
- 30-Tage-Rückerstattungsrichtlinie
- Kostenlose Domain, kostenloses SSL, kostenloses CDN
- Kundensupport rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, per Telefon, Chat, Wissensdatenbank und Blog

- 14-tägige kostenlose Testversion verfügbar
- Kostenloses unbegrenztes Hosting, erstklassige Sicherheit, verlässliche Ressourcen, und 24/7 personalisierter Support
- Flexible & anpassbare Website-Vorlagen für jeden Zweck, Mitgliedschaftsseiten, E-Mail-Kampagnen, soziale Präsenz & mehr
Bluehost vs Squarespace: Kurzzusammenfassung
Im Vergleich der beiden erwies sich Bluehost insgesamt als die stärkere Wahl. Es lieferte schnellere Ladezeiten, bot mehr Spielraum für Anpassungen und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis in verschiedenen Tarifen.
Squarespace hingegen punktet in puncto Design-Erlebnis und macht die Erstellung einer Website mühelos, ist aber weniger flexibel und kostet auf lange Sicht mehr.
Wenn Sie Wert auf Leistung, Skalierbarkeit und Kontrolle legen, ist Bluehost langfristig die bessere Wahl.
1. Preis- und Tarifvergleich
Dank der niedrigeren Einstiegspreise hat Bluehost die Nase vorn.
Was die Preisgestaltung angeht, unterbietet Bluehost Squarespace deutlich. Bluehost ist ein Hosting-Anbieter, sodass Sie hauptsächlich für Serverplatz und WordPress-Tools zahlen, was die Einstiegstarife deutlich günstiger macht.
Ich habe Tarife ab knapp unter 3 $/Monat gefunden, während Squarespace bei 16 $/Monat beginnt, da Hosting, Vorlagen und der Website-Builder gebündelt sind.
Squarespace wirkt planbarer, da alles inklusive ist, aber Sie zahlen mehr im Voraus. Bluehost hingegen kann günstiger sein, wenn Sie sich mit der Verwaltung von WordPress und eigenen Add-ons wohlfühlen.
Wenn Sie Einfachheit wünschen, ist Squarespace in Ordnung, aber für preissensible Nutzer gewinnt hier Bluehost.
2. Kundensupport-Vergleich: Wer steht hinter Ihnen?
Bluehost bietet schnelleren und besser erreichbaren Support als Squarespace.
Ich habe beschlossen, den Support von Bluehost und Squarespace selbst zu testen, indem ich wo möglich Live-Chat und E-Mail nutzte, um nicht nur zu sehen, welche Kanäle sie anbieten, sondern wie gut sie in der Praxis wirklich sind.
Bluehost-Kundensupport
Ich habe meinen Test mit Bluehost begonnen, indem ich auf den Live-Chat-Button unten rechts auf ihrer Website klickte. Sofort wurde ich aufgefordert, zwischen Optionen wie Kauf neuer Services, Hilfe bei der Verlängerung von Services oder Support für bestehende Produkte zu wählen. Ich habe für mich selbst ausgewählt.
Als Nächstes wurde ich gefragt, ob ich eine Website für mich selbst oder im Auftrag einer Agentur erstelle. Ich wählte für mich selbst. Dann habe ich Shared Hosting aus der Produktliste ausgewählt. Schließlich habe ich meinen Namen eingegeben und wurde darauf hingewiesen, dass ich in Kürze verbunden werde.
Innerhalb einer Minute wurde ich mit einem Live-Agenten namens Louie verbunden. Ich stellte meine Frage:
Hallo, ich plane die Migration einer bestehenden WordPress-Seite mit WooCommerce. Können Sie mir die genauen Schritte erläutern, die ich auf Ihrer Plattform befolgen muss – einschließlich der Vermeidung von Ausfallzeiten und ob Sie kostenlose Migrationstools oder Unterstützung anbieten?
Louie antwortete sofort. Er erklärte, dass Bluehost zwei Optionen anbietet: ein kostenloses DIY WordPress-Migrationstool und einen kostenpflichtigen professionellen Migrationsservice.
Als ich nach weiteren Details zur kostenlosen Option fragte, schickte er mir sofort den offiziellen Link zur Wissensdatenbank: https://bluehost.com/help/article/free-wordpress-migration.
