Nachdem ich beide Hoster in realen Tests ausprobiert habe, sticht Hostinger klar hervor. Vom Einrichten über den Support bis zur Performance – alles verlief reibungsloser, schneller und benutzerfreundlicher für Einsteiger.
Ich erhielt mehr Leistung für mein Geld, schnellere Seitenladezeiten, intelligentere Tools und ein einfacheres Dashboard – und das alles zu geringeren langfristigen Kosten.
InterServer ist nicht schlecht – stabil, mit unbegrenzten Ressourcen und solidem Support –, aber es kann einfach nicht mit dem Gesamterlebnis konkurrieren, das ich mit Hostinger gemacht habe.
1. Preis- und Tarifvergleich
Die rabattierten Tarife von Hostinger machen es zum klaren Gewinner in Sachen Preisgestaltung gegenüber InterServer.
Wenn Sie auf Ihr Budget achten und den größtmöglichen Nutzen für Ihr Geld erzielen möchten, ist Hostinger kaum zu schlagen. Ich habe deren Premium-Tarif für nur $2.99/Monat über 48 Monate gebucht – ein unschlagbares Langzeitangebot mit großartigen Features.
Sogar ihre Cloud- und VPS-Tarife werden mit hoher Anfangsrabattierung angeboten, was ein kostengünstiges Skalieren ermöglicht.
InterServer bietet zwar anständige monatliche Preise ohne Erhöhung bei der Verlängerung – besonders beim Shared Hosting ab $2.50/Monat – aber ihre VPS-Tarife beginnen höher und sind bei den Ressourcen weniger großzügig, sofern man nicht upgraden möchte.
Die Kombination aus tiefen Rabatten, großzügigem Speicherplatz und moderner Infrastruktur bei Hostinger gab mir in jeder Tarifstufe – ob Shared, Cloud oder VPS – mehr Flexibilität und Performance.
2. Vergleich des Kundensupports: Wer steht hinter Ihnen?
Hostinger bietet einen schnelleren, reaktionsfreudigeren Support.
Der Kundensupport kann entscheidend sein für Ihr Hosting-Erlebnis. Sie wünschen sich ein Team, das schnell reagiert, Ihre Sprache spricht und Ihnen klare Antworten liefert.
Hostinger Kundensupport
Um herauszufinden, wie hilfreich und reaktionsschnell der Support von Hostinger wirklich ist, loggte ich mich in mein Hostinger-Konto ein und rief das hPanel-Dashboard auf. In der rechten unteren Ecke klickte ich auf die „Help“-Chat-Blase, und ihr KI-Assistent Kodee erschien sofort.
Ich begann mit der Frage:
„Ich habe einen VPS und frage mich, ob ich ihn via SSH verwalten kann. Wird SSH unterstützt und wie greife ich darauf zu?“
Kodees Antwort war überraschend überzeugend. Er erklärte, dass ich Terminal oder PuTTY verwenden könne, mich über Port 22 einlogge und entweder ein Passwort oder einen SSH-Schlüssel nutzen könne. Er bot sogar an, bei der Einrichtung der Schlüssel zu helfen.

Da ich jedoch mehr als nur einen Bot wollte, bat ich darum, mit einem echten Agenten zu sprechen.
Innerhalb weniger Sekunden wurde ich mit Ignas, einem Live-Agenten, verbunden. Ich fragte etwas Komplexeres:
„Kann ich auf meinem VPS einen Reverse-Proxy mit Load Balancing einrichten?“
Ignas zögerte nicht. Er bestätigte, dass Hostinger dies unterstützt, erklärte, wie NGINX benutzt wird, und verlinkte mich sogar zur offiziellen Dokumentation. Keine Floskeln, kein Copy-Paste – nur echte Antworten.

