
- 90-Tage-Geld-zurück-Garantie
- Kostenloses SSL, Premium-Malware- und Hack-Schutz
- Support verfügbar 24/7/365 über Chat, Telefon, E-Mail, Tickets und Wissensdatenbank

- 30-tägige Geld-zurück-Garantie
- Kostenlose Migration, Cloudflare CDN
- 24/7-Support per Telefon, E-Mail, Chat und Wissensdatenbank
InMotion Hosting vs ResellerClub: Schnellüberblick
Während ResellerClub zwar attraktive Budgetpreise bietet, hat InMotion in allen wirklich wichtigen Kennzahlen durchweg besser abgeschnitten und liefert eine 6× schnellere Seiteninteraktivität (1,0 s vs. 6,7 s), echten 24/7-Menschen-Support mit Antworten in unter 60 Sekunden und enterprise-taugliche Sicherheitsfunktionen, die standardmäßig enthalten sind, statt als teure Zusatzoptionen verkauft zu werden.
Die auf Reseller ausgerichtete Infrastruktur von ResellerClub und der irreführende „Live-Chat“, der während der „Arbeitszeiten“ in Tickets umgewandelt wird, zeigen einen Anbieter, der auf Großhandelsmargen statt auf Premium-Leistung ausgelegt ist.
Für ernsthafte Websites, bei denen Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und reaktionsschneller Support nicht verhandelbar sind, rechtfertigt InMotion seinen höheren Preis mit spürbar überlegener Leistung.
1. Preis- und Tarifvergleich
Die Premium-Tarife von InMotion rechtfertigen ihre höheren Preise
Als ich die Preisstrukturen verglich, fiel mir auf, dass InMotion sich als Premium-Anbieter mit höheren Einstiegspreisen, aber gleichzeitig stärkerem Wertversprechen positioniert. Ihr Shared Hosting beginnt bei 3,49 $/Monat (75% Rabatt) gegenüber ResellerClubs 1,69 $/Monat, während VPS-Tarife bei 14,99 $/Monat im Vergleich zu 3,89 $/Monat starten.
InMotion bündelt jedoch mehr Enterprise-Funktionen, wie NVMe-Speicher in den meisten Tarifen, dedizierte IP-Adressen in höheren Plänen und ihr Premier Care-Paket für dedizierte Server.
ResellerClub konzentriert sich auf Erschwinglichkeit mit wettbewerbsfähigen Einstiegspreisen, berechnet jedoch viele Add-ons separat.
Speziell für Reseller beginnt InMotion mit Aktionspreisen ab 0,99 $/Monat im Vergleich zu ResellerClubs Großhandelsmodell, das separate Domain-Reseller-Konten erfordert. Die 90-tägige Geld-zurück-Garantie von InMotion verdoppelt die 30-Tage-Policy von ResellerClub und zeigt damit Vertrauen in die Servicequalität.
2. Kundensupport im Vergleich: Wer unterstützt Sie?
Der 24/7-Menschen-Support von InMotion reagiert schneller und zuverlässiger
InMotion Hosting Kundensupport
Um zu prüfen, ob InMotion Hosting seine Versprechen hält, habe ich mehrere Support-Kanäle getestet, um Antwortzeiten, Qualität der Antworten und das Gesamterlebnis zu bewerten.
Ticket-Support
InMotion Hosting bietet Ticket-Support für Abrechnungs- und technische Fragen, verfügbar 24/7. Zum Testen habe ich um 18:29 Uhr ein Ticket aus meinem Account Management Panel (AMP) über „Get Help“ oben rechts eingereicht, wo ich eine verifizierte Support-Anfrage stellen konnte.

Ich wählte technischen Support, gab mein Anliegen zu automatisierten Backups mit rsync über SSH ein und fragte, ob es Firewall-Einschränkungen oder Port-Limits für ausgehende SSH-Verbindungen bei VPS-Hosting gibt.
Einreichungszeit: 18:29 Uhr
Antwort erhalten: 2:42 Uhr (etwa acht Stunden später)
Die Antwort war detailliert und ging direkt auf meine Frage ein. Der Support-Agent bestätigte, dass es standardmäßig keine Einschränkungen für ausgehende SSH-Verbindungen gibt, erklärte, wie man Firewall-Einstellungen in WHM überprüft, und gab Anweisungen zum Whitelisting einer IP-Adresse.
Zusätzlich verlinkte er hilfreiche Dokumentationen zu SSH-Zugriff, rsync-Befehlen und Firewall-Konfiguration.

