
- 1-Klick-Domainnamen-Einrichtung. 1-Klick zu über 150 kostenlosen Apps
- Kostenloses SSL, Tägliche Backups
- 24/7-Support verfügbar über Chat, Telefon und Wissensdatenbank

- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
- KI-gestützte Leistungsoptimierung und Turbo Hosting mit bis zu 20-mal höheren Geschwindigkeiten
- Interner Support verfügbar 24/7/365 per Telefon, Live-Chat und Ticketsystem
Hosting.com vs GoDaddy: Kurze Zusammenfassung
Ich habe Hosting.com und GoDaddy im direkten Vergleich getestet – und Hosting.com hat für mich eindeutig überzeugt.
Meine Website lud in nur 2,1 Sekunden, während GoDaddy unglaubliche 32 Sekunden benötigte, und die Einrichtung verlief deutlich reibungsloser.
Ich fand es klasse, gleich beim Anmelden den Serverstandort selbst wählen zu können, und das Dashboard war sauber und intuitiv.
Der Live-Chat-Support hat mir wirklich weitergeholfen, statt nur vorgefertigte Antworten zu liefern, und ich schätzte Features wie den KI-Website-Builder, das TurboHub-Panel, SSD-Speicher und eine ganze Reihe nützlicher Plugins, die sofort einsatzbereit waren.
Die Sicherheit bei GoDaddy ist solide – mit täglichen Backups, Malwarescans und einer WAF – aber es wirkte träge, mehr auf kommerziell ausgerichtet und das Dashboard war etwas überladen.
1. Preis- und Leistungsplanvergleich
Die Rabattaktionen von Hosting.com sind für GoDaddy kaum zu übertreffen.
Beim Preisvergleich gewinnt Hosting.com eindeutig. Ich fand Angebote bereits ab $1,99 pro Monat – egal ob Shared oder WordPress Hosting – was deutlich günstiger ist als GoDaddy mit seinem Einstiegspreis von $4,99.
Hosting.com gewinnt dabei nicht nur am unteren Ende. Auch ihre cPanel-, VPS- und sogar Managed WordPress-Pläne unterbieten GoDaddy konsequent – besonders im ersten Jahr.
Die Verlängerungsraten von GoDaddy liegen zudem deutlich höher, und deren günstigere Pläne wirken im Vergleich etwas abgespeckt. Wenn du gerade erst startest oder solides Hosting mit kleinem Budget brauchst, bietet das Preis-Leistungs-Verhältnis von Hosting.com deutlich mehr für dein Geld.
2. Kundensupport-Vergleich: Wer steht dir zur Seite?
Hosting.com bietet einen schnelleren, persönlicheren Support.
Hosting.com Kundensupport
Um den Support von Hosting.com zu bewerten, habe ich sowohl das Ticketsystem als auch den Live-Chat getestet, um herauszufinden, wie reaktionsschnell und hilfreich das Team tatsächlich ist.
Support-Ticket
Über mein Dashboard klickte ich auf den Hilfe-Button und wählte „Support-Ticket eröffnen“. Das Formular war unkompliziert – du gibst ein Betreff, wählst eine Abteilung, tippst deine Nachricht ein und kannst bei Bedarf Dateien anhängen.

Gegen 20:40 Uhr reichte ich eine Frage ein, wie man bei einem unmanaged VPS eine Firewall konfiguriert, sodass nur die Ports 22 (SSH), 80 (HTTP) und 443 (HTTPS) zugelassen werden. Da es sich um eine technische Anfrage handelte, rechnete ich mit einer gewissen Verzögerung – allerdings dauerte die Antwort über 26 Stunden.

