
- Limited support hours (Monday-Friday, 8 AM–6 PM CEST only for cloud services)
- NVMe storage across all tiers, generous developer tools, and superior feature-to-price ratio
- 14-day backup retention

- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
- 3x schneller mit SSD und Caching, tägliche Backups und einfache Wiederherstellung
- Support verfügbar 24/7/365 über Chat, Telefon, E-Mail, Tickets
IONOS Hosting vs Hetzner: Kurzfassung
Nachdem ich beide im direkten Vergleich ausprobiert habe, spreche ich mich für IONOS Hosting als Sieger aus. In meinen GTmetrix-Tests bot er besseren Gegenwert, solide Sicherheit und schnellere Leistung – zudem ist er einfach benutzerfreundlicher.
Hetzner ist ideal für Entwickler, die gerne anpassen und individualisieren, aber IONOS Hosting fühlt sich reibungsloser und einsatzbereiter an, wenn du schnell eine Website online stellen möchtest, ohne technische Hürden zu überwinden.
1. Preis- und Tarifvergleich
Die Einsteigerangebote von IONOS Hosting sind für Hetzner kaum zu erreichen.
Beim Vergleich von IONOS Hosting mit Hetzner hat mich IONOS Hosting mit seinen aggressiven Preisen, vor allem für Einsteiger, überrascht. Deren Shared Hosting, WordPress- und sogar Managed WordPress-Tarife beginnen im ersten Jahr schon bei nur $1/Monat.
VPS-Tarife starten bei lediglich $2/Monat, und du erhältst zudem kostenloses SSL, E-Mail, eine Domain und tägliche Backups.
Hetzners Preise sind flexibler und skalierbarer, doch die Einstiegsangebote sind nicht so günstig, wenn man Einrichtungsgebühren und zusätzliche kostenpflichtige Optionen dazurechnet. IONOS Hosting bietet mehr gebündelten Wert zu geringeren Anfangskosten – ideal, wenn du schnell online gehen möchtest, ohne dein Budget zu sprengen.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht dir bei Problemen zur Seite?
IONOS Hosting bietet schnelleren und leichter zugänglichen Support.
Wenn du eine Website betreibst oder einen VPS verwaltest, richten sich Probleme nicht nach den Geschäftszeiten. Eine falsch konfigurierte DNS, ein fehlgeschlagenes Backup oder ein plötzlicher Traffic-Anstieg können jederzeit auftreten.
Deshalb ist ein reaktionsschneller, kompetenter Support nicht nur ein nettes Extra – er ist essenziell.
Ich habe sowohl IONOS Hosting als auch Hetzner getestet, um herauszufinden, wie schnell sie reagieren, wie hilfreich sie sind und welche Support-Kanäle ihnen zur Verfügung stehen.
IONOS Hosting Kundensupport
Um IONOS Hosting zu testen, probierte ich deren Telefonsupport, Live-Chat und Hilfezentrum aus, wobei der Fokus auf Reaktionsgeschwindigkeit und Nützlichkeit der Antworten lag.
1. Telefonsupport
Im IONOS Dashboard klickte ich auf das Hilfe-Symbol und wählte „Server and Cloud Infrastructure“. Sofort wurden mir eine Support-Telefonnummer, eine temporäre Telefon-PIN und meine Kundennummer angezeigt – ein schöner Sicherheitsaspekt zur verifizierten Identifikation.

Ich rief an und erkundigte mich zur Verwaltung der VPS-Firewall. Der Mitarbeiter nahm innerhalb von 2 Minuten ab, erklärte mir, wie IONOS Hosting sowohl ein integriertes Firewall-Panel als auch manuelle iptables/UFW-Konfiguration einsetzt, und erläuterte die Standard-Inbound-Regeln.
Der Telefonsupport war klar, präzise und schnell – 10/10 für den technischen Telefonsupport.
2. Live-Chat Support
Anschließend klickte ich auf „Start a live chat“. Zunächst leitete mich ein Chatbot, doch nachdem ich meine Frage eingab, wurde ich innerhalb von etwa 1 Minute an einen menschlichen Agenten weitergeleitet.
Ich stellte erneut dieselbe Firewall-Frage. Der Support bestätigte die Informationen des Telefongesprächs und schickte mir einen hilfreichen Link zur entsprechenden Dokumentation. Insgesamt dauerte die Interaktion rund 6–7 Minuten.

