Nach intensiven Tests beider Plattformen hat sich Cloudways als klarer Gewinner erwiesen. Es war nicht nur schneller – es bot mir mehr Flexibilität, bessere Kontrolle über die Serverressourcen und transparentere Preise. Mir gefiel, dass ich zwischen führenden Cloud-Anbietern wie DigitalOcean oder AWS wählen konnte und die Leistung meiner Testseite hervorragend war.
WP Engine war in einigen Bereichen wie dem Dashboard-Design und den verwalteten WordPress-Tools solide, konnte jedoch weder in Sachen Geschwindigkeit noch bei der Reaktionsfähigkeit des Supports punkten, wenn ich tatsächlich Hilfe benötigte.
1. Preis- und Tarifvergleich
Cloudways bietet mehr Flexibilität und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als WP Engine.
Cloudways gibt dir weit mehr Kontrolle über dein Budget. Du kannst klein anfangen mit $14/Monat bei DigitalOcean und zahlst nur für das, was du tatsächlich benötigst. Es bietet eine flexible, verbrauchsabhängige Preisgestaltung – ohne langfristige Verpflichtung.
Dagegen beginnen die Tarife von WP Engine bei $25/Monat, aber die wirkliche Leistungsfähigkeit zeigt sich ab $50/Monat und höher. Ihre Preisgestaltung basiert auf Speicher, Traffic und Paketfunktionen – mit separaten Stufen für E-Commerce und Unternehmenskunden. WP Engine ist ideal für stark frequentierte WordPress-Seiten, die professionelle Unterstützung und integrierte Sicherheitsfunktionen benötigen.
Wenn du jedoch lediglich schnellen Hosting-Service und volle Kontrolle über die Serverressourcen suchst, schont Cloudways dein Portemonnaie deutlich.
2. Vergleich des Kundenservices: Wer steht dir zur Seite?
Cloudways reagierte schnell und half mir, das Problem zu verstehen.
Cloudways Kundenservice
Bei der Wahl eines Hosting-Providers spielt der gebotene Support eine entscheidende Rolle. Ein Anbieter kann über hervorragende Infrastruktur verfügen, doch wenn du keine Hilfe bekommst, wenn du sie benötigst, ist das ein ernstes Problem.
Deshalb entschied ich mich, den Support von Cloudways selbst zu testen.
Ich loggte mich in mein Cloudways-Dashboard ein und klickte auf den Button „Need a Hand?“ in der rechten Mitte des Dashboards.

Dies öffnete das Live-Chat-Panel, in dem ich zwischen Technischer Hilfe, Abrechnung und Partnerprogrammen wählen musste. Ich entschied mich für Technische Hilfe und wählte dann SSH/SFTP aus der Liste der Probleme.
Ich erklärte, dass ich Schwierigkeiten mit sudo-Befehlen hatte – die Fehlermeldung besagte, dass mein Benutzer nicht in der sudoers-Datei enthalten sei. Ich hatte bereits mein Passwort bestätigt, konnte jedoch keine administrativen Aufgaben ausführen.
Der Chatbot gab sofort eine recht fundierte Erklärung ab. Er teilte mir mit, dass Cloudways aus Sicherheitsgründen standardmäßig keinen Root-/Sudo-Zugriff erlaubt. Außerdem erwähnte er, dass ich wichtige Einstellungen (wie PHP-Speicherlimits und Upload-Größen) direkt im Dashboard ändern könne, ohne Root-Zugriff zu benötigen.

Nichtsdestotrotz wollte ich eine individuellere Antwort. Also klickte ich auf „Get more help“ und wurde in weniger als 30 Sekunden mit einem echten Mitarbeiter – Faraz – verbunden.
Faraz war höflich und ging sofort auf meine Frage ein. Er bestätigte, dass aufgrund der plattformweiten Sicherheitsrichtlinien von Cloudways kein Sudo-/Root-Zugriff gestattet ist. Zudem schickte er mir einen Link zu einem passenden Artikel in der Wissensdatenbank zur weiteren Information. Auch wenn er die Richtlinie nicht ändern konnte, war seine Erklärung klar und hilfreich.