Als die Antwort dann kam, war der Support-Mitarbeiter höflich und erklärte, dass bei einem unmanaged VPS der Support auf allgemeine Hinweise beschränkt sei. Er führte mich zwar nicht Schritt für Schritt durch die Konfiguration, bot aber an, eventuelle von mir vorgenommenen Einstellungen zu überprüfen. Auch wenn das fair war, habe ich mir etwas proaktiveren Support gewünscht – vor allem, da 24/7-Support beworben wird.
Live-Chat
Als Nächstes klickte ich im Dashboard auf das Chat-Symbol. Nachdem ich meine E-Mail-Adresse eingegeben und eine Abteilung ausgewählt hatte, wurde ich in weniger als 2 Minuten mit Daniel, einem echten Support-Mitarbeiter, verbunden.

Ich fragte, wie VPS-Ressourcen über mehrere Websites verteilt werden und was sich bei einem Upgrade auf einen Managed VPS ändert. Daniel gab mir keinen vagen Link – er erklärte ausführlich, dass Ressourcen wie CPU und RAM grundsätzlich allen Websites zur Verfügung stünden, sofern ich sie nicht manuell begrenze.
Er stellte auch Nachfragen, wie viele Websites ich hosten möchte, wodurch sich das Gespräch sehr individuell anfühlte.

Der Chat verlief reibungslos, schnell und detailliert. Daniels Antworten waren klar und verständlich, und ich fühlte mich nicht gehetzt. Dieser Live-Chat war definitiv einer der besten, den ich bei einem Hosting-Anbieter erlebt habe.
GoDaddy Kundensupport
GoDaddys Support-System bietet zahlreiche Optionen – Live-Chat, Telefon-Support, SMS, WhatsApp, Foren, Webinare und sogar Hilfe über Social Media. Ich wollte jedoch vor allem den Live-Chat testen, da dieser für viele Nutzer der primäre Kommunikationsweg ist.
Als ich den Live-Chat öffnete, wurde ich zunächst mit einem KI-Assistenten verbunden, der mir vorgefertigte Antworten gab. Auf meine Frage nach dem Unterschied zwischen selbstverwaltetem und vollständig verwaltetem VPS-Hosting antwortete der Bot mit einer soliden Zusammenfassung.

Um genauer ins Detail zu gehen, bat ich darum, mit einem echten Mitarbeiter zu sprechen. Der Bot fügte mich in eine Warteschlange mit einer geschätzten Wartezeit von einer Minute ein – und kurz darauf wurde ich mit Rakshitha Bellapukonda, einer Supportmitarbeiterin, verbunden.
Ich stellte dieselbe VPS-Frage erneut, und diesmal gab es eine ausführlichere Antwort. Rakshitha erläuterte, dass ein vollständig verwalteter VPS OS-Wartung, Patching, Monitoring und Unterstützung bei Softwareinstallationen beinhaltet, während beim selbstverwalteten VPS all dies in eigener Verantwortung liegt.
Ihre Antwort war hilfreich, wirkte aber dennoch etwas standardisierter als die von Hosting.com – zudem fehlte ein reger Austausch oder Nachfragen.

Insgesamt ist GoDaddys Support zuverlässig – vor allem wegen der telefonischen Erreichbarkeit und eines großen Hilfezentrums. Allerdings wirkte die menschliche Interaktion weniger persönlich und mehr rein geschäftlich. Das Chatbot-System funktioniert für einfache Fragen gut, verursacht aber Reibungsverluste, wenn tiefgehendere, unmittelbare Beratung benötigt wird.
3. Vergleich der Hosting-Features
Hosting.com überzeugt mit noch mehr Mehrwert dank integriertem KI, Turbo-Geschwindigkeit und vielseitigen Funktionen.
Funktionen von Hosting.com
Nach meinen Tests hat Hosting.com mit seinen Features genau die richtige Balance zwischen Leistung und Einfachheit getroffen. Das TurboHub-Panel war reaktionsschnell und intuitiv und machte das Verwalten von WordPress-Plugins, Sicherheitsupdates und Staging-Umgebungen zum Kinderspiel.
Besonders gefiel mir der KI-gestützte Website-Builder Extendify, der in weniger als einer Minute eine Startseite für mich erstellte – komplett mit Bildern, Inhaltsblöcken und Layouts, die auf meine Vorgaben abgestimmt waren.
Wer Extendify nicht extra bezahlen möchte, hat weiterhin Zugriff auf Softaculous und den Sitejet Builder über cPanel. Mit Softaculous lassen sich über 400 Webanwendungen – darunter WordPress, Joomla und Magento – per Klick installieren. Sitejet Builder bietet zudem eine visuelle Drag-and-Drop-Oberfläche, die ideal ist, um schnell eine moderne, responsive Website zu starten, ohne dass Design-Kenntnisse erforderlich sind.

