
- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
- KI-gestützte Leistungsoptimierung und Turbo Hosting mit bis zu 20-mal höheren Geschwindigkeiten
- Interner Support verfügbar 24/7/365 per Telefon, Live-Chat und Ticketsystem

- Cloud-Instanzen
- Cloudflare: Weltweite Verfügbarkeit, Sicherheit im Mittelpunkt, Rund-um-die-Uhr-DDoS-Schutz
- 24/7-Support – verfügbar 365 Tage im Jahr per Telefon, E-Mail, Tickets und Wissensdatenbank
Hosting Vergleich: Kurze Zusammenfassung
Nach einem umfassenden Test beider Anbieter – von der Anmeldung, über das Dashboard, der WordPress-Einrichtung, den Support, Geschwindigkeitstests bis hin zur Serververwaltung – hat sich Hosting.com als Gesamtsieger in diesem Vergleich erwiesen.
Während Contabo für den Geldbetrag unschlagbare technische Daten liefert, bietet Hosting.com ein deutlich reibungsloseres und vollständigeres Erlebnis.
Vom intuitiven Bedienfeld über den reaktionsschnellen Live-Chat, schnellere Seitenleistung bis zur anfängerfreundlichen Einrichtung – Hosting.com macht alles einfacher und verlässlicher für den täglichen Gebrauch und Entwickler.
1. Preis- und Tarifvergleich
Der unschlagbare Gegenwert von Contabo lässt Hosting.com teurer erscheinen.
Was die Preisgestaltung betrifft, konnte Contabo kaum übertroffen werden. Ihre VPS-Tarife beginnen schon bei $4.95 pro Monat mit 8 GB RAM und 75 GB NVMe und reichen bis hin zu leistungsstarken VDS- und dedizierten Servern, die selbst noch günstiger sind als viele Mittelklasse-Angebote der Konkurrenz.
Hosting.com hingegen bietet anfangs starke Rabatte, wie $1.99/Monat für Shared Hosting oder $4.99/Monat für unmanaged VPS, aber die Verlängerungspreise klettern schnell in die Höhe.
Selbst mit all den zusätzlichen Features wirkt Hosting.com langfristig teurer. Wenn du rohe Leistung für dein Geld willst, ist Contabo eindeutig das bessere Angebot.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht hinter dir?
Hosting.com bietet schnelleren und interaktiveren Support.
Hosting.com Kundensupport
Ich wollte herausfinden, wie reaktionsschnell und kompetent das Support-Team von Hosting.com tatsächlich ist, also testete ich sowohl das Ticketsystem als auch den Live-Chat.
Ticket-Support (Test des unmanaged VPS)
Um ein Support-Ticket zu erstellen, klickte ich im Dashboard auf das Hilfe-Symbol und wählte „Open Support Ticket“. Ich wurde aufgefordert, einen Betreff einzugeben, eine Abteilung auszuwählen und mein Anliegen zu beschreiben. Das Formular war sehr intuitiv, und ich konnte sogar Screenshots hochladen.

Ich reichte um 20:40 Uhr eine Anfrage ein, in der ich fragte, wie ich die Firewall meines unmanaged VPS so einschränken kann, dass nur die Ports 22 (SSH), 80 (HTTP) und 443 (HTTPS) zugelassen werden.
Die Antwort traf erst nach 26 Stunden ein. Zwar war die Reaktion höflich, jedoch eher oberflächlich. Es wurde klargestellt, dass bei einem unmanaged Server keine direkte Konfigurationshilfe geleistet wird, allerdings einen Hinweis in die richtige Richtung erfolgt.

Der Support reagiert also bei allgemeinen Fragen – erwarte aber keine Schritt-für-Schritt-Anleitungen für unmanaged Produkte.
Live-Chat Test
Ich testete den Live-Chat über das schwebende Widget unten im Dashboard. Nachdem ich meine E-Mail-Adresse eingegeben und die VPS-Abteilung ausgewählt hatte, stellte ich eine technische Frage:
“Wenn ich auf einen managed VPS wechsle, welche Serveroptimierungen und Sicherheitsmaßnahmen übernimmt ihr für mich?”
Ein Mitarbeiter namens Daniel war nach 2 Minuten im Chat. Er wirkte keineswegs roboterhaft – er fragte, welche Art von Seiten ich betreibe und erklärte, wie die Ressourcenzuweisung und managed Upgrades funktionieren. Er erläuterte sogar die Unterschiede zwischen den VPS-Typen und erkundigte sich, ob ich Erfahrung mit cPanel habe oder lieber mehr Unterstützung hätte.

