
- 30-tägige Geld-zurück-Garantie
- Kostenlose E-Mail, SSL, CDN und Backups
- Kundensupport rund um die Uhr – 365 Tage im Jahr, per Telefon, Chat, Tickets und Wissensdatenbank

- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
- 3x schneller mit SSD und Caching, tägliche Backups und einfache Wiederherstellung
- Support verfügbar 24/7/365 über Chat, Telefon, E-Mail, Tickets
Webhosting Vergleich: SiteGround vs IONOS – Kurze Zusammenfassung
Nach ausgiebigen Tests beider Anbieter ergab sich, dass IONOS insgesamt die Nase vorn hat. Mit seinen extrem günstigen Einstiegspreisen, kostenloser Domain, skalierbaren VPS-Optionen und hoher Sicherheit stellt es ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis dar – besonders für preissensible Nutzer oder jene, die mehr Kontrolle wünschen.
SiteGround überzeugte mich hingegen mit schnelleren Ladezeiten, einem intuitiveren Dashboard und umfassender globaler Abdeckung – ideal, wenn Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund stehen.
Demnach punktet IONOS in den Bereichen Preis-Leistung und Funktionen, während SiteGround mit Geschwindigkeit, Bedienkomfort und globalem Netzwerk glänzt.
1. Vergleich der Preise und Tarife
IONOS punktet beim Preis mit attraktiven Einführungsrabatten.
Ich habe beide Anbieter im direkten Vergleich getestet, und IONOS führt eindeutig im Preiswettbewerb. IONOS bietet Webhosting bereits ab 1 $/Monat an, während das günstigste Sonderangebot von SiteGround bei 3,99 $/Monat beginnt. Zudem beinhaltet IONOS eine kostenlose Domain, unbegrenzten Speicherplatz bei höheren Tarifen und KI-gestützte Tools, was das Preis-Leistungs-Verhältnis zusätzlich verbessert.
SiteGround bietet zwar hervorragende Performance und Tools, doch steigen die regulären Preise nach der Einführungsphase erheblich an, was langfristig zu höheren Kosten führt. Wenn Sie ein knappes Budget haben oder eine neue Website starten, bietet IONOS im ersten Jahr mehr Leistung für weniger Geld.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht Ihnen zur Seite?
IONOS bietet schnellen und kompetenten Support am Telefon.
SiteGround Kundensupport
Um die Qualität des SiteGround-Supports zu beurteilen, wollte ich mich nicht nur auf Aussagen verlassen – ich habe es selbst getestet. Mehrere Support-Kanäle sind vorteilhaft, aber entscheidend ist, wie reaktionsschnell und hilfsbereit die Mitarbeiter in der Praxis sind.
Über mein SiteGround-Dashboard klickte ich auf das Live-Chat-Symbol unten rechts. Ein kleines Formular erschien, in dem ich nach meinem Namen, meiner E-Mail-Adresse und meiner Frage gefragt wurde. Nach dem Absenden war ich in weniger als einer Minute mit einem echten Mitarbeiter verbunden.
Ich fragte, ob ich den Standort des Rechenzentrums nach der Anmeldung ändern könne und ob es möglich sei, verschiedenen Websites im gleichen Konto unterschiedliche Standorte zuzuweisen. Der Mitarbeiter begrüßte mich freundlich, bestätigte beides und erklärte, wie dies bei den Tarifen StartUp, GrowBig und GoGeek funktioniert. Er bat mich sogar, mehr über mein Projekt zu erzählen, um die Beratung gezielt anpassen zu können.

Leider brach die Verbindung ab und der Chat endete. Dennoch schätzte ich die Schnelligkeit, Klarheit und Höflichkeit der Interaktion. Es wirkte persönlich und nicht vorgefertigt – ich musste nicht lange nach Unterstützung suchen, denn die Antworten kamen prompt.
IONOS Kundensupport
Als Nächstes wollte ich sehen, wie IONOS auf echte Anfragen reagiert, weshalb ich sowohl die Telefon- als auch die Live-Chat-Option testete.
1. Telefon-Support
Im IONOS-Dashboard klickte ich auf das Hilfesymbol und wählte als Thema „Server and Cloud Infrastructure“. Daraufhin wurden mir eine Telefonnummer, eine Kunden-ID sowie eine temporäre Support-PIN angezeigt, um mich zu identifizieren. Diese Vorgehensweise machte den Prozess besonders reibungslos.

