
- 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
- 3x schneller mit SSD und Caching, tägliche Backups und einfache Wiederherstellung
- Support verfügbar 24/7/365 über Chat, Telefon, E-Mail, Tickets

- Pay-as-you-go pricing with scalable resources
- Global data center network for flexible deployment
- Limited support for basic users; paid support plans can be expensive
IONOS vs AWS Vergleich: Kurze Zusammenfassung
Nachdem ich beide Plattformen getestet habe, stellte ich fest, dass UltaHost eindeutig der Gewinner ist. Es wirkte schneller, bot von Anfang an mehr Speicherplatz und beinhaltete zahlreiche kostenlose Features wie SSD-Speicher, tägliche Backups, SSL und eine One-Click-WordPress-Installation. Auch die Preisgestaltung wirkte deutlich kundenfreundlicher.
GoDaddy war auch nicht schlecht. Mir gefielen der Support und das anfängerfreundliche Dashboard, aber im Vergleich zu UltaHost bot es einfach nicht dieselbe Geschwindigkeit, Flexibilität oder Wertigkeit.
1. Vergleich der Preise und Pläne
IONOS bietet niedrigere, einfachere Preise als AWS.
Auch wenn die AWS-Preise flexibel sind, wird es schnell überwältigend und teuer, wenn man nicht vorsichtig ist. IONOS hingegen hält die Sache einfach und preiswert.
Während meiner Tests bot IONOS vorhersehbare Monatspläne mit großzügigen Ressourcen – wie unbegrenzte Websites, SSD-Speicher und sogar KI-Tools – bereits ab nur $1 bis $10/Monat, je nach Bedarf. AWS berechnet pro Sekunde für Rechenleistung, Speicher, Datenübertragung und mehr.
Sicher, AWS ist leistungsstark, aber wenn Sie nur eine Website hosten oder ein kleines Projekt betreiben möchten, liefert IONOS eindeutig mehr Leistung für weniger Kosten – ohne einen Preisrechner oder einen Abschluss in Cloud-Ökonomie zu benötigen.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht Ihnen zur Seite?
IONOS bietet schnellen, persönlichen Support ohne Zusatzgebühren.
Wenn Ihre Website ausfällt oder Ihr Server mitten in einem Kundenprojekt einen Fehler anzeigt, wird der Kundensupport zum wichtigsten Feature eines Hosting-Anbieters.
Man möchte nicht stundenlang in Dokumentationen feststecken – man braucht schnell einen echten Ansprechpartner, der weiß, was er tut.
IONOS Kundensupport
Um zu prüfen, ob der IONOS-Support seinen Versprechen gerecht wird, begann ich mit dem telefonischen Support. Direkt über das Dashboard konnte ich darauf zugreifen. Nachdem ich auf das Hilfe-Symbol geklickt hatte, wurden mir meine Kundennummer und eine temporäre Telefonnummer angezeigt – dieses System machte die Authentifizierung sehr einfach.

Ich rief die angegebene Nummer an und fragte:
“Bietet IONOS eine Firewall-Verwaltung für VPS-Hosting an oder muss ich iptables manuell konfigurieren?”
Der Support-Mitarbeiter nahm in weniger als einer Minute ab. Er wusste nicht nur die Antwort, sondern führte mich auch Schritt für Schritt zu den integrierten Firewall-Einstellungen im Cloud Panel. Er erklärte außerdem, dass Anwender für vollständige Kontrolle dennoch interne Firewall-Regeln wie iptables oder UFW konfigurieren müssen.
Der telefonische Support war super reaktionsschnell, klar und hilfsbereit. Kein Upselling. Keine verwirrenden Menüs.
Anschließend testete ich den Live-Chat. Über den Hilfebereich klickte ich auf “Live-Chat starten” und bekam zunächst einen automatisierten Assistenten. Ich stellte dieselbe Firewall-Frage. Der Bot konnte zwar nicht antworten – brachte mich aber innerhalb etwa einer Minute mit einem menschlichen Agenten in Verbindung.
Sobald die Verbindung stand, erklärte der Support-Mitarbeiter dasselbe wie am Telefon und stellte sogar einen direkten Link zur Firewall-Dokumentation zur Verfügung. Ich schätzte, dass man nicht nur Anweisungen erhielt, sondern auch gleich die passenden Ressourcen bekam.