Die Antworten waren direkt, die Ressourcen hilfreich und der Ton freundlich. Insgesamt hat mich die Schnelligkeit und Klarheit des Supports von Bluehost beeindruckt.
Squarespace-Kundensupport
Der Prozess bei Squarespace zog sich länger hin. Aus meinem Dashboard heraus klickte ich auf Hilfe und startete die Live-Chat-Option. Zuerst begrüßte mich ein Bot-Assistent und bat um meine E-Mail, meinen Namen, meine Website und eine Beschreibung des Problems.
Nachdem ich all das ausgefüllt hatte, wurde ich schließlich gefragt, ob ich einen Live-Chat mit einem Mitarbeiter starten wollte. Ich klickte auf „Ja“, und ein weiteres Fenster erschien mit der Nachricht:
Warte auf einen Agenten… Dies kann einige Minuten dauern. Stattdessen eine E-Mail senden oder Chat abbrechen.
Ich entschied mich zu warten. Es dauerte schließlich fast 40 Minuten, bis ein menschlicher Agent (Zoe K.) dazukam. Sie begrüßte mich freundlich und prüfte meine Frage, die sich auf die KI-Funktionen von Squarespace bezog und darauf, ob sie SEO-Metadaten wie Meta-Beschreibungen und Schema-Markup erstellen könne.
Zoe bestätigte, dass Squarespace AI SEO-Beschreibungen und Alternativtexte erstellen kann, jedoch nur in Version 7.1. Sie schickte mir auch einen Link zur offiziellen Dokumentation. Sobald die Verbindung stand, waren ihre Antworten klar, höflich und hilfreich, aber die lange Wartezeit frustrierte mich.
Squarespace bietet außerdem keinen Telefonsupport an, was ein Ausschlusskriterium sein kann, wenn Sie lieber direkt mit jemandem sprechen. Ihr 24/7-Support ist auf E-Mail beschränkt, was nicht immer schnell ist, wenn Sie mitten in einem kritischen Website-Problem stecken.
3. Hosting-Funktionen im Vergleich
Bluehost bietet mehr Hosting-Funktionen für höhere Flexibilität.
Bluehost-Funktionen
Als ich Bluehost ausprobierte, war ich überrascht, wie viel es für den Preis bietet. Ich konnte mehrere Websites unter einem Konto hosten, und der NVMe-Speicher sorgte für extrem schnelle Ladezeiten.
Das kostenlose Migrationstool funktionierte einwandfrei. Ich migrierte eine kleine WordPress-Seite ohne Probleme. Die wöchentlichen Backups waren beruhigend und die Möglichkeit einer Staging-Umgebung erleichterte das Testen von Layoutänderungen.
Das Control Panel war einfach zu bedienen und das eigene Dashboard machte es Anfängern noch leichter. Ich mochte auch das kostenlose CDN, das die Ladezeiten für Besucher aus verschiedenen Ländern deutlich verkürzte.
Squarespace-Funktionen
Squarespace fühlt sich ganz anders an, da alles gebündelt ist. Ich musste mich nicht um Hosting, Backups oder SSL kümmern. Sie waren einfach vorhanden. Der Drag-and-Drop-Builder ist ausgereift und intuitiv, und die Vorlagen wirken sofort professionell.
Es spart wirklich Zeit, wenn man schnell eine Website live schalten möchte. Die integrierten Marketing-Tools, Analytics und E-Commerce-Optionen sind solide, obwohl ich das E-Mail-Setup als eingeschränkt empfand, da man für Google Workspace extra zahlen muss.
Der größte Nachteil ist, dass man Servereinstellungen nicht anpassen oder erweiterte Funktionen wie Staging oder SSH nutzen kann. Hier wird Kontrolle gegen Einfachheit eingetauscht.
4. Website-Performance im Vergleich: Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit
Bluehost ist schneller und zuverlässiger.
Website-Performance ist wichtig, weil jede Sekunde zählt. Eine langsame Seite frustriert nicht nur Ihre Besucher, sondern beeinträchtigt auch SEO-Rankings und Conversion-Raten.
