Exabytes Malaysia vs GoDaddy: Schnelle Zusammenfassung
Ich habe festgestellt, dass Exabytes Malaysia 40–85 % niedrigere Preise für alle Hosting-Typen bietet und in realen Geschwindigkeitstests tatsächlich besser abschneidet als GoDaddy (84 % vs. 53 % GTmetrix-Ergebnis, 6,1 s vs. 31,7 s vollständig geladen).
GoDaddys Stärken liegen in seiner globalen Infrastruktur, unternehmensgerechten Sicherheitsfunktionen und echtem 24/7-Support, aber Sie zahlen einen erheblichen Aufpreis für Markenbekanntheit statt für überlegene Leistung.
Wenn Sie nicht unbedingt weltweite Rechenzentren benötigen oder sich keine Ausfallzeiten außerhalb der Geschäftszeiten leisten können, bietet Exabytes bessere Geschwindigkeit, längere Backup-Aufbewahrung und unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, das GoDaddys Premiumpreise schwer rechtfertigbar macht.
1. Preise und Tarife im Vergleich
Exabytes’ budgetfreundliche Tarife unterbieten GoDaddys Premiumpreise
Exabytes ist eindeutig der Gewinner für preisbewusste Nutzer. Das Einsteigertarif im Shared Hosting beginnt bei nur $0,99/Monat gegenüber GoDaddys $6,71/Monat. Das sind 85 % Ersparnis. Exabytes beinhaltet kostenlose Domains, tägliche Backups und eine 100-Tage-Geld-zurück-Garantie in den meisten Tarifen, während GoDaddy dafür extra berechnet oder auf höhere Stufen beschränkt.
Beide Anbieter bieten WordPress-Hosting, VPS und dedizierte Server an, aber Exabytes ist in allen Kategorien konsequent 40–60 % günstiger.
GoDaddys globale Infrastruktur und angeblich doppelt so schnelle Leistung könnte den Aufpreis rechtfertigen, wenn Sie internationale Zielgruppen ansprechen. Für Nutzer in Südostasien oder alle, die Wert statt Markenbekanntheit priorisieren, ist Exabytes jedoch der Budget-Champion.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht Ihnen bei?
GoDaddys echter 24/7-Multi-Channel-Support schlägt Exabytes begrenzte Verfügbarkeit.
Exabytes Kundensupport
Exabytes bietet mehrere Support-Kanäle, darunter Live-Chat, Ticket-System, Telefon-Support und eine umfangreiche Knowledgebase, die nach Produktkategorien gegliedert ist.
Die Knowledgebase ist beeindruckend in spezifische Kategorien unterteilt:
- Exabytes Int – Billing (Zahlungs- und Abrechnungssystem)
- Domain (Domain-Verwaltung, DNS-Einträge)
- WordPress Hosting (Einsteiger-Guides)
- Business Hosting Knowledge
- Email/Email Clients (Webmail, Outlook, Thunderbird)
- Others (Ebuzzzz, SPAMExperts, Sitelock, M365, SSL), etc.

Ich habe die Knowledgebase durchsucht, bevor ich den Support kontaktierte. Die Artikel sind detailliert und beinhalten Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit Screenshots – ideal für Self-Service-Problemlösungen.

Einige Artikel wirkten jedoch veraltet. Es gab Hinweise auf ältere Control-Panel-Versionen und Screenshots, die nicht mit meinem aktuellen Dashboard übereinstimmten.
Live-Chat-Test
Um die Support-Qualität zu prüfen, startete ich eine Live-Chat-Sitzung mit einer technischen Frage zu VPS-Hosting und Django-/Python-Kompatibilität.
Ich fragte: „Ich plane, eine Django/Python-Anwendung zu migrieren, die derzeit auf einem VPS mit 4 GB RAM läuft und PostgreSQL nutzt. Welchen Ihrer VPS-Pläne würden Sie empfehlen, und unterstützt Ihre LiteSpeed-Serverkonfiguration WSGI-Anwendungen nativ?“

Ich klickte während der Geschäftszeiten auf das Live-Chat-Icon auf der Support-Seite.
Oben im Chat-Widget erschien: „Technical Support – SG“ mit dem Hinweis „Antwort in unter 2 Minuten“.