Fazit Live-Chat: Leichte Verzögerung, aber sobald man verbunden war, war der Agent klar und hilfreich. Es ist eine solide Support-Option.
AWS Kundensupport
Als Nächstes wandte ich mich an AWS. Mir war bereits bewusst, dass ich mich im Basic Support Plan befinde, der keinen technischen Support beinhaltet – nur Fragen zu Abrechnung und Konto. Dennoch testete ich, was möglich war.
Ich besuchte das AWS Support Center und wählte den Live-Chat.

Innerhalb einer Minute wurde ich mit einem Mitarbeiter namens Luis verbunden. Ich fragte:
“Wenn ich eine Reserved Instance kaufe und später den Instanztyp ändere, wie beeinflusst das die Abrechnung?”
Luis lieferte eine detaillierte Antwort. Er erklärte, dass Standard Reserved Instances teilweise flexibel seien und Convertible Reserved Instances mehr Änderungsoptionen bieten. Zusätzlich teilte er Links zu AWS-Dokumentationen mit weiteren Informationen.
Der Chat war schnell, freundlich und ausführlich.

Aber hier endet der Basic Support. Hätte ich Fragen zum Einrichten eines Servers, zur Fehlersuche oder zur Sicherheitskonfiguration gestellt, wäre man dazu aufgefordert worden, auf den Developer-Plan (ab $29/Monat) oder den Business-Support (der Hunderte kosten kann) umzusteigen.
Obwohl AWS eine erstklassige Infrastruktur bietet, wird echter Support hinter einer Bezahlschranke versteckt.
3. Vergleich der Hosting-Features
IONOS bietet mehr integrierte Funktionen für weniger Geld.
IONOS Features
Bei meinem Test von IONOS war ich überrascht, wie viele Funktionen bereits im günstigsten Plan enthalten waren. Ich begann mit dem $1/Monat Plus-Plan, der schon unbegrenzte Websites, unbegrenzten Speicher, professionelle E-Mails, eine kostenlose Domain, Wildcard SSL und tägliche Backups beinhaltete.
Die Einrichtung von WordPress ging in nur wenigen Klicks – und der KI-Website-Builder war wirklich nützlich, er half mir, in weniger als 10 Minuten ein funktionierendes Website-Layout mit inhaltlichen Vorschlägen zu erstellen.

Auch gefiel mir das Performanceskalierungssystem. Wenn Ihre Seite durch hohen Traffic ins Stocken gerät, können Sie CPU und RAM sofort für nur wenige Dollar pro Stufe aufrüsten.
Die Benutzeroberfläche war intuitiv – selbst für jemanden ohne Entwickler-Erfahrung –, was die Erstellung von Datenbanken, die Verwaltung von SSL und den Dateizugriff ungemein erleichtert.
AWS Features
AWS ist ein ganz anderes Biest. Es gibt keinen einheitlichen „Hosting-Plan“ – man muss seine Umgebung mit Diensten wie EC2 für Rechenleistung, S3 für Speicher, RDS für Datenbanken usw. selbst zusammenstellen. Ich richtete eine WordPress-Seite auf EC2 ein, was jedoch manuelle Einrichtung, Installation von Apache, DNS-Konfiguration und das Generieren eines SSL-Zertifikats mit Certbot erforderte.
Wer es einfacher haben möchte, kann auf Lightsail zurückgreifen – AWS’ Versuch, das Hosting zu vereinfachen. Lightsail kommt mit einer vorgefertigten Instanz, SSD-Speicher und einem festen Datenübertragungs-Limit.
Dennoch musste ich auch bei Lightsail den Server konfigurieren sowie Domain, E-Mail und Backups manuell einrichten. Funktionen wie E-Mail-Hosting oder automatisierte Backups erfordern darüber hinaus zusätzliche kostenpflichtige AWS-Dienste wie Amazon WorkMail oder AWS Backup.