Es gab eine leichte Verzögerung durch den Bot, doch anschließend war der menschliche Support präzise und hilfsbereit.
Hetzner Kundensupport
Bei Hetzner gelangte ich über das Support-Menü in der Cloud Console zu „Technical“ unter „New Support Request“ und stellte folgende Frage:
Hi. I want to set up automated backups using rsync over SSH to an external server. Are there any firewall rules or port restrictions on your VPS plans that could block outbound SSH connections?
Bevor ich absendete, empfahl Hetzner einige Hilfethemen, was hilfreich war. Ich übersprang diese und reichte meine Frage ein.
- 16:19: Automatische Bestätigungs-E-Mail erhalten.
- 17:52: Antwort eines echten Mitarbeiters. Tim Stich schrieb:
“There are no restrictions from our side regarding these ports or protocols.”

Die Antwortzeit betrug somit etwa 1,5 Stunden – nicht übel, jedoch immer noch langsamer als bei IONOS Hosting. Zudem ist deren Support nur von Montag bis Freitag, 8–18 Uhr MEZ aktiv – was in Notfällen oder für Nutzer in anderen Zeitzonen nicht ideal ist.
3. Vergleich der Hosting-Features
IONOS Hosting bietet mehr Features für weniger Geld.
IONOS Hosting Features
Beim Testen von IONOS Hosting beeindruckte mich, wie komplett die Tarife wirkten – besonders in Bezug auf den Preis. Selbst im günstigsten Tarif gab es tägliche Backups, ein professionelles E-Mail-Konto, eine kostenlose Domain und vollständigen SSL-Schutz.
Die Einrichtung verlief ruckzuck mit Ein-Klick-Installationen für WordPress und andere CMS-Tools. Besonders hervorzuheben ist die automatische Skalierung – IONOS Hosting ermöglicht es, mit nur einem Klick Speicher und Leistung für wenige Dollar zu erhöhen, ohne das gesamte Paket upgraden zu müssen.
Das Control Panel ist zwar nicht cPanel, aber es ist einsteigerfreundlich und bietet alle notwendigen Funktionen, um Dateien, Domains und E-Mails an einem Ort zu verwalten.
Hetzner Features
Die Features von Hetzner sind solide – besonders für Entwickler und technisch versierte Nutzer. Ihr Shared Hosting umfasst großzügige E-Mail-Kontingente, leistungsstarke Entwickler-Tools (SSH, Cron-Jobs, PHP-Konfigurator) und bietet dank NVMe-Speicher sowie einem schnellen, in Deutschland ansässigen Netzwerk exzellente Performance.
Du erhältst außerdem vollen SSL-Support und tägliche Backups für bis zu 14 Tage.
Allerdings beinhaltet Hetzner weder einen Website Builder noch kostenlose Migrationsservices, und deren Control Panel (konsoleH) ist nicht so intuitiv wie das von IONOS Hosting. Die Features richten sich stärker an Personen, die sich mit Serverkonfigurationen auskennen oder tief greifende Kontrolle wünschen.
4. Vergleich der Website-Performance
IONOS Hosting liefert schnellere Ladezeiten und reibungslosere Interaktionen.
Um herauszufinden, welcher Anbieter in der Praxis wirklich besser performt, führte ich GTmetrix-Tests auf zwei Live-Websites durch – eine gehostet mit IONOS Hosting, die andere mit Hetzner. GTmetrix liefert detaillierte Einblicke, wie schnell eine Seite lädt, wie rasch Nutzer mit dem Inhalt interagieren können und wie effizient der Server reagiert.
IONOS Hosting Performance
Ich testete die mit IONOS Hosting gehostete WordPress-Seite unter: https://ionoswordpress7355.live-website.com/
Die Ergebnisse waren solide:
- Largest Contentful Paint (LCP): 1.5s – Hervorragend. Alles unter 2,5s gilt nach den Core Web Vitals als gut.
- Total Blocking Time: 198ms – Das bedeutet, dass der Browser während des Großteils des Ladevorgangs reaktionsfähig blieb.
- Time to Interactive: 2.1s – Sehr gut; Nutzer können zügig mit der Seite interagieren.
- TTFB: 536ms – Zwar nicht der schnellste Wert, aber akzeptabel für Shared Hosting und zeugt von einem reaktionsschnellen Server.

