
- 30-tägige Geld-zurück-Garantie
- Annual plan includes a professionally built 4-page website at no extra cost
- Support verfügbar 24/7/365 über Chat, Telefon, E-Mail, Tickets

- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
- 3x schneller mit SSD und Caching, tägliche Backups und einfache Wiederherstellung
- Support verfügbar 24/7/365 über Chat, Telefon, E-Mail, Tickets
DreamHost vs IONOS Hosting: Kurze Zusammenfassung
IONOS Hosting war in meinem Vergleich der klare Sieger. Während DreamHost eine benutzerfreundliche Oberfläche und solide Funktionen bietet, liefern IONOS Hosting in wichtigen Bereichen wie Preisgestaltung, Geschwindigkeit, Server-Flexibilität, Sicherheit und Kundensupport bessere Ergebnisse.
Besonders beeindruckt haben mich die rasante Servergeschwindigkeit, die robusten Firewall-Tools und die einfache Verwaltung aller Funktionen direkt über das Dashboard.
Für den Preis, den Sie zahlen, bekommen Sie mit IONOS Hosting mehr Leistung und bessere Kontrolle – das hat letztlich meine Entscheidung beeinflusst.
1. Vergleich der Preise und Tarife
IONOS Hosting bietet unschlagbare Einführungsangebote für alle Hosting-Typen.
Bei der Preisgestaltung hat mich IONOS Hosting mit seinen unglaublich günstigen Einführungsangeboten überrascht – manche Tarife starten bei nur $1/Monat für ein ganzes Jahr. Ihre Shared-, VPS- und WordPress-Tarife sind funktionsreich und erfordern weniger anfängliche Ausgaben als bei den meisten Anbietern.
DreamHost bietet ebenfalls wettbewerbsfähige Preise, vor allem bei langfristigen Shared- und VPS-Plänen, allerdings fallen deren Verlängerungspreise deutlich höher aus und die ultra-günstigen $1- oder $2-Startpreise sind nicht verfügbar.
Für kostenbewusste Nutzer, die ohne großen finanziellen Aufwand starten möchten, bietet IONOS Hosting das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Selbst ihre fortgeschrittenen Tarife bleiben günstiger und bieten dennoch solide Performance und nützliche Tools.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht hinter Ihnen?
IONOS Hosting bietet schnelleren und persönlicheren Support.
Ein guter Kundensupport kann Ihren Hosting-Erfolg maßgeblich beeinflussen. Es spielt keine Rolle, wie schnell der Server ist – wenn etwas um 2 Uhr morgens kaputtgeht und Sie keine Hilfe erhalten, ist das ein Desaster.
Ich habe sowohl IONOS Hosting als auch DreamHost getestet, indem ich ihre Support-Kanäle mit spezifischen technischen Fragen kontaktiert habe und diese hinsichtlich Geschwindigkeit, Verständlichkeit und Professionalität bewertet habe.
Kundensupport von IONOS Hosting
Um zu sehen, wie reaktionsschnell IONOS Hosting ist, habe ich sowohl den Telefon- als auch den Live-Chat-Support sowie das Hilfe-Center getestet.
1. Telefon-Support
Ich begann mit dem Telefon-Support über mein IONOS-Dashboard. Nachdem ich die Kategorie „Server und Cloud-Infrastruktur“ ausgewählt hatte, erhielt ich sofort eine Telefonnummer, eine Kunden-ID und eine temporäre PIN zur Authentifizierung.

Ich fragte: „Bietet IONOS Hosting ein integriertes Firewall-Tool für VPS-Nutzer oder muss ich dieses manuell mittels iptables oder UFW konfigurieren?“
Der Agent nahm innerhalb einer Minute ab, verstand die Frage sofort, bestätigte, dass IONOS Hosting ein Firewall-Management-Interface im Cloud-Panel besitzt, und erklärte zudem, dass eine manuelle, serverseitige Konfiguration (wie iptables oder UFW) je nach verwendetem Setup nötig sein kann.
Der Support war schnell, detailliert und technisch – keine vorgefertigten Antworten oder vagen Erklärungen.
2. Live-Chat
Als Nächstes testete ich die Live-Chat-Option. Nachdem ich auf „Live-Chat starten“ geklickt hatte, begrüßte mich ein Chatbot, der um Zustimmung zur Speicherung des Chatverlaufs bat. Nach Angabe meiner Frage wurde diese innerhalb einer Minute an einen menschlichen Agenten weitergeleitet.
Der Agent bestätigte die gleichen Informationen wie beim Telefon-Support und schickte mir einen direkten Link zur Dokumentation für die Einrichtung der IONOS-Firewall.