Meine Erfahrung war enttäuschend: Trotz der versprochenen 2-Minuten-Antwortzeit wartete ich 34 Minuten, bis ein Agent beitrat.
Es gab keine automatischen Statusmeldungen oder Hinweise zur Warteposition. Ich behielt den Tab offen und wurde zunehmend frustriert.
Nach über einer halben Stunde begrüßte mich der Agent Sachin mit „Welcome to Support Live Chat service! I am Sachin, how may I assist you?“

Da so viel Zeit vergangen war, stellte ich meine Frage erneut. Sachins erste Antwort kam nach etwa 3 Minuten: „Need to check this with server team.“ Er bat um meine registrierte E-Mail-Adresse, um „den Support in meinem Namen zu informieren.“
Ich klärte auf: „Ich habe noch kein Konto. Ich frage nur vor dem Kauf.“

Vier Minuten später empfahl Sachin: „SSD VPS 4“ mit Link zu https://www.exabytes.sg/servers/ssd-vps und verwies mich an sales@exabytes.sg für Details.

Diese Erfahrung war in mehrfacher Hinsicht frustrierend:
- Enorme Wartezeit: Versprochen „unter 2 Minuten“, tatsächlich 34 Minuten – irreführend.
- Keine technische Antwort: Meine WSGI-/PostgreSQL-Frage wurde ignoriert. Stattdessen eine einfache Planempfehlung.
- Weiterleitung an E-Mail: Lebt den Zweck des Live-Chats völlig ad absurdum.
- Ungeeigneter Support für Interessenten: Die E-Mail-Abfrage deutet an, dass das System primär für Bestandskunden gedacht ist.
- Scripted Response: Sachins Antworten wirkten generisch und desinteressiert.
Dies deutet auf systemische Probleme im Exabytes-Support hin:
- Unterbesetzte Teams mit extremen Wartezeiten
- Erstkontakt-Agenten ohne technische Vorkenntnisse für Pre-Sales
- Support-Infrastruktur auf Bestandskunden-Fehlerbehebung optimiert
- Diskrepanz zwischen Marketingversprechen und Realität
Für Basisfragen wie Passwort-Reset oder cPanel-Login mag Exabytes genügen. Für technische Pre-Sales-Beratung sollten Sie allerdings E-Mail-Tickets oder spezialisierte Teams kontaktieren.
GoDaddy Kundensupport
Für GoDaddy startete ich eine Live-Chat-Sitzung mit einer technischen Frage zu VPS-Management-Optionen für eine WordPress-Site mit etwa 100.000 Besuchern pro Monat.
Ich fragte: „Was sind die Unterschiede zwischen Self-Managed und Fully Managed VPS-Hosting? Ich möchte wissen, welches für eine WordPress-Seite mit ca. 100.000 Besuchern pro Monat besser geeignet ist.“
Der KI-Bot antwortete binnen Sekunden und erläuterte:
- Self-Managed VPS: Sie übernehmen Sicherheitsupdates, Serverüberwachung, Softwareinstallation und Fehlerbehebung
- Fully Managed VPS: GoDaddy kümmert sich um Patches, Monitoring, Backups und Notfall-Support
Die Antwort war korrekt und strukturiert, jedoch recht allgemein. Sie enthielt Links zu Hilfeartikeln, jedoch keine persönliche Empfehlung.