AWS bietet maximale Flexibilität – ideal, wenn Sie etwas Komplexes oder für den Unternehmenseinsatz bauen. Für Kleinunternehmen oder private Webseiten ist die Einrichtung jedoch zu aufwändig und die Kosten summieren sich schnell, wenn man nicht vorsichtig ist.
4. Vergleich der Website-Performance
IONOS lädt schneller und wirkt insgesamt flüssiger.
Beim Webhosting ist Geschwindigkeit alles. Eine schnell ladende Seite verbessert direkt die Benutzererfahrung, senkt die Absprungrate und wirkt sich sogar positiv auf die Konversionsrate aus.
Um zu sehen, wie sich die Anbieter unter realen Bedingungen verhalten, führte ich einen GTmetrix-Test bei auf IONOS und AWS gehosteten Seiten durch.
IONOS Performance

IONOS hielt dem Test hervorragend stand. Die Seite lud schnell und war bereits 2,1 Sekunden nach Testbeginn vollständig interaktiv.
Besonders beeindruckte mich, wie reibungslos Layout-Verschiebungen verarbeitet wurden und wie gering die Blocking Time war – nur 198 Millisekunden. Das bedeutet, dass die Seite beim Laden weder stockte noch haperte. Ein LCP von 1,5s ist für Shared Hosting solide. Es wirkte spritzig und nahezu sofort einsatzbereit.
AWS Performance

Auch wenn AWS ein schnelleres LCP von 1,1s aufwies, hatte es in anderen Bereichen Schwierigkeiten. Die Total Blocking Time war enorm – 2,5 Sekunden, was darauf hinweist, dass Skripte und Ressourcen die reibungslose Interaktivität behinderten.
Die Seite benötigte 6 Sekunden, um vollständig interaktiv zu werden, und 7,7 Sekunden, um komplett geladen zu sein. Für eine moderne Website ist das viel zu langsam, besonders bei einer so leistungsstarken Plattform wie AWS.
IONOS liefert hier eindeutig ein optimierteres Erlebnis direkt ab Werk. Es lud nicht nur schneller, sondern war insgesamt flüssiger, reaktionsschneller und hatte weniger Layout- oder Skript-Verzögerungen. AWS, obwohl technisch zu beeindruckenden Geschwindigkeiten fähig (wie am LCP gezeigt), liefert diese Ergebnisse nicht automatisch – hier ist eine umfassende Konfiguration und Optimierung erforderlich. Ohne sorgfältige Abstimmung können schwergewichtige Skripte und ineffiziente Ressourcennutzung den Betrieb dramatisch verlangsamen.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist leichter zu verwenden?
Dank der einfacheren Einrichtung und des intuitiveren Dashboards ist IONOS benutzerfreundlicher.
Bevor ich irgendeinen Hosting-Anbieter empfehle, wollte ich selbst erleben, wie sich die Nutzung beim Erstellen und Verwalten einer Website anfühlt. Es ist etwas anderes, Funktionen aufzuzählen, als sie als realer Nutzer zu durchlaufen.
Ich habe jeden einzelnen Schritt selbst erlebt. Das habe ich Folgendes festgestellt.
Registrierung und Erstellung eines neuen Kontos
Ich begann mit der grundlegendsten Aufgabe: der Kontoerstellung.
Die Anmeldung bei IONOS verlief schnell, klar und gut geführt. Ich ging direkt auf die Website, klickte auf Hosting und wählte anschließend VPS Hosting. Um die Performance zu testen, entschied ich mich für den VPS XXL-Plan, klickte dann auf Konfigurieren und bekam einige Einrichtungsmöglichkeiten präsentiert:
- Ubuntu 24.04 als Betriebssystem wählen
- Den empfohlenen US-Rechenzentrum auswählen
- Optionale Backup-Erweiterungen vorerst überspringen

Der Checkout-Prozess war übersichtlich. Ich gab meine Rechnungsdaten ein und wählte PayPal (IONOS unterstützt aber auch Kreditkarten und digitale Wallets wie Apple Pay und Google Pay). Die Transaktion wurde sofort verarbeitet und wenige Sekunden später erhielt ich eine Bestätigungs-E-Mail mit allen nötigen Informationen: Server-IP, Zugangsdaten und Links zum Dashboard.

Die gesamte Erfahrung war anfängerfreundlich. Jeder Schritt war klar strukturiert, es gab keine Überraschungen und ich musste nie raten, was als nächstes zu tun ist.
AWS hingegen dauerte länger und wirkte eher wie die Eröffnung eines Geschäftskontos als die Anmeldung für eine Website.