Um zu sehen, wie gut jeder Anbieter wirklich abschneidet, habe ich einen GTmetrix-Test auf zwei echten Websites durchgeführt: eine gehostet bei Bluehost und eine weitere bei Squarespace.
Dabei konnte ich realistische Geschwindigkeitsmetriken wie Seitengeschwindigkeit, Largest Contentful Paint (LCP) und Time to First Byte (TTFB) messen. Diese Zahlen geben nicht nur Auskunft darüber, wie schnell eine Seite lädt, sondern auch, wie flüssig und reaktionsschnell das Surferlebnis für Besucher ist.
Ergebnisse der Performance-Tests bei Bluehost
Als ich Bluehost testete, lud die Seite in unter 1 Sekunde, was nach allen Maßstäben herausragend ist. Die Geschwindigkeitsvisualisierung zeigte, dass Inhalte nahezu instant angezeigt wurden, ohne wahrnehmbare Layout-Verschiebungen.
Mit einer TTFB von 138 ms und einer LCP unter 600 ms gehört Bluehost eindeutig zur Spitzenklasse in Sachen Performance. In der Praxis bedeutet das, dass Besucher Ihre Seite sofort sehen und Google Core Web Vitals dafür belohnt.

Ergebnisse der Performance-Tests bei Squarespace
Squarespace schlug sich recht gut, war aber deutlich langsamer. Meine Seite benötigte etwa 6 Sekunden für den vollständigen Ladevorgang, verglichen mit unter 1 Sekunde bei Bluehost.
Ihre TTFB war mit 117 ms tatsächlich etwas besser, aber die eigentliche Verzögerung entstand beim Laden von Bildern und Skripten. Die LCP lag bei 1,2 s und der Onload bei 1,4 s.
Diese Werte sind nicht schlecht, aber im Vergleich zu Bluehost wirkte es etwas träge.

Was diese Ergebnisse bedeuten
Aus diesen Tests geht klar hervor, dass Bluehost insgesamt ein schnelleres und geschmeidigeres Erlebnis bietet. Seiten laden nahezu instant und die Einrichtung ist von Anfang an gut optimiert. Squarespace liefert zwar noch ordentliche Performance, doch der ressourcenintensivere Site-Builder verlangsamt alles ein wenig. Wenn Ihnen SEO, Besucherbindung und steigende Conversion-Raten wichtig sind, hat Bluehost definitiv die Nase vorn.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu bedienen?
Squarespace siegt in puncto Benutzerfreundlichkeit mit seinem schlanken Builder.
Wenn ich die Benutzerfreundlichkeit vergleiche, möchte ich die tatsächliche Reise eines neuen Nutzers durchlaufen. Das bedeutete, vom Anlegen eines Kontos über das Einloggen in die Dashboards bis hin zum Erstellen einer Website und dem Umgang mit Backups und Serververwaltung alles selbst zu erleben.
Registrierung und Erstellen eines neuen Kontos
Um zu sehen, wie einfach die Anmeldung ist, begann ich mit Bluehost.
Bluehost
Auf ihrer Homepage fuhr ich mit der Maus über das Menü „Hosting“ und klickte auf „Web Hosting“.
Sofort sah ich einige Shared-Hosting-Tarife und entschied mich für den Business-Tarif. Er bot das beste Verhältnis aus Preis, Speicherplatz und Funktionen. Außerdem war er als „empfohlen“ gekennzeichnet, was meine Entscheidung erleichterte.
Sobald ich auf „Plan wählen“ geklickt hatte, fragte mich Bluehost auf der nächsten Seite, ob ich eine neue Domain erstellen (das erste Jahr kostenlos) oder eine bereits vorhandene verwenden möchte.
Ich mochte diese Flexibilität, da ich Hosting manchmal mit einer temporären Domain teste und manchmal eine bereits vorhandene verbinde.
Diesmal wählte ich eine kostenlose Domain, gab den Namen ein und Bluehost bestätigte sofort die Verfügbarkeit. Es gab auch die Option „Domain später wählen“, was praktisch ist, wenn man sich noch nicht entschieden hat.
