.
Als ich die Preise von Hosting.com und Bluehost verglich, setzte sich Hosting.com mühelos dank unglaublicher Rabatte in fast allen Hosting-Bereichen durch. Ich entdeckte Shared-Hosting-Tarife ab nur $1.99/Monat, während Bluehosts günstigster Tarif bei $2.95/Monat startet – allerdings zu einem deutlich höheren Preis von $11.99/Monat bei der Verlängerung.
Sogar das Pro-Level Shared Hosting von Hosting.com bleibt unter $5/Monat, was beeindruckend ist. Auch VPS- und Reseller-Tarife bieten wesentlich mehr Ressourcen zu niedrigeren oder vergleichbaren Preisen im Vergleich zu Bluehost.
Während Bluehost mehr kostenlose Tools und hochwertige Branding-Extras (wie Yoast und WP-Backups) bündelt, hält Hosting.com es einfach und kostengünstig. Wenn Sie preissensibel sind und nicht den ganzen Schnickschnack benötigen, bietet Hosting.com ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht hinter Ihnen?
Hosting.com bietet schnellen, kompetenten und rund um die Uhr erreichbaren Support.
Erfahrung mit dem Kundensupport von Hosting.com
Um den Kundensupport von Hosting.com genau unter die Lupe zu nehmen, testete ich sowohl das Ticketsystem als auch den Live-Chat.
- Ticket-Support
Im Dashboard klickte ich oben rechts auf den „Help“-Button und wählte „Open Support Ticket“ aus.

Das brachte ein Formular, in dem ich:
- einen Betreff eingeben konnte
- eine Abteilung auswählen konnte
- meine Nachricht verfassen konnte
- bei Bedarf Dateien anhängen konnte
Ich sendete eine Anfrage, in der ich nach der Konfiguration der Server-Firewall fragte, um nur die Ports 22 (SSH), 80 (HTTP) und 443 (HTTPS) zuzulassen und alle anderen zu blockieren. Die Anfrage wurde um 20:40 Uhr abgeschickt. Die Antwort traf 26 Stunden später ein – was für eine sicherheitsrelevante Anfrage nicht optimal ist.

Die Antwort war höflich und erklärte, dass aufgrund der unmanaged Natur des Dienstes direkte Unterstützung eingeschränkt sei. Sie boten jedoch an, allgemeine Schritte zu erläutern oder Unterstützung zu leisten, falls ich bei der eigenständigen Umsetzung Probleme hätte.
- Live-Chat
Um eine direktere Antwort zu erhalten, nutzte ich den Live-Chat, indem ich auf das Chatsymbol unten rechts im Dashboard klickte und „Start Conversation“ auswählte.

Das System fragte nach:
- E-Mail-Adresse
- Support-PIN (falls vorhanden)
- Abteilung
- Nachricht
Ich fragte, ob bei der Installation von WordPress über cPanel mittels Softaculous die Datenbank automatisch eingerichtet und optimale PHP-Einstellungen wie Speicherlimit und maximale Ausführungszeit konfiguriert würden oder ob manuelle Anpassungen erforderlich seien.
Ein Bot bestätigte prompt meine Nachricht mit: „Please bear with us while we connect you with the next available agent.“
Etwa eine Minute später stieß ein Agent namens Meghana zum Chat, der bestätigte, dass bei der Softaculous-Installation alles automatisch konfiguriert werde – manuelle Eingriffe seien nicht nötig.