Ich fragte: „Kann ich mit einem Live-Agenten sprechen?“ Der Bot teilte mir transparent eine Wartezeit von 1 Minute mit. Diese Transparenz war sehr hilfreich.
Nach ca. 1 Minute und 15 Sekunden begrüßte mich Agentin Rakshitha Bellapukonda mit „Hi there! I’m Rakshitha, and I’ll be happy to help you today.“
Ich wiederholte meine Frage und bat um eine Empfehlung für mein Skill-Level. Rakshitha antwortete in rund 90 Sekunden mit einer detaillierten und persönlichen Beratung:

Für mein Szenario (WordPress, 100 K Besucher, mittlere technische Kenntnisse) empfahl sie Fully Managed WordPress Hosting, weil:
- GoDaddy optimiert den Server speziell für WordPress
- Automatische Sicherheitsupdates und Malware-Scanning inklusive sind
- Performance für 100 K Besucher ohne manuelles Tuning ausreicht
- Komplexität und Zeitaufwand für Serververwaltung wegfallen
Falls ich VPS-Ressourcen und Kontrolle benötige, wäre Fully Managed VPS möglich, aber teurer als nötig für eine einzelne WordPress-Site.
Ich fragte weiter: „Kann ich später von Self-Managed auf Fully Managed wechseln?“ Rakshitha erklärte, dass dies möglich sei: Daten müssten auf eine neue Fully Managed-Instanz migriert werden (30–60 Minuten Downtime), und GoDaddys Team übernimmt die technische Arbeit.
Mein Eindruck:
Die gesamte Interaktion war exzellent. Antwortzeiten stets unter 2 Minuten, selbst nachts. Rakshitha zeigte echtes Fachwissen.
Der KI-Bot war hilfreich für einfache Fragen, und die nahtlose Übergabe an einen menschlichen Agenten war transparent und reibungslos.
3. Vergleich der Hosting-Funktionen
Exabytes bietet mehr Features zu budgetfreundlichen Preisen
Exabytes Features
Ich habe Exabytes Hosting getestet und war überrascht über die Vielzahl an Funktionen zu diesem Preis. Die LiteSpeed-Technologie lieferte spürbar schnellere Ladezeiten als herkömmliche Apache-Setups.
Besonders beeindruckt hat mich das Backup-System: tägliche Backups mit 14–30 Tage Aufbewahrung (je nach Tarif).
Der Website Security360-Schutz erkannte während des Tests mehrere Malware-Versuche, und die One-Click-Härtung schützte meine WordPress-Installation, ohne dass Terminalzugriff nötig war. Plesk und cPanel stehen je nach Hosting-Typ zur Wahl.
Die kostenlose Domain (bei Jahresplänen) und die 100-Tage-Geld-zurück-Garantie erlaubten risikofreies Testen. Die Migration dauerte mit dem professionellen Service etwa 4 Stunden; Exabytes übernahm die technische Umsetzung, ich musste nur DNS anpassen.
GoDaddy Features
Beim Test des Web Hosting Deluxe-Tarifs wurde deutlich, warum GoDaddy trotz Premiumpreise führend ist. NVMe-Speicher beschleunigte Datenbankabfragen. Mein WooCommerce-Shop mit 500 Produkten lud Produktseiten 40 % schneller als auf meinem vorherigen SSD-Host.
Die Standard-cPanel-Oberfläche war bekannt und einfach zu bedienen. Unbegrenzte Bandbreite und 99,9 % Verfügbarkeitsgarantie überzeugten. Tägliche Backups sind praktisch, doch die Aufbewahrung des letzten Backups fühlte sich im Vergleich zu längeren Retentionszeiten bei Mitbewerbern eingeschränkt an.
Der Airo Site Designer beeindruckte mit KI-Funktionen. Ich erstellte in unter 15 Minuten eine Testseite, indem ich wenige Fragen beantwortete – das Tool generierte professionelle Layouts und passende Stock-Bilder.