Darunter listete Bluehost einige optionale Zusatzpakete auf, die ich hinzufügen konnte:
- Professional Email Trial (1 Monat kostenlos, danach 2,99 $/Monat): Ein Upsell für E-Mail-Hosting mit eigener Marke
- Yoast SEO Premium (2,99 $/Monat): Hilft bei der Suchmaschinenoptimierung und dem Hinzufügen von Meta-Beschreibungen
- eCommerce Essentials (6,99 $/Monat, jährlich abgerechnet): Bündel aus Plugins und Tools für Mitgliedschaften, Abonnements und Monetarisierung
- Premium SSL (3,33 $/Monat, jährlich abgerechnet): Ein SSL-Zertifikat höherer Stufe mit Garantie und zusätzlichen Vertrauenssignalen
Jedes hatte eine „Hinzufügen“-Schaltfläche, aber ich wollte keines davon hinzufügen. Ich ließ sie schlichtweg abgewählt.
Worauf ich jedoch achtete, war die Auswahl des Rechenzentrums. Standardmäßig hatte Bluehost mir Mumbai zugewiesen, aber ich wollte, dass meine Testseite für Besucher aus den USA schneller lädt, und wechselte daher den Standort zu Arizona, USA.
Unten im Warenkorb konnte ich die Zusammenfassung deutlich sehen.
Mir gefiel, dass sie den Rabatt zusammen mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie von Anfang an anzeigen. Als ich zufrieden war, klickte ich auf „Zur Kasse“.
Auf der Checkout-Seite bat mich Bluehost, meine Kontaktdaten auszufüllen:
Es gab auch ein Kontrollkästchen, in dem ich angeben konnte, ob ich Werbe-E-Mails von Bluehost erhalten möchte, das ich abgewählt ließ.
Als Nächstes musste ich mein Kontopasswort erstellen. Dieses Passwort wird später zum Einloggen in mein Bluehost-Dashboard verwendet. Ich bestätigte es noch einmal, um Tippfehler zu vermeiden.
Bei den Zahlungsinformationen konnte ich zwischen Kreditkarte und PayPal wählen. Ich wählte meine Zahlungsmethode, bestätigte meine Rechnungsadresse und machte weiter.
Die Bestellübersicht erschien erneut auf der rechten Seite und erinnerte mich an die Domain, den Tarif und die Gesamtkosten. Es gab auch ein Feld für einen Promo-Code, den ich jedoch nicht hatte.
Schließlich fiel mir ein Hinweis auf, dass sich alle Tarife automatisch verlängern, sofern sie nicht gekündigt werden – was jederzeit über das Konto oder durch Kontaktaufnahme mit dem Support möglich ist. Ich schätzte, dass dies vor der Zahlung deutlich gemacht wurde.
Vom Anfang bis zum Ende empfand ich den Anmeldeprozess bei Bluehost als klar, unkompliziert und ohne Überraschungen.
Nachdem ich alle Angaben noch einmal überprüft hatte, klickte ich auf „Zahlung abschicken“.
Innerhalb von Sekunden wurde meine Zahlung verarbeitet, und ich erhielt eine Bestätigungs-E-Mail mit den Login-Daten. Mein Bluehost-Konto war aktiv und ich war bereit, mit der Einrichtung meiner Website fortzufahren.
Squarespace
Als Nächstes wechselte ich zu Squarespace. Sofort fiel mir der Unterschied auf. Anstatt mich aufzufordern, einen Hosting-Tarif auszuwählen, platzierte ihre Startseite einen großen „Loslegen“-Button prominent in der Mitte.
Ich klickte darauf, und der Einrichtungsassistent startete. Der erste Bildschirm fragte mich: „Worum geht es auf Ihrer Seite?“ mit Kategorien wie Fotografie, Beratung, Bildung und Services.
Ich wählte eine aus, die zu meinem Testprojekt passte, und klickte auf Weiter.
Der nächste Bildschirm drehte sich um Website-Ziele. Es gab eine lange Checkliste mit Punkten wie „Produkte verkaufen, Community aufbauen, Termine anbieten, Blog veröffentlichen“ und mehr.
Es wirkte wegen der Vielzahl an Optionen etwas überwältigend, aber ich verstand den Sinn dahinter. So kann Squarespace die Seite an meine Bedürfnisse anpassen. Ich wählte einige relevante Ziele aus und klickte auf Fertig.