Hervorzuheben ist: Daniel kopierte nicht einfach einen Link, sondern erklärte tatsächlich Konzepte, bot Alternativen an und ging auf Folgefragen ein – ohne zu hetzen.
Zusammenfassung des Hosting.com Supports:
- Der Live-Chat ist schnell, freundlich und menschlich – ideal für Pre-Sales und allgemeine Anfragen.
- Das Ticketsystem ist langsamer und eingeschränkter, insbesondere bei unmanaged Produkten.
- Für Echtzeit-Antworten ist der Live-Chat die beste Wahl.
Contabo Kundensupport
Ich wollte verstehen, wie Contabo sowohl den Pre-Sales- als auch den technischen Support handhabt, und testete daher deren Telefonhotline und Ticketsystem.
Telefonischer Support
Contabo bietet telefonischen Support von 10:00 bis 20:00 Uhr MEZ. Ich rief an einem Wochentagnachmittag an und wartete etwa 4 Minuten, bis ein Support-Mitarbeiter abhob. Der Mitarbeiter war höflich und professionell.
Ich erkundigte mich nach den Bereitstellungszeiten für VPSs und wie sie Betriebssystem-Neuinstallationen handhaben. Der Mitarbeiter beantwortete alle Fragen klar, bot jedoch keine Links oder Dokumentationen per E-Mail an, außer ich fragte danach. Insgesamt war es aber ganz in Ordnung.
Ticket-Support
Das Ticketsystem von Contabo steht nur zur Verfügung, wenn bereits ein Tarif gebucht wurde. Als ich versuchte, als Gast ein Ticket über die Support-Seite einzureichen, wurde ich zur Login-Seite weitergeleitet. Wenn du also noch kein Kunde bist, bekommst du über Tickets keinen technischen Support – was in der Recherchephase frustrierend sein kann.
Sobald du Kunde bist, kannst du rund um die Uhr Tickets eröffnen. Es wird jedoch keine sofortige Antwort versprochen, und basierend auf Foren und Bewertungen variieren die Antwortzeiten zwischen 12 und 24 Stunden, abhängig vom Arbeitsaufkommen.
Wissensdatenbank und Videoanleitungen
Das Help Center von Contabo ist überraschend gut. Es enthält Tutorials, wie man:
- Per SSH eine Verbindung herstellt
- Backups einrichtet
- Reverse DNS konfiguriert
- Individuelle OS-Images bereitstellt

Einige Artikel enthalten zudem kurze Video-Tutorials, was für visuelle Lerner hilfreich ist. Allerdings musst du diese Anleitungen selbstständig befolgen – es gibt keine Live-Führungen wie beim Hosting.com Chat.
Zusammenfassung des Contabo Supports:
- Telefonischer Support ist vorhanden und akzeptabel – allerdings nur auf Englisch und Deutsch.
- Ticket-Support ist für Nicht-Kunden nicht zugänglich.
- Die Wissensdatenbank ist stark, und Video-Tutorials sind ein willkommenes Extra.
3. Vergleich der Hosting-Features
Hosting.com bietet mehr integrierte Tools und ein intelligenteres Bedienfeld.
Features von Hosting.com
Nach der Anmeldung bei Hosting.com war ich beeindruckt, wie viele Leistungen von Anfang an inkludiert sind. Selbst die günstigsten Tarife beinhalten kostenloses SSL, E-Mail-Konten, Staging-Seiten und das eigens entwickelte TurboHub-Bedienfeld, das das WordPress-Management schnell und einfach wirken ließ.
Der Extendify AI Website-Builder war wirklich nützlich – er führte mich Schritt für Schritt durch das Erstellen eines Layouts, füllte Demo-Inhalte ein und half mir, in nur wenigen Klicks einen WooCommerce-Shop einzurichten.
Falls du den KI-Builder jedoch überspringen möchtest, liefert Hosting.com auch Zugriff auf Softaculous und den Sitejet Builder direkt aus dem cPanel. Softaculous ermöglicht die Installation hunderter Anwendungen wie WordPress, Joomla und Magento per Klick. Sitejet ist ein Drag-and-Drop Website-Builder, der ideal ist, wenn du mehr Kontrolle über das Design haben möchtest, ohne Code anzufassen.