Mir fiel auf, dass IONOS Hosting ein konsistentes und stabiles Erlebnis bot. Selbst der Strukturwert lag mit 79% im soliden Bereich, was darauf hinweist, dass die Seite gut optimiert war und der Server das Rendering effizient bewältigte.
Hetzner Performance
Ich testete Hetzner unter: https://www.esites.gr/
Auch dies war eine WordPress-Seite, jedoch waren die Ergebnisse weniger überzeugend:
- LCP: 4.0s – Deutlich über der von Google empfohlenen Schwelle. Nutzer würden eine Verzögerung bemerken, bevor der Hauptinhalt sichtbar wird.
- Total Blocking Time: 571ms – Das ist fast dreimal so hoch wie bei IONOS Hosting, was darauf hindeutet, dass Skripte die Interaktivität der Seite verzögerten.
- Time to Interactive: 4.8s – Nutzer müssten länger warten, bis sie klicken oder scrollen können.
- TTFB: 122ms – Dieser Wert war zwar schneller als bei IONOS Hosting, gleicht jedoch nicht das träge Frontend-Rendering aus.

Trotz eines soliden Strukturwertes (86%) wirkte die Seite insgesamt langsamer. Vom LCP bis zum TTI dauerte es bei Hetzner länger, bis eine benutzerfreundliche Seite ausgeliefert wurde. Zwar bietet Hetzner eventuell bessere Backend-Performance (wie den rohen TTFB), aber was die Frontend-Optimierung angeht, hinkt er deutlich hinterher.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu bedienen?
IONOS Hosting ist für Einsteiger viel einfacher zu navigieren und einzurichten.
Um zu überprüfen, wie einfach es ist, sich anzumelden, ein Hosting-Konto zu verwalten und eine WordPress-Website zu starten, testete ich beide Anbieter praxisnah. Ich bewertete jeden wesentlichen Schritt: Registrierung, Navigation im Dashboard, Einrichtung einer neuen WordPress-Seite und Serververwaltung.
Diese Schritte sind entscheidend, denn unabhängig davon, wie leistungsstark eine Plattform ist, muss sie auch nutzbar sein – besonders wenn man neu anfängt oder Dinge schnell ohne technische Barrieren erledigen möchte.
Registrierung und Kontoerstellung
Ich begann mit der Erstellung eines neuen Kontos bei IONOS Hosting. Der Anmeldeprozess war unglaublich reibungslos. Nachdem ich die Homepage besucht hatte, klickte ich im oberen Menü auf „Servers“ und wählte VPS Hosting.

Ich wählte den VPS XXL Tarif, konfiguriere mein Betriebssystem (Ubuntu 24.04) und bestimmte einen Rechenzentrumsstandort. IONOS Hosting bot zudem Extras wie Cloud Backup an, auf die ich verzichtete.

Der Checkout-Prozess war unkompliziert – ich gab meine Rechnungsinformationen ein, wählte eine Zahlungsmethode (IONOS Hosting unterstützt Karten, PayPal, Apple Pay und Google Pay), überprüfte meine Bestellung und schloss den Kauf ab.

Innerhalb weniger Sekunden erhielt ich eine Bestätigungsmail mit allen Server-Zugangsdaten und Logindetails.
Anschließend wechselte ich zu Hetzner. Der Registrierungsprozess funktionierte, war jedoch nicht so nahtlos. Ich folgte dem Cloud Hosting Pfad auf deren Website. Vom Startseite musste ich auf „Product Overview“ klicken, dann nach unten scrollen, um den „Cloud“-Bereich zu finden, und schließlich auf „Overview“ klicken.