Ich gefiel, dass ich nicht lange warten musste und sowohl der Bot als auch der menschliche Agent sehr kompetent waren. Es ist nur schade, dass fortgeschrittenen Benutzern bestimmte Befehle über die Kommandozeile nicht gestattet sind – aber zumindest ist man darüber transparent informiert.
WP Engine Kundenservice
Um den Support von WP Engine zu testen, besuchte ich deren Webseite und klickte auf den Live-Chat-Button in der rechten unteren Ecke.
Ein Chatbot namens Walter P. erschien, und mir wurden drei Optionen angeboten:
✅ Hilfe bei der Tarifeauswahl
✅ Chat mit dem Vertrieb
✅ Nur ums Stöbern
Ich klickte auf „Chat with sales“ und Walter begann mit einer Reihe von Fragen – E-Mail, Unternehmensgröße, Nutzertyp – bevor er mir sagte, dass er mich mit einem Vertriebsspezialisten verbinden würde.
Hier kam der Teil, der mich etwas enttäuschte:
„Danke, dass du dich gemeldet hast. Keiner unserer Mitarbeiter ist derzeit verfügbar, aber wir haben deine Informationen und werden uns in Kürze melden.“

Das war es auch schon.
Der Support von WP Engine war nicht in Echtzeit verfügbar, obwohl dies innerhalb ihrer angegebenen Supportzeiten lag. Ich bekam nicht die Gelegenheit, meine Frage zu stellen oder mit einem echten Mitarbeiter zu sprechen. Für einen Premium-Host hinterließ das keinen besonders guten ersten Eindruck.
3. Vergleich der Hosting-Funktionen
Cloudways bietet mehr Flexibilität und integrierte Funktionen.
Cloudways Funktionen
Beim Test von Cloudways fiel mir sofort auf, wie schnell und reibungslos alles funktionierte, selbst bei einer einfachen DigitalOcean-Konfiguration. Die Benutzeroberfläche ist minimalistisch, aber leistungsstark. So konnte ich beispielsweise in weniger als 10 Minuten eine WordPress-Seite starten, indem ich einfach den „Applications“-Tab aufrief und auf „Add Application“ klickte.
Von dort aus wählte ich den Server aus, auf dem WordPress installiert werden sollte, und aus der Liste der verfügbaren Apps klickte ich auf „Add Application“ – Cloudways erledigte dann den Rest.

Zudem war alles – vom Verwalten der Backups über das Aktivieren von serverseitigem Caching, SSL, Staging-Umgebungen bis hin zur vertikalen Skalierung – mit nur wenigen Klicks erledigt. Ich musste nicht mit der Kommandozeile hantieren oder benutzerdefinierte Serverskripte verwenden – Cloudways machte es mir einfach, Leistungseinstellungen anzupassen, den Verbrauch zu überwachen oder Änderungen bei Bedarf rückgängig zu machen.
Und da man pro Server unbegrenzt Apps starten kann, hatte ich die Flexibilität, alle meine Kundenseiten an einem Ort zu verwalten, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.
Der einzige wirkliche Nachteil? Standardmäßig erhält man keine E-Mail-Konten – jedoch ist Rackspace Email als günstiges Zusatzpaket erhältlich.
Insgesamt vermittelt Cloudways das Gefühl, die rohe Kraft der Cloud-Infrastruktur zu besitzen, ohne den Aufwand, sie selbst verwalten zu müssen.
WP Engine Funktionen
WP Engine wirkt wie der Apple unter den WordPress-Hostern – elegant, ausgereift und voll verwaltet. Beim Einrichten einer Seite auf WP Engine musste ich mir keine Gedanken über Performance-Tuning oder Sicherheitsaspekte machen. Es kam mit EverCache, einem firmeneigenen Caching-System, und einem globalen CDN, das meine Seite in atemberaubender Geschwindigkeit laden ließ.
Das Dashboard ist benutzerfreundlich gestaltet – von der Pluginverwaltung über die Wiederherstellung von Backups bis zum Wechseln der PHP-Version war alles intuitiv bedienbar.