Die Qualität der Antwort war sehr gut, doch die Wartezeit von acht Stunden ist nicht ideal. Für weniger dringende Anfragen ist der Ticket-Support in Ordnung, für schnellere Antworten ist jedoch der Live-Chat die bessere Wahl.
Live-Chat
Als Nächstes testete ich den Live-Chat von InMotion Hosting, der rund um die Uhr verfügbar ist. Über die gleiche „Get Help“-Seite startete ich den Chat, wählte die Kategorie aus und stellte eine Frage zu UltraStack-Hosting und Objekt-Caching: Ob Redis oder Memcached standardmäßig installiert sind oder man sie manuell einrichten muss.
Antwortzeit: Unter einer Minute (sofortige Antwort von einem menschlichen Agenten)
Der Live-Chat war unglaublich schnell, und der Agent bestätigte, dass Redis und NGINX bei UltraStack standardmäßig vorinstalliert sind. Er schickte zudem einen Link mit weiteren Details zur Konfiguration.

Genau das ist der schnelle und effiziente Support, den man von Live-Chat erwartet. Für technische oder allgemeine Fragen ist dies die beste Option.
Weitere Support-Optionen
Zusätzlich zu Tickets, Live-Chat und Telefonsupport bietet InMotion Hosting:
Help Center & Knowledge Base: Eine umfangreiche Sammlung von Tutorials, FAQs und Troubleshooting-Guides.

Community-Foren: Ein Forum, in dem Nutzer und Mitarbeiter gängige Hosting-Fragen beantworten. Nützlich für allgemeine Diskussionen, aber kein Ersatz für direkte Unterstützung bei dringenden Problemen.

Mein Gesamteindruck: Für schnelle Hilfe ist der Live-Chat die beste Wahl: Er verbindet Sie in unter 60 Sekunden mit echten menschlichen Agenten, rund um die Uhr. Ticket-Support eignet sich für detaillierte Anfragen, erfordert jedoch eine Wartezeit von mehreren Stunden. Telefonsupport ist zuverlässig und persönlich, hat aber eingeschränkte Zeiten (keine Wochenenden, keine späten Abendstunden), was bei dringenden Problemen hinderlich sein kann.
Insgesamt ist der Support von InMotion Hosting stark, besonders wenn man Live-Chat für schnelle Lösungen und Tickets für tiefgehende Probleme nutzt.
ResellerClub Kundensupport
ResellerClub wirbt mit „24×7 Support“ und „award-winning Support“.
Um den Live-Chat von ResellerClub zu testen, klickte ich auf ihrer Website auf die Chat-Option. Bevor ich allerdings mit einem Agenten verbunden wurde, musste ich ein Formular mit Name, E-Mail und Telefonnummer ausfüllen.
Ich stellte eine technische Frage zu Ressourcengrenzen: „Hi. Ich plane, eine WordPress-E-Commerce-Seite mit WooCommerce zu betreiben. Wie hoch sind die tatsächlichen Ressourcengrenzen (CPU, RAM, I/O) beim Business Shared Hosting, und schafft es etwa 1.000 tägliche Besucher mit rund 200 Produkten?“
Statt mich mit einem Live-Agenten zu verbinden, erhielt ich sofort eine automatisierte Mitteilung in einem Pop-up:
„Danke für Ihre Anfrage! Wir haben sie erhalten und werden so schnell wie möglich während unserer Arbeitszeiten antworten.“