Anschließend musste ich mein Konto erstellen. Ich konnte mich entweder per E-Mail anmelden oder Google verwenden. Um Zeit zu sparen, entschied ich mich für Google.
Sobald die Verbindung stand, bat mich Squarespace, einen Seitentitel einzugeben (den ich später ändern konnte) und dann eine Markenpersönlichkeit auszuwählen.
Die Auswahl umfasste Professionell, Verspielt, Kühn und Eigenwillig. Ich entschied mich für Professionell, weil ich etwas Einfaches und Schlankes wollte.
Anschließend generierte Squarespace sofort eine Starter-Site für mich, inklusive Startseite, Über-Seite und Service-Bereich.
Das war der entscheidende Unterschied zu Bluehost: Nachdem ich die Registrierung abgeschlossen hatte, hatte ich bereits eine funktionierende Website-Vorschau. Ich musste nichts installieren.
Dieser erste Schritt zeigte wirklich den Unterschied zwischen den beiden Plattformen. Bluehost fühlte sich an, als würde man Hosting-Speicher kaufen und sich dann auf den Aufbau vorbereiten. Squarespace fühlte sich an, als würde man sofort eine Website erstellen.
Benutzeroberfläche: Kundenbereich & Dashboard
Nach der Anmeldung loggte ich mich zuerst bei Bluehost ein. Der Kundenbereich wirkte modern und übersichtlich, mit einer linken Seitenleiste, die Startseite, Meine Websites, Domains, E-Mail & Office, Marktplatz, Marketing-Tools und einen Erweitert-Tab anzeigte.
In der Mitte sah ich Verknüpfungen wie „In WordPress einloggen, Ersten Blogbeitrag schreiben, Design anpassen“. Das war hilfreich, weil es mir einen klaren Weg zeigte, statt mich in ein leeres Dashboard zu entlassen.
Im Bereich „Meine Websites“ wurde die von mir erstellte Testseite aufgeführt, und mit einem Klick konnte ich direkt zu WordPress wechseln. Außerdem bemerkte ich auf der rechten Seite ein Tipps-&-Tricks-Panel mit Anleitungen und Guides.
Das wäre nützlich für WordPress-Neulinge. Unten befand sich eine schwebende Chat-Schaltfläche, sodass der Support immer nur einen Klick entfernt war.
Als Nächstes öffnete ich das Squarespace-Dashboard. Es sah ganz anders aus: schlank, minimalistisch und stark auf Website- und Geschäftsfeatures fokussiert.
Die linke Seitenleiste enthielt Optionen wie Website, Seiten, Marketing, Analytics, Verkauf, Terminplanung und Finanzen. Anstelle von Server- oder Hosting-Einstellungen drehte sich im Dashboard alles um die Verwaltung einer Website und eines Online-Geschäfts.
Zum Beispiel konnte ich unter „Verkauf“ Produkte hinzufügen, Bestellungen verwalten oder Rechnungen erstellen. Unter „Analytics“ hatte ich Zugriff auf Besucherberichte und Verkaufsstatistiken.
Es war erfrischend, keine technischen Hosting-Begriffe zu sehen. Squarespace strich all das und zeigte nur geschäftsbezogene Funktionen.
Hier wurde mir klar, dass das Bluehost-Dashboard um Hosting und WordPress herum gestaltet ist, während das Squarespace-Dashboard auf den Betrieb Ihrer Website und Ihres Geschäfts ausgerichtet ist. Beide waren leicht zu bedienen, aber auf ganz unterschiedliche Weise.
Erstellung einer neuen Website
Ich wollte wissen, wie schnell ich tatsächlich eine Website live schalten kann.
Bluehost
Da Bluehost ein Hosting-Anbieter ist (kein Website-Builder wie Squarespace), muss man vor dem Designen ein CMS wie WordPress installieren. Ich wollte sehen, wie reibungslos dieser Prozess für einen Anfänger abläuft.
Im Dashboard klickte ich in der Seitenleiste auf Websites und wählte dann Website hinzufügen.
Bluehost bot mir sofort die Option an, WordPress zu installieren oder eine vorhandene Seite zu importieren. Ich entschied mich für Ersteres, gab meinen Seitennamen ein und verband sie mit der kostenlosen Domain, die ich eben registriert hatte.