Ich rief an und fragte, ob IONOS eine integrierte Firewall-Verwaltung für VPS-Nutzer anbietet oder ob alles manuell mittels iptables bzw. Windows-Firewall eingerichtet werden muss. Der Mitarbeiter nahm umgehend ab und antwortete selbstsicher.
Er erklärte, dass IONOS zwar ein Firewall-Management-Tool im Cloud Panel zur Verfügung stellt, jedoch erwartet wird, dass die Nutzer die Betriebssystem-Regeln eigenständig konfigurieren. Dabei erläuterte er, welche Ports standardmäßig offen sind und welche manuell angepasst werden müssen.
Die Erfahrung war professionell und prägnant – keine langen Wartezeiten oder vorgelesene Skripte. Der Support-Mitarbeiter war kompetent und wusste genau, wovon er sprach.
2. Live-Chat
Um einen umfassenderen Eindruck zu gewinnen, testete ich auch den Live-Chat von IONOS. Dieser begann mit einem KI-Assistenten, der jedoch keine hilfreichen Informationen lieferte. Nachdem ich meine Firewall-Frage erneut eingab, wurde ich nach etwa einer Minute an einen echten Mitarbeiter weitergeleitet.
Der Support bestätigte die telefonischen Auskünfte und schickte mir zusätzlich einen Link zu einem ausführlichen Artikel über die Verwaltung von Firewall-Richtlinien. Zwar war der Chat tendenziell etwas langsamer als der Telefonkontakt, jedoch verlief die Kommunikation klar und hilfreich, sobald ich mit einem Menschen sprach.

3. Vergleich der Hosting-Funktionen
IONOS bietet mehr Flexibilität und Ressourcen zu geringeren Kosten.
Funktionen von SiteGround
Bei meinen Tests wurde deutlich, wie ausgereift und leistungsorientiert die Hosting-Lösung von SiteGround ist. Das individuell angepasste Site Tools-Panel ist sehr intuitiv, und sämtliche Funktionen von SSL über Caching bis hin zu Backups sind bereits integriert.

Ich nutzte den KI-gestützten Website-Builder und fand ihn überraschend hilfreich, um rasch eine saubere Website zu starten. Besonders beeindruckend waren die täglichen, georedundanten Backups (bis zu 30 Kopien) sowie die integrierten Caching- und Sicherheits-Plugins, die Ihre WordPress-Installation deutlich beschleunigen und absichern.
Auch gefiel mir, wie einfach es möglich war, Mitarbeiter hinzuzufügen, ohne meine Zugangsdaten zu teilen – ein enorm praktischer Vorteil bei der Zusammenarbeit mit Designern oder Entwicklern.
Funktionen von IONOS
IONOS beeindruckte mich damit, wie viel Leistung auf dem Papier für einen so niedrigen Preis geboten wird – vor allem dank unbegrenztem Speicherplatz und Datenbanken in den gehobenen Tarifen.
Die KI-gestützten Tools und die einfache WordPress-Einrichtung sind hervorragend für Einsteiger, und das eigens entwickelte Dashboard wirkt leichtgewichtig und unkompliziert.

