
- 3-Tage Gratis-Test ohne Kreditkarte
- Dedicated cloud resources with automated SSL, firewalls, real-time monitoring, and daily backups with one-click restore — no shared hosting slowdowns.
- Kundensupport rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, per Telefon, Chat, Wissensdatenbank und Blog

- 30-Tage Geld-zurück-Garantie
- Keine Preisgestaltung pro Sitzplatz, alle Funktionen inbegriffen.
- 24/7-Support per Telefon, Chat, E-Mail, Wissensdatenbank
Cloudways vs Kinsta: Schnelle Zusammenfassung
Nachdem ich beide Plattformen hinsichtlich Leistung, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Support getestet hatte, hat Cloudways für mich die Nase vorn abgeschnitten.
Mir gefiel die cleane Oberfläche und Einfachheit von Kinsta sehr, aber Cloudways bot mir mehr Kontrolle, eine höhere Flexibilität mit Anbietern wie AWS und DigitalOcean sowie bessere Geschwindigkeitswerte in meinen Tests.
Auch die Preisgestaltung skaliert besser, wenn man wächst. Wenn Ihnen ein etwas technischerer Setup nichts ausmacht, bietet Cloudways deutlich mehr Spielraum zur Erweiterung.
1. Preis- und Tarifvergleich
Cloudways’ flexible Preisgestaltung schlägt Kinstas feste Tarife.
Beim Vergleich der Preisgestaltung zwischen Cloudways vs Kinsta wurde schnell deutlich, dass Cloudways deutlich mehr Flexibilität und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bietet – vor allem, wenn man bereit ist, seine Cloud-Infrastruktur selbst auszuwählen. Mir gefiel, dass man zwischen DigitalOcean, Vultr, Linode, AWS oder Google Cloud wählen kann und die Tarife bereits ab $14/Monat starten.
Kinsta hingegen beginnt bei $30/Monat für nur eine WordPress-Seite. Es ist zwar premium und exquisit, aber man ist an feste Tarife und höhere Preise selbst für grundlegende Anforderungen gebunden. Es sei denn, Sie betreiben eine stark frequentierte Seite und wünschen sich alle Extras – ansonsten macht Cloudways vom Preis her viel mehr Sinn.
2. Kunden-Support-Vergleich: Wer steht hinter Ihnen?
Der Support reagiert schneller und detaillierter bei Cloudways.
Cloudways Kunden-Support
Ich wollte testen, wie reaktionsschnell und hilfsbereit der Support von Cloudways wirklich ist – denn mehrere Kontaktkanäle sind großartig, aber entscheidend ist, wie gut sie wirken, wenn man sie braucht.
So loggte ich mich in mein Cloudways-Dashboard ein und klickte auf den Button “Need a hand?”, der den Live-Chat öffnete. Man bat mich, den benötigten Hilfetyp auszuwählen – technisch, Abrechnung oder Affiliate – und ich wählte technisch, da ich ein Berechtigungsproblem mit einem meiner Servernutzer hatte.
Nachdem ich die Kategorie auf SSH/SFTP eingegrenzt hatte, tippte ich mein Anliegen ein: Ich versuchte, Befehle auf meinem Server auszuführen, stieß aber auf eine Sperre, weil der Nutzer keine administrativen Rechte hatte.
Innerhalb von Sekunden antwortete ein Bot mit einer klaren Erklärung. Er erläuterte, warum Cloudways den Root- und sudo-Zugang einschränkt: Um die Serversicherheit in der Managed-Infrastruktur zu gewährleisten. Stattdessen wird empfohlen, die meisten Einstellungen über das Dashboard unter Server Settings zu verwalten.

Obwohl die Antwort des Bots bereits detailliert war, wollte ich dennoch eine Bestätigung von einem echten Menschen – also klickte ich, um mit einem Agenten verbunden zu werden.
Sehr schnell wurde ich mit Faraz verbunden, einem Support-Mitarbeiter. Er verstand sofort, was ich vorhatte, und erklärte die Cloudways-Richtlinien in einfacher, unverblümter Sprache. Er versicherte mir, dass diese Einschränkungen dazu dienten, Nutzer vor Schäden an ihrer Umgebung zu schützen, und wies mich auf einen Artikel hin, der das Thema weiter vertiefte.