Eine Funktion, die ich sehr schätzte, war der Smart Plugin Manager. Damit konnte ich meinen eigenen Update-Zeitplan festlegen – also wie oft, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit Plugin-Updates durchgeführt werden sollten. Sobald dieser eingestellt war, kümmerte sich der Smart Plugin Manager automatisch im Hintergrund um Updates, führte visuelle Regressionstests durch und machte bei Bedarf auch Rollbacks, falls etwas nicht stimmte, sodass ich mich auf andere Aufgaben konzentrieren konnte.
Allerdings ist diese Funktion sehr WordPress-spezifisch – für andere Frameworks gibt es hier keinen Spielraum. Und obwohl Funktionen wie Genesis Blocks und WooCommerce-Optimierungen nett sind, sind sie an höhere Tarifstufen gekoppelt. Für Power-User von WordPress ist WP Engine großartig, aber mir fehlte die Flexibilität, mehrere Arten von Anwendungen zu starten oder serverseitige Einstellungen so anzupassen wie bei Cloudways.
4. Vergleich der Website-Leistung
Cloudways ist schneller und bewältigt reale Websites besser.
Wenn es um die Performance von Hosting-Plattformen geht, verrät ein Test mit einer leeren WordPress-Installation nicht die ganze Geschichte. Deshalb erstellte ich auf beiden Plattformen – Cloudways und WP Engine – eine voll funktionsfähige Website.
Cloudways Leistung
Bei Cloudways testete ich die Performance einer WordPress-Seite, die ich vollständig mit realen Inhalten und Medien eingerichtet hatte.
Die Ergebnisse waren wirklich beeindruckend. Die Performance erreichte fast perfekte 99%, und der Struktur-Score lag bei 96%, was zeigt, dass Cloudways das Backend hervorragend optimiert hat. Der Largest Contentful Paint (LCP) betrug lediglich 925ms, was bedeutet, dass der Hauptinhalt der Seite in unter einer Sekunde geladen war. Das sorgt für ein tolles Benutzererlebnis, gerade bei langsamen Verbindungen.
Die Total Blocking Time (TBT) lag bei nur 1ms, und der Cumulative Layout Shift (CLS) war 0 – also läd alles nahtlos und ohne unerwartete Verschiebungen. Der Time to First Byte (TTFB) war mit 119ms blitzschnell, und sowohl der First Contentful Paint (735ms) als auch der Time to Interactive (927ms) zeigten, dass Nutzer fast sofort mit der Seite interagieren konnten.
Zwar betrug die vollständige Ladezeit 5,5 Sekunden, was angesichts der hinzugefügten Medien und Plugins nicht die schnellste Zeit ist, dennoch ist das ein durchaus akzeptabler Wert. Mit ein paar Optimierungen ließe sich dieser Wert sicherlich noch weiter senken.
Insgesamt bewies Cloudways selbst unter realistischen Bedingungen, dass es sich um einen leistungsstarken Host handelt – und das nicht nur bei einer leeren Seite.

WP Engine Leistung
Für WP Engine testete ich https://avada.com, eine auf ihrer Plattform gehostete Seite, die mit einem populären WordPress-Theme erstellt wurde. Es handelt sich um eine echte Website mit realen Inhalten und war somit ein solider Vergleichskandidat.
Die Performance-Ergebnisse waren enttäuschend. Die Testseite von WP Engine erreichte lediglich 41% in der Gesamtperformance. Der LCP lag bei 4,1 Sekunden, was spürbar langsam ist – insbesondere für Nutzer, die schnell auf die Seite zugreifen möchten.
Die Total Blocking Time betrug 774ms und der Time to Interactive erreichte 7,1 Sekunden – ein großer Unterschied zu Cloudways’ fast sofortiger Reaktion. Selbst der TTFB war mit 495ms relativ hoch. Die vollständige Ladezeit der Seite lag bei 13,1 Sekunden, was weit über dem optimalen Wert liegt.
Zugegeben, der Struktur-Score lag mit 95% hoch, und der CLS war mit 0,01 sehr niedrig, aber allein diese Werte können die langen Lade- und Interaktionszeiten nicht wettmachen. Wenn Performance und Geschwindigkeit oberste Priorität haben – besonders für E-Commerce, Blogs oder medienlastige Websites – liefert WP Engine in meinem Test nicht die gleiche Reaktionsschnelligkeit wie Cloudways.