Auf der nächsten Seite musste ich an vielen Informationen vorbeiscrollen, um zur Preistabelle zu gelangen und schließlich auf „Get Started“ zu klicken.
Sobald ich einen Tarif auswählte, begann der Kontoerstellungsprozess. Ich gab meine E-Mail und ein Passwort ein, erhielt einen Bestätigungslink in meinem Posteingang und setzte danach die Registrierung fort.
Als Nächstes musste ich persönliche Daten angeben – Titel, Vor- und Nachname sowie ob ich mich als Privatperson oder Unternehmen anmeldete. Danach füllte ich Adresse, Postleitzahl, Stadt, Land und Telefonnummer aus.

Im Anschluss folgte der Zahlungsbereich. Ich wurde gebeten, eine Währung (EUR oder USD) auszuwählen – mit dem Hinweis, dass diese später nicht mehr geändert werden kann – sowie eine Zahlungsmethode: Kreditkarte, PayPal oder Banküberweisung. Nachdem ich meine Zahlungsdaten eingegeben und das Formular abgeschickt hatte, erschien die Nachricht: „You successfully signed up!”
Doch gerade als ich dachte, ich könne starten, trat ein Hindernis auf. Hetzner stufte mein Konto als risikoreich ein und forderte eine zusätzliche Identitätsprüfung, bevor ich Server einrichten konnte. Mir wurden zwei Optionen geboten: einen amtlichen Lichtbildausweis einzureichen oder eine andere Verifikationsmethode zu absolvieren. Dies verlief nicht sofort – Hetzner erklärte, dass die Bearbeitung bis zu einem vollen Arbeitstag in Anspruch nehmen könne.
Diese Verzögerung unterbrach meine Testmöglichkeiten sofort. Im Vergleich zu IONOS Hosting, wo ich sofort Zugriff auf das Dashboard hatte und loslegen konnte, stellte dieser zusätzliche Schritt bei Hetzner einen deutlichen Hinderungsgrund dar. Für einen neuen Nutzer oder jemanden, der schnell eine Website starten möchte, ist dies ein echter Stolperstein.
Benutzeroberfläche – Kundenbereich & Dashboard
Nach der Registrierung wollte ich herausfinden, wie einfach es ist, durch das Dashboard zu navigieren und die Hosting-Dienste zu verwalten. Hier stach IONOS Hosting besonders hervor.
Sobald ich mich im IONOS Dashboard anmeldete, wurde ich von einer klar strukturierten, einsteigerfreundlichen Oberfläche begrüßt. Alles war nach Dienstbereichen sortiert: Websites, Server, Domains, E-Mail und Sicherheit. Ich musste nicht raten, wo was zu finden ist.

Beim Klick auf meinen Server konnte ich sofort wichtige Details wie IP-Adressen, Betriebssystem, SSH-Login-Daten, Ressourcennutzung und Firewall-Regeln einsehen. Alles war klar beschriftet, und selbst erweiterte Optionen waren ohne langes Suchen zugänglich.
Danach loggte ich mich bei Hetzner ein. Hier wurde es komplexer. Das initiale Dashboard – bezeichnet als Hetzner Accounts – erlaubt dir lediglich, dein Profil, die Abrechnung und Kontakte zu verwalten.
Um auf deine Cloud-Server zuzugreifen, musst du auf das Neun-Punkte-Symbol oben rechts klicken und von dort aus die Hetzner Cloud Console starten.
Die Cloud Console wirkt sauber und modern, richtet sich jedoch eindeutig an technisch versierte Nutzer.

Das linke Menü enthält Bereiche wie Servers, Volumes, Object Storage, Networks und mehr. Jeder dieser Menüpunkte öffnet ein detailliertes Panel, in dem du Ressourcen verwalten, Instanzen skalieren, Netzwerke konfigurieren und Firewalls zuweisen kannst. Es ist leistungsstark – jedoch weniger intuitiv. Wenn du neu im Hosting bist, könntest du dich hier überwältigt fühlen.
Hosting-Einrichtung: Erstellung einer neuen WordPress-Website
Ich wollte testen, wie schnell und einfach es ist, eine WordPress-Website online zu stellen.
Bei IONOS Hosting verlief dies beeindruckend reibungslos. Ich navigierte in den Bereich Websites & Stores und klickte auf „Create New Website“.