Insgesamt war der Live-Chat hilfreich und professionell, wenn auch etwas langsamer als der Telefon-Support.
3. Hilfe-Center
Auch das Hilfe-Center habe ich getestet, das reichlich detaillierte Tutorials bietet – unter anderem zu:
- Einrichtung der Firewall
- Server-Skalierung
- WordPress-Performance-Tuning
- E-Mail-DNS-Konfiguration
Der Inhalt war leicht verständlich und durch klare Screenshots gut nachvollziehbar.

Kundensupport von DreamHost
Bei DreamHost wollte ich testen, wie reaktionsschnell sie als Nicht-Kunde sind – denn seien wir ehrlich: Wenn Sie einen Host vergleichen, möchten Sie Antworten vor der Anmeldung erhalten.
Ich besuchte die Kontaktseite, füllte meinen Namen, meine E-Mail-Adresse aus und wählte eine Abteilung aus. Meine Frage lautete:
„Ich überlege, meine bestehende WordPress-Seite zu DreamHost zu migrieren. Wie sieht der Prozess aus und wird es zu Ausfallzeiten kommen? Unterstützen Sie außerdem bei der Übertragung von E-Mail-Konten und DNS-Einstellungen?“
Ich reichte meine Anfrage um 9:55 Uhr ein.
Das Formular von DreamHost betont, dass schnellerer Support für eingeloggte Kunden vorbehalten ist. Für Nicht-Kunden wie mich erfolgt die Antwort per E-Mail. Das ist zwar verständlich, bedeutet aber auch, dass man in dringenden Fällen mehrere Stunden auf Hilfe warten muss – etwas, das nicht ideal ist.
Ich erhielt um 11:15 Uhr eine detaillierte Antwort, also 1 Stunde und 20 Minuten später – eine respektable Reaktionszeit für eine Vertragsanfrage ohne aktives Konto.
Hier eine kurze Zusammenfassung der Antwort:
- Antwort in ca. 80 Minuten erhalten – akzeptabel für einen Nicht-Kunden-Kanal.
- Keine automatisierten Copy-Paste-Antworten – es war eine detaillierte, individuell zugeschnittene Antwort.
- Der Agent erklärte drei Möglichkeiten, eine WordPress-Seite zu migrieren:
- Do-it-yourself via Migrations-Plugin
- Manueller Upload per FTP
- Bezahlter Service für entweder $99 (72 Stunden) oder $199 (24 Stunden)
- Weiterhin wurden die E-Mail-Migrationsschritte erläutert, inklusive Links zu Backup- und Importanleitungen.
- Es wurden Zeitrahmen für die DNS-Propagation und Best Practices genannt, wie das Vornehmen von DNS-Änderungen außerhalb der Geschäftszeiten, um Ausfallzeiten zu minimieren.
- Zum Schluss wurde sogar mit persönlichen Nachfragen abgeschlossen, um eine Hosting-Empfehlung besser auf die individuellen Bedürfnisse (z. B. Anzahl der Websites, Traffic-Erwartungen, E-Mail-Bedarf usw.) abzustimmen.

Insgesamt war die Antwort klar und gut strukturiert. Zwar ist der Support von DreamHost nicht ganz so schnell oder interaktiv wie der von IONOS Hosting, wenn man nur recherchiert, aber sie gleichen dies mit durchdachten, ausführlichen Antworten wieder aus. Wenn Sie es nicht eilig haben und E-Mail-basierte Kommunikation bevorzugen, ist ihr Support sehr kompetent.
Darüber hinaus bieten sie:
- Einen Live-Chat, allerdings nur zu bestimmten Zeiten.
- Eine umfassende Wissensdatenbank mit gut geschriebenen Artikeln und Tutorials.