Das gesamte Erlebnis – vom Start des Chats bis zur Klärung meiner Fragen – dauerte weniger als 5 Minuten. Und ehrlich gesagt, es fühlte sich an, als würde man mit einem technisch versierten Freund sprechen, der einem zur Seite steht.
InterServer Kundensupport
Als Nächstes wandte ich mich an InterServer und testete sie ebenso gründlich.
1. Live Chat Test
Ich besuchte die Seite von InterServer und klickte auf das Chat-Symbol in der rechten unteren Ecke. Es fragte nach meinem Namen und meiner E-Mail, und öffnete dann eine Warteschlange, in der stand, dass ich Platz #1 mit einer Wartezeit von 24 Minuten sei.
Glücklicherweise wurde ich innerhalb einer Minute mit einem Agenten verbunden.
Ich fragte:
„Bieten Sie eine kostenlose Testphase an? Und gilt die 30-Tage-Garantie auch für VPS?“
Der Agent teilte mir schnell mit, dass kostenlose Testphasen nicht angeboten werden und die Geld-zurück-Garantie nur für Webhosting gilt, nicht aber für VPS. Es war klar und auf den Punkt – keine Umschweife, keine Verzögerung.

2. Telefon-Support Test
Ich rief deren gebührenfreie US-Nummer an, um zu sehen, wie sie mit direkter Kommunikation umgehen. Ein Mensch nahm fast sofort ab.
Ich fragte: „Wird der VPS-Preis bei der Verlängerung nach dem ersten Monat erhöht?“
Der Agent bestätigte, dass die Verlängerung zum gleichen Preis erfolgt und es keine überraschenden Preiserhöhungen gibt. Zudem erinnerte er mich daran, dass VPS-Tarife monatlich sind und nicht erstattungsfähig.
Ich schätzte die direkten Antworten. Wenn Sie lieber telefonisch sprechen, ist der Support von InterServer zuverlässig und präzise.
3. Vergleich der Hosting-Features
Hostinger bietet mehr Features für weniger Geld.
Nach meinen Tests mit Hostinger fand ich es wirklich erfrischend, wie intuitiv und reaktionsschnell das gesamte Erlebnis war. Ihr individuelles hPanel ist eine willkommene Abkehr vom üblichen cPanel – es ist übersichtlicher, leichter zu navigieren und ermöglichte mir, meine WordPress-Seiten überraschend schnell einzurichten.

Ich nutzte deren KI-Website-Builder und hatte innerhalb weniger Minuten ein grundlegendes Layout stehen, und ich gefiel besonders, dass Features wie kostenloses SSL, tägliche Backups sowie automatischer Malware-Scan bereits selbst in den unteren Tarifen enthalten waren.

Dazu kam, dass der Migrationsprozess reibungslos verlief. Ich reichte eine Anfrage ein und innerhalb weniger Stunden wurde meine alte Seite ohne Ausfallzeiten übertragen. Das i-Tüpfelchen: Ihre Tarife sind mit Entwickler-Tools ausgestattet und die Performance dank NVMe-Speicher und LiteSpeed zeigt sich eindrucksvoll.
InterServer Features
InterServer punktet mit unbegrenztem Speicher, Bandbreite und E-Mail-Konten – ideal, wenn Sie mehrere Seiten betreiben möchten, ohne sich Gedanken über Begrenzungen machen zu müssen.
Die Optionen mit cPanel und DirectAdmin bieten Ihnen Flexibilität, je nachdem, wie vertraut Sie mit den Systemen sind.

Besonders beeindruckt hat mich deren InterShield-Sicherheits-Suite, die Malware-Schutz, DDoS-Abwehr und eine integrierte Firewall umfasst – alles ohne zusätzliche Kosten.
Der SitePad Builder von InterServer ist funktional, mit über 300 Themes, und sie bieten wöchentliche Backups sowie kostenlose Migrationen inklusive Malware-Bereinigung an. Am besten: Ihre Preisgarantie sichert vor unerwarteten Verlängerungs-Kostenerhöhungen ab.
Zwar ist das Erlebnis traditioneller und weniger poliert als bei Hostinger, aber es ist verlässlich für Nutzer, die Wert auf Kontrolle und Stabilität legen.
4. Vergleich der Website-Performance
Hostinger ist schneller und zuverlässiger.
Die Performance ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Wahl eines Webhosters.
Ich wollte mich nicht allein auf Marketingversprechen verlassen, also richtete ich echte Webseiten auf beiden Plattformen ein und führte unabhängige GTmetrix-Tests durch, um zu sehen, welcher Anbieter tatsächlich liefert.
Hostinger Performance Review
Bei Hostinger testete ich eine reale Website, die auf deren Servern gehostet wurde. Alles lud in unter einer Sekunde.