Jeder Plan beinhaltet SSD-Speicher (von 15GB bis 640GB), LiteSpeed-Server-Integration, kostenlose Website-Migration und Zugang zu Performance-Plugins wie WP Forms, Monster Insights und LiteSpeed Cache.
Standardmäßig sind keine täglichen Backups enthalten, daher musste ich diese manuell konfigurieren. Aber sobald alles eingerichtet war, lief die Plattform selbst bei Traffic-Spitzen reibungslos.
Funktionen von GoDaddy
GoDaddy punktet mit einer breiten Palette an Hosting-Tiers – inklusive Plänen, die bis zu 200 Websites und 1,5TB NVMe SSD-Speicher unterstützen.
Ich testete den Airo Builder, der Drag-and-Drop-Bearbeitung und moderne Templates bietet, allerdings wirkt er nicht ganz so dynamisch wie die KI-gestützte Erstellung von Hosting.com.

Das Control Panel ist das vertraute cPanel, vollgepackt mit Features, und du erhältst AutoSSL, tägliche Backups, unbegrenzte Bandbreite und die Installation von Apps für über 125 CMS.
GoDaddy bietet auch ein effizientes Site Auto Migration Tool, das den Wechsel des Hostings vereinfacht – was ich als sehr anfängerfreundlich empfand. Besonders gut fand ich ihren Fokus auf Skalierbarkeit – CPU, RAM oder Speicher lassen sich problemlos erweitern, wenn deine Website wächst.
4. Vergleich der Website-Performance
Hosting.com liefert schnellere Ladezeiten und eine reibungslosere Seitenperformance.
Um zu testen, wie sich die Anbieter in realen Einsatzszenarien bewähren – und nicht nur mit Marketing-Versprechen – habe ich GTmetrix verwendet, eines der zuverlässigsten Tools zur Messung der Seitengeschwindigkeit und Gesamtperformance. Ich testete zwei Live-Websites, die ich gehostet hatte – eine bei Hosting.com und eine bei GoDaddy.
Performance-Ergebnisse von Hosting.com
Am meisten fiel mir auf, wie geschmeidig alles lief. Die Seite wurde ohne Layoutverschiebungen geladen, es gab keinerlei sichtbares Ruckeln, und die vollständige Ladezeit lag etwas über zwei Sekunden.

Ich musste auch kaum optimieren – das lief auf einer einfachen, von der Stange eingesetzten WordPress-Installation mit vorinstallierten Performance-Plugins von Hosting.com (wie LiteSpeed Cache und AIOSEO).
Sogar die Time to Interactive war schneller als erwartet, was insbesondere auf Mobilgeräten oder beim Laden von reichhaltigen Inhalten einen großen Unterschied macht. Insgesamt bestätigte es, dass Hosting.com nicht nur auf dem Papier schnell ist – sondern auch in der Praxis überzeugt.
Performance-Ergebnisse von GoDaddy
Die Ergebnisse von GoDaddy waren deutlich problematischer. Trotz solider Struktur und akzeptablen LCP-Werten schoss die vollständige Ladezeit auf erstaunliche 32,0 Sekunden in die Höhe.