Ich musste:
- Basis-Kontoinformationen eingeben (E-Mail, Passwort, Kontoname)
- Vollständige Adresse und Telefonnummer angeben
- Kreditkartendetails eingeben (selbst für das kostenlose Kontingent erforderlich)
- Eine Telefonverifizierung durchlaufen
- Einen Support-Plan auswählen (ich wählte den kostenlosen Basic-Plan)
Nach Abschluss aller Schritte wurde mir von AWS mitgeteilt, dass mein Konto in Kürze bereitgestellt werde. Es wurde nach einer kurzen Wartezeit aktiviert, aber insgesamt wirkte der Prozess bürokratisch.
AWS fühlte sich nicht unbedingt schwer an, war aber definitiv deutlich aufwendiger. Die Plattform ist für Entwickler oder Unternehmen, die mit Cloud-Lösungen vertraut sind, gedacht – eben nicht für Gelegenheitsnutzer.
Client Area und Dashboard
Nach der Anmeldung ist das Dashboard der Ort, an dem Sie die meiste Zeit verbringen. Deshalb wollte ich vergleichen, wie jeder Anbieter die wichtigsten Tools zur Verwaltung des Hostings präsentiert.
Beim Login in das IONOS-Dashboard wurde ich von einer sauberen, strukturierten Oberfläche empfangen. Die Hauptkategorien ergaben absolut Sinn:
- Websites & Stores
- Domains & SSL
- Servers & Cloud
- Email & Office

Beim Klick auf Servers & Cloud fand ich alles, was ich zur Verwaltung meines VPS benötigte – alles übersichtlich an einem Ort. Dort waren sichtbar:
- Servername, IP-Adresse und Status
- Betriebssystem-Version
- Zugangsdaten für den SSH-Zugriff
- Echtzeit-Statistiken zu Ressourcen: RAM, CPU, SSD-Nutzung
- Firewall-Einstellungen und Konfigurationsoptionen
Das Layout war modern und minimalistisch. Nichts wirkte überwältigend. Es war einfach, das Gewünschte zu finden und Anpassungen vorzunehmen.
Egal, ob Sie Anfänger oder erfahrener Nutzer sind – das IONOS-Dashboard ist intelligent gestaltet, sodass Sie Ihre Aufgaben ohne unnötigen Aufwand erledigen können.
AWS bot ein komplett anderes Erlebnis. Beim Login wurde ich von der AWS Management Console begrüßt, einem riesigen Control Panel mit hunderten von Diensten.

Dieses Dashboard ist nicht nur für das Hosting von Websites gedacht. Es ist ein einheitliches Portal für Entwickler, IT-Teams und Cloud-Ingenieure, die alles vom Machine Learning bis hin zur globalen Infrastruktur betreiben.
Um etwas zu tun, musste ich über die Suchleiste den richtigen Service finden:
- EC2 zur Verwaltung von Servern
- S3 für Speicher
- Route 53 für DNS
- CloudWatch für Monitoring
Jeder Service hat seine eigene Oberfläche – und man kann sich leicht verlaufen. AWS ist mächtig, aber definitiv nicht anfängerfreundlich.
AWS gibt Ihnen die volle Kontrolle – allerdings müssen Sie wissen, was Sie tun. Dieses Dashboard richtet sich an Entwickler, nicht an Gelegenheitsnutzer.
Hosting-Einrichtung: Erstellen einer neuen WordPress-Website
Da WordPress das beliebteste CMS ist, wollte ich testen, wie einfach es ist, auf beiden Plattformen eine Seite live zu schalten.
Aus dem IONOS-Dashboard navigierte ich zu Websites & Stores und klickte auf “Neue Website erstellen”. Ich erhielt einige Optionen:
- Mit einem Website-Builder starten
- Eine bestehende Website hinzufügen
- Ein WordPress-Projekt starten