Außerdem sind wichtige Plugins wie AIOSEO, Monster Insights und WP Forms vorinstalliert. Und wenn du kein WordPress nutzt, erhältst du dennoch Softaculous und cPanel für einfache App-Installationen.
Der größte Nachteil ist, dass Backups manuell vorgenommen werden müssen, aber alles andere ist plug-and-play – und der Support stand stets schnell zur Seite, falls ich einmal nicht weiterkam.
Features von Contabo
Contabo setzt stark auf Performance und Flexibilität – allerdings solltest du dich mit Servern auskennen. Du erhältst beeindruckende technische Werte: hoher Arbeitsspeicher, schneller NVMe-Speicher und 32TB Traffic, selbst bei günstigen VPS-Tarifen.
Die meisten Features bei Contabo sind allerdings reine Infrastruktur – E-Mail-Hosting, kostenloses SSL (standardmäßig) oder ein Bedienfeld gibt es nur, wenn du extra bezahlst. Ein Website-Builder ist zwar vorhanden, er ist jedoch sehr minimal und bei weitem nicht so umfassend – noch weniger integriert als das Extendify von Hosting.com.
Er steht nicht im Vordergrund und bietet nicht denselben Grad an Onboarding, KI-Unterstützung oder Design-Flexibilität. Zwar technisch verfügbar, wirkt er mehr wie ein nachträglicher Gedanke als ein echtes Feature.
Wenn du ein Entwickler bist oder dich mit Linux auskennst, wirst du den API-Zugang, die Snapshot-Tools und die Möglichkeit, individuelle Images oder Skripte mittels cloud-init bereitzustellen, lieben.
Contabo bietet außerdem solide DevOps-Features, darunter Unterstützung für individuelle Images, cloud-init Skripte, SSH-Key-Einrichtung und CI/CD-Pipelines. Diese Tools erleichtern es, Deployments zu automatisieren und Workflows zu erstellen, die nahtlos in deinen Entwicklungsprozess passen.

Für Anfänger oder WordPress-Nutzer ist deutlich mehr Setup und manuelle Konfiguration nötig. Es ist leistungsstark, ja – aber nicht anfängerfreundlich.
4. Vergleich der Webseiten-Performance
Hosting.com ist schneller und besser optimiert.
Um zu sehen, wie gut beide Anbieter unter realen Bedingungen performen, führte ich einen GTmetrix-Geschwindigkeitstest bei live gehosteten Webseiten auf beiden Plattformen durch.
Performance von Hosting.com

Aus Anwendersicht wirkte die Seite spritzig und reaktionsschnell. Die TTFB (Time To First Byte) lag bei 716ms – nicht die schnellste, die ich gesehen habe, aber dennoch respektabel. Besonders beeindruckend war, wie reibungslos die Seite interaktiv wurde, mit keinen Layout-Verschiebungen (CLS = 0), sodass alle Inhalte stabil erschienen.
Das zeigt, dass Hosting.com nicht nur schnell ist, sondern auch zuverlässig und für ein großartiges Nutzererlebnis optimiert – gerade, wenn du WordPress betreibst.
Performance von Contabo

Zwar war die Backend-Geschwindigkeit von Contabo (TTFB von 439ms) gut, doch zog die Total Blocking Time die Performance nach unten. Die Seiten benötigten länger, um nutzbar zu werden, und schwerere Skripte verlangsamten den Ladevorgang. Das könnte an intensiveren Assets oder geringeren Optimierungen auf Anwendungsebene liegen.
Für gelegentliche Nutzer oder WordPress-Betreiber bedeutet diese längere Interaktionszeit mehr Wartezeit – und das fällt den Usern schnell auf.
5. Vergleich der Bedienungsfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu verwenden?
Hosting.com macht alles einfacher – für Anfänger und Profis gleichermaßen.
Um zu testen, wie einfach es ist, sich anzumelden, loszulegen und das Hosting zu verwalten, habe ich beide Plattformen – Hosting.com und Contabo – von Grund auf ausprobiert.
Ich prüfte jeden Schritt, den ein echter Nutzer durchläuft, von der Registrierung, über das Dashboard, die WordPress-Einrichtung bis hin zur Serververwaltung. Hier meine Erkenntnisse.
Registrierung und Kontoerstellung
Zunächst wollte ich herausfinden, wie simpel es ist, sich anzumelden und das Hosting in Betrieb zu nehmen.
Ich begann auf der Homepage von Hosting.com. Über das obere Menü fuhr ich mit der Maus über „Hosting“ und wählte VPS Hosting.