Das Staging-Environment höherer WordPress-Tarife ermöglichte sicheres Testen von Plugin-Updates. Allerdings ärgerlich: Der Starter-Tarif enthält keine E-Mail-Konten, was ein Upgrade oder zusätzlichen Kauf erfordert.
Das kostenlose SSL-Zertifikat erneuerte sich dank AutoSSL automatisch, und die Web Application Firewall blockierte mehrere verdächtige Login-Versuche, die ich in den Sicherheitsprotokollen verfolgte.
4. Website-Performance im Vergleich
Exabytes liefert schnellere Ladezeiten und bessere Gesamtperformance.
Exabytes Performance-Ergebnisse
Exabytes erzielte beeindruckende Performance-Metriken, die auf eine gut optimierte Infrastruktur und effiziente Content-Auslieferung hinweisen.
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Die Ergebnisse zeigen, dass Exabytes seine Versprechen einhält. 84 % Performance und 95 % Struktur deuten auf Bildkomprimierung, effizientes Caching und sauberen Code hin. Die nahezu perfekten Core Web Vitals (insbesondere CLS 0) zeigen Fokus auf Nutzererfahrung.

Die höhere TTFB (964 ms vs. 419 ms bei GoDaddy) deutet auf komplexere Backend-Prozesse oder etwas langsamere Reaktion des Rechenzentrums hin. Dieser Nachteil wird jedoch durch bessere Gesamtoptimierung ausgeglichen, was zu schnellerer Interaktivität führt.
GoDaddy Performance-Ergebnisse
GoDaddys Ergebnisse waren überraschend enttäuschend angesichts ihrer Marktposition und Premiumpreise, mit deutlichen Optimierungsproblemen trotz starker Infrastrukturwerte.
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Die Ergebnisse zeigen: GoDaddy hat starke Server (419 ms TTFB, 1,4 s LCP), aber versagt bei der Frontend-Optimierung. 1,4 s TBT und 31,7 s vollständige Ladezeit deuten auf übermäßiges JavaScript und unoptimierte Ressourcen hin.
Besorgniserregend ist, dass dies GoDaddys eigene Corporate-Website ist. Wenn deren Top-Site so schlecht performt, zweifle ich daran, dass Kunden-Websites eine bessere Optimierung erhalten.

Die Diskrepanz zwischen exzellenter Infrastruktur (TTFB, LCP) und miserabler Gesamtperformance (53 %, 31,7 s) zeigt, dass GoDaddy auf rohe Serverleistung setzt statt auf effizienten, schlanken Code.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher?
GoDaddys schlankes Interface punktet gegenüber Exabytes funktionsreicheren Dashboard
Registrierung und Kontoerstellung
Der Registrierungsprozess ist Ihr erster echter Kontakt mit einem Hosting-Anbieter und prägt den weiteren Verlauf.
Ich habe auf Preistransparenz, versteckte Upsells und die Anzahl der Schritte bis zum Einsatz meines Hostings geachtet.
Exabytes Registrierungserlebnis
Ich begann bei Exabytes, um die Benutzerführung beim Einkauf und die Intuitivität zu prüfen.
Der Exabytes-Anmeldeprozess folgt einem mehrstufigen, visuellen Ablauf mit klarer Preistransparenz, enthält jedoch branchenübliche Upsell-Angebote.
Ich navigierte zum Menü „Hosting“, wählte Shared Hosting und anschließend Business Web Hosting.

Die Tarife waren übersichtlich dargestellt. Ich entschied mich für den EBiz 12 Pro-Tarif und klickte „Order Now“.
Auf der Seite „Choose a Domain…“ hatte ich drei Optionen:
- Neue Domain registrieren
- Domain transferieren
- Ich habe bereits eine Domain

Auf der „Configure“-Seite wählte ich den Abrechnungszeitraum: Monatlich, Jährlich (−64 %) oder Dreijährlich (−80 %). Ich entschied mich für Dreijährlich, woraufhin die Zusammenfassung sofort USD 323,64 Gesamt und heute fällig anzeigte – sehr transparent.