Der gesamte Austausch war prägnant und in weniger als 3 Minuten erledigt – klare und hilfreiche Informationen ohne umständliches Hin und Her.
Erfahrung mit dem Bluehost-Kundensupport
Um den Support von Bluehost zu bewerten, startete ich eine Live-Chat-Sitzung über deren Webseite. Nachdem ich auf das Chatsymbol unten rechts klickte, führte mich ein Chatbot durch die ersten Schritte, darunter die Auswahl des Anliegens (ich wählte Shared Hosting für eine private Webseite) und die Eingabe meines Namens.
Danach wurde mir mitgeteilt, dass ich mit einem Mitarbeiter verbunden werde. Innerhalb einer Minute stieß ein Live-Agent zum Chat.
Ich erkundigte mich, wie die Migration einer bestehenden, WooCommerce-basierten WordPress-Seite zu Bluehost abläuft – insbesondere welche Schritte notwendig sind, wie Ausfallzeiten vermieden werden können und ob kostenlose Tools oder Unterstützung angeboten würden.
Der Agent antwortete prompt und hilfreich. Er erklärte, dass Bluehost ein kostenloses DIY-Migrationstool anbietet sowie einen kostenpflichtigen professionellen Migrationsservice für jene, die die Migration nicht selbst durchführen möchten. Zudem stellte er einen Link zu einer detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitung für das kostenlose Migrationstool bereit.

Die gesamte Interaktion verlief reibungslos und dauerte weniger als 10 Minuten. Ich schätzte die rasche Verbindung zu einem echten Ansprechpartner sowie die klare Erklärung der Optionen – ganz ohne Druck, zusätzliche Services zu kaufen.
3. Vergleich der Hosting-Funktionen
Hosting.com bietet leistungsstärkere Funktionen für WordPress und mehr Flexibilität für Entwickler.
Features von Hosting.com
Nach der Anmeldung bei Hosting.com war ich beeindruckt, wie viel Wert selbst in den günstigsten Tarifen geboten wird. Ihr KI-gestützter WordPress-Builder Extendify ermöglichte es, in weniger als einer Minute eine personalisierte Webseite zu starten – mit intelligenten Inhaltsempfehlungen, Bildgenerierung und Layout-Vorlagen, die sich an Ihre Bedürfnisse anpassen.
Doch Sie sind nicht auf einen einzigen Builder festgelegt. Wer nicht für Extendify zahlen möchte, hat weiterhin über cPanel Zugang zu Softaculous und Sitejet Builder. Softaculous ermöglicht die Installation von über 400 Webanwendungen – darunter WordPress, Joomla und Magento – per Klick. Der Sitejet Builder hingegen bietet eine visuelle Drag-&-Drop-Oberfläche, die ideal ist, um schnell eine moderne, responsive Webseite zu erstellen, ganz ohne Design-Kenntnisse.

Der Speicher beginnt bei 20GB und skaliert bis zu 160GB auf SSD. Zwar wird der Datenverkehr nicht explizit als “unbegrenzt” gekennzeichnet, aber bei normalem Traffic stieß ich auf keine Einschränkungen. Zudem gefielen mir die vorinstallierten LiteSpeed-Caching-, Monster Insights- und AIOSEO-Plugins.
Das Control-Panel reagierte flüssiger als das Standard-cPanel – und Sie können bei Bedarf weiterhin auf cPanel umschalten.

Einziger kleiner Nachteil: Backups müssen manuell eingerichtet werden, sofern kein Plugin hinzugefügt wird. Dennoch fand ich die kostenlose Website-Migration und den 24/7-Support beim Umzug einer WordPress-Seite äußerst zuverlässig.
Features von Bluehost
Bluehost überzeugt mit benutzerfreundlichem Hosting, das besonders für Einsteiger und kleine Unternehmen gut skaliert. Ihr WonderSuite AI-Builder und die verwaltete WordPress-Einrichtung vereinfachen Aufgaben wie das Installieren von Themes, das Einrichten von Plugins und das Erstellen von Inhalten.