Der anfängliche Seiteninhalt erschien zwar schnell, aber das Laden der weiteren Assets zog sich viel zu lange hin. Eine Ladezeit von 32 Sekunden wird Besucher frustrieren, SEO beeinträchtigen und deiner Glaubwürdigkeit schaden – vor allem bei E-Commerce oder Lead-Generierung.
Selbst mit einem CDN und SSD-Hosting gab es intern irgendwo einen Engpass. Dabei handelte es sich nicht um eine aufgeblähte Seite – es war eine typische Konfiguration, die ich auch für andere Reviews genutzt habe – dennoch lieferte GoDaddy nicht ab.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu nutzen?
Hosting.com punktet mit einer reibungsloseren Anmeldung und einem intuitiven Dashboard.
Beim Vergleich von Hosting-Anbietern schaue ich nicht nur auf die Features – ich durchlaufe den gesamten Prozess. Vom Anmelden über das Login ins Dashboard bis hin zum Start einer Website. Genau das habe ich mit Hosting.com und GoDaddy gemacht, und so schneideten sie ab.
Registrierung und Neuerstellung eines Accounts
Um herauszufinden, wie einfach die Anmeldung ist, begann ich mit Hosting.com.
Ich ging direkt auf deren Homepage und fuhr im oberen Menü mit der Maus über “Hosting”. Von dort wählte ich unter dem Bereich “Servers” VPS Hosting aus.

Ich klickte auf „Pläne vergleichen“, schaute mir die verfügbaren Optionen an und wählte den VPS M Plan. Nach Klick auf „Jetzt kaufen“ landete ich auf einer Konfigurationsseite, auf der ich meinen Server vollständig anpassen konnte.
- Für die Abrechnung wählte ich den 1-Jahres-Tarif, der mit einem Rabatt von 52% geliefert wurde.
- Ich fügte cPanel hinzu (optional) und wählte AlmaLinux als Betriebssystem.
- Ich entschied mich für Dallas, US, als Serverstandort aus den globalen Rechenzentrumsoptionen.

Besonders gefiel mir das Echtzeit-Zusammenfassungsfenster auf der rechten Seite – es zeigte alle gewählten Spezifikationen, Preise und die Gesamtkosten. Sehr hilfreich, um alles vor dem Checkout im Blick zu haben.
Nachdem alles bestätigt war, klickte ich auf „Bestätigen und fortfahren“. Das führte mich zur Account-Erstellungsseite, auf der ich meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und ein Passwort eingab. Anschließend wählte ich PayPal als Zahlungsmethode, wobei auch Karten und Banküberweisungen unterstützt werden.
Der gesamte Prozess war sauber, transparent und anfängerfreundlich – genau richtig angepasst für fortgeschrittene Nutzer, ohne unangenehme Upsells oder Ablenkungen. Von der Homepage bis zum Abschluss des Checkouts dauerte es weniger als 10 Minuten.
Als Nächstes wollte ich wissen, wie GoDaddy im Vergleich abschneidet.
Ich ging auf die GoDaddy-Website, klickte im oberen Menü auf “Websites and Hosting” und wählte VPS Hosting aus.

Auch hier landete ich über die GoDaddy-Homepage, fuhr mit der Maus über “Websites and Hosting” im oberen Menü und wählte “VPS Hosting”.
Aus den verfügbaren Optionen entschied ich mich für den Plan mit 4 vCPU / 8 GB RAM und klickte auf „Configure Your Server“.
Ich wurde zu einer Konfigurationsseite mit dem Titel “Self-Managed VPS Linux” weitergeleitet, auf der mehrere Entscheidungen zu treffen waren, bevor ich zum Checkout gelangen konnte. GoDaddy bietet hier sofort mehrere Optionen an:
- Betriebssystem: Auswahl zwischen Linux und Windows.
- Control Panel: cPanel/WHM, Plesk Web Pro Edition, Plesk Web Host Edition oder Kein Control Panel.