Allerdings war ich enttäuscht, dass in jedem Tarif lediglich ein E-Mail-Konto enthalten ist und es keinen kostenlosen manuellen Migrationsservice gibt. Die Backups funktionieren zwar zuverlässig, allerdings stehen nur etwa 6 Tage Wiederherstellungs-Snapshots zur Verfügung, und ein integriertes Staging-Tool gibt es nur bei WordPress-spezifischen Tarifen.
4. Vergleich der Website-Performance
SiteGround ist schneller und effizienter.
Geschwindigkeit ist nicht nur ein schönes Extra – sie ist essenziell. Eine langsame Website kann Sie in puncto Besucherzahlen, SEO-Rankings und Umsatz teuer zu stehen kommen. Aus diesem Grund wollte ich über die Aussagen der Anbieter hinausgehen und die tatsächliche Performance mit GTmetrix testen.
Performance von SiteGround
Die von SiteGround gehostete Website erzielte durchweg hervorragende Ergebnisse. Die GTmetrix-Bewertung lag bei 92% – bei einem Struktur-Score von 94% –, was zeigt, dass das Backend-Setup von Anfang an optimal konfiguriert ist.
- Largest Contentful Paint (LCP) betrug 1,8 Sekunden – genau im empfohlenen Rahmen von Google.
- Total Blocking Time (TBT) lag mit nur 16ms bemerkenswert niedrig, sodass die Seite während des Ladens stets reaktionsfähig blieb.

Das zeigt: Die Infrastruktur von SiteGround ist hoch optimiert – ihre individuellen Caching-Tools, das Google Cloud-Backend und die voreingestellten Performance-Optionen leisten hervorragende Arbeit, ohne dass viel Feintuning erforderlich ist.
Performance von IONOS
IONOS schnitt in den Tests in Ordnung ab, erreichte jedoch nicht ganz das Niveau von SiteGround. Die GTmetrix-Bewertung lag bei 80%, mit einem Struktur-Score von 79%, was bereits darauf hinweist, dass der Seitenaufbau oder die Auslieferung noch optimiert werden könnte.
- Largest Contentful Paint (LCP) lag bei 1,5 Sekunden – schneller als bei SiteGround, jedoch…
- Total Blocking Time (TBT) betrug 198ms – mehr als das 12-fache des Werts von SiteGround, was auf Verzögerungen durch Skripte oder ineffiziente Codeausführung hindeutet.
- Time to First Byte (TTFB) lag bei 536ms, was eine deutlich langsamere erste Serverreaktion bedeutet.

In der Praxis wurde die Seite zwar in 2,1 Sekunden vollständig geladen, doch die anfängliche Reaktionsfähigkeit ließ zu wünschen übrig. Das deutet darauf hin, dass die Server von IONOS für WordPress nicht so fein abgestimmt sind wie die von SiteGround – möglicherweise sind hier zusätzliche manuelle Optimierungen nötig.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist leichter zu bedienen?
SiteGround ist sowohl für Einsteiger als auch für Power-Nutzer wesentlich intuitiver.
Registrierung und Kontoerstellung
Um zu sehen, wie einfach die Anmeldung ist, begann ich bei SiteGround.
Ich wollte den Onboarding-Prozess selbst erleben, also ging ich direkt auf die SiteGround-Homepage. Im oberen Menü wählte ich “Web Hosting”, entschied mich für den GoGeek-Tarif und klickte auf “Plan auswählen”.

Auf dem nächsten Bildschirm hatte ich die Option, eine neue Domain zu registrieren oder eine bestehende zu verwenden. Ich entschied mich für meine vorhandene Domain und klickte auf “Weiter”.
Anschließend folgte die Kontoerstellungsseite. SiteGround fragte die grundlegenden Daten ab: E-Mail, Passwort, Name, Standort, Telefonnummer und Rechnungsadresse. Zudem konnte ich den Rechenzentrumsstandort überprüfen – und ja, ich hatte die volle Kontrolle, den für meine Zielgruppe optimalen Standort auszuwählen.

Es gab ein optionales Upsell-Angebot für den “Site Scanner” – ein Tool für tägliche Malware-Checks zum Preis von $2.49/Monat. Dieses ließ ich zunächst aus.
Bevor ich den Kauf abschloss, wurde mir eine übersichtliche Aufschlüsselung der Abrechnung angezeigt – ein Jahresabo im GoGeek-Tarif zum rabattierten Preis von $10.69/Monat, insgesamt $128.28.
Nach Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen schloss ich den Kauf ab und erhielt unmittelbar eine Bestätigung. Insgesamt war der Anmeldeprozess schlank und anfängerfreundlich, mit genau dem richtigen Maß an Anpassungsmöglichkeiten, ohne zu überfordern.
Anschließend meldete ich mich bei IONOS an
Ich wollte herausfinden, wie IONOS hinsichtlich der Einrichtung abschneidet, also besuchte ich die IONOS-Homepage. Im oberen Menü klickte ich auf “Servers” und wählte “VPS Hosting”, da ich mehr Kontrolle haben wollte.

