
- Cloud-Instanzen
- Cloudflare: Weltweite Verfügbarkeit, Sicherheit im Mittelpunkt, Rund-um-die-Uhr-DDoS-Schutz
- 24/7-Support – verfügbar 365 Tage im Jahr per Telefon, E-Mail, Tickets und Wissensdatenbank

- Geld-zurück-Garantie innerhalb von 30 Tagen, wenn Sie nicht zufrieden sind
- Ultra-schnelle Geschwindigkeiten, niedrige Verlängerungskosten
- Support verfügbar 24/7/365 über Telefon, E-Mail, Chat und Wissensdatenbank
Hosting Vergleich: Kurzübersicht
Nach ausführlichen Tests beider Anbieter in Bezug auf Preisgestaltung, Leistung, Funktionen, Benutzerfreundlichkeit, Support und Serveroptionen lautet mein Fazit: InterServer gewinnt.
Contabo ist kostengünstiger und verfügt über eine breitere globale Abdeckung, aber InterServer wirkt insgesamt flüssiger – mit schnelleren Geschwindigkeiten, besserem Support und umfangreich integrierten Funktionen von Anfang an.
Für die meisten Anwender, insbesondere wenn Zuverlässigkeit und unterstützende Hilfe wichtig sind, ist InterServer die sicherere und vielseitigere Wahl.
*Contabos Ticket-Support ist nur nach dem Login verfügbar, und es gibt keinen Live-Chat.
1. Preis- und Tarifvergleich
Contabos VPS-Preise schlagen InterServer’s Angebote bei Weitem.
Contabo bietet mehr rohe Leistung zu einem geringeren Preis. Ich habe beide Anbieter getestet und obwohl InterServer ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis liefert – insbesondere mit seinem Shared Hosting ab 2,50 $ und Linux-VPS ab 3 $ – sind Contabos Cloud-VPS-Tarife für den Preis weitaus großzügiger.
Man kann mit 8 GB RAM und 75 GB NVMe SSD bereits für nur 4,95 $/Monat starten – ein unglaubliches Angebot, wenn man Leistung mit kleinem Budget benötigt.
InterServer bietet zwar flexiblere Konfigurationen und zusätzliche Shared Hosting-Vorteile wie InterShield-Sicherheit und garantierte E-Mail-Zustellung, aber für VPS-Nutzer, die kostengünstig skalieren wollen, ist Contabo eindeutig im Vorteil.
2. Supportvergleich: Wer steht hinter Ihnen?
InterServer bietet schnellere und leichter zugängliche Support-Kanäle, inklusive Live-Chat und telefonischer Unterstützung.
*Nur für Contabo-Kunden nach dem Login verfügbar
Contabo Support: Meine Erfahrung
Um Contabos Support zu bewerten, wollte ich herausfinden, wie reaktionsschnell und anfängerfreundlich er ist – vor allem, wenn man gerade erst anfängt oder dringende Fragen hat.
Zunächst suchte ich auf der Contabo-Website nach einer Live-Chat-Option. Diese war jedoch nicht vorhanden. Das vermittelte sofort den Eindruck, dass der Support etwas langsamer reagiert als bei anderen Anbietern. Als ich dann auf „Ticket absenden“ klickte, wurde ich zur Login-Seite weitergeleitet.
Da fiel mir auf: Ohne aktive zahlende Kundschaft kann man kein Support-Ticket eröffnen. Das ist ungünstig, wenn man den Service evaluieren oder vor dem Kauf Fragen klären möchte.
Da das Ticketsystem gesperrt war, testete ich den telefonischen Support. Ich rief die offizielle Nummer +49 89 3564717 70 an, die montags bis freitags von 10 bis 20 Uhr MEZ erreichbar ist. Nach etwa 4 Minuten Verbindung war der Ansprechpartner höflich und kompetent. Er beantwortete meine Fragen zu Backup-Optionen und Control-Panel-Add-ons klar und professionell.
Fazit: Befindet man sich in Europa, ist Contabos Telefon-Support in Ordnung. Liegt man jedoch in den USA oder Asien, können die Zeitunterschiede zu Unannehmlichkeiten führen. Zudem wird ausschließlich Englisch und Deutsch unterstützt, was für einige eine Hürde sein kann.
Contabo bietet außerdem eine hilfreiche Wissensdatenbank mit klar strukturierten Artikeln und vereinzelten Videoguides. Ich nutzte sie, um herauszufinden, wie man Reverse DNS und DNS-Zonen einrichtet – die Anleitungen waren leicht verständlich.