Ich entschied mich für AlmaLinux + cPanel, was ideal ist, um mehrere Seiten mit vertrauten Tools zu hosten.
Was mir hier weniger gefiel, war das subtile Upselling. Man klickt leicht auf ein Control Panel, ohne zu merken, dass dem Konto dadurch $19,99/Monat für 3 Jahre hinzugefügt werden – wenn man nicht genau aufpasst, kann man meinen, es sei kostenlos, was es aber nicht ist. Es wird als normaler Schritt im Bestellprozess präsentiert und nicht als deutlich gekennzeichnetes Zusatzangebot.
Rechts fand ich einen Bereich mit der Bestellübersicht.
Als ich weiter nach unten scrollte, wurde es etwas überwältigend. GoDaddy präsentierte mir ein weiteres Upsell-Angebot: “Add Website Security – Standard”.

Das Angebot wirkt überzeugend, besonders für Hosting-Einsteiger. Man könnte leicht meinen, dass man dieses Zusatzfeature unbedingt hinzufügen muss, um fortzufahren – und so klickt man eventuell auf „Add“, ohne zu merken, dass es sich um ein optionales Extra handelt.
Abschließend klickte ich auf „Ready for Checkout“, wo ich die Möglichkeit hatte, einen Account per E-Mail zu erstellen oder mich mit Google oder Facebook fortzusetzen.
Danach trug ich meine Abrechnungsdaten ein und schloss die Zahlung mit Kreditkarte ab. Der Checkout-Prozess verlief reibungslos und ich erhielt unmittelbar nach der Zahlung eine Bestätigungs-E-Mail.
Die Registrierung bei GoDaddy ist nicht schwer, wirkt jedoch deutlich kommerzieller und ist mit Upsells an nahezu jedem Schritt überladen. Wenn man nicht aufpasst, kann man leicht unnötige Zusatzangebote – wie etwa Control Panels oder Sicherheitsfeatures – ungewollt dazulegen.
Kundenbereich und Dashboard
Nachdem beide Accounts erstellt waren, wollte ich testen, wie leicht sich die jeweiligen Dashboards navigieren lassen.
Hosting.com
Nach dem Einloggen bei Hosting.com landete ich in einem Dashboard, das von Anfang an modern und reaktionsschnell wirkte. Oben stand “Welcome, [Your Name]” und das Layout war durchdacht – das Menü links, der Inhalt rechts. Die Oberfläche aktualisierte sich dynamisch, sodass keine komplette Seitenneulade erforderlich war.

Besonders gefiel mir der Button „Place New Order“ oben – damit konnte ich schnell neue Services wie Shared Hosting, Domains oder VPS hinzufügen.
Unter “Products & Services” hatte ich einen klaren Überblick über alle meine Pläne, deren Verlängerungsdaten und Status. Es fühlte sich an wie eine gut gestaltete App – schnell, sauber und intuitiv.
GoDaddy
Im Gegensatz dazu bot GoDaddys Dashboard viel mehr Informationen. Das linke Menü enthielt Tabs wie Dashboard, Website, Store, Marketing, Conversations, Social, Deals und mehr. Ein Klick darauf öffnete rechts ein neues Panel. Es war nicht schlecht, aber es war einfach sehr überladen.

Auf dem Haupt-Dashboard versuchte GoDaddy, mir verschiedene Einrichtungsschritte nahe zu bringen – wie das Hinzufügen eines Logos, das Verbinden von Social-Media-Konten oder das Upgrade von Plänen. Es wirkte eher wie ein Business-Management-Tool als ein sauberes Hosting-Dashboard.
Für jemanden, der nur Hosting verwalten will, wirkt es unnötig kompliziert.
Neue Website-Einrichtung – Installation von WordPress
Als Nächstes wollte ich testen, wie schnell ich eine WordPress-Website starten kann – dies ist oft der erste Schritt für Nutzer, daher ist die Benutzerfreundlichkeit hier entscheidend.
Hosting.com
Bei Hosting.com ging ich in mein Dashboard und klickte bei meinem Hosting-Plan auf „Manage“. Das führte mich zur Produktverwaltungsseite, auf der ein auffälliger Button “Login to Control Panel” zu sehen war. Ich klickte – ohne erneutes Einloggen – und war sofort in cPanel.