3. Vergleich der Hosting-Funktionen
DreamHost bietet in allen Tarifen mehr integrierte Funktionen.
Funktionen von DreamHost
Von Anfang an überzeugte mich das umfangreiche Funktionsangebot von DreamHost. Selbst der Shared Starter Tarif beinhaltet unbegrenzte Bandbreite, SSD-Speicher und ein kostenloses SSL-Zertifikat. Besonders gefiel mir, dass die Backups täglich automatisch durchgeführt werden – ohne zusätzlichen Einrichtungsaufwand.
Das eigens entwickelte Control Panel unterscheidet sich von cPanel, wirkt jedoch nach einer kurzen Eingewöhnung sauber und übersichtlich.

Wer WordPress nutzt, profitiert vom 1-Klick-Installationsprozess und den priorisierten Migrationsoptionen. Zudem erhält man Zugang zu einem KI-Website-Builder, E-Mail (bei allen Tarifen außer Starter) und integrierter, detaillierter Analysefunktionen.

Für ein rundum sorgenfreies Hosting-Erlebnis, insbesondere mit WordPress, deckt DreamHost alle Bedürfnisse ab.
Funktionen von IONOS Hosting
IONOS Hosting legt den Fokus mehr auf Performance und bietet flexible Anpassungsmöglichkeiten bei CPU und RAM je nach Tarif. Sie können von einer einzelnen Website bis hin zu unbegrenzten Websites hosten, und es gefällt mir, dass Speicher und Bandbreite in allen Tarifen ohne Limit zur Verfügung stehen.
Features wie tägliche Backups, Wildcard SSL und eine kostenlose Domain fürs erste Jahr sind hervorragende Ergänzungen. Zusätzlich ist ein KI-basierter Website-Builder integriert sowie über 70 per 1-Klick installierbare Apps, darunter CMS-Tools wie WordPress, Joomla und Drupal.

Allerdings fiel mir auf, dass beispielsweise nur ein E-Mail-Konto verfügbar ist, selbst in höheren Tarifen. Das Control Panel ist zwar funktional, jedoch eher schlicht.
Während die skalierbaren Leistungsstufen und der Zugang zu Tools wie WP-CLI und SSH vor allem Technikaffinen zugutekommen, kann die Plattform für Anfänger oder Nutzer, die eine intuitivere Bedienung wünschen, etwas überwältigend wirken.
4. Vergleich der Website-Performance
IONOS Hosting ist schneller und zuverlässiger.
Um ein realistisches Bild davon zu erhalten, wie beide Hosts unter realen Bedingungen performen, testete ich beide Websites mit GTmetrix – einem bekannten Tool, das die Seitenladegeschwindigkeit von globalen Standorten simuliert. Ich verließ mich dabei nicht nur auf technische Daten oder Funktionsversprechen, sondern wollte echte, praxisnahe Geschwindigkeitswerte ermitteln.
Für IONOS Hosting nutzte ich eine der Live-Demo-WordPress-Seiten. Für DreamHost testete ich deren Haupt-Hosting-Seite.
IONOS Hosting Performance-Test
IONOS Hosting überzeugte in allen Bereichen:
- Seitenladezeit: 2,1 Sekunden
- Time to Interactive: ebenfalls 2,1 Sekunden – Besucher können die Seite schnell nutzen
- Total Blocking Time: lediglich 198ms, was ausgezeichnet ist
- TTFB (Time to First Byte): 536ms – nicht die schnellste weltweit, aber dennoch stark
- Largest Contentful Paint: nur 1,5s, was dem von Google empfohlenen Höchstwert für gute Nutzererfahrung entspricht

Das bedeutet: IONOS Hosting-Seiten laden schnell und Besucher müssen nicht lange warten, um mit der Interaktion zu beginnen. Alles wirkt von Anfang an flüssig.
DreamHost Performance-Test
Die Ergebnisse bei DreamHost waren durchwachsener:
- Onload-Zeit: 4,9 Sekunden – mehr als doppelt so lange wie bei IONOS Hosting
- Time to Interactive: 4,7s, was im oberen Bereich des Akzeptablen liegt
- Total Blocking Time: Ganze 1,0 Sekunde, was zu Verzögerungen führen kann
- Largest Contentful Paint: ebenfalls 1,5s
- GTmetrix Performance Grade: 60% (gegenüber 80% bei IONOS Hosting)