Im Abschnitt „Additional Services“ wurde ein Upsell für SpamExperts Spam Filter zu USD 21,60/Jahr angeboten. Dieser war nicht vorgewählt – vorbildlich.
Ich klickte „Continue“.
Auf „Review & Checkout“ konnte ich einen Promo-Code eingeben, mich einloggen oder ein neues Konto erstellen. Google-/Facebook-Login waren möglich – moderner Komfort.

Das Formular bat um persönliche Daten, Rechnungsadresse und Kontosicherheit (Passwort, Sicherheitsfrage). Zahlungsmethoden: PayPal, Kreditkarte (Visa, Mastercard, Amex). Ein ON/OFF-Schalter für den Newsletter respektiert Präferenzen. Sicherheits-Hinweis am Fuß: Formular gesichert, IP geschützt.

Nach Prüfung akzeptierte ich die AGB und schloss den Kauf ab. Die Bestätigungs-E-Mail kam sofort.
Insgesamt: Der Exabytes-Registrierungsprozess ist sauber, professionell und transparent. Upsells sind nicht aufdringlich, Rabatte klar ausgewiesen und Endpreis leicht berechenbar.
GoDaddy Registrierungserlebnis
Anschließend testete ich GoDaddy.
Auf der GoDaddy-Startseite wählte ich im Hauptmenü „Hosting“ → „Web Hosting“.

Ich wählte Web Hosting Deluxe und klickte „Buy Now“. Ein Cart-Popup zeigte den ersten kostenlosen Domain-Jahr und das 12-Monate-Abo mit klarer Verlängerungsinformation. Ich klickte „Continue to cart“.

Die Kontoerstellung war sehr schnell dank Facebook-, Google- oder E-Mail-Login. Ich wählte E-Mail, erstellte Nutzername und Passwort und verifizierte meine E-Mail auf Wunsch sofort. Ein zusätzlicher Schritt, aber sinnvoll für Sicherheit.

Auf der Cart-Seite bewertete ich Upsell-Empfehlungen („Protect your brand“), darunter Web Security Standard, SSL-Setup und Design-Services. Sie waren nicht vorgewählt, aber prominent platziert – Vorsicht geboten.

Nach Deaktivierung aller Extras klickte ich „Ready for Checkout“. PayPal-Option verfügbar, ich zahlte per Debitkarte. Bestätigungsmail kam sofort.
Insgesamt: GoDaddys Registrierung war schneller und schlanker, vor allem dank Social Login. Upsell-Präsentation war aggressiver, aber nicht vorgewählt. E-Mail-Verifizierung erhöhte Sicherheit, verlängerte den Prozess leicht.
Benutzeroberfläche – Kundenbereich und Dashboard
Ich wollte prüfen, wie schnell ich wichtige Funktionen finde, ob die Oberfläche intuitiv ist und ob alle Infos ohne große Suche sichtbar sind.
Exabytes Kundenbereich
Nach der Anmeldung landete ich im Client Area Dashboard, dem Verwaltungszentrum für alle Dienste, Kontodaten und Support.
Es nutzt ein dreispaltiges Layout:
- Top-Navigation: Domains, Web Design, Hosting, Server, Web Security
- Linke Sidebar: Persönliche Kontoeinstellungen (Ihre Infos, Kontakte, Shortcuts)
- Hauptbereich: Produktstatus, Support-Optionen, Werbung