Ich landete auf einer übersichtlichen Vergleichsseite, auf der ich verschiedene Tarife beurteilen konnte. Ich entschied mich für den VPS M Tarif, klickte auf Buy Now und wurde zur Konfigurationsseite weitergeleitet.
Auf dieser Seite konnte ich:
- Die Laufzeit wählen (ich entschied mich für 1 Jahr, um den 52%-Rabatt zu nutzen)
- Extras wie cPanel oder CloudLinux auswählen (klar mit Preisangabe)
- Das Betriebssystem auswählen (ich wählte AlmaLinux, passend zu cPanel)
- Einen Rechenzentrumstandort auswählen (ich wählte Dallas, US)

Während ich meine Auswahl traf, zeigte ein Echtzeit-Zusammenfassungsfenster rechts meine gewählten Optionen – Abrechnungszyklus, Gesamtpreis, Server-Spezifikationen – sodass ich nichts aus den Augen verlor. Das war sehr hilfreich.
Nachdem alles stimmte, klickte ich auf „Confirm and Proceed“, überprüfte meinen Warenkorb und ging weiter zur Kontoerstellungsseite. Dort füllte ich ein:
- Mein Name
- E-Mail-Adresse
- Passwort
Anschließend fügte ich die Rechnungsinformationen hinzu und wählte PayPal als Zahlungsmethode (es werden auch Kreditkarten und Banküberweisungen akzeptiert). Nach Abschluss der Zahlung wurde mein VPS eingerichtet und ich erhielt kurz darauf die Login-Daten per E-Mail.
Der gesamte Prozess dauerte weniger als 10 Minuten und war überraschend anfängerfreundlich für ein VPS-Produkt.
Anschließend wechselte ich zu Contabo, um zu sehen, wie dort das Erlebnis aussah.
Auf der Contabo-Homepage fuhr ich mit der Maus über „VPS“ im Hauptmenü und wählte Cloud VPS.

Ich schaute mir die Tarife an und entschied mich für Cloud VPS 20, dann klickte ich auf Select.
Das führte mich zu einer Konfigurationsseite, die mehr Schritte als bei Hosting.com erforderte:
- Ich wählte eine 12-monatige Laufzeit, um den besten Preis zu erhalten.
- Ich wählte eine Region (die Europäische Union war voreingestellt; ich blieb zur besseren Latenz dabei).
- Ich entschied mich für den Speichertyp – ich wählte 200GB SSD.
- Ich wählte das Betriebssystem – Ubuntu 24.04.
- Extras wie automatische Backups, Monitoring und SSL (alles kostenpflichtig) übersprang ich.
- Ich gab ein Root-Passwort für den Server ein.

Rechts fand ich das Bestellzusammenfassungsfenster, das wie bei Hosting.com in Echtzeit aktualisiert wurde. Dort sah ich meinen Gesamtpreis, was enthalten war und wie viel ich sparte.
Ich klickte auf „Next“ und wurde zur Registrierungsmaske weitergeleitet, in der ich:
- Vollständigen Namen, Adresse, Stadt und Telefonnummer eingab
- Ankreuzte, ob ich mich als Privatperson oder Unternehmen anmeldete
- Meine E-Mail bestätigte und ein Passwort erstellte
Nach Abschluss des Formulars klickte ich auf „Next“ und wählte dann Kreditkarte als Zahlungsmethode. Nachdem die Zahlung bestätigt wurde, erhielt ich eine E-Mail mit der Server-IP, den Login-Daten und den Konfigurationsschritten.
Insgesamt war es noch überschaubar, jedoch erforderte Contabos Prozess mehr technische Entscheidungen und manuelle Einrichtung – besonders für weniger erfahrene Nutzer.
Benutzeroberfläche – Kundenbereich & Dashboard
Anschließend wollte ich sehen, wie sich die Dashboards anfühlen – sind sie modern, intuitiv oder überladen?
Nach dem Login mit meinem neuen Konto landete ich direkt im Dashboard von Hosting.com. Sofort gefiel mir das Layout: Es ist in zwei Bereiche unterteilt, wobei die linke Seitenleiste das Hauptmenü (Billing, Products, Domains) enthält und der rechte Bereich alles dynamisch lädt – ohne vollständige Seiten-Neuladen.