Dies zeigt: Obwohl die Seite von DreamHost visuell in akzeptabler Zeit dargestellt wird, müssen Besucher dennoch warten, bis sie interagieren können. Für E-Commerce oder Lead-Generierung kann dies zu geringeren Konversionsraten führen.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu bedienen?
IONOS Hosting punktet mit einem strukturierten Einrichtungsablauf und intuitiven Server-Steuerungen.
Ich habe den gesamten Prozess von der Anmeldung über das Einrichten einer neuen WordPress-Website bis hin zur Navigation im Dashboard und der Verwaltung von Server und Backups selbst durchlaufen, um zu testen, wie einfach beide Plattformen zu bedienen sind.
Hier ist, was ich genau gemacht habe und wie sich die einzelnen Plattformen dabei bewährt haben.
Registrierung und Kontoerstellung
Ich begann mit der Registrierung auf beiden Plattformen, um zu sehen, wie der Anmeldeprozess für einen normalen Nutzer aussieht, der ohne große technische Hürden starten möchte.
Ich fing bei IONOS Hosting an. Auf der Startseite bewegte ich die Maus über „Hosting“ im oberen Menü und klickte auf VPS Hosting.
Sobald ich auf der Tarifseite angekommen war, klickte ich auf „Pläne anzeigen“ und wählte das VPS XXL Paket, da es das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bot.
Auf der Konfigurationsseite wählte ich Ubuntu 24.04 als Betriebssystem und ließ IONOS Hosting das empfohlene Rechenzentrum (USA) auswählen. Es gab die Option, ein von Acronis unterstütztes Cloud-Backup hinzuzufügen oder am Agency Partner Program teilzunehmen, die ich jedoch übersprang, bevor ich auf „Weiter“ klickte.

Die Warenkorbseite war übersichtlich strukturiert. Ich konnte alle meine Auswahlen, Preisangaben und sogar einen Wechsel zwischen den Abrechnungszeiträumen einsehen. Nach der Überprüfung gab ich meine Rechnungsdaten ein, wählte PayPal als Zahlungsmethode und schickte die Bestellung ab. Innerhalb weniger Sekunden erhielt ich eine Bestätigungs-E-Mail mit meinen Server-Login-Daten und einem Link zu meinem Dashboard.
Der gesamte Anmeldeprozess bei IONOS Hosting war schnell, strukturiert und benutzerfreundlich. Ich musste nie raten, was als Nächstes zu tun ist, und schätzte die hilfreichen Hinweise während des gesamten Ablaufs.
Anschließend meldete ich mich bei DreamHost an. Auf der Startseite bewegte ich die Maus über „Hosting“ und klickte auf Managed WordPress Hosting.

Auf der nächsten Seite klickte ich auf „Pläne anzeigen“, wählte den DreamPress-Tarif und klickte auf „Jetzt anmelden“.
DreamHost bat mich dann, entweder eine neue Domain zu registrieren, eine bestehende zu verbinden oder den Domain-Schritt ganz zu überspringen. Ich wählte die Registrierung einer neuen Domain, was einen weiteren Schritt hinzufügte.

Anschließend überprüfte ich die Preisangaben und optionale Zusatzleistungen wie SEO-Tools und DreamShield-Malwarescanning.
Ich erstellte mein Konto mit meiner E-Mail-Adresse und gab meine Rechnungsinformationen an. DreamHost bietet sowohl Kredit-/Debitkartenzahlung als auch PayPal an. Ich wählte erneut PayPal und nach dem Absenden des Formulars landete ich im Dashboard.
Der Anmeldeprozess bei DreamHost ist anfängerfreundlich, wirkt aber nicht so schnell und nahtlos wie bei IONOS Hosting. Mehrere Schritte sowie optionale Zusatzleistungen sorgten für etwas mehr Reibungsverluste.
Kundenbereich und Dashboard
Sobald ich angemeldet war, wollte ich mir die Dashboard-Oberfläche ansehen, denn ein gutes Kundenpanel erleichtert tägliche Aufgaben erheblich.
Bei IONOS Hosting gelangte ich nach dem Login direkt zu einem übersichtlich strukturierten Dashboard. Es gab klar beschriftete Tabs für Websites & Stores, Domains, E-Mail sowie Server & Cloud.