Dort nutzte ich den Softaculous App Installer, der den Prozess sehr einfach machte:
- Klick auf “Install WordPress”
- Auswahl der Domain
- Eingabe des Seitennamens, Admin-Benutzernamens und Passworts
- Klick auf “Install”
Fertig – der gesamte Vorgang dauerte weniger als 5 Minuten. Softaculous lieferte sogar direkt einen Link zum Login in die neue Website. Keine Rätselraten, kein unnötiger Aufwand.

GoDaddy
Anschließend probierte ich denselben Vorgang bei GoDaddy.
Ich navigierte in meinem Webhosting-Account zu “Manage”.

Im Dashboard fand ich den Link “Install Application”, der mich zu Installatron führte. Dort wählte ich WordPress, klickte auf „+ Install This Application“ und füllte das Formular aus.
Es wurden Angaben abgefragt, wie:
- Domain
- Seitenverzeichnis (optional)
- Admin-Login-Daten
- Seitentitel und Tagline
Auch wenn der Prozess seinen Zweck erfüllte, gab es mehr Felder und Schritte als bei Hosting.com, und das Layout war weniger anfängerfreundlich. Neue Nutzer könnten unsicher sein, welche Angaben erforderlich sind oder wohin sie klappen müssen.
Serververwaltung
Nach dem Start der Websites wollte ich prüfen, wie die Anbieter die Serververwaltung handhaben – vor allem, wenn du VPS nutzt oder mehr Kontrolle benötigst.
Hosting.com
Bei Hosting.com klickte ich auf mein VPS-Produkt. Ich landete auf einer übersichtlichen Seite “Manage Your Product”, die alle Werkzeuge bot, die ich erwartete:
- Neustarten, Herunterfahren oder Neuinstallieren des Servers
- Öffnen einer browserbasierten Konsole (ideal, falls SSH nicht funktioniert)
- Einsehen von Server-Spezifikationen wie OS, IP, RAM
- Anpassen der Produkteinstellungen und -namen
- Sicheres Speichern von Zugangsdaten oder SSH-Schlüsseln in einem verschlüsselten Tresor