Oben wurde ich mit einer personalisierten Begrüßung mit meinem Namen und einem schnellen „Place New Order“-Button willkommen geheißen. Darunter waren meine Dienste in Karten sortiert:
- Domains
- Hosting-Tarife
- Verlängerungsdaten und -status
Jeder Eintrag verfügte über klare Aktionsbuttons wie „Manage“, die zu weiteren Einstellungen wie Abrechnung, Control Panel Login und Support führten.
Alles fühlte sich schnell und benutzerfreundlich an, selbst bei der Verwaltung mehrerer Dienste. Ich musste mich nicht durch endlose Menüs klicken – alles war mit ein oder zwei Klicks erreichbar.
Auch der Kundenbereich von Contabo machte einen guten Eindruck – moderne UI, responsives Design und Dark Mode Unterstützung (ein großer Pluspunkt bei längeren Sitzungen). Im Dashboard hatte ich unter anderem:
- Zugang zu Servern und deren Status
- Domain-Verwaltung
- Support-Tickets
- API-Zugangsdaten

Ich testete sowohl das alte als auch das neue Bedienfeld (sie befinden sich im Übergang zu einer neueren UI). Während die neue Version klarer und schneller ist, sind einige Aufgaben – wie Abrechnung und Domainverwaltung – noch im älteren Interface untergebracht.
Der Wechsel zwischen den beiden Panels ist einfach, aber die Aufsplitterung erfordert manchmal einen Doppelklick, um die richtige Einstellung zu finden. Insgesamt ist das Contabo Dashboard leistungsstark, jedoch nicht so nahtlos oder anfängerfreundlich wie das von Hosting.com.
Hosting-Einrichtung – Erstellung einer neuen WordPress-Website
Dies war ein kritischer Test: Wie schnell und einfach ist es, eine WordPress-Seite online zu bringen?
Für viele Nutzer – insbesondere Blogger, Kleinunternehmer oder Entwickler, die Ideen testen – kann der schnelle Start mit WordPress über den Erfolg des Hostings entscheiden. Daher wollte ich vergleichen, wie Hosting.com und Contabo diesen Prozess handhaben.
Ich begann bei Hosting.com. Im Dashboard klickte ich neben meinem Shared Hosting-Produkt auf „Manage“. Das führte mich zur Produktübersicht, wo ich einen Button mit der Aufschrift „Login to Control Panel“ sah.

Bemerkenswert war hier, wie nahtlos der Login-Prozess funktionierte: Ein einziger Klick öffnete automatisch das cPanel – ohne zusätzliche Authentifizierungsschritte, ohne Weiterleitungen, ohne Wartezeiten.
Sobald ich im cPanel war, suchte ich nach der einfachsten Methode, WordPress zu installieren. Ich fand sie sofort: Den Softaculous App Installer, der deutlich im „Software“-Bereich markiert war. Von dort an verlief der Prozess unglaublich unkompliziert:
- Ich klickte auf „Install WordPress“.
- Wählte die gewünschte Domain aus.
- Gab den Titel der Seite, den Admin-Benutzernamen und das Passwort ein.
- Klickte auf „Install“.
Fertig. Meine WordPress-Seite war live und innerhalb von 5 Minuten erreichbar.