Die Choice Plus- und Online Store-Tarife unterstützen bis zu 50 Webseiten und beinhalten 50GB NVMe SSD-Speicher, kostenlose tägliche Backups im ersten Jahr sowie ein kostenloses CDN via Cloudflare. Zudem stehen Ihnen leistungsstarke E-Mail-Marketing-Tools wie Creative Mail und SEO-Unterstützung via Yoast SEO zur Verfügung.
Allerdings erfordern die E-Mail-Funktionen nach Ablauf der Testphase ein separates Abonnement, und man wird dazu ermuntert, früher auf ein Upgrade umzusteigen, um Features wie Domain-Privacy und Staging-Umgebungen nutzen zu können.
4. Vergleich der Webseiten-Performance
Bluehost liefert etwas schnellere Performance.
Wie ich den Hosting-Speed testete
Um die reale Performance der beiden Anbieter miteinander zu vergleichen, testete ich beide Webseiten mit GTmetrix.
Ich wählte Server in London, Großbritannien, um gleiche Bedingungen zu schaffen, und nutzte Chrome (Version 125) für die Konstanz. Dabei verglich ich eine bei Hosting.com bereitgestellte Seite mit einer, die auf Bluehost gehostet wurde.
GTmetrix-Ergebnisse von Hosting.com

Die Strukturwertung war beeindruckend, und der LCP war schnell. Allerdings deuten die Backend-Antwortzeit (452ms) und der TTFB (716ms) darauf hin, dass Hosting.com zwar gut optimiert ist, aber bei hoher Auslastung etwas langsamer reagieren könnte.
Dennoch ist es für die meisten Nutzer schnell genug – und bei optimiertem Caching oder Einsatz eines CDN dürfte der Unterschied kaum spürbar sein.
GTmetrix-Ergebnisse von Bluehost

Obwohl die Performance-Bewertung nur geringfügig besser als bei Hosting.com ausfiel, überzeugte Bluehost insbesondere durch die geringere Total Blocking Time und schnellere Backend-Antwort. Mit einem TBT von nur 6ms und einem schnelleren TTFB wirkte die Infrastruktur von Bluehost spürbar reaktionsschneller.
Auch wenn beide Anbieter beim LCP identische Werte erzielten, erreichte Bluehost den „fully loaded“-Status schneller und war interaktiver. Kleine Unterschiede summierten sich jedoch in der tatsächlichen Nutzererfahrung.
5. Vergleich der Bedienungsfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu nutzen?
Hosting.com punktet mit entwicklerfreundlichen Tools und einer übersichtlichen Dashboard-Erfahrung.
Ich wollte herausfinden, wie einfach es bei beiden Plattformen ist, mit der Anmeldung, dem Launch einer Webseite und der täglichen Verwaltung der Hosting-Umgebung – insbesondere aus der Sicht von Anfängern – zu starten.
Daher ging ich alle wichtigen Schritte durch: Registrierung, Erkundung des Dashboards, Einrichtung von WordPress sowie Verwaltung des VPS-Servers. Hier ist mein Fazit.
Registrierung und Kontoerstellung
Hosting.com
Um herauszufinden, wie einfach die Anmeldung ist, begann ich bei Hosting.com. Über die Startseite fuhr ich mit der Maus über die Rubrik Hosting und wählte unter „Servers“ VPS Hosting aus.

Ich landete auf einer übersichtlichen Vergleichsseite und wählte nach Durchsicht der Optionen den VPS M-Tarif aus. Über „Buy Now“ gelangte ich zur Konfigurationsseite.
Hier beeindruckte mich Hosting.com schon früh mit voller Anpassbarkeit:
- Billing Term – Ich entschied mich für einen 1-Jahres-Vertrag und sah in Echtzeit meinen Gesamtpreis mit 52% Rabatt aktualisiert.
- Operating System – Ich wählte AlmaLinux, da dies mit cPanel kompatibel ist.
- Add-ons – cPanel war optional, ebenso wie Upgrades wie zusätzlich RAM, Speicher und Imunify360.
- Server Location – Ich entschied mich für Dallas, USA, während andere Regionen wie Frankfurt, London und Sydney ebenso leicht auswählbar waren.