Alle Funktionen waren mit ein bis zwei Klicks erreichbar – keine mühsame Suche in Dropdown-Menüs oder komplexen Untermenüs.
Besonders gefiel mir der Server-Bereich, der eine komplette Übersicht auf einen Blick bot:
- Servername und aktueller Status
- Betriebssystem
- IP-Adressen
- SSH-Zugangsdaten
- RAM-, CPU- und SSD-Nutzung
- Firewall-Regeln
- Backup-Status
Es fühlte sich an, als hätte ich die volle Kontrolle, ohne überfordert zu werden. Selbst als Erstnutzer musste ich den Support nicht kontaktieren, nur um grundlegende Funktionen wie Neustart oder Umbenennung des VPS herauszufinden.
Anschließend loggte ich mich bei DreamHost ein. Das Dashboard war sauber und modern gestaltet, mit einem seitlichen Menü, das Tabs enthielt für:
- Websites
- Dateien
- Datenbanken
- Domains
- WordPress
- VPS

Beim Klick auf „Websites“ wurde eine Liste der gehosteten Seiten angezeigt. Von hier aus konnte ich SSL verwalten, mich in WordPress einloggen, FTP-Zugang nutzen und MySQL-Tools starten. Das Layout ist funktional, allerdings fanden einige erweiterte Einstellungen sich tiefer in Untermenüs als bei IONOS Hosting wieder.
Insgesamt ist das Dashboard von DreamHost gut verständlich und ideal für Anfänger – allerdings erhielt ich bei IONOS Hosting mehr technische Informationen und schnelleren Zugriff auf fortgeschrittene Tools, was ich persönlich als vorteilhafter empfand.
Hosting-Einrichtung: Erstellung einer neuen WordPress-Website
Ich entschied mich, den WordPress-Einrichtungsprozess zu testen – denn egal ob Blog, Unternehmensseite oder Online-Portfolio, WordPress ist für viele die erste Wahl. Daher wollte ich sehen, wie jeder Anbieter die Einrichtung einer neuen WordPress-Seite handhabt.
Bei IONOS Hosting verlief der Prozess schnell und strukturiert. Nach dem Login navigierte ich zum Bereich „Websites & Stores“ und klickte auf „Neue Website oder Store erstellen“.

Auf der nächsten Seite wurden mehrere Optionen angezeigt, etwa „Online verkaufen“, „Hosting-Projekt starten“, „Vorhandene Website hinzufügen“ und „WordPress-Projekt erstellen“. Da es mir speziell um WordPress ging, wählte ich „WordPress-Projekt erstellen“.

Unmittelbar darauf erschien ein Pop-up, in dem ich einen WordPress-Hosting-Tarif wählen sollte. IONOS Hosting präsentierte mir den WordPress Grow Tarif.
Darunter erschienen optionale Upsells, wie:
- Site Scan & Repair ($0 für 1 Monat, danach $6/Monat)
- eCommerce Plugin, um die Seite in einen Onlineshop zu verwandeln ($0 für 1 Monat, danach $5/Monat)
- Domain Guard zum Schutz vor Domain-Diebstahl ($1 im ersten Jahr, danach $15/Jahr)
Ich entschied mich, keine zusätzlichen Optionen hinzuzufügen, da ich den reinen Kernprozess testen wollte. Nachdem ich die Bestellübersicht geprüft und die allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert hatte, klickte ich auf „Jetzt bestellen“.
IONOS Hosting zeigte eine Nachricht an: „WordPress-Einrichtung läuft gerade…“. Nach etwa zwei Minuten erhielt ich die Bestätigung, dass mein WordPress Hosting Grow Tarif sofort einsatzbereit war.

Um den Prozess abzuschließen, navigierte ich zum Bereich „Mein Konto“ und fand dort meine neu aktivierte WordPress-Instanz. Mit einem Klick startete ein kurzes Einrichtungswizard.