Das System bestätigte die Einrichtung und innerhalb einer Minute begann der Installationsvorgang.
Hier fügt Bluehost eine besondere Note hinzu: Sie verwenden einen AI Site Creator, um die WordPress-Erfahrung weniger einschüchternd zu gestalten.
Gleich nach der Installation stellte mir die KI eine einfache, aber clevere Frage: War ich ein Anfänger, Fortgeschrittener oder Experte in WordPress?
Ich wählte Anfänger, um zu sehen, wie benutzerfreundlich die Einrichtung sein würde. Basierend auf dieser Wahl wurden mir einfachere und stärker geführte Layouts empfohlen.
Anschließend sah ich eine Sammlung vorgefertigter Layouts (einfache Vorlagen für Blogs, Unternehmensseiten und Onlineshops).
Jedes Layout hatte eine Vorschau-Schaltfläche, mit der ich das Aussehen testen konnte, bevor ich mich festlegte. Ich klickte mich durch mehrere, bis ich eines fand, das zu meinem Projekt passte, und drückte dann auf Veröffentlichen.
In wenigen Minuten hatte Bluehost eine voll funktionsfähige WordPress-Seite auf meiner Domain erstellt. Von dort konnte ich mich mit einem Klick in das WordPress-Admin-Dashboard einloggen.
Das eröffnete die Möglichkeit, alles zu individualisieren: Themes zu installieren, Plugins hinzuzufügen, Seiten zu bearbeiten und Beiträge zu erstellen.
Ich stellte fest, dass dieser Prozess zwar nicht so instant war wie bei Squarespace (wo man sofort im vorgefertigten Editor landet), aber dennoch unkompliziert.
Bluehost führte mich Schritt für Schritt, und die KI-Einrichtung nahm mir viel Rätselraten ab. Von Anfang bis zum Livegang vergingen vielleicht fünf Minuten, und ich hatte eine laufende Website im Netz.
Kurz gesagt: Mit Bluehost tauscht man eine etwas längere Einrichtungszeit gegen die Flexibilität voller WordPress-Kontrolle. Für mich war es einfach machbar, und die KI-Unterstützung machte den Prozess definitiv weniger einschüchternd als eine nackte WordPress-Installation.
Squarespace
Als ich zu Squarespace wechselte, war das Erlebnis sofort anders. Im Gegensatz zu Bluehost, wo man WordPress vorab installiert, hatte Squarespace während der Registrierung bereits eine Starterseite für mich erstellt.
Als ich im Dashboard ankam, gab es keinen „Installations“-Schritt. Die Grundlage stand bereits bereit.
Alles, was ich tun musste, war, oben links auf Bearbeiten zu klicken, und der Drag-and-Drop-Editor öffnete sich.
Die Benutzeroberfläche wirkte ausgereift und modern. Jedes Mal, wenn ich über einen Bereich fuhr, erschienen Bearbeitungskontrollen, mit denen ich Text ändern, Bilder austauschen, Blöcke duplizieren oder verschieben und Abschnitte vollständig löschen konnte.
Es war sehr visuell und intuitiv. Tatsächlich geschah alles direkt auf der Seite, und ich konnte die Ergebnisse sofort sehen.
Neue Abschnitte hinzuzufügen, war super einfach. Ich klickte einfach auf „+ Abschnitt hinzufügen“, wählte Vorlagen wie Über, Kontakt oder Shop aus und fügte einen Kontakt-Block ein, der sich sofort formatierte – eine enorme Zeitersparnis.
Ich mochte auch den schnellen Desktop/Mobil-Vorschau-Umschalter, um vor der Veröffentlichung zu überprüfen, wie alles aussieht.
In unter 10 Minuten hatte ich eine saubere, professionelle Startseite, ohne eine einzige Codezeile zu berühren. Squarespace übernahm Hosting, SSL und Backend, sodass ich mich nur um das Design kümmern musste.
Da wurde mir klar: Bluehost bietet die Tools und die Freiheit zum Bauen, während Squarespace eine fertig erstellte Basis liefert, die man verfeinern kann.