Das war aus mehreren Gründen enttäuschend:
- Kein echter „Live“-Chat – Trotz der Bezeichnung wurde ich nicht in Echtzeit mit einem Menschen verbunden.
- „Arbeitszeiten“-Begrenzung – Die Nachricht sprach von „Arbeitszeiten“, was im Widerspruch zu ihrem „24×7 Support“-Claim steht.
- Keine sofortige Antwort – Anders als bei InMotion, wo man in unter 60 Sekunden mit einem Agenten verbunden wird, verwandelte ResellerClub den Chat effektiv in ein Ticket.
- Agent angezeigt als OFFLINE – In der Ecke stand „AGENT OFFLINE“, was bestätigte, dass der Live-Chat trotz der Verfügbarkeit auf der Website nicht wirklich live ist.
Diese Erfahrung zeigte eine große Diskrepanz zwischen ResellerClubs Marketingversprechen und der Realität. Ihr „24×7 Support“ bedeutet offensichtlich nur, dass man jederzeit Tickets einreichen kann, nicht, dass rund um die Uhr echte Agenten verfügbar sind.
Ticket-Support
Da der „Live-Chat“ im Grunde zu einem Ticket wurde, wartete ich nun auf eine E-Mail-Antwort auf meine technische Frage. Das System gab keine geschätzte Antwortzeit oder Ticketnummer zur Nachverfolgung aus, sodass ich keine Ahnung hatte, wann ich eine Antwort erhalten würde.
Zum Vergleich: Bei InMotion hatte ich auf eine ähnlich technische Frage zu SSH und rsync innerhalb von acht Stunden eine ausführliche Antwort erhalten. Bei ResellerClub hieß es nur „während unserer Arbeitszeiten“, ohne genauere Angaben.
Knowledge Base & Ressourcen
ResellerClub verfügt über eine umfangreiche, gut strukturierte Knowledge Base, die Themen von der Kontoeinrichtung bis zu fortgeschrittenen Serverkonfigurationen abdeckt.

Mein Gesamteindruck: Die Support-Erfahrung bei ResellerClub war enttäuschend und offenbarte irreführende Marketingaussagen. „24×7 Support“ und „Live-Chat“ existieren nicht wirklich. Stattdessen reicht man Anfragen ein, die dann „während der Arbeitszeiten“ beantwortet werden.
3. Funktionsvergleich
InMotion bündelt in jedem Plan mehr Premium-Funktionen
InMotion Hosting Funktionen
Ich war beeindruckt, wie viel InMotion in jedem Shared-Hosting-Tarif bündelt. Jeder Plan enthält den drag-and-drop BoldGrid-Website-Builder, mit dem man schnell starten kann – ganz ohne zusätzliche Kosten.

Der NVMe-SSD-Speicher in allen Tarifen sorgt für deutlich schnellere Ladezeiten als herkömmliche SSDs. Positiv fiel auf, dass InMotion genaue Speicherangaben (200 GB–300 GB) verwendet, statt vage „unmetered“ Angaben, die oft Einschränkungen verbergen.
Der kostenlose Migrationsservice von InMotion war in meinem Test ein echtes Highlight: Das Team übernahm den Transfer proaktiv und gewährleistete Null-Downtime, selbst bei komplexen WordPress-Multisite-Setups. Das native Backup-System ist direkt in cPanel integriert, ohne Drittanbieter-Plugins.
Besonders wertvoll fand ich die WordPress-spezifischen Features der WP-Tarife: dedizierte Opcode-Cache-Pools, 4–6 PHP-Worker pro Seite und Staging-Tools, mit denen Updates risikofrei getestet werden können.
Der 24/7-Menschen-Support löste Probleme in Minuten, und die 99,99 % Uptime-SLA wird durch tatsächliche Performance-Garantien untermauert.
ResellerClub Funktionen
ResellerClub bietet solide Basisfunktionen mit einem umfangreichen Add-on-Ökosystem. Die „unmetered“ SSD-Speicherangabe klingt großzügig, doch die Fair-Use-Policy greift bei ressourcenintensiven Sites schneller als erwartet.
Die cPanel-Implementierung ist standardmäßig sauber, vermisst jedoch Premium-Integrationen wie fortgeschrittene Caching-Layer.