Obwohl ich nicht exakt das erhielt, was ich wollte, schätzte ich, wie ehrlich und informativ das Gespräch war. Es fühlte sich an, als ob ich mit jemandem sprach, der die Plattform in- und auswendig kann – und nicht nur einen auswendig gelernten Text vorlas.
Kinsta Kunden-Support
Als Nächstes wollte ich sehen, wie Kinsta Supportanfragen behandelt, also besuchte ich deren Webseite und startete den Live-Chat.
Sofort erschien ein Bot. Bevor ich überhaupt meine Frage stellen konnte, begann er mit einigen verkaufsorientierten Fragen – etwa wie viele Webseiten ich hosten möchte. Das wirkte eher wie eine Vorauswahl als echter Support und verlangsamte den Prozess etwas.
Schließlich wurde ich mit einem menschlichen Agenten namens Juan verbunden.
Als wir miteinander sprachen, fragte ich nach der Möglichkeit, den Serverstandort nach der Kontoerstellung zu ändern – etwas, das bei Managed Hosting nicht immer einfach ist. Juan bestätigte, dass ein Wechsel des Rechenzentrums jederzeit möglich sei. Zwar war die Antwort hilfreich, sie wirkte jedoch etwas oberflächlich. Es fehlte an weiterführenden Erklärungen, wie etwa dass dies Unterstützung durch den Support erfordert oder dass sich dabei IP-Adressen ändern können.

Trotzdem war die Antwort schnell, freundlich und korrekt – ich hätte mir nur etwas mehr Tiefe gewünscht, ohne nachhaken zu müssen.
3. Vergleich der Hosting-Features
Cloudways bietet mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten.
Cloudways Features
Mir gefiel, dass Cloudways mir die Freiheit bot, unbegrenzt viele Webseiten pro Server zu starten – es gibt keinerlei Installationslimits. Ich konnte aus fünf führenden Cloud-Anbietern wählen, darunter AWS und Google Cloud, und mit nur wenigen Klicks vertikal skalieren.
Das individuell gestaltete Dashboard ist sauber und intuitiv – ganz ohne unnötigen Ballast.

Ich fand die Ein-Klick-Staging, Backups und Serverklon-Funktion sehr hilfreich. Mit Ein-Klick-Staging konnte ich Plugin-Updates, neue Themes oder benutzerdefinierten Code sicher testen, ohne die Live-Seite zu verändern – so konnte ich ungehindert experimentieren und Änderungen erst live schalten, wenn alles stimmte.
Ich musste lediglich die installierte App auswählen und auf Clone App/Create Staging klicken.

Der ThunderStack-Stack mit integriertem Caching (wie Varnish, Redis, Memcached) steigerte die Leistung erheblich. Und während Funktionen wie E-Mail und Cloudflare CDN als kostenpflichtige Add-ons angeboten werden, gefiel mir die Flexibilität, nur für das zu bezahlen, was ich tatsächlich benötige.
Kinsta Features
Kinsta vermittelt ein Gefühl von erstklassigem Managed WordPress Hosting in jeder Hinsicht. Alles ist auf Performance optimiert – von Google Cloud C2/C3D-Servern bis hin zum integrierten CDN mit über 260 POPs. Ich liebte, wie reibungslos das Dashboard (MyKinsta) funktionierte – Funktionen wie Edge-Caching aktivieren, Backups wiederherstellen oder PHP-Versionen wechseln gehen mühelos.