InterServer Support: Meine Erfahrung
Ich wollte prüfen, wie der Support bei InterServer abschneidet, besonders da sie 24/7 erreichbar sein und einen Live-Chat anbieten.
Ich besuchte daher direkt deren Website und öffnete das Chatfenster in der unteren rechten Ecke. Nachdem ich meinen Namen und meine E-Mail eingetragen hatte, erschien eine Warteschlangenmeldung: “Sie sind Nummer 1. Geschätzte Wartezeit: 24 Minuten.” Das klang zwar lang, doch innerhalb einer Minute meldete sich ein menschlicher Agent.
Auf meine Frage, ob InterServer eine kostenlose Testphase oder Rückerstattung anbiete, antwortete der Support-Mitarbeiter prompt und direkt:
“Wir bieten keine kostenlosen Testphasen an, jedoch haben unsere Shared Hosting-Tarife eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. VPS-Tarife nicht.”

Das ist genau die Art von schneller und präziser Antwort, die man von einem Live-Chat erwartet – ohne Umschweife, nur Fakten.
Im Anschluss testete ich den telefonischen Support, indem ich die gebührenfreie US-Nummer +1-877-NJCOLO-1 anrief. Fast sofort wurde ich mit einem Agenten verbunden. Auf die Frage, ob sich der VPS-Erneuerungspreis ändere, erklärte man mir klar, dass beim Renewal kein Preisanstieg erfolgt – es bleibt bei der monatlichen Gebühr.
Eindruck: Sowohl der telefonische Support als auch der Live-Chat von InterServer waren reaktionsschnell, hilfreich und direkt. Gerade bei dringenden Fällen ist genau dieser Support Gold wert.
Außerdem ist deren Wissensdatenbank übersichtlich strukturiert und enthält detaillierte Tutorials – wenn auch ohne Videoguides.

3. Vergleich der Hosting-Funktionen
InterServer bietet in jedem Tarif mehr integrierte Funktionen.
InterServer Funktionen
Ich habe InterServer in verschiedenen Projekten genutzt – der Anbieter ist bei den integrierten Funktionen äußerst großzügig. Schon im günstigsten Shared-Tarif erhält man unbegrenzten Speicher, Bandbreite und E-Mail-Konten.
Der SitePad Website Builder ist leicht zu bedienen und wird bereits vorinstalliert geliefert. Zudem schätze ich das integrierte Sicherheitskonzept (InterShield), die wöchentlichen Backups und den kostenlosen Malware-Cleanup während der Migration.
Die Auswahl an Control Panels (cPanel oder DirectAdmin) ist anfängerfreundlich, und es ist beruhigend zu wissen, dass der Preis dank des lebenslangen Preis-Locks niemals steigt.

Contabo Funktionen
Contabo fokussiert sich mehr auf Leistung. Hier bekommt man starke Hardware – hohe RAM-Kapazitäten, NVMe SSDs und bis zu 32 TB ausgehenden Traffic. Snapshots zur Sicherung der VPS-Daten sind inklusive, allerdings muss man E-Mail-Dienste selbst einrichten und für Control Panels wie cPanel oder Plesk kommt ein Aufpreis hinzu.
Obwohl Contabo out-of-the-box weniger Funktionen bietet, ist der Anbieter für Entwickler sehr gut geeignet und punktet, wenn volle Kontrolle und skalierbare Infrastruktur gefragt sind.
Die API, CLI-Tools, individuellen Image-Deployments und optionalen automatischen Backups sind ideal für Power-User und DevOps-Workflows.