ResellerClub punktet mit Flexibilität: Linux- und Windows-Hosting lassen sich kombinieren, mehrere Rechenzentren stehen zur Wahl (USA, Indien, UK, Türkei, Hongkong), und Cloud-Pläne lassen sich per Klick in CPU/RAM hochskalieren.
Die vorinstallierte Jetpack-Erweiterung auf WordPress-Tarifen war hilfreich, doch automatische Updates wirkten weniger ausgereift als bei InMotion. Mit Softaculous installiert man über 400 Anwendungen, was erfahrenen Nutzern gefällt, Einsteiger jedoch überfordern kann.
Backups sind bei WordPress via CodeGuard inklusive, auf VPS und dedizierten Servern kostet das Acronis-Backup $0,15/GB/Monat. Migrationshilfe beschränkt sich auf cPanel-zu-cPanel, bei Plesk oder Custom-Setups ist man auf manuelle Migration angewiesen.
Der E-Mail-Service ist unbegrenzt, teilt sich aber den Speicherplatz mit der Website, was bei medial aufwendigen Sites zu Engpässen führen kann.
4. Website-Performance im Vergleich
InMotion liefert nahezu doppelt so hohe Geschwindigkeit und überlegene Performance
InMotion Hosting Performance-Ergebnisse
InMotion erzielte eine herausragende 98 % Performance-Note und 90 % Strukturwert, was eine Gesamtbewertung A von GTmetrix bedeutet.
Wesentliche Kennzahlen:
Largest Contentful Paint (LCP): 931 ms Time to First Byte (TTFB): 178 ms First Contentful Paint (FCP): 829 ms Time to Interactive (TTI): 1.0 s | Total Blocking Time (TBT): 33 ms Cumulative Layout Shift (CLS): 0 Vollständige Ladezeiten:
|
Die sub-200 ms TTFB zeigt eine optimierte Infrastruktur, die Anfragen ohne Verzögerung verarbeitet.

Ein LCP von 931 ms bedeutet, dass Hauptinhalte in unter einer Sekunde sichtbar sind – entscheidend, um Besucher bei der Stange zu halten.
Eine Time to Interactive von 1,0 s sorgt für ein nahezu sofort reaktionsfähiges Erlebnis ohne lästige Verzögerungen.
Der perfekte CLS-Wert von 0 beweist, dass es keine störenden Layout-Verschiebungen gibt.
ResellerClub Performance-Ergebnisse
ResellerClub erreichte enttäuschende 51 % Performance und 87 % Struktur, was eine Gesamtnote C ergibt.
Wesentliche Kennzahlen:
Largest Contentful Paint (LCP): 2.3 s Time to First Byte (TTFB): 371 ms First Contentful Paint (FCP): 1.1 s Time to Interactive (TTI): 6.7 s | Total Blocking Time (TBT): 1.0 s Cumulative Layout Shift (CLS): 0.1 Vollständige Ladezeiten:
|
Die TTFB von 371 ms deutet auf unterdimensionierte oder nicht optimierte Server hin, da sie mehr als doppelt so lange benötigen wie InMotion.

Ein LCP von 2,3 s verzögert die Darstellung des Hauptinhalts deutlich und steigert die Absprungrate.
Die TTI von 6,7 s führt zu einem frustrierenden „Einfrieren“, bei dem Inhalte sichtbar sind, aber erst nach langer Wartezeit nutzbar werden.
13,6 s für einen vollständigen Ladevorgang sind mehr als 2,5× langsamer als InMotion, was sich negativ auf Nutzerzufriedenheit und Suchrankings auswirkt.
5. Bedienkomfort im Vergleich
InMotion bietet ein ausgefeilteres Nutzererlebnis
Registrierung und Kontoerstellung
Ich begann mit der Anmeldung bei beiden Anbietern, um den gesamten Onboarding-Prozess von der Tarifwahl bis zur Inbetriebnahme zu testen.
InMotion Hosting Registrierung
Auf der InMotion-Homepage klickte ich im oberen Menü auf „All Hosting“ und wählte „Shared Hosting“.

Die Navigation war übersichtlich und zeigte deutlich alle Hosting-Kategorien: Shared, WordPress, VPS und Dedicated Server.
Auf der Shared-Hosting-Seite gab es zwei Tabs: Premium und Starter. Unter Starter, das sich an kleine Websites und New Businesses richtet, sah ich zwei Pläne:
- Core – 2,99 $/Monat (verlängert zu 11,99 $/Monat) für 1 Website und 100 GB SSD
- Launch – 4,79 $/Monat (verlängert zu 14,99 $/Monat) für 2 Websites, 100 GB NVMe und unmetered Bandwidth
Ich wählte den Launch-Plan, da er für wenig Aufpreis bessere Skalierbarkeit bot. Nach Klick auf „Select“ kam ich zum Domain-Schritt.
Die Domain-Konfiguration bot drei Optionen:
- Neue Domain registrieren
- Eigene Domain verwenden
- Domain später wählen

Letzteres ermöglicht den Abschluss des Hostings, auch wenn noch keine Domain feststeht. Da ich bereits eine Domain besaß, wählte ich „Eigene Domain verwenden“ und gab sie ein.
Im letzten Schritt kombinierte die Seite Kontodaten, Abrechnung und Bestellübersicht. Links gab ich E-Mail, Passwort und Kontaktdaten ein, rechts erschien die Order Summary.