Standardmäßig erhält man kostenlosen Malware-Entfernung, unbegrenzte Migrationen und tägliche Backups. Zudem stehen großartige Entwickler-Tools wie SSH, Git und WP-CLI zur Verfügung.
Allerdings ist man an feste Tarife und installierte Limits pro Tarif gebunden, was problematisch sein kann, wenn man mehrere Kundenseiten verwaltet.
4. Vergleich der Website-Performance
Cloudways ist schneller und reaktionsschneller.
Um zu sehen, wie gut jeder Anbieter unter realen Bedingungen performt, habe ich einen GTmetrix-Test für zwei Webseiten durchgeführt – eine, die auf Cloudways und eine auf Kinsta gehostet wurde.
GTmetrix-Ergebnisse von Cloudways
Ich war wirklich beeindruckt von Cloudways. Obwohl die Ladezeit wegen zusätzlicher Skripte und Hintergrundanfragen etwas länger war, war der Hauptinhalt sehr schnell sichtbar und benutzbar. Das LCP von 641ms liegt deutlich unter der von Google empfohlenen Benchmark von 2,5s. Auch die Blockierzeit war mit nur 28ms minimal, was bedeutet, dass die Seite nahezu sofort interaktiv war.

Trotz mehrerer Hintergrundskripte blieb die Seite blitzschnell. Das zeigt, dass Cloudways sowohl bei der Frontend-Performance als auch bei der Backend-Optimierung überzeugt – ich hostete diese Seite auf einem DigitalOcean-Server über Cloudways.
GTmetrix-Ergebnisse von Kinsta
Kinsta lieferte ebenfalls sehr gute Leistungen ab, insbesondere was den vollständigen Ladevorgang betrifft. Die Seite war in 2,6s vollständig geladen, was schnell ist. Allerdings war die Interaktivität im Vergleich zu Cloudways etwas verzögert – das LCP lag höher bei 879ms und die Zeit bis zur Interaktivität war doppelt so hoch (1,4s vs. 642ms).

Ein weiterer Punkt war die höhere Blockierzeit mit 101ms. Zwar immer noch akzeptabel, deutet das aber auf intensivere JavaScript-Verarbeitung hin, die die Nutzbarkeit etwas verzögern kann. Für viele Seiten mag das in Ordnung sein, aber falls Performance absolut kritisch ist – etwa bei E-Commerce- oder Membership-Seiten – sollte man das im Auge behalten.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu bedienen?
Das intuitive Dashboard von Kinsta macht es besonders für Einsteiger leichter.
Registrierung und Kontoerstellung
Ich wollte sehen, wie unkompliziert der Registrierungsprozess bei beiden Plattformen ist – denn für die meisten Nutzer ist dies der erste Eindruck. Ein umständlicher Anmeldefluss ist ein Warnsignal.
Also begann ich mit Cloudways. Ich klickte auf den Button „Start Free“ direkt auf der Startseite, der mich zu einem sauberen Anmeldeformular führte. Ich gab meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und ein Passwort ein. Auffallend war, dass man das Onboarding etwas anpassen konnte – man konnte angeben, wie man sich selbst am besten beschreibt, sein Hosting-Budget auswählen oder sich sogar über Google, GitHub oder LinkedIn registrieren. Diese Flexibilität war ein willkommener Pluspunkt.
Sobald mein Konto erstellt war, forderte Cloudways mich auf, eine Anwendung und einen Cloud-Anbieter auszuwählen. Ich entschied mich für WordPress und wählte DigitalOcean, da es einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Kosten bot.

Man bat mich, eine Servergröße auszuwählen – 2GB RAM und 50GB Speicher klangen gut für meine Seite – und anschließend einen Rechenzentrumsstandort. Ich wählte New York, um meiner Zielgruppe näher zu sein.

Der gesamte Prozess verlief reibungslos, aber wenn Sie neu im Bereich Cloud-Hosting sind, können die zahlreichen Entscheidungen (Cloud-Anbieter, Servergröße, Region) etwas überwältigend wirken.
Als Nächstes wollte ich Kinsta ausprobieren.
Auf der Kinsta-Startseite klickte ich im oberen Menü auf „Sign Up“. Kinsta bietet eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, was mir das nötige Vertrauen gab. Ich wählte den WP 2 Tarif (2 WordPress-Installationen, 20GB Speicher, 70.000 Besuche), gab meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und ein Passwort ein und stimmte den AGB zu.