5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu bedienen?
WP Engine punktet in der Benutzerfreundlichkeit dank einer sauberen Oberfläche, geführten Workflows und einem WordPress-orientierten Setup.
Registrierung und Erstellung eines neuen Kontos
Eines der ersten Dinge, die ich bei dem Test von Cloudways und WP Engine betrachtete, war, wie einfach es ist, sich anzumelden, eine Seite einzurichten und alles danach zu verwalten.
Cloudways: Die Anmeldung bei Cloudways begann mit einem „Start Free“-Button auf der Startseite. Es handelt sich um eine kostenlose Testphase, sodass ich keine Kreditkartendaten angeben musste – was sehr angenehm war. Der Registrierungsprozess selbst war allerdings länger als erwartet. Nachdem ich meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und ein Passwort eingegeben hatte, musste ich mehrere Dropdown-Menüs zu meinen Hosting-Erfahrungen, monatlichen Ausgaben und dem Verwendungszweck ausfüllen.
Anschließend folgte der Verifizierungsschritt – Cloudways fragte nach zusätzlichen Angaben wie meinem LinkedIn-Profil, der URL meiner Webseite und meiner Telefonnummer. Das wirkte eher auf Entwickler oder Agenturen zugeschnitten als auf gelegentliche Nutzer. Nachdem ich verifiziert war, erhielt ich sofort Zugang zum Dashboard.

WP Engine: Der Anmeldeprozess bei WP Engine wirkte wesentlich unkomplizierter. Ich wählte einen Tarif, klickte auf „Buy Now“ und landete direkt auf einer schlichten Checkout-Seite. Es gab einige optionale Zusatzpakete wie Site Monitoring und Smart Plugin Manager, die aber nicht verpflichtend waren.
Nach Eingabe meiner Abrechnungs- und Kontaktdaten war alles erledigt. Der gesamte Prozess ähnelte dem Anmelden bei einem typischen SaaS-Produkt – schnell und minimalistisch.

Benutzeroberfläche – Kundenbereich & Dashboard
Cloudways: Beim ersten Einloggen in Cloudways landete ich auf einem Dashboard, das sauber, aber stark auf Entwickler ausgerichtet war. Oben befanden sich Tabs wie „Servers“, „Applications“, „Team“ und „Projects“.

Ich klickte auf meinen Server, woraufhin das eigentliche Dashboard öffnete. Das Menü auf der linken Seite ermöglichte mir vollen Zugriff auf Bereiche wie Monitoring, Vertikale Skalierung, Sicherheit und Backups.
Ich mochte die Detailtiefe – ich konnte alles tun, von Neustarts der Dienste bis zur Überwachung der RAM-Nutzung. Für jemanden, der nicht an die Verwaltung von Infrastruktur gewöhnt ist, könnte das jedoch etwas überwältigend wirken.
WP Engine: Im Gegensatz dazu fühlte sich das Benutzerportal von WP Engine wesentlich ausgereifter und anfängerfreundlicher an. Alles war um das Konzept von WordPress-Umgebungen angeordnet.
Im Tab „Sites“ sah ich meine Produktions-, Staging- und Entwicklungsumgebungen an einem Ort. Jede Umgebung hatte eigene Backup-Optionen, Update-Protokolle, Cache-Steuerungen und sogar eine Checkliste für den Go-Live.
Es war offensichtlich, dass WP Engine speziell mit Blick auf WordPress entwickelt wurde, was die Navigation und Verwaltung erheblich erleichtert.

Hosting-Einrichtung: Erstellung einer neuen WordPress-Website
Cloudways: Sobald mein Server live war, war das Einrichten von WordPress nur wenige Klicks entfernt. Ich navigierte zum Tab „Applications“, klickte auf „Add Application“, wählte meinen Server und entschied mich für WordPress.

Das war’s. Cloudways erledigte den Rest. Wenige Minuten später war meine WordPress-Seite startklar. Ich konnte direkt über das Dashboard das Admin-Panel aufrufen und sofort mit der Anpassung beginnen. Es ging überraschend schnell, wenngleich du immer noch wissen musst, welchen Server du auswählst – was einige Anfänger verwirren könnte.