Dort wählte ich „WordPress & More“, gab einen Projektnamen ein, wählte meine Sprache aus und klickte auf „Start WordPress Installation“.
Innerhalb von 30 Sekunden war WordPress installiert und ich konnte es sofort starten. IONOS Hosting bereitete mir sogar einen Einrichtungsassistenten, der mich Schritt für Schritt durch Design, Themen und Seitenstruktur führte. Es war einsteigerfreundlich und gleichzeitig flexibel genug, um Anpassungen vorzunehmen.
Anschließend testete ich dasselbe bei Hetzner – hier war das Erlebnis völlig anders und deutlich praktischer. Ich wollte herausfinden, wie unkompliziert es ist, WordPress von Grund auf auf einem Hetzner Cloud-Server mit einer LEMP-Umgebung (Linux, Nginx, MariaDB und PHP) einzurichten.
Nach dem Login in die Hetzner Cloud Console erstellte ich ein neues Projekt und startete einen frischen Ubuntu-Server. Die Bereitstellung des Servers erfolgte fast augenblicklich. Anschließend loggte ich mich per SSH ein und machte mich an die Arbeit.

Um die Serverumgebung vorzubereiten, aktualisierte ich das System und installierte die grundlegenden LEMP-Pakete.
Sobald die Basis stand, lud ich WordPress herunter, entpackte es nach /var/www, setzte die richtigen Berechtigungen und konfiguriere die Datenbank mit MariaDB. Ich musste die Datenbank manuell absichern, eine neue Datenbank samt Benutzer anlegen und die entsprechenden Rechte vergeben.
Für den Webserver erstellte ich eine benutzerdefinierte Nginx-Konfigurationsdatei. Dieser Schritt erforderte das Editieren von Konfigurationsdateien, das Definieren des Root-Verzeichnisses und die Konfiguration der PHP-Verarbeitung. Nachdem ich die Konfiguration aktiviert und Nginx neu gestartet hatte, richtete ich die DNS-Einträge meiner Domain auf den Hetzner-Server aus und wartete auf die Propagation.
Sobald der DNS richtig eingerichtet war, öffnete ich die Seite im Browser und schloss die finale WordPress-Installation ab – mit der Datenbankverbindung und der Erstellung des Admin-Kontos.
Nach dem Login meldete WordPress fehlende PHP-Module, sodass ich die benötigten Pakete nachinstallierte.
Abschließend sicherte ich die Website mit einem kostenlosen SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt mittels Certbot und aktualisierte die WordPress-Einstellungen auf HTTPS.
Es funktionierte – die Seite war online – doch dieser Weg war ganz klar für Entwickler gedacht. Jeder Schritt, von der Paketinstallation bis zur Serverkonfiguration, verlief manuell. Das verschaffte vollständige Kontrolle, ist aber etwas zu technisch für Nutzer, die sich nicht mit der Kommandozeile oder der Bearbeitung von Server-Dateien auskennen.
Am Ende wurde deutlich, dass Hetzner eine unschlagbare Flexibilität und Leistung bietet, diese Macht jedoch mit einer steilen Lernkurve einhergeht. Es ist ideal für erfahrene Nutzer, die Kontrolle und Optimierung wünschen, jedoch nicht der schnellste Weg für jemanden, der einfach nur rasch online gehen möchte.
Dashboard für die Serververwaltung
Zuletzt wollte ich testen, wie einfach es ist, den Server zu verwalten – ob Neustarts, Überwachung der Ressourcennutzung, Ändern von Konfigurationen oder Einrichten von Firewalls.
IONOS Hosting macht dies unglaublich einfach. Im Bereich Servers & Cloud klickte ich auf meinen VPS und landete auf einer Seite, die alle wichtigen Informationen auf einen Blick zeigte: Serverstatus, Zugangsdaten, CPU/RAM-Nutzung und aktive Firewall-Regeln.