4. Vergleich der Website-Performance
Unter Last ist InterServer schneller und reaktionsfähiger.
Um zu prüfen, wie gut die jeweiligen Anbieter wirklich performen, führte ich GTmetrix-Tests durch. Diese Tests zeigen, wie effizient der Server Ihre Inhalte ausliefert, wie schnell Nutzer etwas auf dem Bildschirm sehen und wie gut die Hosting-Plattform in Sachen Seitenstruktur, Last und Rendering abschneidet.
InterServer Performance
Um einen realistischen Anwendungsfall zu simulieren, testete ich nicht nur eine leere Seite. Ich installierte WordPress auf meinem InterServer Shared Hosting-Tarif, fügte einige Bilder und Plugins hinzu und ließ die Seite wie eine echte Website wirken.
Das Ergebnis:
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Eindruck: Die Seite lud schnell und effizient. Die geringe Blockierungszeit zeigt, dass InterServers Server Skripte und Assets sehr gut verarbeiten, was zu weniger Verzögerungen bei der Nutzerinteraktion führt. Auch der Wert für Layout-Verschiebungen ist beeindruckend niedrig, sodass das Design während des Ladevorgangs stabil bleibt.
Contabo Performance
Anschließend testete ich direkt https://contabo.com/en/ mit GTmetrix, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Infrastruktur in einer produktiven Umgebung performt.
Das Ergebnis lautete:
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Eindruck: Auch wenn die Seite nicht langsam war, traten bei JavaScript-Rendering und Blockierung spürbare Verzögerungen auf. Die insgesamt höhere Blockierungszeit bedeutet, dass Besucher leichte Eingabeverzögerungen oder Reaktionsverzögerungen bemerken könnten. Zudem dauerte das vollständige Laden über eine Sekunde länger, was besonders bei mobilen Nutzern oder bei langsamen Netzwerken die Nutzerbindung beeinträchtigen könnte.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu bedienen?
InterServer punktet mit einem übersichtlichen Dashboard, einem reibungsloseren Einrichtungsvorgang und einer anfängerfreundlichen WordPress-Installation.
Registrierung und Kontoerstellung
Als Erstes wollte ich herausfinden, wie einfach es ist, sich bei den beiden Anbietern zu registrieren und loszulegen – ein umständlicher Anmeldeprozess kann frustrierend sein, vor allem bei mehreren Websites oder wenn schnelles Handeln gefragt ist. Ich begann also mit Contabo.
Ich rief die Homepage von Contabo auf. Da ich speziell deren VPS testen wollte, fuhr ich mit der Maus über den Menüpunkt „VPS“ und wählte „Cloud VPS“ aus.

Man landete auf einer Seite, die alle verfügbaren VPS-Optionen auflistet. Nachdem ich die Angebote durchgesehen hatte, entschied ich mich für den Cloud VPS 20 und klickte auf „Select“.
Es folgte eine mehrstufige Konfigurationsseite. Contabo liefert gleich zu Beginn viele Anpassungsoptionen, weshalb ich sorgfältig auswählen musste:
- Laufzeit – Ich wählte 12 Monate, um den besten Preis zu erhalten.
- Region – Ich entschied mich für die Europäische Union für geringere Latenzzeiten.
- Speichertyp – Ich wählte 200 GB SSD.
- Betriebssystem – Ich entschied mich für Ubuntu 24.04.
- Automatisches Backup – Diese Option übersprang ich vorerst, obwohl die tägliche automatische Sicherung als Option angeboten wird.
- Netzwerk und IP – Die voreingestellte Bandbreite und IP reichten für den Test.
- Anmeldedaten – Ich legte ein sicheres Root-Passwort für meinen Server fest.

Rechts wurde im Bestellüberblick alle Änderungen in Echtzeit angezeigt – sehr praktisch, da man so stets den Überblick über den zu zahlenden Betrag behält. Es wurden Basisplan, Laufzeit, ausgewählte Zusatzfunktionen und die berechneten Steuern angezeigt. Als alles stimmte, klickte ich auf „Next“.
Auf der folgenden Seite wurde ich aufgefordert, ein neues Konto zu registrieren. Da ich neu bei Contabo war, füllte ich meine persönlichen Daten – Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail – aus. Anschließend wählte ich „Karte“ als Zahlungsmethode und gab meine Abrechnungsinformationen ein.
Nach einem Klick auf „Next“ zur Bestellüberprüfung und Zahlungsbestätigung erhielt ich wenige Minuten später eine Bestätigungs-E-Mail mit meinen VPS-Zugangsdaten und Setup-Anweisungen. Insgesamt war der Prozess gründlich, erforderte jedoch mehrere Schritte und war nicht ganz anfängerfreundlich.
Danach wechselte ich zu InterServer, um deren Anmeldeprozess zu vergleichen.
Auf der Homepage fuhr ich mit der Maus über „VPS & Cloud“ und wählte „VPS Home“.