Auf der rechten Seite aktualisierte sich eine Zusammenfassung in Echtzeit mit jeder Änderung. Dies gab mir das sichere Gefühl, genau zu wissen, was ich bestellte. Nach Überprüfung aller Angaben klickte ich auf „Confirm and Proceed“, gab meine persönlichen Daten ein, wählte PayPal und schloss die Bestellung ab.
Ehrlich gesagt? Der gesamte Prozess war schnell, transparent und äußerst anfängerfreundlich, ohne dabei vereinfachend zu wirken.
Bluehost
Anschließend testete ich Bluehost. Auch hier verlief alles sehr unkompliziert, allerdings mit einer stärker geführten Benutzeroberfläche. Über die Startseite wählte ich Shared Hosting und entschied mich für den Choice Plus-Tarif. Bluehost bot mir an, eine kostenlose Domain (mit Endungen wie .com, .net, .biz) zu beanspruchen – man konnte aber auch ohne weitermachen.

Anschließend wurde ich zur Warenkorbseite weitergeleitet, auf der Bluehost mehrere Zusatzangebote – wie zusätzliche Sicherheit, SEO-Tools, SiteLock und mehr – vorschlug. Dieser Abschnitt wirkte im Vergleich zu Hosting.com etwas überladen, ließ sich aber problemlos überspringen.

Nach der Überprüfung des Tarifs und des Endpreises klickte ich auf „Continue to Checkout“, füllte meine persönlichen Daten aus, erstellte ein Konto und schloss die Zahlung via PayPal ab.
Der Anmeldeprozess bei Bluehost war schnell und professionell. Er setzte stärker auf Führung, was ideal für totale Anfänger ist – während ich die Transparenz und die Anpassungsmöglichkeiten von Hosting.com bevorzugte.
Benutzeroberfläche – Kundenbereich & Dashboard
Als Nächstes wollte ich feststellen, wie intuitiv und reaktionsschnell die Dashboards sind – schließlich werden Sie dort die meiste Zeit verbringen.
Hosting.com
Ich loggte mich zunächst bei Hosting.com ein. Die Benutzeroberfläche war übersichtlich und modern. Besonders gefiel mir, dass das Portal nicht bei jedem Klick auf ein Menü neu lud. Stattdessen wurden die Inhalte dynamisch im rechten Bereich aktualisiert – schnell und ohne Ablenkung.

Im linken Menü waren alle wichtigen Bereiche wie „Place New Order“, „Products & Services“ und „Billing“ zu finden. Rechts wurden meine Dienste mit klaren Statusanzeigen, Domains und Verlängerungsdaten aufgelistet. Auch bei mehreren Diensten gab es Filter- und Sortieroptionen, um alles übersichtlich zu halten.
Alle Bezeichnungen waren in einfachem Englisch gehalten, sodass ich nichts suchen musste. Hosting.com ermöglichte mir einen schnellen Überblick, einfache Verwaltung meines Hostings und die Einsicht in die Rechnungen – alles an einem Ort.
Bluehost
Danach testete ich das Dashboard von Bluehost. Gleich zu Beginn erhielt ich eine persönliche Willkommensnachricht und hilfreiche Hinweise wie „Pick up where you left off“. Es fühlte sich sehr persönlich an – was ich schätzte.

Im linken Menü standen Tabs wie Domains, Google Workspace, Hosting und Security. Jeder Klick aktualisierte den rechten Bereich sofort. Ähnlich wie bei Hosting.com gab es auch hier keine Seiten-Neuladungen.
Es ist offensichtlich, dass Bluehost besonders auf Anfänger ausgerichtet ist. Alles wird visuell dargestellt, mit großen Icons und Tipps, die Sie beim Einrichten und Verwalten unterstützen. Das Ganze wirkt eher wie eine App als ein klassisches Dashboard – ideal, wenn man mit Hosting-Oberflächen nicht vertraut ist.
Erstellung einer neuen WordPress-Webseite
Ich wollte testen, wie schnell ich von der Kontoerstellung bis zum Live-Gang einer Seite komme.
Hosting.com
Bei Hosting.com klickte ich neben meinem VPS-Hosting-Plan auf „Manage“. Auf der Produktseite war ein markanter Button „Login to Control Panel“ zu sehen – ein Klick, und ich war in cPanel, ohne weitere Passworteingabe.