Im Hauptbereich sah ich sofort:
- Service-Zähler: 5 MY SERVICES, 0 DOMAINS, 1 INVOICE – Überschaubare Übersicht aller aktiven Dienste.
- Account-Verwaltung: Persönliche Daten bearbeiten, Shortcuts zu „Neue Dienste bestellen“ und „Neue Domain registrieren“.
Produkt- und Support-Zugriff
- Ihre Produkte/Dienste: Liste aller gekauften Produkte (Linux VPS, SiteLock, Linux Web Hosting), schnelle Auswahl zum Verwalten.
- Support & Sales: Highlight „Award-Winning 24/7 Support & Sales“, großer Live-Chat-Button neben Agenten-Illustration.
- Werbebanner: z. B. „cPanel – New Pricing Tiers“ – informativ, aber visuell etwas überladen.
Mein Eindruck: Sehr informationsreich, aber anfangs etwas überwältigend. Nach kurzer Orientierung war jedoch alles gut erreichbar. Der prominente Live-Chat-Button war beruhigend.
GoDaddy Kundenbereich
Nach Login bei GoDaddy wirkte das Dashboard wie eine Erleichterung: sauber, minimalistisch und intuitiv.
Die linke Sidebar bot klare Menüpunkte: Home, Clients, Sites, Projects, Benefits, All Products. Oben eine Suchleiste „Search using your business name or desired domain name“ erleichterte das schnelle Finden.

Im Hauptbereich „All Products and Services“ waren Domains, Web Hosting und Zusatzprodukte übersichtlich gelistet. Mein Web Hosting Deluxe-Plan erschien mit zugehöriger Domain und einem großen „Manage“-Button – der direkte Weg ins cPanel.
Mein Eindruck: Wesentlich intuitiver als Exabytes. Ein Klick und ich war im cPanel. Kein Suchen, keine Überladungen – perfekt für Anfänger und Profis.
Hosting-Einrichtung: Neue WordPress-Website
Ich prüfte, ob beide Anbieter One-Click-Installationen bieten, wie viele Schritte nötig sind und ob der Prozess für Nicht-Techniker verständlich ist.
WordPress-Installation bei Exabytes
Bei Exabytes kann man dediziertes WP-Hosting wählen, wo WordPress bereits vorinstalliert ist. Für cPanel-/VPS-Tarife testete ich die manuelle Installation.
WordPress unter Linux Hosting (cPanel)
- cPanel einloggen: Zugangsdaten aus dem Dashboard verwendet.
- Softaculous öffnen: Im Bereich Software/Services auf das Softaculous-Icon geklickt.

- WordPress auswählen: „Install“ neben WordPress angeklickt.

- Formular ausfüllen: Domain auswählen, Verzeichnis leer lassen, Admin-Nutzername, Passwort, E-Mail, Website-Titel und -Tagline eingetragen.
- Installieren: Auf „Install“ geklickt – Softaculous erledigte Rest (Datenbank, Datei-Upload, Konfiguration).
Mein Eindruck: Knapp 5–7 Minuten, Formular klar, aber mehrere Felder für Anfänger etwas viel. Dediziertes WP-Hosting ist einfacher, da bereits vorinstalliert.
WordPress-Installation bei GoDaddy
Im GoDaddy-Dashboard klickte ich bei Web Hosting auf „Manage“ und fand unter „Websites“ den Button „Install Application“ (Installatron).

Unter „Apps for Content Management“ wählte ich WordPress, klickte „+ install this application“ und füllte das Formular ähnlich aus – Domain, Verzeichnis leer, Admin-Daten, Titel, Tagline. In „Advanced Options“ ließ ich automatische Verwaltung aktiv. Dann „Install“. In 2–3 Minuten war WordPress fertig installiert.
Mein Eindruck: Etwa 10 Minuten, sehr selbsterklärend, keine CLI oder manuelle SSL-Installation nötig. Installatron wirkte etwas ausgereifter als Softaculous.
Hosting-Verwaltung
Nach Einrichtung prüfte ich, wie leicht man Server-Tools aufruft, ob die Oberfläche Einsteiger- und Power-User-Bedürfnisse gleichermaßen erfüllt.
Verwaltung bei Exabytes
Im Dashboard → My Services → My Products/Services fand ich eine Tabelle all meiner Produkte mit Filteroptionen (Active, Pending, Suspended etc.) und „Manage Product“-Buttons.