Dort wurden Optionen für Linux VPS, Windows VPS und Storage VPS angezeigt. Da Linux VPS am verbreitetsten ist, klickte ich darauf.
Zu diesem Zeitpunkt wurde ich noch nicht mit einer VPS-Konfiguration konfrontiert, sondern musste zunächst ein Konto erstellen. Die Anmeldeseite war sehr simpel: Ich gab meine E-Mail und ein Passwort ein und klickte auf „Create Account“. Es gab auch die Möglichkeit, sich über Google oder GitHub anzumelden – praktisch, wenn man nicht noch ein weiteres Passwort verwalten möchte.
InterServer sandte mir sofort eine E-Mail mit einem Bestätigungscode. Nach der Verifizierung landete ich direkt im Dashboard – ohne Umwege, ohne unnötige Schritte. Im Vergleich zu Contabo wirkte der Ablauf mühelos.
Einmal im Dashboard, klickte ich auf „VPS bestellen“ und nahm die Konfiguration vor:
- Speicher: 80 GB SSD
- Arbeitsspeicher: 4096 MB
- Plattform: KVM
- Standort: Ich wählte New Jersey
- Betriebssystem: Ubuntu 24.04
- Passwort: Ich legte ein sicheres Root-Passwort fest

Nach Bestätigung der Einstellungen stimmte ich den AGB zu, wählte meine Zahlungsmethode und schloss die Bestellung ab. Eine Bestätigungs-E-Mail mit den VPS-Zugangsdaten und Setup-Links folgte nahezu sofort. Der gesamte Prozess war sehr direkt und verständlich.
Benutzeroberfläche – Kundenbereich & Dashboard
Anschließend wollte ich das Dashboard-Erlebnis erkunden – ein entscheidender Punkt, wenn man mehrere Server oder Domains verwalten muss. Es sollte intuitiv und schnell navigierbar sein, ohne dass man sich durch viele Menüebenen klicken muss.
Nachdem ich mich bei Contabo angemeldet hatte, wurde ich mit dem neuen, modernen Dashboard begrüßt – es unterstützt den Dunkelmodus und ist mobil optimiert. Über die Seitenleiste ließ sich auf Abrechnung, Domain-Einstellungen, Serversteuerung und Objectspeicher zugreifen. Die Oberfläche wirkte modern und intuitiv – weniger Klicks als bei älteren Versionen waren nötig.

Ich testete auch das neue Panel zur Verwaltung von Object Storage, das es ermöglicht, Buckets, Zugriffsrechte und Auslastung in einer Ansicht zu kontrollieren. Für Entwickler oder Systemadministratoren ist dieses Layout sehr leistungsstark. Allerdings wurden noch nicht alle Einstellungen in dieses neue Panel migriert – Bereiche wie Abrechnung und Domain-Verwaltung laufen noch über das alte Dashboard, was für Neulinge verwirrend sein kann, wenn sie alles an einem Ort erwarten.
Im Gegensatz dazu war das Dashboard von InterServer von Anfang an sauber und übersichtlich. Direkt nach dem Login sah ich eine Übersicht über mein Konto, meinen Prepaid-Saldo, aktive Services und sogar vergangene Login-Daten.
Die Seitenleiste war klar beschriftet:
- Dashboard für den schnellen Überblick
- VPS zur Verwaltung virtueller Server
- Web Hosting für Shared-Pläne
- Storage, Billing und mehr