Im cPanel öffnete ich Softaculous, klickte auf „Install WordPress“, wählte meine Domain aus, gab die Administrator-Daten ein und startete die Installation. Der gesamte Prozess dauerte weniger als 5 Minuten.

Alles lief reibungslos. Keine verwirrenden Schritte – Softaculous stellte sogar einen direkten Link zur Anmeldung im neuen WordPress-Dashboard bereit.
Bluehost
Danach probierte ich dasselbe bei Bluehost. Über den Tab „Hosting“ im Dashboard klickte ich auf „Add Site“ und wählte „Install WordPress“ aus.

Bluehost führte mich durch ein paar Bildschirme, in denen ich den Seitennamen, die Domain (oder eine temporäre Domain) und die Administrator-Daten eingab.

Die Installation dauerte einige Minuten. Danach konnte ich direkt über das Bluehost-Panel auf das WordPress-Dashboard zugreifen. Es war genauso einfach wie bei Hosting.com, allerdings mit weniger Wahlmöglichkeiten zur individuellen Anpassung.
Dashboard zur Serververwaltung
Schließlich wollte ich erkunden, wie gut beide Anbieter das Management von VPS-Servern handhaben – hier zeigten sich die wirklichen Unterschiede.
Hosting.com
Bei Hosting.com öffnete ich die VPS-Verwaltungsseite, indem ich neben meinem Servernamen auf „Manage“ klickte.

Oben befand sich ein Bereich „Manage Your Product“ mit allen schnellen Aktionen:
- Reboot
- Power Off
- Reinstall Server
- Launch Console
- Attach Recovery ISO

Unterhalb dieses Bereichs hatte ich Tabs wie Overview, Billing, Settings und einen sicheren „Product Secrets“-Bereich, in dem SSH-Zugangsdaten und Root-Passwörter sicher mittels AES-256 verschlüsselt werden konnten. Hosting.com bot vollständige Kontrolle, ohne überfordernd zu wirken.
Sie können sogar das Betriebssystem per One-Click neu installieren, Servernamen ändern und über den Browser auf die Konsole zugreifen. Solche Möglichkeiten sind in dieser Preisklasse selten – besonders mit einer derart klaren Benutzeroberfläche.
Bluehost
Im Gegensatz dazu verwendet Bluehost cPanel für die Serververwaltung, auch bei VPS. Vom Hauptdashboard aus musste ich über den Quick Links-Bereich zum cPanel-Button scrollen, um auf erweiterte Tools zuzugreifen.

Sobald ich im cPanel war, fand ich die gewohnte Oberfläche vor, um Domains, E-Mails, Datenbanken und mehr zu verwalten.