Dieses Panel vermittelte mir das Vertrauen, dass ich den Server eigenständig verwalten kann, ohne ständig auf Support angewiesen zu sein. Alle Funktionen waren klar dargestellt und erforderten kein Neuladen der Seite. Mit einem Klick konnte sogar ein Recovery-ISO angehängt werden.
GoDaddy
Bei GoDaddy hängt die Serververwaltung vom gewählten Plan ab. Beim Standard-Webhosting erfolgt alles in cPanel, was solide ist – du kannst Domains, E-Mails, PHP-Einstellungen, Cron Jobs und vieles mehr verwalten.
Für den SSH-Zugang musste ich ihn allerdings manuell aktivieren:
- Auf die Produktseite gehen
- Unter “Managed WordPress” auf “Manage All” klicken
- Auf “Settings” klicken
- Unter “SSH/SFTP Login” den Schalter von deaktiviert auf aktiviert umstellen
- Einen neuen Login generieren
Erst nach diesem Vorgang konnte ich via SSH verbinden. Es ist nicht schwer, aber auch nicht unmittelbar verfügbar. Im Vergleich zu Hosting.com, wo erweiterte Kontrolle standardmäßig aktiv ist, bietet GoDaddy hier ein paar zusätzliche Hürden.
6. Vergleich im Bereich Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
GoDaddy bietet ein umfassenderes, integriertes Sicherheitsangebot.
*Hosting.com bietet manuelle Backup-Optionen und empfiehlt, den Malware-Schutz über Plugins oder externe Tools zu steuern.
Datenschutz und Sicherheit bei Hosting.com
Nach meinen Erfahrungen mit Hosting.com fühlt sich deren Sicherheitsansatz streng, aber nicht überbordend an. Alle Pläne beinhalten kostenlose SSL-Zertifikate, starken DDoS-Schutz und eine vollständige Integration in das Cloudflare-CDN, das als erste Verteidigungslinie gegen bösartigen Traffic dient und weltweit für Performance sorgt.
Ich fand es gut, dass sie Cloudflares DSGVO-konforme Infrastruktur nutzen, welche den Traffic über ein global verteiltes Netzwerk leitet und gleichzeitig Filter einsetzt, die verdächtige Anfragen blocken, bevor sie überhaupt den Server erreichen. Das ist ein starkes Setup – gerade weil es standardmäßig ohne Zusatzkosten angeboten wird.
Für VPS-Nutzer wie mich beinhaltet Hosting.com zudem sicherheitsspezifische Features auf Infrastrukturebene – AES-256 verschlüsselte Zugangsdaten-Tresore, browserbasierter Konsolen-Zugriff und SSH-Root-Kontrolle, die standardmäßig aktiviert ist. Einstellungen herumzudoktern oder extra Zugang anzufordern, ist hier nicht nötig.
Allerdings umfasst Hosting.com standardmäßig keine automatischen täglichen Backups oder Malware-Scans – diese muss man selbst über Plugins oder Skripte einrichten. Ebenso gibt es keine integrierte Web Application Firewall (WAF), sodass man diese extern konfigurieren oder als Plugin nutzen müsste, wenn man WordPress betreibt. Gleiches gilt für die Verwaltung von Zugangsdaten – ein Secure Access Manager ist nicht enthalten.
Zusammengefasst bietet Hosting.com solide Sicherheit auf Infrastruktur-Ebene, erwartet aber, dass du weitere Sicherheitsmaßnahmen selbst in die Hand nimmst, wenn du nicht auf einen Managed-Plan setzt.
Datenschutz und Sicherheit bei GoDaddy
GoDaddys Sicherheitsarchitektur ist standardmäßig umfassender – vor allem, wenn du bereit bist, einen ihrer Website-Sicherheitspläne zu wählen. Schon bei den Basistarifen erhältst du:
- Ein kostenloses SSL-Zertifikat
- Tägliche Malware-Scans
- Einen Web Application Firewall (WAF)
- Automatisierte tägliche Backups
Mir gefiel, dass du deine Seite so einstellen kannst, dass sie bis zu viermal täglich gescannt wird und du sofort benachrichtigt wirst, wenn etwas nicht stimmt. Außerdem ist der DDoS-Schutz in deren CDN integriert, sodass deine Seite auch bei gezielten Angriffen online bleibt.
Viele dieser Tools werden allerdings während des Checkouts als Upsell angeboten – wie z.B. das “Website Security Standard” Add-on – und es ist leicht, dabei fälschlicherweise anzunehmen, dass sie obligatorisch sind. Lies also aufmerksam, bevor du auf „Add to Cart“ klickst.