Hier stieß ich auf einen Haken: Mein Jahrespreis hätte 57,48 $ betragen, doch mehrere Upsells waren standardmäßig vorgewählt:
- Backup Manager – 2,99 $/Monat (jährlich 35,88 $) – vorausgewählt
- Growth Email – 30 Tage kostenlos – ebenfalls vorausgewählt
- Dedizierte IP – 6,00 $/Monat (optional, nicht vorausgewählt)
- Google Workspace – 7,20 $/Monat (optional, nicht vorausgewählt)

Der Backup Manager erhöhte die Kosten um fast 36 $, sodass aus 57,48 $ plötzlich 93,48 $ wurden. Diese Vorauswahl wirkt etwas irreführend; man sollte die Add-ons sorgfältig prüfen.
Über den Add-ons fand ich die Data Center Optionen. InMotion bietet drei Standorte: US West, US East und EU Central. Ich wählte US West für schnellere Performance in meiner Zielregion.

Die Auswahl eines Rechenzentrums in der Nähe Ihrer Besucher verbessert Ladezeiten und Website-Reaktionsfähigkeit.
Nach Kontrolle aller Details akzeptierte ich die AGB, gab meine Kreditkartendaten ein und klickte auf „Submit Order“. Die Belastung erfolgte sofort, und innerhalb einer Minute erhielt ich eine Bestätigung mit Hosting-Daten und Login-Daten per E-Mail. Zahlung und Einrichtung verliefen nahtlos.
Mein Fazit: Die Registrierung bei InMotion ist intuitiv und strukturiert, erfordert jedoch Aufmerksamkeit bei den vorgewählten Add-ons, um unerwartete Mehrkosten zu vermeiden. Ist man sich dessen bewusst, ist der Prozess schnell und effizient.
ResellerClub Registrierung
Auf der ResellerClub-Startseite fuhr ich mit der Maus über das Menü HOSTING. Ein Dropdown zeigte zwei Kategorien:
Web Hosting:
- Linux Shared Hosting
- Windows Shared Hosting
CMS Hosting:
- WordPress Hosting
Ich klickte auf Linux Shared Hosting und sah drei Tarife mit klarer Preisstruktur:
- PERSONAL – 1,69 $/Monat für 3 Jahre
- BUSINESS – 1,89 $/Monat für 3 Jahre („Most Popular“)
- PRO – 1,99 $/Monat für 3 Jahre
Alle Pläne enthielten kostenlose SSL-Zertifikate, unmetered SSD-Speicher, unmetered Transfer, unbegrenzte E-Mail-Konten, kostenloses cPanel und 1-Klick-Install.
Der Hauptunterschied lag in der Domain-Anzahl: Personal 1 Domain, Business 3 Domains, Pro unbegrenzt.
Ich wählte den BUSINESS-Plan und klickte auf BUY NOW.
Im nächsten Schritt wählte ich aus, welche Domain ich nutzen wollte:
- Neue Domain registrieren
- Ich habe bereits eine Domain
- Schritt später überspringen

Da ich nur den Signup-Prozess testete, wählte ich „Schritt später überspringen“.
Die Bestellübersicht zeigte:
- Multi Domain Hosting
- Business-Plan (Domain später)
- 3 Domains, unmetered Speicher, unmetered Transfer & E-Mail
- Dauer: 3 Jahre
- Preis: 68,04 $

Im Sidebar war die klare Aufschlüsselung der Kosten sichtbar. Ich klickte auf CONTINUE.
Im Kontoformular gab ich Name, Firma, E-Mail, Passwort, Telefon, Adresse, Land, Bundesland, PLZ und Stadt ein.

Unten akzeptierte ich optional SMS-Benachrichtigungen und die AGB (erforderlich). Hinweis: „Ihre Organisation wird als Domain-Inhaber geführt.“

Ich klickte auf CREATE ACCOUNT und landete auf der Zahlungsseite, die mit SSL-Zertifikat gesichert war. Die einzige sichtbare Zahlungsoption war PayPal Express Checkout.