Sogar bei realen Inhalten fühlte sich die Seite äußerst reaktionsschnell an. Das Backend reagierte prompt, und dank der LiteSpeed-Serverarchitektur und NVMe-SSD-Speicher von Hostinger wurden die Inhalte schnell ausgeliefert.
Diese Performance profitiert eindeutig von Hostingers globalem CDN, integrierten Caching und der schnellen Serverarchitektur. Vom Start bis zum vollständigen Laden der Seite dauerte es weniger als eine Sekunde – was selbst bei Top-Anbietern selten ist.
InterServer Performance Review
Für InterServer installierte ich WordPress auf einem ihrer Shared-Hosting-Tarife und füllte die Seite mit realen Inhalten, Plugins und Medien.

Um fair zu bleiben: Die Struktur war gut – das Backend von InterServer ist solide. Allerdings war die Auslieferung der Inhalte langsamer. Der hohe TTFB deutet auf eine Verzögerung in der Serverantwort hin. Während TBT und CLS-Werte akzeptabel waren, überschritt die Gesamt-Ladezeit die 2-Sekunden-Marke, was ein Schwellenwert ist, ab dem viele Besucher abspringen.
InterServer nutzt standardmäßig weder LiteSpeed noch globale CDN-Integrationen, was die langsamere Performance vermutlich erklärt.
5. Vergleich der Benutzerfreundlichkeit: Welche Plattform ist einfacher zu bedienen?
Hostinger ist dank seines klar strukturierten Dashboards und schnellen Setups einfacher zu bedienen.
Wie einfach ist es, sich zu registrieren und ein Konto zu erstellen?
Beim Testen einer Hosting-Plattform beginne ich immer mit dem Registrierungsprozess. Warum? Weil er zeigt, wie benutzerfreundlich der Service wirklich ist. Ist der Einstieg schwierig, wird der Rest vermutlich auch nicht reibungslos ablaufen.
Um herauszufinden, wie einfach es ist, sich bei Hostinger anzumelden, besuchte ich direkt deren Homepage. Ich klickte im oberen Menü auf „Services“ und wählte „Web Hosting“.

Nachdem ich die Tarife durchgesehen hatte, wählte ich das Business-Paket und klickte auf „Choose Plan“.
Von da an verlief der gesamte Checkout-Prozess reibungslos. Ich wählte meinen Abrechnungszeitraum, gab meine E-Mail-Adresse ein, erstellte ein Passwort und zahlte. Das war’s – keine aufdringlichen Upsells, keine verwirrenden Schritte und keine Verzögerungen.

Innerhalb weniger Minuten befand ich mich im Dashboard von Hostinger, dem hPanel, und war startklar. Kein DNS-Setup, keine E-Mail-Bestätigung, keine technischen Hürden. Es funktionierte einfach.
Als Nächstes wollte ich sehen, wie InterServer im Vergleich abschneidet.
Ich rief die InterServer-Homepage auf, bewegte die Maus über „VPS & Cloud“ und klickte dann auf „VPS Home.“

Da ich VPS testete, wählte ich die Option Linux VPS. Zunächst gelangte ich nicht direkt zum Checkout. Stattdessen musste ich vor dem Kauf ein Konto erstellen. Ich meldete mich mittels meiner E-Mail und eines Passworts an – alternativ wurden auch bequeme Login-Optionen über Google, Facebook und GitHub angeboten.
Nachdem ich mein Konto erstellt hatte, erhielt ich eine E-Mail mit einem Bestätigungscode. Nach Eingabe des Codes wurde mein Konto sofort verifiziert.
Anschließend gelangte ich zur VPS-Bestellkonfiguration. Hier wurde es technischer: Ich musste Speichergröße, Arbeitsspeicher, Transferlimit, Plattform (KVM), Serverstandort (ich wählte New Jersey), Betriebssystem (Ubuntu 24.04) und ein Root-Passwort konfigurieren. Erst danach durfte ich zum Checkout, zur Eingabe der Abrechnungsdaten und zur Zahlung übergehen.