Auf dem nächsten Bildschirm klickte ich auf “See Plans” und entschied mich für den VPS XXL Tarif, der für meine Bedürfnisse das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bot.
Im Konfigurationsschritt ermöglichte mir IONOS, den Server individuell anzupassen, indem ich das Betriebssystem auswählte (ich entschied mich für Ubuntu 24.04) und das Rechenzentrum – standardmäßig in den USA, jedoch änderbar. Zudem wurde ein Cloud Backup mit Acronis angeboten, das ich für 100GB Speicher aktivieren konnte. Das Angebot des Agency Partner Program ließ ich aus und fuhr fort.

Die Warenkorbseite zeigte alle Details übersichtlich – Abrechnungsperiode, Preis, Domain-Optionen und weitere Zusatzfunktionen. Ich trug meinen Namen, Adresse, Telefonnummer und E-Mail ein, wählte PayPal als Zahlungsmethode (Kreditkarten, Apple Pay und Google Pay werden ebenfalls akzeptiert) und schloss nach Bestätigung aller Daten den Kauf ab. Kurz darauf erhielt ich eine Bestätigungs-E-Mail mit meinen Serverdetails.
Der Anmeldeprozess war einfach und zugleich umfassend, wenn auch etwas mehrschichtig im Vergleich zu SiteGround – vor allem aufgrund der zusätzlichen VPS-Optionen.
Kundenbereich und Dashboard
Anschließend wollte ich prüfen, wie intuitiv die Dashboards der beiden Anbieter sind.
Nach der Anmeldung bei SiteGround wurde ich direkt in den Kundenbereich und das Dashboard weitergeleitet. Auf der linken Seite befand sich ein übersichtlich organisiertes Menü mit Einträgen wie Dashboard, Site, Security, Speed, WordPress, Email und Devs.

Über den Dashboard-Tab hatte ich schnellen Zugriff auf wichtige Werkzeuge – etwa den WordPress Installer, die E-Mail-Konten, CDN-Einstellungen, den Site Scanner und weitere Tools. Zudem wurden Nutzungsstatistiken wie Speicherplatz, Inodes, IP-Adresse, Nameserver und monatliche Besucherzahlen in übersichtlichen Diagrammen dargestellt.
Das Anklicken eines Menüeintrags auf der linken Seite aktualisierte das rechte Panel in Echtzeit, was die Oberfläche besonders dynamisch und gut navigierbar machte.
Alles war genau dort, wie ich es erwartete – ich musste nie in unnötigen Tabs suchen. Insgesamt erschien mir das SiteGround-Dashboard durchdacht und professionell gestaltet.
Anschließend loggte ich mich bei IONOS ein, um den Vergleich anzustellen.
Nach Abschluss des Kaufs wurde ich zum IONOS-Dashboard weitergeleitet, das als zentrale Anlaufstelle zur Verwaltung von Domains, Hosting, E-Mails und Servern dient. Oben fand ich eine Willkommensnachricht sowie klar strukturierte Servicebereiche – ohne überflüssige Informationen, sondern mit übersichtlichen Blöcken zum Anklicken.