Alles war klar gruppiert – es war nicht nötig, zwischen alten und neuen Panels zu wechseln wie bei Contabo. Ich schätzte, dass alles genau da war, wo ich es erwartete, was den Einstieg in die Plattform erheblich erleichterte.
Hosting-Einrichtung: Erstellung einer WordPress-Website
Für die meisten Nutzer steht WordPress als erstes an, weshalb ich testete, wie beide Anbieter hier vorgehen.
Mit Contabo gibt es mehrere Methoden, WordPress zu installieren – je nach verwendetem Panel oder bevorzugter Methode. Ich testete die Ein-Klick-Installation über CloudPanel.
Das CMS wurde korrekt installiert, allerdings musste ich DNS-Einträge und SSL-Zertifikate manuell konfigurieren, damit die Seite mit HTTPS funktioniert. Dieser zusätzliche Schritt könnte für Einsteiger wenig intuitiv sein.
Um es etwas einfacher zu gestalten, installierte ich cPanel mit Softaculous (als kostenpflichtige Option). Diesmal verlief die WordPress-Einrichtung reibungsloser – man wählt die Domain, legt Benutzername und Passwort fest und klickt auf „Installieren“. Allerdings musste auch hier cPanel manuell dem VPS hinzugefügt werden, sofern kein Managed-Tarif gebucht wurde.
Anschließend testete ich InterServer. Im Dashboard loggte ich mich in DirectAdmin ein, das kostenlos mitgeliefert wird. Dort scrollte ich zu Softaculous Auto Installer, klickte auf WordPress und wählte „Installieren“.

Ich wählte meine Domain, füllte die Admin-Daten aus und klickte erneut auf „Installieren“. Innerhalb weniger Minuten war WordPress einsatzbereit – ohne zusätzliche DNS-Anpassungen oder SSL-Komplikationen.

Es war ein echtes One-Click-Erlebnis und alles wurde in einer klaren Oberfläche abgewickelt. Für jemanden ohne technische Vorkenntnisse wirkt InterServers Methode wesentlich zugänglicher.
Server-Verwaltungs-Dashboard
Abschließend wollte ich bewerten, wie einfach es ist, den Server nach der Einrichtung zu verwalten – inkl. Neustart, Traffic-Überwachung und dem Zugriff auf wichtige Funktionen wie Snapshots und DNS-Einträge.
Bei Contabo erfolgt die Server-Verwaltung im Customer Control Panel. Unter „Your Services“ konnte ich:
- Den VPS starten, stoppen oder neu starten
- Die IP abrufen und Reverse DNS konfigurieren
- Über SSH verbinden
- Private Netzwerke einrichten
- Den VPS sogar in eine andere Region verlagern
Fortgeschrittene Nutzer werden die Möglichkeit schätzen, Serveraufgaben über die Contabo API zu automatisieren. Allerdings erschienen einige Bereiche etwas versteckt, sodass Einsteiger zunächst eine Lernkurve überwinden müssen.
Mit InterServer ging ich in den VPS-Bereich über die Seitenleiste. Dort wurden alle Server aufgelistet. Ein Klick auf das Zahnrad-Symbol neben einem Server öffnete das Verwaltungsmenü.

Alle wichtigen Serverdetails – IP-Adresse, Betriebssystem, Ressourcen und Nutzungswerte – wurden sofort angezeigt.
Dort konnte ich:
- Das Betriebssystem neu installieren
- Nutzungs- und Bandbreitendiagramme einsehen
- Auf den Server-Desktop zugreifen
- Snapshots erstellen und wiederherstellen
- ISO-Images hinzufügen oder entfernen

Am besten gefiel mir, dass alle Funktionen zentral und klar beschriftet waren – es war nicht nötig, zwischen unterschiedlichen Dashboards zu wechseln. Außerdem wurde der Bandbreitenverbrauch in Echtzeit angezeigt, was dabei hilft, unerwünschte Mehrkosten zu vermeiden.
In puncto Benutzerfreundlichkeit machte InterServer den gesamten Prozess unglaublich zugänglich – auch für Nutzer, die noch nie einen VPS verwaltet haben.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Ihre Daten sind bei InterServer dank InterShield, Inter-Insurance und integriertem WAF-Support besser geschützt.
InterServer Datenschutz und Sicherheit
Bei der Durchsicht von InterServer war ich beeindruckt, wie viel Sicherheitsarbeit der Anbieter für Sie übernimmt. Das InterShield Security-Paket ist besonders beruhigend. Es handelt sich nicht nur um Marketing-Hype – es durchsucht aktiv nach Viren, blockiert bekannte Bedrohungen mithilfe einer zentralen Malware-Datenbank und nutzt sogar Machine Learning, um den Angriffsschutz im Laufe der Zeit zu verbessern.