Es war nicht schwierig, aber es erforderte mehr Schritte und Entscheidungen im Voraus im Vergleich zu Hostinger.
Erkundung des Kundenbereichs & Dashboards
Sobald ich im hPanel von Hostinger war, fiel mir sofort auf, wie übersichtlich und organisiert alles war. Das Menü auf der linken Seite bot Zugriff auf alles, was ich benötigte: Webseiten, E-Mails, Domains, Backups, Datenbanken und sogar VPS-Verwaltung.

Das Hauptdashboard gab mir einen Überblick über alle meine aktiven Dienste. Ich konnte meinen Webhosting-Tarif (Premium Web Hosting), eine Liste meiner Domains, VPS-Informationen sowie die jeweiligen Verwaltungsoptionen neben jedem Dienst sehen.
Am besten gefiel mir, dass ein Klick auf „Manage“ in einem der Dienste einen dedizierten Bereich öffnete, der speziell für Nutzer und nicht nur für Entwickler gestaltet war. Es gab keinen Ballast, keine einschüchternde Fachsprache – nur ein intelligentes Layout mit klaren Steuerungselementen. Es wirkte schnell und professionell.
Anschließend loggte ich mich bei InterServer ein, um deren Dashboard zu erkunden.
Nachdem mein VPS aktiviert war, klickte ich im linken Menü auf den Dashboard-Tab. Das Layout war traditioneller und schlichter im Vergleich zu Hostinger, aber dennoch sehr benutzerfreundlich. Es zeigte mein Kontoguthaben, unbezahlte Rechnungen und Anmeldeaktivitäten an.

Das linke Menü gliederte die Inhalte nach Dienst: Dashboard, VPS, Web Hosting, Storage und Billing. Jeder Abschnitt hatte einen klaren Zweck, und nichts war versteckt. Als ich auf „VPS“ klickte, sah ich meinen Server, begleitet von einem Einstellungs-Icon, um das Control Panel zu öffnen.
Es war nicht auffällig, aber funktional. Allerdings waren für weiterführende Einstellungen mehr Klicks nötig, und es fehlte der direkte visuelle Komfort, den Hostinger von Haus aus bietet.
Einrichten einer neuen WordPress-Website
Ich wollte testen, wie einfach es ist, eine WordPress-Seite bei beiden Anbietern live zu schalten – schließlich ist das der Hauptgrund, warum die meisten Nutzer hier sind.
Für Hostinger hätte es nicht einfacher sein können.
Im hPanel klickte ich auf „Websites“ und dann auf „Add Website“.

Von dort wurden mir vier Optionen angeboten:
- WordPress
- Hostinger Website Builder
- Hostinger Horizons (KI-Tool)
- Empty PHP/HTML Website
Ich wählte WordPress. Es forderte mich auf, einen Seitentitel, eine Admin-E-Mail und ein Passwort einzugeben. Nach Klick auf „Install“ war meine Seite in weniger als zwei Minuten online – Domain verbunden, SSL konfiguriert, alles eingerichtet.

Es war nicht nötig, eine Datenbank einzurichten, mit FTP zu hantieren oder DNS zu konfigurieren. Es ist zweifellos eine der schnellsten und reibungslosesten WordPress-Setups, die ich je erlebt habe.
Als Nächstes wollte ich sehen, wie InterServer die WordPress-Installation handhabt.
Ich loggte mich bei my.interserver.net ein und klickte anschließend auf „Login to DirectAdmin.“ Dort scrollte ich zum Bereich Extra Features und klickte auf Softaculous Auto Installer.
Innerhalb von Softaculous wählte ich WordPress und klickte auf Install.

Es führte mich zum Installationsformular, wo ich meine Domain auswählte und meinen Admin-Benutzernamen, Passwort und die E-Mail-Adresse eingab. Nach Klick auf Install war WordPress wenige Minuten später bereit.