Auf der nächsten Seite gab ich meine Zahlungsdaten ein – allerdings wurde meine Karte anfangs nicht belastet. Die Benutzeroberfläche zeigte klar, dass meine Karte erst nach dem ersten Monat mit $70 abgebucht würde. Nachdem ich diesen Schritt abgeschlossen hatte, klickte ich auf „continue“ und war drin.
Im Vergleich zu Cloudways wirkte die Anmeldung bei Kinsta etwas ausgefeilter und anfängerfreundlicher. Es gab weniger technische Entscheidungen zu treffen, was den Prozess zugänglicher machte.
Als Nächstes erkundete ich das Dashboard
Sobald ich in den jeweiligen Plattformen angemeldet war, wollte ich den Kundenbereich und das Dashboard testen, um zu sehen, wie intuitiv die Navigation und das Management der Seite sind.
Bei Cloudways landete ich auf einem relativ übersichtlichen Dashboard – allerdings wirkte es sofort eher für Entwickler ausgelegt. Oben gab es Tabs für Servers, Applications, Team und Projects.

Ich klickte auf meinen Server, wodurch sich das vollständige Verwaltungsmenü öffnete.
Auf der linken Seite sah ich ein detailliertes Menü: Monitoring, Vertical Scaling, Security, Backups und mehr. Das Maß an Kontrolle war großartig – besonders, wenn man gerne Zugriff auf das Backend hat – allerdings kann es für Hosting-Neulinge auch etwas überwältigend wirken. Sobald man sich jedoch etwas eingearbeitet hat, öffnet sich die Plattform wirklich.

Bei Kinsta wurde ich direkt zu MyKinsta weitergeleitet, dem individuellen Dashboard – und ich muss sagen, es ist unglaublich durchdacht.

Alles, was ich brauchte, war übersichtlich in der linken Seitenleiste angeordnet: Dashboard, Sites, DNS und mehr. Ich konnte mühelos Statistiken wie Bandbreitennutzung, Speicherplatz und PHP-Version abrufen. Auch die obere Navigationsleiste half mir, zwischen den Unternehmen zu wechseln, den Support zu erreichen und das Hilfezentrum schnell zu öffnen.
Das Layout ist klar, modern und schnell. Ich fand es großartig, wie leicht es war, Backups, Staging-Umgebungen und Performance-Analysen zu finden, ohne mich durch unzählige Tabs wühlen zu müssen.
Besonders für Anfänger ist MyKinsta ein klarer Vorteil – es ist intuitiv und dennoch leistungsstark genug für fortgeschrittene Nutzer.
Hosting-Setup: Erstellung einer neuen WordPress-Website
Sobald mein Server bei Cloudways einsatzbereit war, wollte ich testen, wie schnell ich WordPress zum Laufen bringen konnte.
Im Dashboard navigierte ich zum Tab Applications und klickte auf Add Application. Ich wählte meinen Server, entschied mich für WordPress und bestätigte die Auswahl. In nur wenigen Klicks war WordPress bei Cloudways installiert.

Um auf mein Admin-Panel zuzugreifen, kehrte ich zum Applications-Bereich zurück, klickte auf die WordPress-App und erhielt alle notwendigen Informationen – Admin-URL, Benutzername, Passwort. Der Login in meine neue Seite verlief reibungslos.