Am meisten beeindruckte mich, dass nichts abgespeckt wirkte. Es war die volle Version des cPanel, verbunden mit Softaculous, das den Zugang zu weiteren Plattformen wie Joomla, Drupal und Magento ermöglichte. Auch Anfänger konnten den Anweisungen problemlos folgen, während fortgeschrittene Nutzer sich dennoch zuhause fühlten.
Wenn du als Einsteiger eine wirklich plug-and-play WordPress-Einrichtung möchtest, liegt Hosting.com klar vorn. Alles ist integriert, ausgereift und funktioniert beim ersten Mal.
Als Nächstes wollte ich testen, wie Contabo beim WordPress-Setup abschneidet. Contabo ist bekannt für seine Flexibilität, daher erwartete ich mehr Einrichtungsschritte – und das wurde bestätigt.
Da ich deren VPS-Hosting testete, hatte ich drei Installationsmöglichkeiten:
- Nutzung des WordPress-Installers von CloudPanel
- Installation über cPanel (gegen Aufpreis)
- Oder den manuellen Weg via SSH und Kommandozeile
Ich entschied mich, zunächst CloudPanel auszuprobieren.
Die Oberfläche von CloudPanel bot eine Ein-Klick-WordPress-Installation, was vielversprechend klang. Der Installer spielte zwar eine WordPress-Seite aus, doch anschließend musste ich dennoch DNS-Einträge manuell konfigurieren und SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt aktivieren.
Wenn du das schon einmal gemacht hast, ist es kein Problem – für Anfänger jedoch kann diese zusätzliche manuelle Arbeit verwirrend sein. Du musst wissen, wo du deine Domain hinzeigst, wie du A-Records setzt und wie du SSL ausstellst.
Danach testete ich die manuelle Methode via SSH. Dieser Weg gab mir volle Kontrolle, war aber deutlich arbeitsintensiver:
- Ich verband mich per SSH mit dem VPS.
- Installierte manuell Apache, PHP und MySQL.
- Erstellte eine MySQL-Datenbank samt Benutzer.
- Lud WordPress von der offiziellen Seite herunter.
- Bearbeitete die wp-config.php mit meinen DB-Zugangsdaten.
- Führte die webbasierte Installation aus und schloss die Einrichtung ab.
Obwohl diese Methode flexibel und ideal für fortgeschrittene Nutzer ist, ist sie nichts für Zögerliche. Du musst dich mit dem Linux-Terminal und den Grundlagen der Serveradministration auskennen.
Kurz gesagt, Contabo bietet mehr Power – allerdings auf Kosten der Bequemlichkeit. Hier liegt der Vorzug bei Hosting.com durch einen reibungsloseren, schnelleren und anfängerfreundlicheren Setupprozess.
Dashboard für Serververwaltung
Nachdem beide Seiten liefen, interessierte mich als Nächstes die Serververwaltung. Wie einfach ist es, den Server neu zu starten, neu zu installieren, zu überwachen und zu konfigurieren, sobald er live ist? Dies ist gerade für VPS-Nutzer, die mehr Kontrolle erwarten, aber dennoch ein benutzerfreundliches Erlebnis wünschen.
Ich startete mit meinem VPS-Tarif bei Hosting.com. Im Dashboard klickte ich neben dem VPS-Produkt auf „Manage“. Dies führte mich zur Seite „Manage Your Product“ – eine klare, übersichtliche Oberfläche mit allen wichtigen Tools.

Oben fand ich grundlegende Informationen: Servername, Status und Standort. Direkt darunter gab es Aktionsbuttons für:
- Neustart, Herunterfahren oder Einschalten des Servers
- Neuinstallation des Betriebssystems, wenn ein Neustart gewünscht wird
- Öffnen der Konsole, die direkten Terminal-Zugang über den Browser ermöglicht