WP Engine: Das Aufsetzen von WordPress bei WP Engine wurde so gestaltet, dass es kinderleicht ist. Ich klickte auf der Seite „Sites“ auf „Add Site“, wählte „Build a New Site“ und bestimmte den Umgebungstyp. Nachdem ich meine Seite benannt und auf „Add Site“ geklickt hatte, erhielt ich eine E-Mail, in der ich aufgefordert wurde, den Admin-Benutzer fertig einzurichten.

Von da an konnte ich mich in WordPress einloggen und mit dem Aufbau beginnen. WP Engine installiert sogar standardmäßig ein Genesis Pro Theme, sodass es sich sofort wie eine komplett eingerichtete Lösung anfühlt.
Dashboard zur Serververwaltung
Cloudways: Die Verwaltung meines Servers bei Cloudways bot mir jede Menge Flexibilität. Ich klickte einfach auf den Namen meines Servers und erhielt Zugang zu sämtlichen Steuerungsmöglichkeiten. Über das Menü auf der linken Seite konnte ich Nginx-, Apache- und MySQL-Dienste verwalten, CPU- und RAM-Nutzung überwachen, SSH-Schlüssel hinzufügen und sogar ein SSH-Terminal direkt im Browser öffnen.

Besonders gefiel mir die Funktion der vertikalen Skalierung – ich konnte die Ressourcen meines Servers sofort erhöhen, ohne den Code anzupassen. Es fühlte sich an, als hätte ich die volle Kontrolle, was besonders für technisch versierte Nutzer großartig ist.
WP Engine: Bei WP Engine gibt es kein separates „Server“-Panel. Alles wird über das Benutzerportal unter den jeweiligen Umgebungen verwaltet. Ich konnte zwar viele Dinge erledigen – etwa Caches leeren, Backups ausführen, den Wartungsmodus aktivieren oder Änderungen von der Staging- in die Produktionsumgebung übertragen – jedoch hatte es nicht das Gefühl, einen rohen Server zu verwalten.
Alles ist auf WordPress-Anwendungsfälle optimiert. Wenn du dich ausschließlich auf Inhalte und Performance konzentrieren möchtest, ohne dich mit Infrastrukturfragen zu beschäftigen, ist dieses Setup ideal.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Deine Daten sind bei Cloudways dank eines mehrschichtigen, integrierten Sicherheitskonzepts und aktiver Schwachstellenüberwachung sicherer.
Cloudways Datenschutz und Sicherheit
Ich fühlte mich sicher, meine Seite bei Cloudways zu hosten, da jeder Server über einen mehrschichtigen Sicherheitsmechanismus verfügt – ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand. Angefangen mit einer dedizierten serverseitigen Firewall, unterstützt durch Imunify360, die aktiv bösartigen Traffic, Brute-Force-Angriffe und Bot-Missbrauch blockiert.
Besonders gefiel mir, wie einfach es war, per 1-Klick SSL zu aktivieren – und dass ich mir keine Sorgen um separate Malware-Tools machen musste, da das System die Apps regelmäßig scannt und mich über CloudwaysBot benachrichtigt, falls etwas Verdächtiges auftaucht.
Der Patchstack-Schwachstellenscanner war besonders hilfreich, um Plugin- oder Theme-Sicherheitslücken frühzeitig zu erkennen.