Für den alltäglichen Gebrauch funktioniert Bluehost bestens. Doch wenn es um reine Kontrolle geht – beispielsweise beim Anfügen von ISOs, der Verwaltung des Recovery-Modus oder dem Zugriff auf Root-Einstellungen – liegt Hosting.com vorne. Da Bluehosts VPS verwaltet wird, bietet er nicht dieselbe Flexibilität für Entwickler oder fortgeschrittene Nutzer.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Ihre Daten sind bei Bluehost besser aufgehoben.
Datenschutz und Sicherheit bei Hosting.com
Nachdem ich meine Seite bei Hosting.com eingerichtet hatte, prüfte ich eingehend die vorhandenen Sicherheitsfunktionen – besonders relevant für jemanden, der mehrere Kundenprojekte betreut oder eine Geschäftsseite betreibt.
Als Erstes stellte ich fest, dass bei jedem Tarif ein kostenloses SSL-Zertifikat enthalten ist – Ihre Seite ist also von Anfang an verschlüsselt, ohne dass manuelle Einstellungen erforderlich sind. Im Netzwerk setzt Hosting.com auf die Integration des Cloudflare-CDN, was ein großer Vorteil ist.
Neben der Optimierung der Seitenladegeschwindigkeit fungiert Cloudflare auch als Schutzschild gegen bösartigen Traffic und DDoS-Angriffe. Es war beruhigend zu wissen, dass der Datenverkehr über Cloudflares sicheres, global verteiltes Netzwerk läuft.
Ich entdeckte zudem, dass eine grundlegende Malware-Überprüfung vorhanden ist – standardmäßig inbegriffen. Allerdings gab es bei den täglichen Backups keine integrierte Funktion auf Hosting.com-Ebene. Diese müssten im cPanel manuell eingerichtet oder via Plugin implementiert werden, was für Nutzer, die automatische Backups erwarten, ein Nachteil sein kann.
Auch fehlt bei Hosting.com ein Web Application Firewall (WAF) sowie ein Secure Access Manager. Das bedeutet, dass es keine zentrale Verwaltung für Administrator-Logins oder Berechtigungen gibt und kein eingebautes System existiert, um Webanwendungen vor gängigen Bedrohungen wie SQL-Injection oder Cross-Site-Scripting zu schützen. VPS-Nutzer erhalten zwar Root-Zugriff und einen sicheren Secrets-Vault für Zugangsdaten, jedoch ersetzt dies nicht umfassende Zugriffskontrollen oder fortgeschrittenen Schutz auf Anwendungsebene.

Datenschutz und Sicherheit bei Bluehost
Nachdem ich meine Bluehost-Seite eingerichtet hatte, erkundete ich die bereitgestellten Sicherheitstools – und war beeindruckt von der Bandbreite an Schutzmaßnahmen, die bereits integriert sind.
Wie bei Hosting.com sind SSL und DDoS-Schutz Standard, zudem kommt auch Cloudflare für Geschwindigkeit und Sicherheit zum Einsatz. Doch Bluehost geht über die Basisfunktionen hinaus.
Es gibt automatische tägliche Backups, was mir die Sicherheit gibt, dass keine Änderungen oder Updates verloren gehen. Das wird vollständig von Bluehost gesteuert, sodass keine zusätzlichen manuellen Konfigurationen nötig sind – sofern man nicht noch mehr Kontrolle haben möchte.
Weiterhin wird auch der Malware-Schutz standardmäßig genutzt. Auffallend waren jedoch zusätzliche Sicherheitsebenen, die Hosting.com nicht anbietet:
- Eine integrierte Web Application Firewall (WAF) zum Schutz vor unerwünschtem Traffic
- Ein Secure Access Manager zur Steuerung von Benutzerrollen und zum Schutz vor unbefugtem Zugriff
- Integration von 2FA, File Monitoring und passwortgeschützten Verzeichnissen
- Optional SiteLock, für fortgeschrittene Malware-Entfernung und Audits

Insgesamt vermittelt es den Eindruck, dass Bluehost seine Plattform mit einem Sicherheitsfokus entwickelt hat – ideal für Nutzer, die Schutz genießen möchten, ohne sich um die technischen Details zu kümmern.
7. Vergleich der Serverstandorte
Hosting.com gewinnt dank einer breiteren Auswahl an Serverstandorten und der Flexibilität, die Region bereits bei der Einrichtung wählen zu können.
Serverstandorte bei Hosting.com
Bei der Anmeldung bei Hosting.com freute ich mich besonders darauf, wie viel Kontrolle ich über den Serverstandort habe – ein entscheidender Faktor für die Performance, vor allem wenn Ihre Zielgruppe in einer bestimmten Region konzentriert ist.
Während des Bestellprozesses beeindruckte es mich, dass ich zwischen über 20 globalen Rechenzentren wählen konnte – gleich von Anfang an.