Ich klickte auf PAY SECURELY und wurde zu PayPal weitergeleitet, um die Zahlung abzuschließen.
Mein Eindruck:
Gesamtdauer: ca. 5–7 Minuten von Tarifwahl bis Zahlung.
Positiv:
- Klarer, linearer Ablauf
- Transparente Preise
- Domain-Schritt überspringen
- Wenig Formularfelder
Negativ:
- Nur PayPal sichtbar (Kreditkarte vermutlich über PayPal möglich)
- Kein Live-Chat während der Anmeldung
- Oberfläche wirkt eher reseller-/agenturfokussiert als verbraucherfreundlich
Im Vergleich zu InMotion ist ResellerClubs Signup erfrischend simpel, da keine Upsells oder vorausgewählten Add-ons existieren. Der Checkout ist transparent, aber weniger poliert und weniger für Endkunden optimiert. Er richtet sich klar an Reseller und Agenturen.
Bedienoberfläche – Kundenbereich & Dashboard
Nach der Anmeldung prüfte ich, wie intuitiv die Dashboards beider Anbieter sind.
InMotion Hosting Dashboard
Nach der Bestellung wurde ich direkt ins Account Management Panel (AMP) von InMotion geleitet.
Die obere Navigation enthält:
- MY ACCOUNT
- BILLING
- DOMAINS
- MARKETPLACE
- SPECIALS
- WEBPRO
Dazu Icons für „GET HELP“, Kontoeinstellungen, Logout und Warenkorb.

Die Hauptübersicht nutzt ein Icon-Grid „Manage My Account“ für Schnellzugriffe (z. B. Account Notifications, Kreditkarte hinzufügen, Passwort ändern, Tickets verwalten).
Rechts zeigt der “Billing Snapshot” künftige Zahlungen und Verlängerungsdaten – ideal, um Überraschungen zu vermeiden.
Jeder Hosting-Plan hat einen eigenen Bereich mit spezifischen Icons. Beim Shared Hosting konnte ich direkt zu:
- cPanel
- cPanel-Passwort zurücksetzen
- WordPress-Management
- Account Technical Details

Bei meinem VPS-Plan erschien zusätzlich:
- Manage My Cloud Server
- Server Snapshots
- WHM (WebHost Manager)
- Root WHM-Zugang

Mein Eindruck: Das Dashboard ist übersichtlich und zeigt alle Funktionen direkt auf der Startseite. Die Aufteilung in AMP für Konto/Abrechnung und cPanel/WHM für Hosting-Management ist logisch. Optisch wirkt es etwas angestaubt, aber funktional sehr solide.
ResellerClub Dashboard
Nach der Zahlung wurde ich ins ResellerClub-Kundendashboard geführt.
Obere Leiste (Blau):
- Products
- Customers
- Supt Sessions
- My Settings
Linke Sidebar (Dunkelblau) listet Service-Kategorien, z. B. Web Tools.
Im Hauptbereich sah ich eine Tabelle „Recent Orders“ mit Bestelldetails und Status. Rechts wurden aktuelle Angebote und Ankündigungen angezeigt.
Das Dashboard ist funktional und kategorisiert alle Services übersichtlich. Es fühlt sich jedoch weniger wie eine verbraucherfreundliche Oberfläche an und eher wie ein Reseller-Backend.
Fazit: ResellerClubs Dashboard ist für Reseller und Agenturen optimiert, bietet aber auch Endkunden alle nötigen Funktionen. Es wirkt weniger aufgehübscht, ist aber klar strukturiert und effizient.
Hosting-Einrichtung: Neue WordPress-Website erstellen
WordPress-Installation ist für über 40 % aller Websites entscheidend. Ein schneller, fehlerfreier Ablauf ist essenziell.
InMotion Hosting WordPress-Setup
Ich loggte mich in cPanel ein und suchte nach dem WordPress-Installer.

InMotion nutzt Softaculous, einen Auto-Installer für hunderte Apps, inklusive WordPress.
Im cPanel klickte ich auf „Softaculous Apps Installer“ und dann auf das WordPress-Icon. Die Installationsseite war übersichtlich strukturiert:
- Installations-URL wählen: Domain auswählen, ggf. Verzeichnis angeben
- Site-Einstellungen: Site-Name und Beschreibung eingeben
- Admin-Konto: Benutzername, Passwort und E-Mail erstellen
- Sprache wählen: Englisch voreingestellt
- Plugins: Optionen wie Limit Login Attempts, wpCentral, Classic Editor
- Erweiterte Optionen: Datenbankname, Tabellenpräfix, Auto-Updates
- Theme-Auswahl: Einfache Vorlagen wählbar
Nach Klick auf „Install“ war WordPress in 2–3 Minuten installiert. Softaculous zeigte URL, Admin-URL, Benutzerdaten und Links zum Dashboard.