Es gab Schaltflächen für Aktionen wie Neustarten, Skalieren und Neusetzen der Konfiguration. Firewall-Regeln konnten direkt über das Dashboard angepasst werden, und selbst Backup-Optionen waren klar ersichtlich. Alles erfolgte per Klick – ohne Kommandozeile, sofern du es nicht willst.
Bei Hetzner wechselte ich erneut zur Cloud Console. Dort sind alle Bereiche segmentiert – Servers, Volumes, Floating IPs, etc., jeweils mit eigenem Panel. Bei einem Klick auf „Servers“ konnte ich Diagramme zu CPU-, Speicher- und Festplatten-I/O sehen.
Ich konnte Server stoppen/Starten, skalieren, Firewalls anhängen, Volumes zuweisen und mehr. Zwar gefiel mir die Flexibilität, doch es wirkte eher wie eine DevOps-Plattform. Für Entwickler und Systemadministratoren ideal, könnte dies für weniger technisch versierte Anwender, die nur die Grundlagen benötigen, einschüchternd sein.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Deine Daten sind bei IONOS Hosting besser aufgehoben.
*Hetzner bietet optionale Snapshot- und Backup-Features, jedoch nicht standardmäßig inklusive.
IONOS Hosting Datenschutz und Sicherheit
Sicherheit bei IONOS Hosting ist kein nachträglicher Gedanke – sie ist in allen Bereichen integriert. Bereits im Dashboard waren fortschrittliche Schutzmaßnahmen wie DDoS-Abwehr, sichere SSH-Login-Daten und übersichtliches Firewall-Management erkennbar.
Folgendes hat mich besonders beeindruckt:
- Kostenlose Wildcard-SSL-Zertifikate in jedem Tarif – sogar im Basis-Shared Hosting.
- Tägliche automatisierte Backups sind ohne zusätzliche Konfiguration inklusive.
- Tools zur Malware-Erkennung stehen für WordPress- und CMS-Installationen zur Verfügung.
- Eine Web Application Firewall (WAF) auf Basis von ModSecurity blockiert schädlichen Webverkehr auf Anwendungsebene.
- Mit dem Secure Access Manager kannst du Zwei-Faktor-Authentifizierung erzwingen und Berechtigungen im Team verwalten.
- Die Dienste MyDefender und SiteLock bieten unternehmensgerechten Schutz vor Malware, Schwachstellenscans und Backup-Management.
- All dies läuft in ISO 27001-zertifizierten Rechenzentren, mit AES-256-Verschlüsselung und vollständiger DSGVO-Konformität.
IONOS Hosting stellt zudem DNS-Schutz, private Domainregistrierung, Spam- und Antivirus-E-Mail-Sicherheit sowie regelmäßige Schwachstellenscans bereit. Es ist klar auf kleine und mittlere Unternehmen sowie datenschutzorientierte Nutzer ausgerichtet.
Hetzner Datenschutz und Sicherheit
Hetzner verfolgt einen stärker infrastrukturellen Ansatz in Sachen Sicherheit. Bei Durchsicht der Plattform fand ich robuste physische und netzwerkbezogene Schutzmechanismen, jedoch weniger benutzerfreundliche Sicherheits-Tools.
Folgendes bietet Hetzner:
- Kostenlose SSL-Zertifikate für sichere HTTPS-Verbindungen.
- DDoS-Schutz ist bei allen Hosting-Diensten standardmäßig enthalten und wird durch Arbor- und Juniper-Hardware unterstützt.
- Individuelle Firewalls, bei denen du Ein- und Ausgangsregeln auf Cloud-Servern definieren kannst.
- Snapshot- und Backup-Tools sind verfügbar (kostenpflichtig).
- Starke Verschlüsselungsprotokolle für den Serverzugang über SSH, SFTP und FTPS.
- Private Netzwerke zur Isolation sensibler Anwendungen.
- Hochsichere Rechenzentren in Deutschland und Finnland mit Überwachung, elektronischer Zugangskontrolle sowie Notstromversorgung.
Allerdings beinhaltet Hetzner standardmäßig weder Malware-Scans, WAF-Schutz noch Tools zur Verwaltung des Kontozugriffs wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA – diese muss explizit in den Kontoeinstellungen aktiviert werden). Möchtest du Schutz auf Anwendungsebene, musst du dies selbst einrichten.