Beim Klick auf meinen VPS gelangte ich zu einer detaillierten Übersicht, in der der Serverstatus, die IP-Adressen (IPv4 und IPv6), die Betriebssystemversion, SSH-Zugangsdaten, Firewall-Regeln und die aktuelle Ressourcennutzung (CPU, RAM, SSD) angezeigt wurden.
Alles war übersichtlich beschriftet, und ich schätzte, dass IONOS alle relevanten technischen Informationen direkt anzeigt. Für ein VPS-Dashboard war es überraschend anfängerfreundlich, auch wenn es etwas technischer ist als das von SiteGround, das vor allem auf Website-Betreiber zugeschnitten ist.
Hosting-Einrichtung: Eine neue WordPress-Website erstellen
Als Nächstes wollte ich testen, wie einfach es ist, eine WordPress-Website zu installieren – schließlich ist dies für die meisten der Hauptgrund für die Anmeldung.
Ich wollte herausfinden, wie sowohl SiteGround als auch IONOS den WordPress-Einrichtungsprozess gestalten. Ist er anfängerfreundlich? Werden die einzelnen Schritte erklärt? Kann man die Website live schalten, ohne eine einzige Zeile Code anzufassen?
Bei SiteGround verlief der Prozess bemerkenswert unkompliziert. Ich klickte im linken Menü auf “WordPress” und wechselte zu “Install & Manage”.

Sofort bekam ich die Wahl, entweder Standard-WordPress oder WordPress + WooCommerce zu installieren – ich entschied mich dabei für reines WordPress.
Ein Formular erschien, in dem ich gebeten wurde, Domain, Sprache, Admin-Benutzernamen, Passwort und E-Mail anzugeben. Zusätzlich aktivierte ich das WordPress Starter Add-on zur Unterstützung bei der Ersteinrichtung. Nach Klick auf “Install” wurde meine Website in weniger als zwei Minuten bereitgestellt. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass manuell installierte WordPress-Instanzen nicht automatisch im Dashboard erscheinen, sofern sie nicht manuell hinzugefügt werden.

Bemerkenswert war, wie reibungslos der gesamte Ablauf verlief – ideal für alle, die schnell online gehen möchten.
Bei IONOS navigierte ich zum Bereich “Websites & Stores” und klickte auf “Create New Project”.

IONOS bot mir verschiedene Einrichtungsmöglichkeiten, ich wählte jedoch “WordPress & More”. Nachdem ich einen Projektnamen eingegeben und die Sprache ausgewählt hatte, klickte ich auf “Start WordPress Installation”.
IONOS übernahm die Installation automatisch. Sobald diese abgeschlossen war, erschien ein Button “Launch WordPress”, der einen Setup-Assistenten öffnete. Dieser führte mich durch die grundlegenden Einstellungen – Theme, Layout und Sicherheitseinstellungen.
Ich empfand den Prozess als einfach und effizient, wenngleich er etwas segmentierter war als das einseitige Formular von SiteGround. Dennoch war er keineswegs überwältigend – Einsteiger können problemlos folgen, ohne ins Stocken zu geraten.
Serververwaltung
Abschließend wollte ich prüfen, wie beide Anbieter die Serververwaltung handhaben.
Bei SiteGround erfolgt alles über das Site Tools-Interface. Über das linke Menü hatte ich Zugriff auf Optionen unter Site, Security, Speed, WordPress und Devs.

Unter “Site” verwaltete ich Dateizugriffe, FTP, Datenbanken und E-Mails. Der Bereich “Security” ermöglichte mir den Umgang mit SSL-Zertifikaten, blockierten Datenverkehr und geschützten URLs.
Besonders gefiel mir der Bereich “Speed”, in dem ich Multi-Layer-Caching, PHP-Versionen und Optimierungseinstellungen kontrollieren konnte. Unter “Devs” bietet SiteGround zudem fortschrittliche Tools wie Git-Integration, SSH-Zugang, Cron Jobs und einen PHP-Manager. Zwar ist dies nicht ganz vergleichbar mit der Verwaltung eines VPS, doch es deckt alle für Shared- oder Managed Hosting notwendigen Funktionen ab.

Bei IONOS wollte ich herausfinden, ob die Serversteuerung wirklich so leistungsstark ist, wie behauptet – zumal ich mich für einen VPS-Tarif angemeldet hatte. Ich klickte im Dashboard auf “Servers & Cloud”, wählte meinen Server aus und erhielt ein übersichtliches, leistungsstarkes Management-Panel. Dort wurden der Serverstatus, das Betriebssystem, SSH-Zugangsdaten und die Ressourcennutzung sofort angezeigt. Auch konnte ich per Mausklick Firewall-Richtlinien einsehen und bearbeiten.