Mein Fazit: Schnell, intuitiv und flexibel. Softaculous bietet granularen Zugriff ohne Komplexität und ist in wenigen Minuten einsatzbereit.
ResellerClub WordPress-Setup
ResellerClub setzt ebenfalls auf cPanel mit Softaculous. Nach Login ins Dashboard klickte ich unter Web Tools auf „Linux Hosting“, dann auf „Login to cPanel“. Im cPanel fand ich im Bereich „Software“ das „Softaculous Apps Installer“-Icon und wählte WordPress.

Auf der WordPress-Übersichtsseite klickte ich auf „Install Now“ und füllte das Standardformular aus:
- Protokoll: https://
- Domain: Aus Dropdown gewählt
- Verzeichnis: Leer (Root-Installation)
- Site-Name & -Beschreibung
- Admin-Benutzername, Passwort & E-Mail
Nach Klick auf „Install“ dauerte die Installation 20–30 Sekunden. Softaculous zeigte Website- und Admin-URL sowie Login-Daten.
Mein Fazit: Rund 3–4 Minuten von cPanel-Login bis WordPress-Dashboard. Identisch zu anderen cPanel-Hosts, effizient für erfahrene Nutzer, aber weniger geführt als dedizierte WordPress-Installer.
Server-Management
Das Management der Hosting-Umgebung ist besonders bei wachsender Site wichtig.
InMotion Hosting Server-Management
Ich testete das VPS-Management. Im AMP klickte ich auf „Manage My Cloud Server“ meines 2-vCPU-Plans und gelangte zur Server-Management-Seite.

Dort gab es wichtige Controls:
- Server neustarten
- Server stoppen
- Root-Passwort ändern
- Ressourcenauslastung (CPU, RAM, Bandwidth, Load Average)
- Snapshots verwalten (Backup/Restore)

Über „Root WHM“ öffnete sich WebHost Manager (WHM), das umfassende Serveradministration ermöglicht:
- Accounts erstellen und verwalten
- Serverressourcen und Sicherheit konfigurieren
- Datenbanken, Mailserver und DNS verwalten
- Terminal-Zugang für Befehle
- SSL-Zertifikate und Domain-Routing

Für Single-Sites gibt es cPanel für E-Mail, Datenbanken, Softaculous-Installer usw.

Mein Eindruck: InMotion bietet leistungsfähige, klassische Interfaces (cPanel & WHM) mit klarer Trennung von Konto- und Site-Management. Einsteiger benötigen etwas Einarbeitung, Profis schätzen die granularen Optionen.
ResellerClub Server-Management
ResellerClub setzt komplett auf cPanel. Dort verwaltet man Website, E-Mails, Datenbanken, Sicherheit, Performance und Backups.

Was das bedeutet:
- Erfahrene Nutzer: Direkter Zugang zu bekannten cPanel-Tools.
- Anfänger: Einarbeitung in zahlreiche Icons und Funktionen nötig.
- Keine Eigenentwicklung: Reines Standard-cPanel ohne Custom Layers.
Für Agenturen und Entwickler ist das vorteilhaft, da man ohne Umwege zu den gewünschten Tools gelangt. Für absolute Einsteiger gibt es weniger Guided Interfaces.
6. Datenschutz und Sicherheit im Vergleich
InMotion’s Enterprise-Grade-Sicherheitsstack übertrifft ResellerClubs Basis-Schutz
InMotion Datenschutz und Sicherheit
InMotion setzt auf einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz: Kostenlose SSL-Zertifikate über Let’s Encrypt, automatische HTTPS-Weiterleitung und eine Web Application Firewall (WAF), die bösartigen Traffic abfängt.

Netzwerkseitig schützt Corero DDoS-Protection vor Angriffen, und das native Backup-System läuft automatisch ohne Drittanbieter. Wiederherstellungen erfolgen direkt über cPanel.
In höheren Tarifen sowie VPS- und Dedicated-Servern kommt Monarx-Sicherheitsmonitoring zum Einsatz, das in Echtzeit nach Malware, Dateiänderungen und Schwachstellen sucht.