Ich wählte “WordPress & More”, gab einen Projektnamen ein, wählte meine Sprache und klickte auf “WordPress-Installation starten”.
Die Einrichtung dauerte etwa 30 Sekunden.
Anschließend klickte ich auf “WordPress starten” und ein geführter Setup-Assistent half mir dabei:
- Benutzername und Passwort für den Admin-Bereich festzulegen
- Ein Theme auszuwählen
- Standard-Plugins zu konfigurieren
Alles verlief automatisiert. Ich musste keinen einzigen Befehl in der Kommandozeile eingeben oder Konfigurationsdateien bearbeiten.
Dies ist eine der einfachsten WordPress-Einrichtungen, die ich je gesehen habe – perfekt für jeden, der einfach online gehen und mit der Anpassung beginnen möchte.
Einrichtung von WordPress bei AWS (mittels Lightsail).
Um den Vergleich fair zu gestalten, vermied ich die technisch anspruchsvollere EC2-Methode und wählte Amazon Lightsail, den einfacheren Hosting-Dienst von AWS.
So ging es:
- Suche nach Lightsail in der Konsole
- Klick auf Instance erstellen
- Auswahl von Linux + WordPress als Vorlage
- Wahl einer Region und eines Plans
- Warten, bis die Instanz gestartet ist

Anschließend musste ich:
- Das browserbasierte SSH-Terminal verwenden
- Einen Befehl ausführen, um das WordPress-Admin-Passwort zu erhalten
- Die öffentliche IP kopieren, um die Seite zu besuchen
- Sich in WordPress mit „user“ und dem abgerufenen Passwort anmelden
Lightsail ist einfacher als EC2, aber immer noch viel komplizierter als IONOS. Wenn Sie sich mit Terminals oder dem Verwalten von Infrastruktur nicht wohlfühlen, wird es einschüchternd wirken.
Server-Verwaltung
Die Verwaltung Ihres Servers sollte unkompliziert sein. Ob Neustart, Überwachung des Ressourcenverbrauchs oder Bearbeiten von Firewall-Regeln – solche Dinge führen Sie regelmäßig durch.
Im Bereich “Servers & Cloud” klickte ich auf meinen VPS. Ich landete in einem einfachen, aber leistungsstarken Panel, in dem Folgendes zu sehen war:
- Echtzeit-Ressourcennutzung (RAM, CPU, Speicher)
- SSH-Zugangsdaten
- Editor für Firewall-Richtlinien
- Optionen zum Neustarten oder Rebooten des Servers
- Optionen für Neuinstallation oder Upgrade des Betriebssystems

Alle Einstellungen waren mit nur wenigen Klicks erreichbar. Ich musste das Dashboard nie verlassen oder Dokumentationen zu Rate ziehen, um etwas herauszufinden.
IONOS bietet alle wesentlichen Tools an einem Ort – benutzerfreundlich, ohne dabei die Kontrolle einzubüßen.
Bei AWS gibt es kein einzelnes “Server Management Dashboard”, das direkt mit cPanel oder Plesk vergleichbar wäre.
Die Verwaltung eines Servers bei AWS bedeutet, dass man über mehrere Dienste arbeitet:
- EC2-Konsole zum Neustarten oder Stoppen/Starten von Instanzen
- IAM für Sicherheitskonfiguration mittels Key Pairs
- EBS für Speicher-Volumes
- Security Groups für Firewall-Einstellungen
- CloudWatch für Monitoring der Metriken