Das Verändern der Servergröße, ein Neustart oder die Neukonfiguration des Betriebssystems erforderte lediglich wenige Schritte. IONOS ließ die Verwaltung eines VPS fast so einfach wirken wie die eines Shared Hosting-Kontos – unkompliziert, zugänglich und rasch.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
IONOS bietet zusätzliche Ebenen unternehmensgerechter Sicherheit.
Datenschutz und Sicherheit bei SiteGround
Eines der ersten Kriterien war zu prüfen, wie gut jede Plattform Ihre Website und Daten schützt – und SiteGround hat hier voll überzeugt.
Von Beginn an werden kostenlose SSL-Zertifikate zur verschlüsselten Datenübertragung bereitgestellt. Die täglichen automatischen Backups erfolgen an georedundanten Standorten, sodass Sie auch im Fehlerfall abgesichert sind.
SiteGround nimmt Serversicherheit äußerst ernst, indem standardmäßig PHP 8.2 eingesetzt und eine gehärtete, nginx-basierte Firewall verwendet wird. Die Intrusion Detection- und Prevention-Systeme (IDS/IPS) arbeiten effektiv, um bösartige Bots und ungewöhnlichen Datenverkehr zu blockieren und so Ihrer Website eine proaktive Verteidigungsebene zu verleihen. Ergänzt wird dies durch eine maßgeschneiderte Web Application Firewall (WAF), die kontinuierlich mit neuen Regeln aktualisiert wird, um aufkommende Bedrohungen abzuwehren.
Ein weiteres praktisches Feature ist der Secure Access Manager, der es erlaubt, Teammitgliedern Zugriff zu gewähren, ohne Ihre Hauptanmeldedaten weiterzugeben – ein kleiner, aber sehr nützlicher Service. Zudem aktualisiert SiteGround bei WordPress-Installationen automatisch Kernkomponenten und Plugins, sodass Sie sich nicht um manuelle Sicherheitsupdates kümmern müssen.
Datenschutz und Sicherheit bei IONOS
Was mich bei IONOS beeindruckte, war die Tiefe und der unternehmensgerechte Umfang der Sicherheitsmaßnahmen. Neben den Grundlagen – kostenlosen Wildcard-SSL-Zertifikaten, täglichen Backups und Malware-Scans – werden AES-256-Verschlüsselung für gespeicherte Daten, ModSecurity-Regeln und leistungsstarke Firewall-Management-Tools auf Serverebene eingesetzt.
IONOS ist ISO 27001 zertifiziert, was hohe Standards bei physischer Absicherung und Infrastruktur garantiert.
Zudem werden anpassbare DDoS-Schutzmaßnahmen, SSH-Zugriff und kontinuierliche Site-Scans angeboten, die aktiv nach Schwachstellen suchen. Als VPS-Nutzer berührt es ein beruhigendes Gefühl, alle Details wie CPU-Auslastung, Firewall-Regeln, Speicherplatz und Anmeldezugriffe zentral überwachen zu können.
Die Einhaltung der DSGVO, die Unterstützung von Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie die optionale private Domainregistrierung zum Schutz von WHOIS-Daten runden das Sicherheitsprofil ab. Selbst das Backup-System ist unternehmensgerecht ausgelegt – mit optionalem Cloud-Speicher (powered by Acronis) und der Möglichkeit für unveränderlichen Speicher über das MyDefender-Tool.
7. Vergleich der Serverstandorte
SiteGround bietet eine breitere globale Abdeckung.
Serverstandorte von SiteGround
Bei meiner Anmeldung bei SiteGround wollte ich testen, wie flexibel die Auswahlmöglichkeit des Rechenzentrums ist – und ich war ehrlich beeindruckt.
Nicht nur, dass ich während der Einrichtung den Standort des Rechenzentrums wählen konnte, sondern bei mehreren Websites im gleichen Tarif konnten auch unterschiedliche Standorte zugewiesen werden – eine Funktion, die nicht jeder Anbieter offeriert.
Das physische Servernetz von SiteGround erstreckt sich über vier Kontinente, darunter:
- Nordamerika: Virginia, Iowa, Texas, Kalifornien
- Europa: London, Frankfurt, Paris, Madrid, Eemshaven
- Asien-Pazifik: Singapur, Sydney
- Südamerika: São Paulo (via CDN)