Zusätzlich gibt es SSH-Key-Management, Passwort-geschützte Verzeichnisse, Hotlink-Protection und IP-Blocking-Tools. Das Premier Care-Paket (VPS & Dedicated) enthält 300 GB–500 GB Backup-Storage und Sicherheitsberatung.
ResellerClub Datenschutz und Sicherheit
ResellerClub liefert grundlegenden Schutz, setzt aber auf kostenpflichtige Add-ons für umfassende Sicherheit. Kostenlose SSL-Zertifikate und Basis-DDoS-Schutz über Neustar sind inklusive, SSH-Zugang sowie Standard-cPanel-Security-Tools ebenfalls.
Fortgeschrittene Features wie CodeGuard-Backups (nur WP), Acronis-Backups ($0,15/GB/Monat) und SiteLock sind kostenpflichtig. Cloudflare-Integration ist möglich, eine eingebaute WAF fehlt.

Die Sicherheitsstrategie von ResellerClub ist eher „auf Anfrage verfügbar“ als „standardmäßig enthalten“, sodass Kunden zusätzliche Kosten und Eigenrecherche tragen müssen.
7. Vergleich der Server-Standorte
InMotion’s globales Netzwerk schlägt ResellerClubs begrenzte Abdeckung
InMotion Hosting Rechenzentren
InMotion betreibt vier strategisch positionierte Rechenzentren in wichtigen Regionen. Bei der Anmeldung kann man seinen bevorzugten Standort wählen.

Alle Standorte verfügen über Enterprise-Hardware, redundante Stromversorgung, mehrere Upstream-Provider und 24/7-Sicherheit. Seit 19 Jahren ist InMotion CNET-zertifiziert und hat ein A+ BBB-Rating.
ResellerClub Rechenzentren
ResellerClub bietet nur zwei Regionen zur Auswahl:
USA – Konkrete Stadt wird im Bestellprozess nicht genannt. Unklar, ob Ost- oder Westküste.
Indien – Dient dem südasiatischen Markt (Indien, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka).

Für europäische Zielgruppen fehlen zentrale Standorte wie Amsterdam oder London, was zu höheren Latenzen führt. Bei der Anmeldung kann man nur zwischen USA und Indien wählen.
InMotion Hosting vs ResellerClub: Fazit
InMotion Hosting gewinnt diesen Vergleich eindeutig. Während ResellerClub niedrigere Einstiegspreise bietet, liefert InMotion in allen kritischen Bereichen überlegene Leistung: 6× schnellere Interaktivität, echten 24/7-Support, integrierte Security-Features und ein globales Netzwerk mit vier Standorten.
ResellerClubs resellerfokussiertes Modell und irreführende Supportversprechen können mit InMotions durchgehend exzellenten Services nicht mithalten.
| Kategorie | Gewinner | Begründung |
|---|---|---|
| Preis & Tarife | InMotion Hosting | ResellerClub mag niedrigere Einstiegspreise haben, aber InMotion beinhaltet NVMe-Speicher, native Backups und eine kostenlose Domain, während ResellerClub dafür extra berechnet. |
| Kundensupport | InMotion Hosting | Echter 24/7-Live-Chat mit Antworten in unter 60 Sekunden von menschlichen Agenten vs. ResellerClubs Live-Chat, der in Tickets umgewandelt und nur während der Arbeitszeiten beantwortet wird. |
| Funktionen | InMotion Hosting | Native Backup-Lösung, kostenloser Website-Builder, professionelle Migration und NVMe-Speicher inklusive vs. ResellerClubs nutzerzusammengestückelten Add-ons. |
| Performance | InMotion Hosting | 98 % GTmetrix-Score mit 1,0 s TTI vs. ResellerClubs 51 % und 6,7 s TTI – InMotion ist fast 6× schneller. |
| Bedienkomfort | InMotion Hosting | Übersichtliches AMP mit klarer Navigation, Billing-Snapshot und Launch Assist vs. ResellerClubs resellerorientiertes Dashboard. |
| Sicherheit | InMotion Hosting | Enterprise-Grade-Schutz mit WAF, Monarx-Monitoring und nativen Backups inklusive vs. ResellerClubs kostenpflichtigen Add-ons für vergleichbare Sicherheit. |
| Standorte | InMotion Hosting | Vier globale Standorte (US East, US West, Amsterdam, bald Singapur) vs. ResellerClubs zwei Standorte (USA, Indien). |