Zudem konnte ich IPs problemlos auf die Positivliste setzen, Aktivitäten mit Fail2ban überwachen und meine Sicherheitsvorkehrungen mithilfe von Cloudflare Enterprise noch weiter skalieren. Alles wirkte automatisiert, zuverlässig und gab mir das Gefühl, die volle Kontrolle über die Sicherheit meiner Seite zu haben, ohne mich durch komplexe Einstellungen kämpfen zu müssen.
WP Engine Datenschutz und Sicherheit
WP Engine nimmt WordPress-Sicherheit ebenfalls sehr ernst, wie man sofort feststellen konnte. Die firmeneigene Firewall und der Schutz vor unautorisierten Schreibzugriffen auf die Festplatte waren solide, und sie gingen noch einen Schritt weiter mit Maßnahmen wie Blockierung von User Enumeration, verbotenen Plugins und strikten, umgebungsbezogenen Einschränkungen.
Mir gefiel, dass Daten sowohl im Ruhezustand als auch während der Übertragung verschlüsselt werden und dass regelmäßige Schwachstellenscans sowie Penetrationstests durch Dritte durchgeführt werden – was mir zusätzliche Sicherheit bot.
Einige Features wie Global Edge Security und der Smart Plugin Manager sind allerdings als Add-ons verfügbar, weshalb das Maß an Kontrolle im Vergleich zu Cloudways etwas eingeschränkter wirkte. WP Engine ist von Grund auf sicher, aber ich fühlte mich etwas eingeengt, wenn ich tiefer in die Feinabstimmung einsteigen oder einzelne Einstellungen anpassen wollte.
7. Vergleich der Serverstandorte
Cloudways bietet weltweit deutlich mehr Flexibilität bei den Serverstandorten.
Was die Serverstandorte betrifft, hat mich Cloudways völlig umgehauen. Schon bei der Einrichtung hatte ich die Freiheit, aus über 65 Rechenzentrumsstandorten bei führenden Infrastruktur-Anbietern wie DigitalOcean, AWS, Google Cloud, Vultr und Linode zu wählen. Es fühlte sich wirklich so an, als hätte ich die ganze Welt in der Hand.

Am meisten schätzte ich die Möglichkeit, meine Seite so nah wie möglich an meiner Zielgruppe zu hosten. Wenn beispielsweise der Großteil des Traffics aus Europa stammt, könnte ich einen Server in Frankfurt, London oder sogar Stockholm wählen.
Und das Beste: Wenn ich jemals den Serverstandort wechseln wollte, machte Cloudways das super einfach. Ich konnte meinen Server einfach über das Dashboard in ein anderes Rechenzentrum klonen – ohne Support-Tickets, Ausfallzeiten oder versteckte Kosten. So etwas sieht man selten bei anderen Plattformen.
WP Engine bietet hingegen ebenfalls eine ordentliche Auswahl an Standorten über Google Cloud, AWS und Azure. Ich konnte aus Regionen wie Iowa, Montreal, Frankfurt und Singapur wählen. Allerdings gibt es einen Haken: Einige Standorte sind nur in Premium-Tarifen verfügbar und wenn du deine Website später in ein neues Rechenzentrum verlagern möchtest, musst du den Support kontaktieren, auf eine Genehmigung warten und möglicherweise mit Ausfallzeiten und zusätzlichen Kosten rechnen.
Sie erlauben zwar Latenztests mit Tools wie CloudPing oder GCPing – was nett ist – aber als jemand, der Kontrolle und Einfachheit schätzt, fand ich den Prozess der Serverstandortwahl bei WP Engine starrer und weniger eigenständig als bei Cloudways.
Cloudways vs WP Engine: Das abschließende Urteil
Nach ausgiebigen Tests beider Anbieter zeigt sich Cloudways als klarer Sieger. Es übertrifft WP Engine in puncto Geschwindigkeit, Serverkontrolle und Verfügbarkeit globaler Rechenzentren. Während WP Engine insbesondere für Einsteiger benutzerfreundlicher ist, bietet Cloudways mehr Flexibilität, bessere Preise und leistungsstarke Funktionen – ideal für Entwickler oder wachsende Unternehmen, die auf Performance und Kontrolle setzen.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
| Preis und Tarife | Cloudways | Bietet flexible Pay-as-you-go-Preise und niedrigere Einstiegskosten |
| Support | Cloudways | Schneller und reaktionsfähiger Live-Chat-Support während meiner Tests |
| Hosting-Funktionen | Cloudways | Umfasst bessere Servermanagement-Tools, SafeUpdates und Integrationen |
| Website-Leistung | Cloudways | Erreichte 99% bei GTmetrix mit außergewöhnlichen Ladegeschwindigkeiten und TTFB |
| Benutzerfreundlichkeit | WP Engine | Glattere Anmeldung und ein einfacheres Dashboard für Anfänger |
| Datenschutz und Sicherheit | Cloudways | Robusteres, integriertes Sicherheitskonzept und kostenlose Tools wie Imunify36 |
| Serverstandorte | Cloudways | 65+ globale Standorte über mehrere Cloud-Anbieter |