Die Installation funktionierte einwandfrei, jedoch erschienen die Schritte deutlich manueller und etwas verstreuter. Man wechselt zwischen mehreren Interfaces – von DirectAdmin zu Softaculous – was nicht so anfängerfreundlich ist wie Hostingers One-Screen-Ansatz.
Serververwaltung
Zum Schluss wollte ich testen, wie beide Anbieter die Serververwaltung handhaben, insbesondere da ich bei beiden VPS getestet habe.
Im hPanel von Hostinger klickte ich auf „VPS“ und dann auf „Manage“.

Sofort sah ich das Betriebssystem meines Servers (AlmaLinux 9), Root-Login-Informationen und einen einfachen Button, um den Server neu zu starten. Beim Herunterscrollen fand ich zudem Echtzeit-Nutzungsdiagramme für CPU, RAM und Speicherplatz.

Ich konnte außerdem Firewall-Regeln verwalten, das Betriebssystem zurücksetzen, den SSH-Zugang konfigurieren, Reverse DNS festlegen und vieles mehr – alles mit wenigen Klicks. Selbst wenn Sie neu im VPS-Bereich sind, wird Sie dieses Setup nicht abschrecken. Die Nutzung des Terminals ist nur dann nötig, wenn Sie es möchten.
Im Menü auf der linken Seite des VPS-Dashboards gab es dedizierte Bereiche für:
- Settings
- Backups & Monitoring
- Security
- DNS Manager
- Tutorials
- API access
Jeder Abschnitt gab mir detaillierte Kontrolle, ohne es zu überfrachten. Es wirkte so, als sei es für Nutzer gebaut, die sowohl Leistung als auch Einfachheit schätzen.
Anschließend schaute ich mir InterServers VPS-Dashboard an.
Ich klickte im linken Menü auf „VPS“ und erhielt eine Liste all meiner VPS-Instanzen. Über das Einstellungen-Icon bei meinem Server öffnete sich das Control Panel.

Sofort erkannte ich den Namen des VPS, Abrechnungsdetails, Host-Informationen und technische Spezifikationen. Ich konnte das Betriebssystem neu installieren, den Bandbreitenverbrauch einsehen, Snapshots erstellen, ISO-Dateien einfügen und sogar Ressourcen upgraden oder downgraden. Das gab mir eine feingliedrige Kontrolle, richtete sich aber mehr an technisch versierte Nutzer.

Die Benutzeroberfläche war klar, aber visuell nicht modern. Im Vergleich zu Hostinger musste ich mich durch mehrere Menüs klicken und der Mangel an visuellen Ressourcen-Diagrammen und Live-Performance-Feedback ließ es ein wenig altmodisch wirken.
Doch ich hörte nicht bei dem VPS-Dashboard auf. Ich wollte auch sehen, wie InterServers DirectAdmin-Control Panel die tägliche Verwaltung von Websites und Servern unterstützt – besonders für Shared Hosting und WordPress-Nutzer.
Dazu klickte ich im linken Menü des InterServer-Dashboards auf „Web Hosting“. Dadurch wurde eine Liste all meiner Webhosting-Konten angezeigt. Neben meinem Hosting-Paket klickte ich auf das Einstellungen-Icon und dann auf „Login to DirectAdmin“.

Einmal drin wurde ich zu InterServers angepasstem DirectAdmin-Panel weitergeleitet, in dem deutlich mehr Steuerungsmöglichkeiten des Servers zugänglich waren. Die Oberfläche ist sauber und weniger überladen als das traditionelle cPanel, was eine willkommene Überraschung darstellte.