So verlief der Prozess:
- Projektname: Es wurde verlangt, einen Projektnamen einzugeben – etwa „Mein Blog“ oder „Marketingseite“. Ich gab meinen ein und klickte auf „Weiter“.
- Sprachauswahl: Ich wählte die Sprache für den WordPress-Adminbereich – nützlich, falls Sie mit einem mehrsprachigen Team arbeiten oder Ihre Website in Ihrer Muttersprache betreiben möchten.
- Admin-Kontodaten: Ich erstellte meinen WordPress-Admin-Benutzernamen und das Passwort und gab eine E-Mail-Adresse für Administrator-Benachrichtigungen an.
- Basis-Theme & Layout: IONOS Hosting bot eine Auswahl an einfachen, modernen Start-Themes – ich wählte eines, um fortzufahren.
- WordPress starten: Nach Abschluss des Wizards klickte ich auf „WordPress starten“ – und wurde direkt ins WordPress-Dashboard eingeloggt, ohne weitere Umwege.
Ich war wirklich beeindruckt, wie schnell und nahtlos der gesamte WordPress-Einrichtungsprozess bei IONOS Hosting ablief.
DreamHost handhabt die Sache anders – und es hängt stark vom gewählten Hosting-Typ ab.
Beim Kauf eines WordPress-Hosting-Tarifs wie DreamPress wird WordPress vorinstalliert und die manuelle Installation entfällt komplett. Die Seite ist ab dem Moment der Kontoerstellung betriebsbereit – ein großer Zeitgewinn für alle, die ein verwaltetes Erlebnis schätzen.
Ich wollte jedoch testen, wie einfach es für Nutzer ist, die sich für einen Standardtarif (Shared oder VPS) entscheiden und WordPress manuell installieren möchten.
Dazu ging ich im DreamHost-Dashboard in den Bereich „WordPress installieren“.

Ich wählte meine Domain aus einem Dropdown-Menü, ließ die Option „Datenbank automatisch erstellen“ aktiviert und klickte auf „WordPress installieren“.
DreamHost bat mich daraufhin, einen „Seitenzweck“ auszuwählen – etwa Blog, Portfolio oder Unternehmensseite –, was die Installation durch passende Plugin-Vorschläge anpasste. Eine nette Funktion für Einsteiger.
Nachdem ich bestätigt hatte, begann die Installation. Anders als bei IONOS Hosting dauerte es hier etwa 10 bis 15 Minuten, bis ich eine Bestätigungs-E-Mail mit meinen WordPress-Login-Daten erhielt.
Diesen Verzögerungseffekt empfand ich als Hauptnachteil. Für jemanden, der gerade eine Website einrichtet, mag das in Ordnung sein – bei mehreren Setups oder straffen Zeitplänen werden diese zusätzlichen Minuten jedoch spürbar.
Server-Verwaltung
Die Steuerung des Servers ist in vielen Bereichen eine Schwachstelle der Anbieter – entweder durch übermäßig komplizierte Bedienung oder indem grundlegende Funktionen für den Nutzer nicht zugänglich gemacht werden.
Bei IONOS Hosting klickte ich im Dashboard auf „Server & Cloud“ und gelangte zu einer Übersicht meiner VPS-Instanzen. Jede Server-Karte zeigte wichtige Informationen wie IP, Betriebssystem, Rechenzentrumsstandort und Status an.