Backups und Serververwaltung
Zuletzt wollte ich sehen, wie jede Plattform Backups und Serververwaltung handhabt, da sich Hosting-Anbieter hier normalerweise von All-in-One-Website-Buildern unterscheiden.
Bluehost
Bei Bluehost sind Backups in die Hosting-Tarife integriert. Im Einstiegstarif erhielt ich wöchentliche Backups, was beruhigend war, da ich keine zusätzlichen Plugins benötigte.
Um sie zu verwalten, ging ich ins Haupt-Dashboard von Bluehost, klickte in der Seitenleiste auf „My Sites“ und wählte meine Testseite aus.
Dies öffnete ein seitenbezogenes Dashboard mit Tabs wie Übersicht, Benutzer, Backups, Performance, Sicherheit, Plugins und Einstellungen. Ich klickte auf den Tab Backups, um alles zu sehen.
Die Backups-Seite war sehr übersichtlich und selbsterklärend. Oben war sie als CodeGuard Backups gekennzeichnet, dem Dienst, den Bluehost für diese Funktion verwendet.
Darunter sah ich eine chronologische Liste aller meiner jüngsten Backups, jeweils mit Datum und Uhrzeit versehen. So ließ sich im Fall eines Problems sehr leicht der richtige Wiederherstellungspunkt auswählen.
Ich hatte außerdem Zugriff auf cPanel (im Erweitert-Tab), wo ich Datenbanken, E-Mail-Konten, Dateimanager und sogar SSH verwalten konnte. Für fortgeschrittene Nutzer ist dieses Maß an Kontrolle äußerst wertvoll.
Squarespace
Der Wechsel zu Squarespace konnte nicht unterschiedlicher sein.
Squarespace bietet kein cPanel, keine Datenbanksteuerung und keinen Serverzugriff. Alles wird hinter den Kulissen verwaltet (Backups, SSL und Hosting erfolgen automatisch).
Das ist sehr praktisch, wenn man eine sorgenfreie Einrichtung möchte, aber für alle, die volle Kontrolle über Performance-Einstellungen oder Datenbanken wünschen, fühlt es sich im Vergleich zu Bluehost eingeschränkt an.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Squarespace bietet stärkere integrierte Sicherheits- und Datenschutzfunktionen.
Datenschutz und Sicherheit bei Bluehost
Als ich Bluehost testete, stellte ich fest, dass ihre Tarife standardmäßig kostenlose SSL-Zertifikate enthalten, wodurch meine Seiten automatisch verschlüsselt werden. Das gab mir die Sicherheit, dass Besucherdaten wie Formularübermittlungen oder Anmeldedaten geschützt sind.
Eine weitere Schutzschicht bot die DDoS-Abwehr und eine Web Application Firewall (WAF), die verdächtigen Datenverkehr aktiv blockierte.
CodeGuard übernimmt die Backups, und in höheren Tarifen gab es tägliche, automatisierte Backups. Mir gefiel auch, dass ich vor dem Testen eines neuen Plugins oder Themes manuell ein Backup über das Dashboard erstellen konnte. Für Malware führt Bluehost automatische Scans durch, um Bedrohungen zu erkennen und eine Ausbreitung von Infektionen zu verhindern.
Sie boten außerdem eine Cloudflare-Integration direkt im Dashboard an. Das war eine weitere Schutzebene gegen schädlichen Traffic.
Im Erweitert-Tab konnte ich auf cPanel zugreifen und Sicherheitseinstellungen direkt verwalten, einschließlich SSH-Zugriff und Passwortverwaltung.
Hinsichtlich des Datenschutzes bot mir Bluehost Kontrolle über Kontoberechtigungen, sodass ich entscheiden konnte, wer Zugriff auf meine Hosting-Umgebung erhält.
Insgesamt bietet Bluehost zahlreiche Werkzeuge, wenn man die eigene Sicherheitskonfiguration selbst verwalten möchte, insbesondere als WordPress- oder VPS-Nutzer.
Datenschutz und Sicherheit bei Squarespace
Squarespace verfolgt einen vollständig verwalteten Ansatz. Jede Seite ist mit SSL und integriertem DDoS-Schutz ausgestattet, ohne dass eine Einrichtung erforderlich ist.