Die Tiefe der Konfigurationsmöglichkeiten in DirectAdmin war beeindruckend. Ich konnte SSL-Zertifikate verwalten, Subdomains einrichten und sogar mit Datei- und Backup-Tools arbeiten – alles ohne das Control Panel zu verlassen.
6. Vergleich von Datenschutz und Sicherheit: Welche Plattform ist sicherer?
Ihre Daten sind bei Hostinger in sichereren Händen.
Hostinger Datenschutz und Sicherheit
Beim Überprüfen der Sicherheitsfeatures von Hostinger fiel sofort auf, dass sie Datenschutz und Nutzersicherheit sehr ernst nehmen. Direkt nach dem Setup stellte ich fest, dass kostenlose SSL-Zertifikate automatisch ausgegeben werden – ohne manuelle Schritte. Diese verschlüsseln den gesamten Datenverkehr, was essenziell ist, wenn Sie Formulardaten, Zahlungen oder Log-in-Informationen verarbeiten.
Ihr mehrstufiger DDoS-Schutz umfasst fortschrittliche Filter und Ratenbegrenzung, unterstützt durch Cloudflare-geschützte Nameserver. Im hPanel fand ich zudem Einstellungen zur Verwaltung von Firewall-Regeln, Backup-Konfigurationen und Überwachung der Ressourcennutzung – außerdem ist eine Web Application Firewall (WAF) standardmäßig in den unterstützten Tarifen aktiv.
Hostinger bietet auch tägliche Backups, selbst im Shared Hosting, was ein großer Pluspunkt für eine schnelle Wiederherstellung im Falle von Ausfällen ist. Ich sah, dass der Malware-Scan bereits im Hintergrund aktiv war, dank Tools wie Monarx Anti-Malware. Alles funktionierte, ohne dass ich etwas konfigurieren musste.

Darüber hinaus gibt es Zwei-Faktor-Authentifizierung, Datenbankverschlüsselung und einen Secure Access Manager, mit dem ich sicher einen Mitarbeiter einladen konnte, ohne meine Hauptanmeldedaten zu teilen – perfekt für Agenturen oder wachsende Teams.

Mit ISO/IEC 27001:2017-Zertifizierung, DSGVO-Konformität und Datenschutz-first DNS-Setups ist es eine sehr robuste Sicherheitslösung.
InterServer Datenschutz und Sicherheit
Bei InterServer wollte ich testen, wie gut sie grundlegende Schutzmaßnahmen wie Malware-Abwehr, Datenverkehrsfilterung und Kontoisolierung umsetzen.
Sie bieten InterShield Security an, ihre eigene Lösung, die Firewall, Virenscan und maschinelles Lernen zur Bedrohungserkennung kombiniert. Während der Nutzung meines VPS konnte ich beobachten, wie InterShield verdächtige Anfragen blockierte – ein gutes Zeichen dafür, dass die Echtzeit-Filterung funktioniert.
Außerdem erhalten Sie kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt und einen DDoS-Schutz, der allerdings nicht sehr konfigurierbar ist. Auch die Integration eines Cloudflare-CDN ist vorhanden, was den Datenverkehr reduziert und den Schutz verbessert.

Worin InterServer jedoch zurückfällt, ist die Backup-Frequenz – sie bieten nur wöchentliche Backups an und empfehlen, dass Nutzer aus Sicherheitsgründen manuelle Backups durchführen. Ich fand keinen einfachen Schalter für tägliche Backups wie bei Hostinger.
Zudem, auch wenn die Verwaltung von Firewall-Regeln möglich ist, gestaltet sich diese ohne klare visuelle Anleitung als technisch anspruchsvoller.
Malware-Bereinigung wird über ihren Inter-Insurance-Service angeboten, was gut ist, falls Ihre Seite jemals kompromittiert wird – sie kümmern sich darum. Einen Secure Access Manager oder ein detailliertes Berechtigungssystem für Mitarbeiter gibt es jedoch nicht.
Im Bereich Datenschutz ist InterServer DSGVO-bewusst und folgt vernünftigen Offenlegungspraktiken. Ihr E-Mail-Hosting ist ebenfalls datenschutzorientiert und sie vermeiden bewusst, übermäßig Daten zu sammeln. Allerdings gehen sie nicht so weit wie Hostinger, wenn es um integrierte Zugangskontrollen oder Compliance-Zertifizierungen geht.
7. Vergleich der Serverstandorte
Hostinger überzeugt mit einem wirklich globalen Servernetzwerk.
Beim Testen von Hosting-Anbietern achte ich stets darauf, wo sich deren Rechenzentren befinden. Warum? Denn je näher der Server an Ihrer Zielgruppe liegt, desto schneller lädt Ihre Seite für diese. Latenz ist entscheidend – vor allem im E-Commerce und SEO.
Hostinger Serverstandorte
Beim Einrichten meines Hostinger-Kontos fiel mir als Erstes die Möglichkeit auf, den Serverstandort nach meiner Region auszuwählen. Hostinger macht dies ungemein einfach – direkt während des Setups oder auch nachträglich über ihr integriertes Migrationstool.
Folgendes beeindruckte mich besonders:
- Web- und Cloud Hosting: Server in Europa (Frankreich, Deutschland, Litauen, Großbritannien, Niederlande), Asien (Indien, Indonesien, Singapur), Nordamerika (Arizona, Massachusetts, New York) und Südamerika (Brasilien).
- VPS-Tarife: Die gleichen Standorte wie oben – ideal für Entwickler und Agenturen mit globalen Kunden.
- cPanel Hosting: Verfügbar in Litauen, Großbritannien, Indien, USA und Brasilien.