Ein Klick auf einen Server öffnete das Management-Panel, das äußerst übersichtlich aufgebaut war:
- Echtzeit-Anzeige der Ressourcen (RAM, CPU, Festplatte)
- Optionen zum Starten, Stoppen oder Neustarten
- Einfacher Zugang zur Firewall-Konfiguration
- SSH-Zugangsdaten
- Option zum Zurücksetzen des Passworts
- Möglichkeit zur Servergrößenanpassung
Es gab weder versteckte Funktionen noch umständliche Navigation – alles war klar beschriftet und gut erreichbar. Das gab mir das Gefühl, die volle Kontrolle zu haben, ohne ein Systemadministrator sein zu müssen.
Bei DreamHost hingegen ist die VPS-Verwaltung eingeschränkter. Über die Seite „Konto verwalten“ konnte ich meinen Tarif einsehen, zu einem anderen Tarif wechseln oder weitere Websites hinzufügen.
Für serverseitige Aktionen gab es jedoch kein zentrales Panel mit Echtzeitgrafiken oder Ressourcenüberwachung.
Während ich Domains, SSL und WordPress-Installationen über das Dashboard verwalten konnte, wirkten die VPS-Tools eher abstrahiert – so konzipiert, dass DreamHost den Großteil der Backend-Arbeit übernimmt.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Ihre Daten sind bei IONOS Hosting in sicheren Händen.
Datenschutz und Sicherheit bei IONOS Hosting
IONOS Hosting verfolgt einen mehrschichtigen, sicherheitsorientierten Ansatz, um die Websites, Daten und Infrastruktur seiner Nutzer zu schützen. Während meiner Tests fiel insbesondere auf, wie integriert die Sicherheitsfunktionen von Anfang an in die Plattform eingebaut sind – nicht als optionale Zusatzleistung versteckt.
Bereits im Dashboard konnte ich folgende Optionen einsehen und verwalten:
- Standardmäßig aktivierte DDoS-Schutz-Einstellungen
- SSH- und SFTP-Zugangsdaten für einen sicheren Zugriff
- Firewall-Regeln mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten
- Serverseitige Steuerungen zur Überwachung und Anpassung der Performance
Jeder Hosting-Tarif – egal ob Shared, VPS oder WordPress – beinhaltet:
- Kostenlose SSL-Zertifikate
- Tägliche Backups
- Antivirus- und Malware-Scans
- Einen Secure Access Manager inklusive Zwei-Faktor-Authentifizierung
- Eine auf ModSecurity basierende WAF, um bösartige Zugriffe auf Anwendungsebene zu blockieren
Zusätzlich werden erweiterte Optionen wie SiteLock und MyDefender angeboten, die eine tiefgehende Überprüfung und automatisierte Schadensbehebung ermöglichen. Die ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren stellen zudem sicher, dass Ihre Daten sicher und DSGVO-konform verwaltet werden.
IONOS Hosting nutzt zudem AES-256-Verschlüsselung, ein sicheres Schlüssel-Management und DNS-Schutzmaßnahmen, um Manipulationen oder Domain-Übernahmen zu verhindern. Dies ist eines der umfassendsten Sicherheitskonzepte, das ich bei einem Hosting-Anbieter gesehen habe.
Datenschutz und Sicherheit bei DreamHost
DreamHost bietet ebenfalls eine solide Grundausstattung an Sicherheitsfunktionen, insbesondere für WordPress-Nutzer.
Standardmäßig erhalten Sie:
- Kostenlose SSL-Zertifikate
- Tägliche Backups
- Eingebaute DDoS-Schutzmechanismen
- Kostenlosen Domainschutz (ein netter Bonus, den IONOS Hosting nur für bestimmte Domains anbietet)
- Eine WAF via mod_security oder lua-resty-waf, je nach Server-Typ