Die Option für den Konsolen-Login war enorm wichtig. Falls ich jemals per SSH ausgesperrt wäre oder etwas bei der Konfiguration kaputt ginge, könnte ich ohne Drittanbieter-Tools Fehler beheben.
Das Panel bot zudem:
- Einen Secrets Vault – hier konnte ich sensible Zugangsdaten oder SSH-Keys sicher mit AES-256 Verschlüsselung speichern.
- Einen Settings-Bereich – für Umbenennung des Servers, Verwaltung der zugewiesenen IPs und zur Anzeige der Nutzungsstatistiken.
- Einen Billing-Bereich – zur Übersicht der Verlängerungsdaten und Tarifinformationen.
Insgesamt wirkten die VPS-Verwaltungs-Tools von Hosting.com zielgerichtet und durchdacht. Alles war mit nur einem Klick erreichbar, ohne dass wichtige Einstellungen hinter verschachtelten Menüs verborgen waren. Es ist eindeutig auf den realen Einsatz ausgerichtet und schafft eine gute Balance zwischen Leistung und Einfachheit.
Nun zu Contabo: Nach dem Login öffnete ich das Customer Control Panel, das mit moderner UX, Dark Mode und schnellerer Navigation neu gestaltet wurde. Das Design gefiel mir, aber ich interessierte mich primär für die Funktionalität der Tools.
Um meinen VPS zu verwalten, navigierte ich zum Bereich „Your Services“. Dort konnte ich:
- Den Server starten, stoppen oder neu starten
- Das Betriebssystem mit einem neuen Image neu installieren
- Reverse DNS einrichten
- SSH-Keys für den sicheren Zugang hinzufügen
- Snapshots herunterladen und verwalten
- Meine API-Zugangsdaten einsehen, um Deployments zu automatisieren
Hier zeigt Contabo seine wahre Stärke für Entwickler und DevOps-Teams. Mit ihrer API und CLI konnte ich Aufgaben automatisieren – zum Beispiel das Aufsetzen neuer Instanzen, das Bereitstellen individueller OS-Images, die Integration von cloud-init Skripten und sogar CI/CD-Pipelines erstellen.
Für mich war diese Flexibilität beeindruckend – sie geht aber zulasten der Bedienbarkeit. Anfänger fühlen sich wahrscheinlich von der Fülle an Optionen überwältigt, und wesentliche Funktionen wie Backup oder SSL-Installation sind nicht direkt integriert – entweder müssen sie manuell konfiguriert oder als Add-On erworben werden.
Damit bietet Contabo mehr Kontrolle, setzt aber voraus, dass du weißt, was du tust. Hosting.com hingegen ist zugänglicher, ohne dabei fortgeschrittene Funktionen zu vernachlässigen.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Contabo führt mit fortschrittlichen Sicherheits-Tools und Infrastruktur.
*Contabo bietet automatisierte Backups, allerdings nur als kostenpflichtiges Add-On.
Datenschutz und Sicherheit bei Hosting.com
Beim Überprüfen des Sicherheits-Setups von Hosting.com fiel mir auf, dass der Fokus vor allem auf integrierten Schutzmaßnahmen für WordPress-Nutzer und die grundlegende Sicherheit des Accounts liegt.
Bereits von Anfang an erhältst du ein kostenloses SSL-Zertifikat – ein Muss für jede moderne Website. Es stellt sicher, dass die Daten der Besucher während der Übertragung verschlüsselt und geschützt sind. Auch der DDoS-Schutz ist aktiv, was hilft, Verkehrsspitzen bei Angriffen abzufangen oder zu blockieren.
Wer eine WordPress-Seite betreibt, profitiert zusätzlich von einer weiteren Sicherheitsebene durch das TurboHub-Bedienfeld und das optimierte Plugin, das WordPress vorkonfiguriert absichert. Zudem gibt es eine Cloudflare-Integration, die die Geschwindigkeit erhöht und über CDN sowie WAF einen zusätzlichen Schutzlayer bietet.
Dennoch gibt es einige Sicherheitslücken: Es fehlt ein eigenes WAF auf der Infrastruktur, kein Secure Access Manager und tägliche Backups gibt es nur, wenn du diese manuell einrichtest. Für Anfänger ist das in Ordnung, aber du musst deine Backup-Strategie selbst im Auge behalten.
Datenschutz und Sicherheit bei Contabo
Contabo überraschte mich mit dem hohen Maß an infrastruktureller Sicherheit, das trotz des unmanaged Setups vorhanden ist.
So sind kostenlose SSL-Zertifikate inklusive, was die Verbindung absichert, und der integrierte DDoS-Schutz wird ohne manuelle Einrichtung aktiviert.
Darüber hinaus bietet Contabo Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für die Kontosicherheit sowie anpassbare Firewalls, die du nach Bedarf konfigurieren kannst.

Auch auf der Ebene der Rechenzentren war ich beeindruckt: Die Einrichtungen sind ISO/IEC 27001-zertifiziert und verfügen über 24/7 CCTV-Überwachung, biometrischen Zugang und mehrere Sicherheitsstufen. Und da sich die Rechenzentren in Deutschland befinden, gelten zudem strenge DSGVO-Vorschriften, die deine Daten von vornherein schützen.
Zusätzlich erhältst du Zugriff auf API- und CLI-Tools, die dir mehr Kontrolle über dein Setup, inklusive individueller Skripte und sicherer Schlüsselverwaltung, geben. Allerdings sind tägliche Backups nicht kostenlos – diese musst du entweder als Add-On erwerben oder manuell konfigurieren. Ebenso gibt es kein integriertes WAF, sodass du dieses bei Bedarf selbst installieren und verwalten musst.
7. Vergleich der Serverstandorte
Contabo bietet mehr Regionen und größere Flexibilität bei der Migration.
Bei der Bewertung der Serverstandorte ging es mir nicht nur um eine lange Liste von Ländern, sondern darum zu wissen: Kann ich meinen Serverstandort bereits bei der Anmeldung wählen? Kann ich ihn später wechseln? Und wird der Server in meiner Region tatsächlich gute Leistungen erbringen?
Serverstandorte bei Hosting.com
Hosting.com bietet 8 Serverstandorte auf 4 Kontinenten:
- Dallas, USA
- Toronto, Kanada
- Mexiko
- London, UK
- Sydney, Australien
- Frankfurt, Deutschland
- Singapore
- Mumbai, Indien