Jetzt zu Kinsta – und dieser Teil war sogar noch einfacher.
Da Kinsta speziell für Managed WordPress Hosting entwickelt wurde, wird WordPress bereits standardmäßig während der Kontoerstellung installiert. Es ist nichts Weiteres zu tun. Sobald ich mich in MyKinsta einloggte, war meine Seite bereit und ich konnte direkt ins Admin-Dashboard gehen und mit der Anpassung beginnen.
Falls man jedoch eine manuelle Installation bevorzugt, bietet Kinsta auch diese Flexibilität. Man kann sich per SSH oder SFTP verbinden und detaillierten Anweisungen folgen, um WordPress manuell hochzuladen, die wp-config.php zu konfigurieren und WordPress mittels WP-CLI zu installieren.
Das ist eine ausgezeichnete Option für Entwickler, die mehr Kontrolle wünschen oder ältere WordPress-Versionen testen müssen.
Als Nächstes testete ich das Servermanagement
Die Verwaltung eines Servers kann einschüchternd wirken, deshalb wollte ich sehen, wie beide Anbieter damit umgehen.
Bei Cloudways klickte ich auf meinen Server und erhielt eine detaillierte Übersicht: Nutzungsstatistiken, aktive Services und Zugangsdaten. Über das linke Menü konnte ich Optionen wie:
- Monitoring – mit Graphen für CPU, RAM und Speicher
- Vertical Scaling – um Server-Ressourcen sofort zu erweitern
- Manage Services – wo ich NGINX, MySQL oder PHP neu starten konnte
- Security – wo ich IPs auf die Whitelist setzen und Firewall-Einstellungen vornehmen konnte
- Backups – um tägliche oder bedarfsabhängige Backups zu konfigurieren

Cloudways ermöglicht es sogar, ein SSH-Terminal direkt im Browser zu starten, was für schnelle Änderungen von Vorteil ist. Wer etwas Technik-Erfahrung hat, wird die Detailtiefe zu schätzen wissen.
Bei Kinsta war das Erlebnis hingegen schlanker und weniger technisch. Innerhalb von MyKinsta konnte ich die Einstellungen meiner Webseite verwalten, PHP-Versionen ändern und Analysen einsehen – und das alles über eine übersichtliche Benutzeroberfläche.
Besonders gefiel mir die Möglichkeit, Bulk-Aktionen über mehrere Seiten gleichzeitig durchzuführen. Ich konnte Plugins aktualisieren, den Cache leeren, CDN aktivieren und mehr – ohne jede Seite einzeln anklicken zu müssen.

Funktionen wie Seiten-Umbenennung, WordPress-Zurücksetzen und CSV-Export fand ich ebenfalls unglaublich nützlich. Solche Features bieten die meisten Dashboards nicht standardmäßig, und Kinsta macht es unglaublich einfach.