Das gab mir das Gefühl, dass ich mich nicht ständig selbst um Patches und Überwachung kümmern muss.
Ein weiteres Highlight ist Inter-Insurance, das wie ein Sicherheitsnetz wirkt. Sollte Ihre Website kompromittiert werden, übernimmt InterServer nicht nur die Bereinigung, sondern hilft auch bei der Wiederherstellung Ihres Accounts – eine Betreuung, die in dieser Preisklasse selten ist.
Außerdem agiert InterServer hinsichtlich Datenschutz sehr transparent. Die Datenschutzrichtlinie legt klar dar, wie und wann Daten geteilt werden, und die GDPR-Vorgaben gelten selbst für Nutzer außerhalb Europas. Zudem wird ein privater, quelloffener E-Mail-Hosting-Dienst angeboten – ein klares Bekenntnis zum Datenschutz.
Im täglichen Sicherheitsbetrieb sind enthalten:
- Kostenlose Let’s Encrypt SSL-Zertifikate
- Zugriff auf individuelle Firewall-Regeln im Kundenbereich
- Härtung der PHP-Sicherheit
- VM-basierte Isolation zwischen Nutzern für zusätzlichen Schutz
- Zwei-Faktor-Authentifizierung und sichere Passwort-Zurücksetz-Prozesse
Für Backups bietet InterServer wöchentliche Sicherungen – was gut ist, dennoch empfehle ich, bei häufigen Updates zusätzliche manuelle Backups durchzuführen.
Contabo Datenschutz und Sicherheit
Contabo erfüllt viele Anforderungen an die infrastrukturelle Sicherheit. Die automatische DDoS-Abwehr ist standardmäßig aktiviert, was besonders für Neueinsteiger hilfreich ist – so wird schädlicher Traffic bereits auf Netzwerkebene blockiert und die Verfügbarkeit auch bei Angriffen gesichert.
Die frei verfügbaren SSL-Zertifikate ermöglichen eine einfache Verschlüsselung des Traffics über sämtliche Tarife. Zudem unterstützen sie SSH-Zugang, Reverse DNS und privates Networking von Haus aus.
Bei der Sicherheit der physischen Rechenzentren war ich beeindruckt: Contabo operiert nach ISO/IEC 27001-Standards, verfügt über 24/7 CCTV, biometrische Zutrittskontrollen, Brandschutzsysteme sowie vollständige Stromredundanz – eine Infrastruktur, wie man sie von Unternehmensanbietern erwartet.
Allerdings gibt es abseits der Infrastruktur einige Schwächen:
- Kein Web Application Firewall (WAF) zum Schutz der Anwendungen
- Keine integrierten Malware-Scans – diese müssen selbst eingerichtet werden
- Backups sind kostenpflichtige Zusatzoptionen – ohne Teilnahme muss man manuell Snapshot-Backups konfigurieren
- Sicherheitsupdates sind Eigenverantwortung, vor allem bei unmanaged Servern

Hinsichtlich der Kontosicherheit setzt Contabo auf Zwei-Faktor-Authentifizierung per E-Mail und Telefon und erlaubt keine Kontoänderungen von unautorisierten E-Mails. Die Einhaltung der GDPR scheint gegeben, obwohl dies in der Datenschutzrichtlinie nicht ganz so klar dokumentiert ist wie bei InterServer.
Während Contabo also bei der infrastrukturellen Sicherheit und Compliance überzeugt, müssen Sie eigenständig deutlich mehr Maßnahmen ergreifen, um das gleiche Schutzniveau zu erreichen wie bei InterServer – das liefert standardmäßig.
7. Vergleich der Serverstandorte
Contabo bietet eine breitere globale Abdeckung und mehrere internationale Rechenzentrums-Regionen.
Bei den Tests beider Anbieter wollte ich wissen, wie viele Regionen tatsächlich angeboten werden, wie vielfältig diese sind und ob es leicht möglich ist, den optimalen Standort für beste Performance zu wählen.
Beginnend mit Contabo
Ich startete mit der Übersicht der verfügbaren Regionen während der VPS-Bestellung bei Contabo.
Direkt im Konfigurationsbereich wird klar angezeigt, dass man aus 9 globalen Regionen und 12 Rechenzentren wählen kann. Ich fand die Transparenz sehr gut – es werden auch Latenzzeiten für jeden Standort während des Bestellvorgangs angezeigt, was bei der Wahl des nächstgelegenen oder schnellsten Rechenzentrums hilfreich ist.
Hier die vollständige Liste der auswählbaren Rechenzentrumsoptionen:
- Europa (5 Rechenzentren in Deutschland)
- Vereinigtes Königreich (Portsmouth)
- Vereinigte Staaten – 3 Regionen:
- US Ost (New York)
- US Central (St. Louis)
- US West (Seattle)
- Asien:
- Singapur
- Japan (Tokyo)
- Indien (Mumbai)
- Australien (Sydney)