7. Vergleich der Serverstandorte
Hetzner punktet mit einer größeren Vielfalt an Serverstandorten über Kontinente hinweg.
*Hetzner offers Asia-Pacific and U.S. West/East locations for cloud products only, not for dedicated servers.
Meine Erfahrungen mit den Serverstandorten von IONOS Hosting
Um zu testen, wie flexibel IONOS Hosting in Bezug auf Serverstandorte ist, loggte ich mich im Cloud Panel ein und probierte die Bereitstellung von Servern in verschiedenen Regionen aus. Die Benutzeroberfläche machte es kinderleicht – einfach das bereits erstellte Server-Image auswählen, einen neuen Standort (z. B. Newark oder Frankfurt) bestimmen und IONOS Hosting stellte den Server innerhalb von Minuten bereit.
Besonders auffallend war:
- Serverstandorte umfassen: Frankfurt, Berlin, London, Paris, Worcester (UK), Logroño (Spanien), Newark (NJ), Lenexa (KS) und Las Vegas (NV).
- Keine Rechenzentren im asiatisch-pazifischen Raum oder in Lateinamerika, was ein Nachteil sein könnte, wenn sich deine Nutzer in diesen Regionen befinden.
- Dennoch sind die Rechenzentren – insbesondere in Frankfurt – erstklassig, betrieben von Equinix mit ISO 27001, PCI-DSS-Zertifizierungen und 99,999% Verfügbarkeitsgarantie.
- Mir gefiel, dass IONOS Hosting das Erstellen und Verschieben von Server-Images zwischen diesen Standorten ganz einfach ermöglicht. Das ist ein großer Pluspunkt für die Erschließung neuer Märkte.
Meine Erfahrungen mit den Serverstandorten von Hetzner
Anschließend testete ich die Reichweite von Hetzner. Im Gegensatz zu IONOS Hosting betreibt Hetzner eigene Rechenzentren in:
- Falkenstein und Nürnberg (Deutschland)
- Helsinki (Finnland)
Bemerkenswert war, dass sie nun auch Cloud-Bereitstellungen in folgenden Regionen unterstützen:
- Ashburn, Virginia
- Hillsboro, Oregon
- Singapore
Das bedeutet, dass Hetzner inzwischen in Europa, Nordamerika und Asien vertreten ist, auch wenn dedizierte Server weiterhin nur in Europa verfügbar sind.
Für Nutzer eines Hetzner Cloud-Plans ist dies ein großer Vorteil, besonders wenn du ein globales Publikum bedienen möchtest. Ich stellte einen Testserver in Singapur bereit – und das per paar Klicks in der Cloud Console. Diese zusätzliche Abdeckung kann die Latenz für Nutzer in Südostasien oder den USA erheblich reduzieren.
IONOS Hosting vs Hetzner: Fazit
Insgesamt siegt IONOS Hosting, da es die beste Balance zwischen Preis, Benutzerfreundlichkeit, integrierter Sicherheit und solider Performance bietet. Außerdem ist es einsteigerfreundlicher, liefert täglich Backups und Malware-Scans standardmäßig und bietet einen 24/7-Support. Während Hetzner für erfahrene Nutzer hervorragend geeignet ist, liefert IONOS Hosting bereits aus der Box mehr Wert und Komfort.
| Category | Winner | Why |
|---|---|---|
| Pricing and Plans | IONOS Hosting | Günstigere Einstiegspreise, extras wie Domain, SSL und E-Mail bereits gebündelt. |
| Support | IONOS Hosting | Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit mit schnellen Telefon- und Chat-Antworten. |
| Hosting Features | IONOS Hosting | Tägliche Backups, E-Mail, SSL und ein benutzerfreundliches Control Panel inklusive. |
| Website Performance | IONOS Hosting | Schnellere Ladezeiten und bessere Interaktivität laut GTmetrix-Tests. |
| Ease of Use | IONOS Hosting | Nahtloses Onboarding und ein übersichtliches Dashboard; ideal für Einsteiger. |
| Privacy and Security | IONOS Hosting | Integrierte Malware-Scans, WAF, 2FA und ISO 27001 Rechenzentren. |
| Server Locations | Hetzner | Bietet Abdeckung in Europa, USA und Singapur für Cloud-Nutzer. |