Kinsta setzt die Standard-Maximalgröße für Dateiuploads auf 128MB, und falls ich diese erhöhen wollte, konnte ich einfach direkt im Dashboard einen Chat mit dem Support eröffnen.
6. Vergleich Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Cloudways bietet anpassbare und skalierbare Sicherheitsoptionen.
Cloudways Datenschutz und Sicherheit
Was mich an Cloudways besonders beeindruckte, war das Maß an Kontrolle und Flexibilität, das geboten wird.
Man hostet auf erstklassiger Cloud-Infrastruktur wie DigitalOcean, AWS, Google Cloud, Linode oder Vultr – sodass man von Anfang an auf sicheren, skalierbaren Systemen aufbaut.
Nach dem Start meines Servers öffnete ich den Bereich „Settings & Packages“ – und war wirklich beeindruckt.
Dieser Bereich ist in mehrere Tabs unterteilt, wie Basic, Advanced, Packages, Optimization und Maintenance – jeder einzelne vollgepackt mit Konfigurationsoptionen, die es ermöglichen, das Verhalten des Servers individuell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Ich möchte einige der nützlichsten Einstellungen aus dem Bereich Advanced Settings erläutern. Dort kann man PHP-bezogene Limits und Abläufe anpassen. Zum Beispiel:
- Max Input Variables: Bei mir waren das 10.000 – dieser Wert steuert, wie viele Eingabefelder ein Skript verarbeiten kann (hilfreich bei umfangreichen Formularen oder WooCommerce).
- Max Input Time: Auf 60 Sekunden gesetzt – definiert, wie lange ein Skript Eingabedaten parsen darf, bevor es abbricht.
- OPCache Memory: Auf 64MB eingestellt – das beschleunigt die PHP-Ausführung, indem vorkompilierter Skript-Bytecode im Speicher abgelegt wird.
- Short Open Tag: Standardmäßig deaktiviert, was eine gute Sicherheitsmaßnahme ist.
- Xdebug: Deaktiviert (es kann bei Bedarf zum Debuggen aktiviert werden, aber im Normalbetrieb verbessert es die Performance und Sicherheit, wenn es ausgeschaltet ist).
Anschließend fügt Cloudways einen Imunify360-gestützten Firewall-Schutz hinzu. Es gibt Werkzeuge wie Fail2ban, DoS-Schutz, CMS-spezifische WAF-Regeln, Brute-Force-Angriff-Prävention und Bot-Schutz, die man basierend auf der eigenen Konfiguration anpassen kann.
Zudem scannt die Plattform die Anwendungen auf Malware und sendet Echtzeit-Benachrichtigungen über den CloudwaysBot. Besonders praktisch fand ich, dass der Schwachstellenscanner sofortige Updates zu WordPress-Core- und Plugin-Problemen liefert, sodass man schnell reagieren kann.
Und wenn Sie einen intensiveren Schutz benötigen, können Sie Cloudflare Enterprise als kostenpflichtiges Add-on aktivieren, um den Traffic auszulagern und den DDoS-Schutz weiter zu verstärken.
Weitere Vorteile:
- IP- und Ländersperren
- Web-Honeypots zur Abwehr von Bots
- Automatisierte Backups mit einstellbarer Aufbewahrungsdauer
- SafeUpdates (optional) zum sicheren Testen von WordPress/Plugin/Theme-Updates
Wenn man seine Konfiguration skalieren, Firewalls manuell verwalten oder fortgeschrittene Sicherheitsfunktionen nur bei Bedarf hinzufügen möchte, bietet Cloudways genau diese Freiheit.
Kinsta Datenschutz und Sicherheit
Auch Kinsta macht vor Sicherheitsfeatures nicht halt, insbesondere im Bereich Managed WordPress Hosting.
In allen Tarifen ist Cloudflare Enterprise bereits integriert, was DDoS-Schutz und eine leistungsstarke WAF direkt mitliefert. Zudem profitieren Sie auf Serverebene vom Google Cloud Firewall-Schutz.
Das Malware-Team von Kinsta arbeitet proaktiv. Falls Ihre Seite infiziert wird, wird diese kostenlos bereinigt – ohne dass ein Upgrade oder Add-on nötig ist.
Zusätzlich erhalten Sie:
- Täglich automatisierte Backups
- Wildcard SSLs
- 2FA und Brute-Force-Schutz
- Login-Sperre nach mehreren Fehlversuchen
- IP-Sperr-Werkzeuge
- XML-RPC-Einschränkungen
- Plugin-Schwachstellenwarnungen

Kinsta überzeugt besonders durch eine „Set it and forget it“-Sicherheitslösung, ohne dass man manuell Konfigurationen vornehmen muss.
7. Vergleich der Serverstandorte
Cloudways bietet mehr Serverstandorte für eine globale Reichweite.
Serverstandorte von Cloudways
Einer der Punkte, die mich an Cloudways besonders interessierten, war, wie global zugänglich die Plattform wirklich ist – denn die Performance hängt stark von der Nähe zur Zielgruppe ab. Ich wollte wissen: Kann ich einen Server in der Nähe meiner Besucher starten, egal wo sie sich befinden?
Die Antwort: Ja.
Cloudways kooperiert mit fünf großen Cloud-Infrastruktur-Anbietern – AWS, Google Cloud, DigitalOcean, Vultr und Linode – was mir den Zugang zu über 65 Serverstandorten weltweit ermöglicht. Von New York und Frankfurt bis hin zu Mumbai und Tel Aviv ist die Auswahl enorm. Kürzlich wurden sogar 17 neue Rechenzentren angekündigt, wodurch die Reichweite in Regionen wie Doha, Seoul und Tel Aviv erweitert wurde.