Eine derart globale Präsenz ist entscheidend, wenn Sie verschiedene internationale Zielgruppen ansprechen. Sie reduziert die Latenz und verbessert die Performance für Ihre Besucher, egal wo auf der Welt sie sich befinden.
Zudem verfügt SiteGround über ein leistungsstarkes CDN-Netzwerk mit über 18 globalen Standorten – unter anderem in Tokio, Warschau, Hamina und sogar Moncks Corner in South Carolina. Besonders positiv fiel mir auf, dass Backups geografisch getrennt vom Ursprungsserver gespeichert werden, was eine zusätzliche Katastrophenvorsorgeebene darstellt. Es geht hier nicht nur um Verfügbarkeit, sondern um eine intelligente Infrastruktur.
Serverstandorte von IONOS
Bei IONOS fiel mir sofort auf, dass die Serverinfrastruktur sehr unternehmensorientiert und physisch sicher ist – vor allem in Europa. Als ich meinen VPS einrichtete, konnte ich zwischen mehreren hochsicheren, ISO-zertifizierten Rechenzentren wählen in:
- Deutschland: Frankfurt, Berlin
- Vereinigtes Königreich: Worcester, London
- Frankreich: Paris
- Spanien: Logroño
- Vereinigte Staaten: Las Vegas, Newark, Lenexa
Da in Asien und Südamerika keine eigenen Rechenzentren angeboten werden, könnte bei einer Zielgruppe aus diesen Regionen die Latenz höher sein. Dagegen garantiert die Partnerschaft mit Equinix weltklasse Standards bei Stromversorgung, Kühlung, physischer Sicherheit und Verfügbarkeit (99,999% Uptime).
Ein weiterer Pluspunkt: Falls ich meinen VPS an einen anderen Standort verlagern möchte, erlaubt IONOS die Erstellung eines ISO-Images oder Snapshots, mit dem der Server problemlos in einem anderen Rechenzentrum neu deployed werden kann. Das gibt Entwicklern und Systemadministratoren die nötige Flexibilität, ohne von vorne beginnen zu müssen.
Obwohl IONOS nicht so viele Kontinente abdeckt wie SiteGround, sind deren Rechenzentren äußerst sicher und der Wechsel zwischen ihnen gestaltet sich einfach.
SiteGround vs IONOS: Fazit
IONOS geht in diesem Vergleich als Gesamtsieger hervor. Besonders bei Preisgestaltung, Hosting-Funktionen, Kundensupport und Sicherheit setzte es Akzente.
Obwohl SiteGround etwas bessere Performance und eine breitere globale Abdeckung bietet, liefert IONOS mehr Leistung für Ihr Geld – ideal, wenn Sie leistungsstarke Features, skalierbare VPS-Optionen oder hohe Sicherheitsstandards zu einem attraktiven Preis benötigen.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
|---|---|---|
| Preisgestaltung und Tarife | IONOS | Deutlich günstigerer Einstiegspreis, kostenlose Domain, besseres Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Support | IONOS | Schneller, kompetenter Telefon-Support und reaktionsschneller Live-Chat |
| Hosting-Funktionen | IONOS | Großzügigerer Speicher, skalierbare VPS-Optionen und starke KI-Tools |
| Website-Performance | SiteGround | Besserer Struktur-Score, schneller TTFB und geringere Blockierungszeit |
| Benutzerfreundlichkeit | SiteGround | Intuitiveres Dashboard und reibungsloser WordPress-Setup-Prozess |
| Datenschutz und Sicherheit | IONOS | Unternehmensgerechte Verschlüsselung, DSGVO-Konformität und stärkere VPS-Sicherheit |
| Serverstandorte | SiteGround | Breitere globale Präsenz, mehr Rechenzentrumsoptionen über Kontinente hinweg |