Nach Klick auf „Manage Product“ öffnete sich die spezifische Verwaltungsseite mit Optionen:
- Upgrade/Downgrade
- Billing Cycle ändern
- cPanel Login (großer Button „Login to cPanel“)
Im cPanel standen alle Standard-Tools zur Verfügung: Softaculous, E-Mail-Verwaltung, File Manager, Backup/Restore, Security-Settings.
Mein Eindruck: Exabytes trennt Verwaltung klar von Betrieb. Navigation: Dashboard → My Services → My Products → Manage → cPanel – etwas verschachtelt, aber logisch.
Verwaltung bei GoDaddy
Bei GoDaddy reicht ein Klick auf „Manage“ im Dashboard, um direkt ins cPanel zu gelangen:

Alle Features (File Manager, Datenbanken, E-Mail-Konten, Domains, Metriken, Security, Installatron) sind übersichtlich mit Icons angeordnet. SSH-Zugang lässt sich in den Einstellungen mit wenigen Klicks aktivieren.
Mein Eindruck: GoDaddys cPanel-Zugang ist schneller und intuitiver erreichbar. Ein Klick und alle Tools sind da. Für Routine-Tasks fühlt es sich deutlich flüssiger an als Exabytes.
6. Vergleich der Privatsphäre und Sicherheit
GoDaddys Unternehmens-Sicherheitsinfrastruktur übertrifft Exabytes’ Basis-Schutz
Exabytes Datenschutz und Sicherheit
Exabytes bietet solide Basis-Sicherheitsfunktionen, viele erweiterte Features kostenaufwändig. Jeder Tarif enthält kostenlose SSL-Zertifikate, die Plesk in Minuten installiert.
Der Website Security360-Schutz erkannte Malware während des Tests und quarantänisierte eine EICAR-Testdatei automatisch, ohne Scan-Frequenz-Anpassung.
DDoS-Schutz läuft auf Netzebene in den Tier-3-Rechenzentren in Malaysia. Eine verpflichtende Zwei-Faktor-Authentifizierung für Abrechnungskonten sorgt für zusätzlichen Schutz.
Ein integrierter WAF fehlt in Shared Hosting. Cloudflare lässt sich per DNS manuell einbinden. Für umfassenden WAF- und Malware-Schutz ist Sucuri als kostenpflichtiges Add-on nötig. Die Rechenzentren sind ISO/IEC 27001 und PCI DSS zertifiziert, mit 24/7 CCTV und biometrischer Zugangskontrolle.
GoDaddy Datenschutz und Sicherheit
GoDaddy bietet deutlich umfassenderen, integrierten Schutz. Kostenlose SSL-Zertifikate (SHA-2, 2048 Bit) erneuern sich automatisch via AutoSSL.
Malware-Scans sind je nach Plan bis zu zweimal täglich möglich, und ich erhielt binnen 2 Minuten E-Mail-Benachrichtigungen bei Testinfektionen.
Auf dem Premium-Plan ($19,03/Monat) reinigte GoDaddys Team meine absichtlich infizierte Test-Seite in unter 4 Stunden und lieferte einen Bericht. Kontinuierliches Monitoring überwacht Blocklistenstatus, SEO-Spam, SSL-Änderungen und Uptime mit Echtzeit-Alerts.
Die Standard-Backups speichern nur den Vortag (vs. 14–30 Tage bei Exabytes), aber Advanced/Premium Website Security-Pläne bieten 25 GB bis unbegrenzten Speicher mit One-Click-Restore in unter 5 Minuten. Das integrierte CDN verbessert die Ladezeiten international um 40 % und schützt gegen DDoS, File-Change-Monitoring meldete FTP-Änderungen binnen 10 Minuten.
Nachteil: Viele Top-Sicherheitsfeatures erfordern separate Website Security-Pläne ($7,83–$19,03/Monat) zusätzlich zum Hosting, und 2FA ist optional statt verpflichtend.
7. Vergleich der Serverstandorte
GoDaddys globales Netzwerk übertrumpft Exabytes’ regionalen Fokus
Bei Serverstandorten achte ich auf geografische Vielfalt, Nähe zur Zielgruppe und Netzwerkinfrastruktur.
Exabytes Serverstandorte
Exabytes betreibt regional fokussierte Infrastruktur mit vier Rechenzentren:
- Malaysia Data Centre: Hauptstandort mit mehreren Tier-1-ISPs für globale Anbindung.
- Singapore Data Centre: Rack Central 1 Tier 3-Facility in Tai Seng Drive mit über 60 internationalen Kunden und 10+ Telcos.
- Indonesia Data Centre: NEX Data Centre in South Jakarta, Tier 3, ISO 9001 seit 2009.
- US Data Centre: Denver Tech Centre mit über 15 Jahren Betriebszeit.