GoDaddy beinhaltet ebenfalls keinen Secure Access Manager, und das Aktivieren des SSH-Zugangs erfordert insbesondere bei WordPress-Plänen einige zusätzliche Schritte.
7. Vergleich der Serverstandorte
Hosting.com bietet dir mehr Kontrolle darüber, wo dein Server steht.
Beim Vergleich der Serverstandorte wollte ich wissen, wie viel Wahlfreiheit ich als Nutzer habe. Kann ich den Standort schon bei der Einrichtung wählen? Lässt sich dieser später ändern? Ist der Prozess einfach?
Serverstandorte bei Hosting.com
Hosting.com bietet von Anfang an einen klaren Vorteil. Bei der Anmeldung zu meinem VPS-Plan konnte ich aus einem Dropdown-Menü direkt den gewünschten Serverstandort auswählen – ohne den Support kontaktieren oder extra zahlen zu müssen, denn das ist direkt in den Bestellprozess integriert.
Hier sind die Serverstandorte, die mir beim Checkout zur Auswahl standen:
- Dallas, US
- Toronto, CA
- Mexico, MX
- London, UK
- Frankfurt, DE
- Sydney, AU
- Singapore, SG
- Mumbai, IN
Das sind 8 weltweit verteilte Rechenzentren, aus denen du wählen kannst – perfekt, um lokale Zielgruppen zu bedienen und Latenzen zu minimieren.
Später fragte ich den Support: Kann ich den Serverstandort nachträglich ändern? Die Antwort: Ja, allerdings nicht automatisch – du musst einen neuen Server in der gewünschten Region aufsetzen und die Daten manuell migrieren.
Da ich ein unmanaged VPS nutzte, lag die Migration in meiner Verantwortung – aber zumindest erfolgte die Information transparent.
Serverstandorte bei GoDaddy
GoDaddy arbeitet mit einem Anycast-CDN und einem Firewall-Netzwerk, das den Traffic über den jeweils nächstgelegenen POP (Point of Presence) leitet, um Geschwindigkeit und Schutz zu gewährleisten. Hier einige der angegebenen Standorte:
- San Jose, California, US
- Dallas, Texas, US
- Miami, Florida, US
- Chicago, Illinois, US
- Washington, DC, US
- London, UK
- Frankfurt, Germany
- Amsterdam, Netherlands
- Sofia, Bulgaria
- Tokyo, Japan
- Singapore
Das ist eine solide Auswahl – allerdings kannst du beim Setup nicht direkt den Serverstandort wählen.
Du musst den Support kontaktieren und eine Migration in einen anderen Standort anfordern. Das ist möglich, aber du hast nicht die direkte Kontrolle, und diese Option wird nicht bereits beim Checkout angeboten.
Hosting.com vs GoDaddy: Fazit
Nach dem direkten Vergleich beider Plattformen setzte sich Hosting.com für mich durch. Es bot schnelleres Hosting, eine reibungslosere Onboarding-Erfahrung und mehr direkte Kontrolle – und das alles ohne unaufhörliche Upsells.
Ich schätzte die Transparenz beim Checkout, die Geschwindigkeit bei den Tests und die Möglichkeit, sofort den Serverstandort auszuwählen. GoDaddy hat zwar einige starke Punkte, aber Hosting.com lieferte insgesamt die bessere Erfahrung.
| Kategorie | Sieger | Warum er gewonnen hat |
| Preis und Pläne | Hosting.com | Günstigere Einstiegspreise, tiefere Rabatte und bessere Ressourcenverteilung. |
| Support | Hosting.com | Der Live-Chat war schneller und persönlicher – es fühlte sich nach echter Hilfe an, nicht nach einer Standardantwort. |
| Hosting-Features | Hosting.com | KI-Builder, TurboHub-Panel, SSD-Speicher und Plugin-reiche Installationen ab Werk. |
| Website Performance | Hosting.com | Meine Seite lud in 2,1s statt GoDaddys träge 32s – ein riesiger Unterschied. |
| Benutzerfreundlichkeit | Hosting.com | Ein klareres Setup, weniger Upsells und ein intuitiveres Dashboard. |
| Datenschutz und Sicherheit | GoDaddy | Mehr integrierte Schutzmaßnahmen wie WAF, tägliche Backups und Malware-Scans. |
| Serverstandorte | Hosting.com | Ich konnte den Serverstandort direkt beim Checkout wählen – bei GoDaddy musste ich den Support kontaktieren. |