Jeder dieser Dienste besitzt seine eigene Oberfläche. Es gibt kein einheitliches Panel für „Ihren Server“. Stattdessen verwaltet man einzelne Infrastrukturkomponenten, die über verschiedene Dashboards verteilt sind.
AWS bietet tiefe Kontrolle, allerdings auf Kosten der Einfachheit. Die Verwaltung eines einzelnen VPS bei IONOS erfolgt über ein einziges Panel, während es bei AWS vier oder mehr benötigt.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Ihre Daten sind in den Händen von IONOS besser geschützt.
IONOS Datenschutz und Sicherheit
Als ich IONOS testete, fiel mir sofort auf, wie sichtbar und integriert die Sicherheitsvorkehrungen im Dashboard implementiert sind. Man muss nicht in Dokumentationen wühlen oder Einstellungen manuell vornehmen – alles läuft im Hintergrund, um Ihre Website und Daten zu schützen.
IONOS beinhaltet kostenlose SSL-Zertifikate in jedem Plan, sodass Sie nichts manuell erzeugen oder installieren müssen. Außerdem ist der DDoS-Schutz standardmäßig aktiviert und filtert mithilfe intelligenter Verfahren schädlichen Traffic, bevor er Ihren Server erreicht.
Was Backups betrifft, erstellt IONOS automatisch tägliche Schnappschüsse – ein unschätzbarer Vorteil, falls Sie Ihre Website wiederherstellen müssen. Zudem sind Malware-Scans in WordPress-Hosting und anderen CMS-Installationen integriert, sodass Sie vor gängigen Bedrohungen geschützt sind, ohne zusätzliche Tools installieren zu müssen.
Im Bereich Datenschutz erfüllt IONOS die Anforderungen der DSGVO und verwendet AES-256-Verschlüsselung für Backups und interne Daten. Ebenfalls stehen Zwei-Faktor-Authentifizierung, Firewall-Richtlinien, ModSecurity-Regeln (WAF) sowie Tools wie MyDefender und SiteLock zur Verfügung, um erweiterten Backup- und Websiteschutz zu bieten.
IONOS wirkt wie eine Plattform, die von Grund auf mit Blick auf Sicherheit konzipiert wurde. Vom physischen Rechenzentrum bis hin zum Kontoschutz ist alles abgesichert – und Sie müssen kein Technik-Experte sein, um davon zu profitieren.
AWS Datenschutz und Sicherheit
Danach wandte ich mich an AWS, wo es ganz andere Gegebenheiten gibt. AWS ist extrem sicher – allerdings nur, wenn man weiß, wie man es konfiguriert.
AWS arbeitet nach dem Shared Responsibility Model, was bedeutet, dass sie die Infrastruktur absichern, Sie jedoch für die Sicherung dessen verantwortlich sind, was Sie darauf aufbauen – sei es Ihr EC2-Server, S3-Bucket-Berechtigungen oder grundlegende Dinge wie Backups und Malware-Scans.
Für SSL stellt AWS kostenlose Zertifikate über den AWS Certificate Manager bereit – allerdings können diese nur mit Diensten wie CloudFront oder ELB genutzt werden. Falls Sie eine eigenständige EC2-Instanz betreiben, müssen Sie das Zertifikat manuell (z. B. mit Certbot) installieren.
Der DDoS-Schutz erfolgt über AWS Shield Standard, der kostenlos und ständig aktiv ist. Für einen umfassenderen Schutz kann man zusätzlich für Shield Advanced bezahlen. AWS bietet zudem einen WAF (Web Application Firewall), den Sie in Verbindung mit CloudFront oder Load Balancers konfigurieren können – auch hier ist jedoch eine manuelle Einrichtung erforderlich.
Was Backups angeht, stellt AWS Tools wie EBS-Snapshots, AWS Backup und RDS-Backups zur Verfügung – aber auch hier müssen Sie Zeitpläne und Aufbewahrungsrichtlinien selbst konfigurieren. Einen integrierten Malware-Scanner gibt es nicht – hier wird erwartet, dass Sie eigene Antiviren-Tools installieren oder eigene Prozesse zur Überprüfung hochgeladener Dateien einrichten.