DreamHost unterstützt auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung, und der DreamShield-Malwarescanner kann zusätzlich aktiviert werden. Allerdings ist DreamShield ein kostenpflichtiges Add-on, sodass der Malware-Scan nicht standardmäßig enthalten ist. Auch eine einfache Integration von Cloudflare ist möglich, was ein weiteres Sicherheits- und Performance-Plus darstellt.
Ein Hinweis: DreamHost unterstützt keine Wildcard-SSL-Zertifikate und ist nicht HIPAA-konform – was für Unternehmen, die mit sensiblen oder regulierten Daten arbeiten, von Bedeutung sein könnte.
Obwohl DreamHost einen guten Sicherheitsumfang bietet, müssen mehrere Funktionen von Ihrer Seite aktiviert oder zusätzlich bezahlt werden – während IONOS Hosting diese standardmäßig integriert.
7. Vergleich der Serverstandorte
IONOS Hosting bietet eine breitere Serverabdeckung in den USA und Europa.
Serverstandorte bei IONOS Hosting
Beim Blick auf die Infrastruktur von IONOS Hosting interessierte mich, wie vielfältig und skalierbar deren Serverstandorte sind und wie viel Kontrolle man bei der Bereitstellung neuer Hosting-Umgebungen hat.
IONOS Hosting betreibt mehrere Rechenzentren in Nordamerika und Europa, darunter:
- Frankfurt & Berlin (Deutschland)
- Paris (Frankreich)
- London & Worcester (UK)
- Logroño (Spanien)
- Las Vegas, Newark und Lenexa (USA)
Zwar gibt es keine Rechenzentren im asiatisch-pazifischen Raum oder in Südamerika, aber die geografische Redundanz in den USA und der EU reicht für die meisten Unternehmenswebsites, die diese Regionen ansprechen.
Besonders beeindruckte mich, wie einfach es war, den Serverstandort zu ändern: Im IONOS Cloud Panel erstellte ich ein Image meines bestehenden VPS, wählte eine neue Region aus und startete innerhalb weniger Minuten eine identische Instanz. Diese Flexibilität ist ein großer Vorteil, wenn Sie Ladezeiten in verschiedenen Märkten optimieren oder expandieren möchten.
Außerdem kooperiert IONOS Hosting mit Equinix, einem erstklassigen globalen Rechenzentrumsbetreiber. So bietet beispielsweise das Frankfurter Rechenzentrum:
- 24/7 physische und biometrische Sicherheit
- Redundante Dieselgeneratoren und USV-Systeme
- Globale Zertifizierungen wie ISO 27001, PCI-DSS und SSAE 18
- Verfügbarkeitsgarantien von über 99,999%
Es handelt sich um ein Hosting-Infrastruktur auf Enterprise-Niveau, das dennoch zu Standard-Hosting-Raten angeboten wird.
Serverstandorte bei DreamHost
DreamHost hält es einfacher. Sie besitzen drei Rechenzentren:
- Ashburn, Virginia (USA)
- Hillsboro, Oregon (USA)
- Niederlande (EU)
Im DreamHost-Panel konnte ich im Bereich „Data Centers“ abrufen, wo meine Hosting- und Datenbankdienste betrieben werden.
Der Serverstandort kann bei der Anmeldung nicht gewählt werden, und wenn Sie Ihre Daten in eine andere Region verlagern möchten, müssen Sie sich manuell an den Support wenden. Das mag für Einsteiger oder für Nutzer mit nur einer Website ausreichend sein, aber wenn Sie mehrere Kundenprojekte betreiben oder für ein internationales Publikum optimieren, stellt dies eine Einschränkung dar.
Im Gegensatz zu IONOS Hosting bietet DreamHost zudem keine Self-Service-Migrationstools, wie etwa das Klonen von VPS-Images zwischen Regionen. Das bedeutet, dass Sie zur Änderung des Standorts auf Support-Tickets angewiesen sind.
DreamHost vs IONOS Hosting: Das Fazit
IONOS Hosting sticht insgesamt als die bessere Wahl hervor. Es bietet schnellere Leistung, unschlagbare Einsteigerpreise, reaktionsschnelleren Support und flexible Serververwaltung – und das alles, ohne die Benutzerfreundlichkeit zu vernachlässigen.
DreamHost ist zwar anfängerfreundlich, aber IONOS Hosting liefert mehr Power und Wert für Ihr Geld – besonders wenn Sie mehrere oder wachsende Projekte betreiben.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
|---|---|---|
| Preis und Tarife | IONOS Hosting | Ultra-günstige Einsteigerpreise ab nur $1/Monat in allen Hosting-Typen |
| Support | IONOS Hosting | Schneller Zugang über Telefon und Live-Chat sowie technisch präzisere Antworten |
| Hosting-Funktionen | DreamHost | Großzügigere E-Mail-Optionen, ausgereifte Benutzeroberfläche und WordPress-Tools |
| Website-Performance | IONOS Hosting | Schnellere Ladezeiten (2,1s vs. 4,9s) und geringere Total Blocking Time |
| Benutzerfreundlichkeit | IONOS Hosting | Strukturierter Ablauf von der Einrichtung bis zur Serververwaltung mit mehr Flexibilität |
| Datenschutz & Sicherheit | IONOS Hosting | Umfassendere integrierte Schutzmechanismen, inkl. IAM, Malware-Scans und WAF |
| Serverstandorte | IONOS Hosting | 9+ Rechenzentren und selbstverwaltete Servermigrationen über das Cloud Panel |