Mir gefielen die zusätzlichen Sicherheitsfunktionen wie die Überwachung von Anmeldeaktivitäten und die optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
Datenschutztools wie Cookie-Banner ließen sich leicht hinzufügen, und Backups liefen automatisch im Hintergrund. Zahlungen sind PCI-DSS-konform und laufen direkt über Stripe oder PayPal.
Insgesamt fühlte es sich an wie eine „keine Sorgen“-Lösung, bei der keine Firewalls oder Malware-Scans nötig sind.
7. Serverstandorte im Vergleich
Bluehost siegt, weil es mir wirkliche Kontrolle gibt, mehrere globale Serverstandorte auszuwählen.
Serverstandorte bei Bluehost
Als ich mich bei Bluehost anmeldete, gefiel mir, dass ich während der Bestellung mein Rechenzentrum auswählen konnte. Das gab mir das Gefühl, die Leistung meiner Seite selbst zu steuern.
Zur Auswahl standen:
- USA (Arizona, Virginia)
- Europa (Frankfurt, Paris, London, Madrid)
- Brasilien (São Paulo)
- Australien (Sydney)
- Indien (Mumbai)
Diese globale Verteilung deckte Nordamerika, Europa, Südamerika, Asien und Ozeanien ab. Für mich war diese Flexibilität entscheidend. Befand sich mein Publikum hauptsächlich in Europa, konnte ich Frankfurt oder London wählen. Wollte ich den indischen Subkontinent ansprechen, war Mumbai die naheliegende Wahl.
Die Auswahl des nächstgelegenen Rechenzentrums für meine Besucher verringerte die Latenz und führte zu schnelleren Ladezeiten und einem geschmeidigeren Erlebnis. Bluehost machte den Auswahlprozess zudem einfach, indem die verfügbaren Standorte während der Anmeldung klar angezeigt wurden.

Serverstandorte bei Squarespace
Squarespace verfolgt einen anderen Ansatz. Man kann keinen Server wählen, und die Seite wird in Tier-III-Rechenzentren in den USA gehostet.
Um das auszugleichen, nutzt Squarespace Content Delivery Networks (CDNs), um Bilder und andere statische Dateien von Servern in der Nähe Ihrer Besucher bereitzustellen, sodass die Performance weltweit akzeptabel bleibt.
Die Infrastruktur ist vollständig verwaltet mit Private-Cloud-Redundanz und 24/7-Monitoring, aber als Nutzer hatte ich keine Kontrolle oder Einsicht, wo meine Seite genau gehostet wurde.
Bluehost vs Squarespace: Fazit
Nach dem praktischen Test habe ich Bluehost zum Gesamtsieger gekürt. Es ist günstiger im Einstieg, bietet schnellere Geschwindigkeiten, mehr Kontrolle über Hosting-Funktionen und Flexibilität für Wachstum.
Squarespace ist ideal für Einsteiger, die Einfachheit schätzen, doch die Kombination aus Performance, Preisgestaltung und erweiterten Möglichkeiten macht Bluehost zur besseren langfristigen Wahl.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
|---|---|---|
| Preis & Tarife | Bluehost | Einstiegstarife beginnen bei 3,99 $/Monat, deutlich günstiger als die 16 $/Monat von Squarespace. |
| Support | Bluehost | 24/7-Live-Chat und Telefonsupport; Squarespace bietet nur E-Mail und eingeschränkten Live-Chat. |
| Hosting-Funktionen | Bluehost | Kostenlose Seitenmigration, Staging-Tools, cPanel-Zugriff und mehr Flexibilität. |
| Website-Performance | Bluehost | GTmetrix zeigte eine Ladezeit von 950 ms vs. 5,8 s bei Squarespace. |
| Benutzerfreundlichkeit | Squarespace | Sofort bereitgestellte KI-gestützte Site und intuitiver Drag-and-Drop-Builder erleichtern Einsteigern den Start. |
| Datenschutz & Sicherheit | Squarespace | Stärkere integrierte Schutzfunktionen wie 2FA und Cookie-/Datenschutz-Tools. |
| Serverstandorte | Bluehost | Mehrere globale Rechenzentren vs. nur US-Server mit CDN bei Squarespace. |