Ich fand es sehr praktisch, dass ich meinen VPS bei Bedarf direkt über das Control Panel in eine andere Region migrieren konnte – etwas, das nicht alle Anbieter ermöglichen. Contabo unterstützt sogar Live-Migrationen oder Redeployments in ein neues Rechenzentrum, ohne dass der Support kontaktiert werden muss.
Wer also Kunden in Indien, Australien, Europa oder irgendwo in Asien bzw. den USA ansprechen möchte, dem bietet Contabo mit seiner internationalen Abdeckung die nötige Flexibilität – ein klarer Fokus auf Reichweite und Mehrwert.
Anschließend bei InterServer
Bei InterServer sieht die Situation ganz anders aus. Die gesamte Infrastruktur befindet sich in den USA, konkret im Raum Secaucus, New Jersey, mit zusätzlicher Präsenz in Los Angeles (LAX1) und Carlstadt, NJ.
Die Standorte der Rechenzentren im Überblick:
- TEB2, TEB3/NY4, TEB4, TEB5, TEB6 – Alle in Secaucus, New Jersey
- LAX1 – Los Angeles, Kalifornien
- 365 DataCenters – Carlstadt, NJ
Das sorgt für eine starke Abdeckung im Nordosten der USA, bietet aber wenig internationale Reichweite. Wer also selbst oder dessen Zielgruppe in den USA, besonders an der Ostküste, angesiedelt ist, dem mag das sehr entgegenkommen. Die Rechenzentren sind hochsicher und entsprechen Enterprise-Standards – inklusive biometrischer Zugangskontrolle, mehreren Notstromaggregaten und 24/7-Personal.
Anders als bei Contabo gibt es bei InterServer während der Bestellung keine Option, einen globalen Standort auszuwählen – die Server stehen ausschließlich in den USA zur Verfügung.
Hosting Vergleich: Das Fazit
Nach intensiven Tests beider Plattformen fiel meine Gesamtwahl auf InterServer. Obwohl Contabo unschlagbare VPS-Leistungen bietet, überzeugt InterServer mit einem rundum stimmigen Hosting-Erlebnis – dank schnellerer Performance, benutzerfreundlicher Einrichtung, reaktionsschnellem Support und funktionsreichen Tarifen. Wenn Sie nach Einfachheit, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit suchen, ist InterServer die bessere Wahl.
| Kategorie | Sieger | Warum |
|---|---|---|
| Preis und Tarife | Contabo | Bietet mehr RAM, Speicher und Bandbreite zu niedrigeren Preisen bei VPS-Tarifen. |
| Support | InterServer | Bietet Live-Chat, Telefon- und Pre-Sales-Support – schneller und zugänglicher. |
| Hosting-Funktionen | InterServer | Enthält von Anfang an unbegrenzte E-Mail-Konten, Backups, SSL und einen Website Builder. |
| Website-Performance | InterServer | Schnellere Ladezeiten (2,2 s vs. 3,4 s) und geringere Blockierungszeiten (67 ms vs. 403 ms). |
| Benutzerfreundlichkeit | InterServer | Intuitiveres Dashboard, reibungslosere WordPress-Einrichtung und einfachere Serververwaltung. |
| Datenschutz und Sicherheit | InterServer | Enthält InterShield, Malware-Scans, WAF und umfassende Wiederherstellungsoptionen. |
| Serverstandorte | Contabo | 12 globale Rechenzentren in 9 Regionen – bessere internationale Abdeckung. |