Auffallend war, wie einfach es ist, einen Serverstandort während des Setups auszuwählen. Nachdem man einen Anbieter wie DigitalOcean oder AWS gewählt hatte, konnte man den Serverstandort aus einer Dropdown-Liste auswählen, die Nordamerika, Europa, Asien, Australien und mehr abdeckt.
Und falls ein Wechsel erforderlich sein sollte? Cloudways ermöglicht das Klonen des bestehenden Servers in einen neuen Standort. Zwar erfolgt dies nicht per Ein-Klick, der Prozess ist jedoch unkompliziert und bietet enorme Flexibilität. Man startet einfach einen neuen Server am gewünschten Standort, klont den bestehenden und ist fertig.
Serverstandorte von Kinsta
Als Nächstes wollte ich Kinsta vergleichen.
Kinsta hostet alles auf der Google Cloud Platform, weshalb die Standorte an die Rechenzentren von Google gebunden sind. Auch wenn das den Zugang zu einigen der leistungsstärksten Hardware (wie C2 und C3D) ermöglicht, beläuft sich die Gesamtzahl der WordPress-Serverstandorte derzeit auf 37.
Das ist keineswegs wenig – und die „Boosted Regions“ bieten eine verbesserte Performance. Zum Beispiel profitieren Seiten, die in Ashburn (USA), Frankfurt (Deutschland) und Sydney (Australien) gehostet werden, von moderneren virtuellen Maschinen, die PHP-Ausführung und MySQL-Abfragen deutlich schneller bewältigen – ideal für dynamische Webseiten.
Allerdings unterstützt Kinsta nicht so viele Regionen wie Cloudways, und man ist ausschließlich auf Google Cloud festgelegt. Die gute Nachricht: Falls ein Umzug der Seite in einen anderen Standort nötig sein sollte, hilft das Support-Team weiter. Anders als bei Cloudways ist es jedoch nicht möglich, den Server eigenständig an einen neuen Standort zu klonen.
Nichtsdestotrotz bietet Kinsta umfangreiche Dokumentationen und Tools wie GCPPing, die dabei helfen, anhand der Latenz vom Standort der Zielgruppe den besten Rechenzentrumsstandort auszuwählen. Dies ist ein netter Zusatz für Nutzer, die datenbasierte Entscheidungen treffen möchten.
Aber in puncto geografischer Flexibilität liegt Cloudways klar vorn.
Cloudways vs Kinsta: Fazit
Nach ausgiebigen Praxistests beider Plattformen stellt sich Cloudways als Gesamtsieger heraus. Es bietet eine schnellere Performance, mehr Flexibilität bei der Wahl von Cloud-Anbietern wie AWS und DigitalOcean sowie ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis beim Skalieren von Projekten. Während Kinsta in der Benutzerfreundlichkeit und im Support überzeugt, gibt Cloudways vor allem Entwicklern und wachsenden Unternehmen mehr Kontrolle, Geschwindigkeit und Anpassungsmöglichkeiten.
| Kategorie | Gewinner | Grund |
| Preis- und Tarifgestaltung | Cloudways | Bietet niedrigere Einstiegspreise und mehr Kontrolle über Serverkonfigurationen |
| Support | Cloudways | Schnelle Antworten, hochkompetente Mitarbeiter und weniger Hin und Her |
| Hosting-Features | Cloudways | Mehr fortschrittliche Optionen wie Serverklonen, SafeUpdates und Skalierung |
| Website-Performance | Cloudways | Schnellere Ladezeit (641ms vs. 879ms) und insgesamt bessere GTmetrix-Ergebnisse |
| Benutzerfreundlichkeit | Kinsta | Ausgereifteres Dashboard und einsteigerfreundlicher Setup |
| Datenschutz und Sicherheit | Cloudways | Bietet tiefere Kontrolle und mehr integrierte Tools wie WAF und Fail2ban |
| Serverstandorte | Cloudways | 65+ Standorte über AWS, GCP und mehr – breitere globale Abdeckung |