Zudem wird eine CDN-Integration angeboten, die die Abdeckung sogar auf Orte wie Japan, Sydney und Südafrika erweitert.
Besonders auffällig war Hostingers Engagement für grüne Energie: Rechenzentren in den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Litauen und Brasilien werden entweder ausschließlich mit erneuerbarer Energie betrieben oder mit dieser ausgeglichen. Wenn Ihnen Nachhaltigkeit wichtig ist, ist das ein massiver Pluspunkt.
Ich persönlich wählte einen Server in New York für meine US-Seite und einen in Deutschland für eine Testseite, die sich an Europa richtete – beide zeigten in Speedtests hervorragende Ergebnisse.
InterServer Serverstandorte
Als Nächstes wollte ich sehen, wie InterServer abschneidet. Im Gegensatz zu Hostinger bietet InterServer keine globalen Serveroptionen. Ihre Infrastruktur ist auf die Vereinigten Staaten konzentriert, insbesondere in der Region New York und New Jersey.
Sie arbeiten in mehreren erstklassigen Rechenzentren in:
- Secaucus, New Jersey (TEB2, TEB3, TEB4, TEB5)
- Carlstadt, NJ (365 DataCenters)
- Los Angeles, California (LAX1)
- NYC Metro (EVOQUE, Equinix, CoreSite)
Diese Einrichtungen sind erstklassig und bieten unter anderem:
- N+1 oder N+2 Strom- und Kühlungsredundanz
- Rund-um-die-Uhr biometrische Sicherheitskontrollen
- Fortschrittliche Brandschutzsysteme
- Techniker vor Ort
Das Entscheidende hierbei: Während die Rechenzentren von InterServer sehr sicher und zuverlässig sind, gibt es während des Setups keine Möglichkeit, internationale Serverstandorte auszuwählen – alles basiert auf den USA. Das ist in Ordnung, wenn Ihre Zielgruppe in Nordamerika liegt, aber es schränkt Sie ein, wenn Sie globalen Traffic ansprechen möchten.
Hostinger vs InterServer: Das Fazit
Nach dem direkten Vergleich beider Anbieter ist Hostinger der klare Gesamtsieger. Es ist schneller, benutzerfreundlicher und bietet ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Von anfängerfreundlichen Tools über ein übersichtlicheres Dashboard, tägliche Backups bis hin zu globalen Serveroptionen – Hostinger liefert ein durchgehend poliertes und modernes Hosting-Erlebnis im Vergleich zu InterServer.
| Category | Winner | Why |
|---|---|---|
| Pricing and Plans | Hostinger | Lower long-term costs, deeper discounts, better feature-to-price ratio |
| Support | Hostinger | Faster live chat, knowledgeable agents, and in-dashboard support |
| Hosting Features | Hostinger | More built-in tools, daily backups, better control panel |
| Website Performance | Hostinger | Faster load times and stronger global performance |
| Ease of Use | Hostinger | Cleaner dashboard, easier onboarding, smoother WordPress setup |
| Privacy and Security | Hostinger | More comprehensive protections and user-friendly security tools |
| Server Locations | Hostinger | Global coverage across four continents and green data centers |