Ich hatte die Option, meinen Server in folgenden Städten zu hosten:
- Dallas, USA
- Toronto, Kanada
- Mexico City, Mexiko
- London, Großbritannien
- Frankfurt, Deutschland
- Sydney, Australien
- Singapur
- Mumbai, Indien
Ich entschied mich persönlich für Dallas beim Test, aber für eine Seite mit europäischer Zielgruppe hätte ich genauso gut Frankfurt oder London wählen können.
Diese Flexibilität stach besonders hervor.
Später wollte ich zudem wissen, ob man den Serverstandort nachträglich ändern könnte. Laut Hosting.com ist ein Standortwechsel möglich – allerdings muss dafür ein neuer Server in der gewünschten Region aufgesetzt und die Daten manuell migriert werden.
Da es sich um ein unmanaged VPS handelt, liegt die Migration komplett in Ihrer Hand. Automatische Transfer-Tools oder assistierte Migrationen werden hierbei nicht angeboten.
Es ist zwar nicht ganz so nahtlos, wie ich es mir erhofft hatte – aber zumindest besteht die Option, sodass Sie nicht dauerhaft an eine Region gebunden sind.
Serverstandorte bei Bluehost
Danach prüfte ich das Setup von Bluehost. Bluehost verfügt ebenfalls über eine solide globale Infrastruktur mit Rechenzentren in:
- Provo, Utah (Hauptzentrum, USA)
- Orem, Utah (Sekundäres Zentrum, USA)
- Mumbai, Indien
- London, Großbritannien
- Shanghai und Hongkong (China)
- (Inoffizielle Präsenz in Toronto und Amsterdam berichtet)
Allerdings gab es im Registrierungsprozess von Bluehost keine Option, den Serverstandort auszuwählen – alles wurde automatisch anhand interner Optimierungsregeln zugewiesen.
Wenn Sie Bluehost.com verwenden, werden Sie höchstwahrscheinlich in einem US-Rechenzentrum platziert. Bei einer Registrierung über Bluehost.in könnte der Server auf indischen Servern gehostet werden – was aber nicht garantiert ist, und es gibt keine Möglichkeit, den Standort manuell auszuwählen oder zu bestätigen.
Später versuchte ich herauszufinden, ob man nach der Anmeldung den Serverstandort ändern könne. Leider erlaubt Bluehost keinerlei Standortwechsel. Als einzige Alternative müssten Sie Ihr Konto kündigen und ein neues über eine regionale Bluehost-Seite eröffnen – was wenig praktikabel ist.
Als Ausgleich bietet Bluehost jedoch ein kostenloses CDN, das die globale Performance durch Caching an verschiedenen Edge-Standorten optimiert. Trotzdem ist das nicht dasselbe, als von Anfang an einen Server in der Nähe der Zielgruppe zu haben.
Webhosting-Vergleich: Das Fazit
Nach intensiven Praxistests schnitt Hosting.com besser ab. Es bietet unschlagbaren Mehrwert, entwicklerfreundliche Tools und größere Flexibilität bei den Serverstandorten.
Auch wenn Bluehost in Performance und Sicherheit geringfügig vorgezogen wird, bot Hosting.com mir mehr Kontrolle, Anpassungsoptionen und Einsparungen – besonders, wenn Sie mehrere Seiten betreiben oder Kundenprojekte verwalten.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
| Preise und Tarife | Hosting.com | Deutlich niedrigere Einführungspreise und besseres VPS-Verhältnis |
| Support | Hosting.com | Schnellere Live-Chat-Antworten und direktere Antworten |
| Hosting-Funktionen | Hosting.com | Mehr Flexibilität, Tools wie Sitejet, Softaculous und vollständiger cPanel-Zugang |
| Webseite-Performance | Bluehost | Geringfügig schnellerer TTFB und kürzere Ladezeiten bei GTmetrix-Tests |
| Bedienungsfreundlichkeit | Hosting.com | Transparenter Anmeldeprozess, bessere Serverkontrolle und reibungsloseres Dashboard |
| Datenschutz und Sicherheit | Bluehost | Mehr integrierte Tools wie WAF, 2FA und tägliche Backups |
| Serverstandorte | Hosting.com | Erlaubt die Wahl der Region; breitere globale Abdeckung und Flexibilität |