Mit vier Standorten deckt Exabytes Südostasien und Nordamerika gut ab, lässt jedoch Europa, Afrika, Südamerika und Australien außen vor.
GoDaddy Serverstandorte
GoDaddy setzt auf ein globales Anycast-Netzwerk mit über 10 Point-of-Presence (POP) in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik. Anfragen werden automatisch zum nächstgelegenen Server geleitet, was Latenzen weltweit minimiert.
Für VPS und dedizierte Server kann man beim Kauf aus Standorten in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik wählen. Jeder Standort erhält eine eigene IP und ist im Dashboard auswählbar.
Exabytes Malaysia vs GoDaddy: Fazit
Ich habe Exabytes zum Gesamtsieger gekürt, weil es herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, ohne bei der Performance Kompromisse einzugehen. Während meiner Tests übertraf Exabytes GoDaddy in der realen Geschwindigkeit (84 % vs. 53 % Performance-Score) und war gleichzeitig 40–85 % günstiger in allen Hosting-Kategorien.
Sie erhalten bessere Backup-Retentionszeiten, vergleichbare Funktionen und überlegene Performance, was GoDaddys Premiumpreise kaum rechtfertigbar macht – es sei denn, Sie benötigen unbedingt globale Infrastruktur oder uneingeschränkten 24/7-Support.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
| Preise und Tarife | Exabytes | Ab $0,99/Monat vs. $6,71/Monat – Exabytes ist 40–85 % günstiger und bietet kostenlose Domains, 100-Tage-Geld-zurück-Garantie und vergleichbare Features in allen Stufen. |
| Support | GoDaddy | Echter 24/7-Support mit Antwortzeiten unter 2 Minuten, tiefere technische Expertise und zusätzliche Kanäle (WhatsApp, SMS, Forum). Exabytes bietet nur Geschäftszeiten-Support und 34 Minuten Wartezeit im Test. |
| Hosting-Funktionen | Exabytes | Mehr Features pro Dollar: Tägliche Backups mit 14–30 Tage Aufbewahrung, unbegrenzte E-Mail-Konten in Mid-Plänen, LiteSpeed-Beschleunigung. GoDaddy punktet mit NVMe-Speicher und KI-Seitendesigner. |
| Performance | Exabytes | 84 % GTmetrix-Performance, 6,1 s Ladezeit, 2,7 s Interaktivität vs. GoDaddy 53 %, 31,7 s, 7,3 s. Bessere Frontend-Optimierung gleicht langsameren TTFB aus. |
| Benutzerfreundlichkeit | GoDaddy | Saubereres Dashboard, Social-Login, Single-Click ins cPanel, intuitivere Navigation. Exabytes erfordert mehr Klicks und hat ein volleres Interface. |
| Sicherheit | GoDaddy | Integrierter WAF, aggressives Malware-Scanning (bis 2x täglich), automatische Profi-Bereinigung, kontinuierliches Monitoring. Exabytes braucht kostenpflichtige Add-ons für vergleichbaren Schutz. |
| Standorte | GoDaddy | Globales Anycast in 10+ Standorten, Cloudflare-Integration potenziell 300+ Rechenzentren. 40–70 % schnellere internationale Ladezeiten. Exabytes deckt Südostasien gut ab, lässt aber große Regionen außen vor. |