Bei der Anmeldung konnte ich meinen bevorzugten Standort problemlos auswählen. Der Server wurde in Dallas (meine Auswahl) ohne Verzögerung betrieben. Das ist ein großer Pluspunkt.
Allerdings wollte ich auch die Flexibilität testen. Also fragte ich den Support: Kann ich diesen Server später in eine andere Region verlegen – etwa nach London oder Frankfurt?
Die Antwort lautete: Ja, allerdings nur durch das Aufsetzen eines komplett neuen Servers und einer manuellen Migration aller Daten. Das bedeutet eine neue IP, einen neuen Hostnamen und ein komplett neues Setup. Es gibt keine Live-Migration oder Automatisierung. Und da es sich um einen unmanaged Server handelt, müsste ich die Migration selbst vornehmen.
Auch wenn Hosting.com eine gute Auswahl an Regionen bietet, gestaltet sich ein Standortwechsel nach Inbetriebnahme als schwierig.
Serverstandorte bei Contabo
Contabo hat mich hier umgehauen. Sie betreiben 12 Rechenzentren in 9 globalen Regionen, die umfassen:
- Deutschland (5 Rechenzentren)
- Vereinigtes Königreich (Portsmouth)
- Vereinigte Staaten (Ost – NYC, Mitte – St. Louis, West – Seattle)
- Singapur
- Japan
- Indien (Mumbai)
- Australien (Sydney)

Die globale Reichweite ist ausgezeichnet, gerade wenn du Traffic aus Europa, Asien oder Nordamerika bedienen möchtest.
Bei der Anmeldung wählte ich „Cloud VPS 20“ und hatte die Möglichkeit, meinen Standort aus der vollständigen Liste auszuwählen. Ich entschied mich für Deutschland und der Server wurde innerhalb weniger Minuten bereitgestellt.
Später testete ich die Migration – ob ich den Server in eine neue Region verlegen kann. Die Antwort war ja – und hier überzeugte Contabo:
Sie bieten zwei Arten der regionalen Migration direkt im Control Panel an:
- Live Migration: Falls du den Server nicht neu aufsetzen möchtest.
- New Deployment: Für ein neues, sauberes Setup in einer anderen Region.
Dies lässt sich mit nur wenigen Klicks im Dashboard auslösen. Eine solche Flexibilität ist gerade in Contabos Preisklasse selten zu finden.
Hosting.com vs Contabo: Fazit
Nach Tests von der Anmeldung bis zur Servereinrichtung schneidet Hosting.com insgesamt besser ab. Es ist einfacher zu bedienen, schneller in der Bereitstellung und bietet mehr integrierte Tools wie E-Mail, SSL und ein intuitives Bedienfeld.
Obwohl Contabo für das Geld mehr Leistung bietet, erfordert es mehr technisches Know-how und manuelle Einrichtung. Hosting.com liefert einfach ein besseres Gesamterlebnis – besonders wenn du eine Plattform suchst, die von Beginn an funktioniert.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
|---|---|---|
| Preise und Tarife | Contabo | Unvergleichlicher Gegenwert – hohe RAM- und NVMe-Speicherleistung zu unschlagbaren Preisen |
| Kundensupport | Hosting.com | Schneller, hilfreicher Live-Chat und einfacherer Zugang zum Support vor und nach dem Kauf |
| Hosting-Features | Hosting.com | Mehr integrierte Tools wie E-Mail, kostenloses SSL, Softaculous und ein KI-Builder |
| Webseiten-Performance | Hosting.com | Schnellere Seitenladezeiten, geringere Blockierungszeiten und flüssigere Interaktivität |
| Bedienungsfreundlichkeit | Hosting.com | Einfachere Anmeldung, leichtere WordPress-Installation und ein saubereres Dashboard |
| Datenschutz und Sicherheit | Contabo | Stärkere physische Sicherheit in den Rechenzentren und mehr Kontrolle für fortgeschrittene Nutzer |
| Serverstandorte | Contabo | Mehr globale Regionen und die Möglichkeit, Server mit minimalem Aufwand zwischen Standorten zu migrieren |