AWS bietet ein leistungsstarkes Zugriffskontrollsystem (IAM) mit Unterstützung für fein granulare Berechtigungen und Multi-Faktor-Authentifizierung. Doch IAM ist ein komplexes Tool – eine gewisse Lernkurve ist nötig, besonders wenn man noch nie mit JSON-Richtliniendateien gearbeitet hat.
AWS liefert alles, was Sie brauchen, um eine sichere Umgebung aufzubauen – allerdings müssen Sie die meisten Sicherheitsmaßnahmen selbst konfigurieren. Wer nicht genau weiß, was er tut, übersieht schnell etwas Kritisches.
7. Vergleich der Serverstandorte
AWS bietet mit 36 Regionen und 114 Availability Zones weltweit eine größere globale Abdeckung.
Beim Hosting einer Website oder dem Betreiben eines VPS spielt der Serverstandort eine entscheidende Rolle – insbesondere in Bezug auf Performance, Latenz und Compliance.
IONOS Serverstandorte
IONOS verfügt über ein solides Netzwerk von Rechenzentren, das vornehmlich in Europa und den USA angesiedelt ist. Während meines Tests konnte ich aus folgenden Standorten wählen:
- Deutschland (Frankfurt, Berlin)
- Frankreich (Paris)
- UK (London, Worcester)
- Spanien (Logroño)
- USA (Las Vegas, Nevada; Newark, New Jersey; Lenexa, Kansas)
Ich wählte Frankfurt für meinen initialen VPS-Einsatz und testete später die Server-Migration in das Rechenzentrum in Las Vegas. Der Prozess verlief unglaublich reibungslos – ich erstellte einfach ein Abbild meines VPS über das IONOS Cloud Panel und spielte es in die neue Region ein. Es waren nur wenige Klicks und Minuten nötig.
Obwohl sich die Standorte auf Europa und Nordamerika beschränken, bietet IONOS einen äußerst zuverlässigen Service. Die Rechenzentren (Equinix) sind bekannt für hohe physische Sicherheit, redundante Stromversorgung und ISO 27001-Zertifizierungen. Beispielsweise verfügt das Frankfurter Zentrum über biometrische Zutrittskontrollen, 8 Dieselgeneratoren und rund um die Uhr Personal vor Ort.
Wenn sich Ihre Nutzer in den USA oder in Europa befinden, bietet IONOS alles, was Sie brauchen – leistungsstarke Infrastruktur und eine unkomplizierte Methode zur Migration zwischen Regionen. Sollte Ihre Zielgruppe jedoch in Asien, Afrika oder Südamerika liegen, stoßen Sie an Grenzen.
AWS Serverstandorte
Beim Wechsel zu AWS wurde der Skalierungsunterschied sofort offensichtlich.
AWS verfügt über 36 geografische Regionen, von denen jede über mehrere Availability Zones verfügt. Insgesamt umfasst das:
- 114 Availability Zones
- 700+ CloudFront Edge Locations
- 13 Regional Edge Caches
- 43 Local Zones
- 31 Wavelength Zones

Praktisch bedeutet das: AWS kann Ihre Dienste in nahezu allen wichtigen Regionen der Welt hosten, darunter:
- Nordamerika
- Südamerika (z. B. São Paulo und demnächst Santiago)
- Europa (Frankfurt, Irland, Stockholm, Mailand, Paris)
- Mittlerer Osten (Bahrain, VAE, demnächst Saudi-Arabien)
- Afrika (Kapstadt)
- Asien-Pazifik (Singapur, Sydney, Tokio, Seoul, Mumbai, Jakarta und mehr)
Noch besser: Sie können Ihre EC2-Instanz bei Bedarf in eine andere Region migrieren – allerdings ist das etwas technischer als bei IONOS. Es beinhaltet das Erstellen eines Abbilds der Instanz (AMI), das Kopieren in eine andere Region und das anschließende Starten. Es ist kein One-Click-Prozess, aber vollständig unterstützt und gut dokumentiert.
AWS bietet die umfassendste und flexibelste globale Infrastruktur. Wenn Ihr Geschäft Nutzer auf verschiedenen Kontinenten bedient oder in bestimmten Ländern Compliancerichtlinien einhalten muss, ist AWS hier eindeutig im Vorteil.
IONOS vs AWS Vergleich: Das Fazit
IONOS ist der klare Gewinner für alle, die einfaches, preiswertes und sicheres Hosting ohne technischen Aufwand suchen. Es ist anfängerfreundlich, schnell und bietet alle wesentlichen Tools integriert – während AWS, so mächtig es auch ist, für die meisten Kleinunternehmen überdimensioniert ist und wesentlich mehr Zeit für Einrichtung und Verwaltung benötigt.
| Kategorie | Gewinner | Warum |
|---|---|---|
| Preise und Pläne | IONOS | Fixe Monatspreise mit großzügigen Ressourcen, bereits ab $1/Monat |
| Support | IONOS | 24/7 Telefon- und Live-Chat-Support ohne Zusatzkosten |
| Hosting-Features | IONOS | Alles, was Sie benötigen – SSL, E-Mail, Backups – ist integriert |
| Website-Performance | IONOS | Schnellere Ladezeiten und geringere Blocking Time bei GTmetrix-Tests |
| Benutzerfreundlichkeit | IONOS | Klares Dashboard und einfacher Einrichtungsprozess |
| Datenschutz und Sicherheit | IONOS | Vorkonfigurierte Sicherheitsfeatures wie SSL, Backups und Malware-Scans |
| Serverstandorte | AWS | Globale Infrastruktur mit 36 Regionen und über 114 Availability Zones |


